M für Mason

Die M-Handgeste steht für Mason – die englische Abkürzung für Freemason, also Freimaurer. Sie findet sich bereits auf sehr alten Darstellungen von Adeligen und anderen namhaften Personen der vergangenen Jahrhunderte.

Hier als Beispiel der Eroberer, Rassist und Sklaventreiber Christopher Columbus.

Christopher Columbus

Kopernikus gehörte ebenfalls dazu. Der Zirkel in der anderen Hand ist hier allerdings nicht zwangsläufig als Freimaurersymbol zu sehen, da er für einen Astronomen ein gewöhnliches Werkzeug darstellt.

Nikolaus Kopernikus

Nun haben wir einen Diener sowie einen Gegner des Vatikans. Doch wie sieht es im Vatikan selbst aus?

Papst Benedict XVI.

Papst Benedict XVI.

Aus dem Fürstentum Sachsen-Coburg-Gotha haben wir August den Glücklichen Freimaurer gefunden.

August der Glückliche

Auf dem Schloss Friedenstein in Gotha gibt es noch zahlreiche weitere Gemälde von Adeligen, die die M-Handgeste machen. Außerdem gibt es noch hölzerne Statuen mit dieser Geste.

4 Kommentare zu “M für Mason

  1. Kolumbus lebte zwischen 1451 und 1506, vornehmlich in spanischen Diensten. Die ersten Freimaurer organisierten sich 1717 zur Großloge von England. Da die beiden Staaten in dieser Zeit nicht unbedingt befreundet waren und zudem eine Spanne von über 200 Jahren zwischen der Lebenszeit von Kolumbus und der ersten Freimaurer-Organisation liegt, stellt sich mir die Frage nach der Authenzität der Recherche zur Freimaurer-Symbolik.

    • Teilweise ist das korrekt. Doch wie Du schon richtig erkannt hast, organisierte sich 1717 die erste Großloge. Die Freimaurerei ist hingegen schon etwas älter und entstand zudem nicht aus dem Nichts. Es gab Vorgängerorganisationen wie den Isis-Kult und die Tempelritter.

      Die Segel von Columbus Schiffen trugen das rote Kreuz der Tempelritter. Er war also sehr wohl ins größere Ganze eingebunden, welches übrigens nicht vor Ländergrenzen oder Zwistigkeiten halt macht. Columbus Geste ist jedenfalls eindeutig, obgleich man im historischen Kontext hinterfragen muss, ob sie für mehr als nur das „M“ steht.

      • Ich gebe Dir insofern Recht, dass auch die Freimaurerei einen Ursprung haben wird. Die von Dir genannten Gruppierungen sind als Herkunft aber schwer zu belegen. Sog. Beweise beruhen bei genauer Betrachtung weitgehend nur auf vorangegangenen Annahmen.
        Ebenso fand ich dort keine Hinweise zur v.g. Symbolik, die, wenn sie zuträfe, ehr auf Baugewerke hindeutet (M = Mason = Mauer, Steinmetz).
        Näherliegend ist dann doch die Annahme einer Herkunft der Freimaurer von den Bauhütten des Mittelalters. Brauchtum und Symbolik, die in verschiedenen Quellen nachvollziehbar dokumentiert sind, machen eine Verbindung in diese Richtung wahrscheinlicher.

      • Auf die Johannesfreimaurerei trifft das mit den Dombauhütten definitiv zu. Man findet jedoch nicht zufällig allerhand ägyptische Symbole und Templerkreuze in der Freimaurerei.

        Die Wurzeln bei den Tempelrittern geben die Freimaurer sogar offen zu. Zum einen teilen sie das Interesse der Templer am Tempel Salomons (Stichwort „Hiram Abif). Des Weiteren gibt es einen freimaurerischen Jugendverband mit dem Namen „Order of DeMolay“. DeMolay war der letzte Großmeister der Tempelritter. Weitere Bezugnahmen gibt es im freimaurerischen Propagandawerk „Das Vermächtnis der Tempelritter“ und sogar die Jedi in „Star Wars“ sind an die Tempelritter angelehnt.

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