Die Popkorn-Invasion für’s (Heim-)Kino

Beginnen wir mit H.G. Wells „Krieg der Welten“. Die Romanvorlage stammt bereits aus dem Jahre 1898, was zeigt, dass die Blue Beam-Agenda schon über 100 Jahre alte ist.

Angeblich soll H.G. Wells‘ Werk eine Abrechnung mit dem britischen Imperialismus sein, doch seine Mitgliedschaft im Hermetic Order of the Golden Dawn sowie seine zahlreichen Propagandaschriften für die neue Weltordnung lassen einen ernsthaft an der offiziellen Version zweifeln. Zumal das Hörspiel von 1938, welches kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges eine Massenpanik in den USA auslöste, als Probelauf für das Blue Beam Project gewertet werden könnte.

Krieg der Welten Tripod

Die erste Verfilmung dieses Werkes stammt indessen aus dem Jahre 1953, war bereits in Farbe und hatte seinerzeit überragende Spezialeffekte.

Nicht zu vergessen das Remake von 2005. Im einem der Trailer sieht man übrigens kurz London. Ein Wink mit dem Zaunpfahl?

Weiter geht es mit einem Klassiker aus dem Jahre 1956: „Fliegende Untertassen greifen an!“

Earth_vs_the_Flying_Saucers

In „Titan A.E.“ von 2000 wird die Erde von den Drej zerstört, die anschließend auch noch Jagd auf die Überlebenden machen. Während es in der Galaxis von diversen physischen Aliens wimmelt, handelt es sich bei den Drej um extradimensionale Wesen aus reiner Energie. Warum sie ausgrechnet Hass auf die Menschheit schieben, während sie die anderen Spezies in Ruhe lassen, ist nicht nachvollziehbar. Warum sie ausgerechnet blau sind dagegen schon.

Das grottige Remake von „Der Tag an dem die Erde still stand“ aus dem Jahr 2008 gehört leider ebenfalls in diese Kategorie. Die Friedensbotschaft aus dem Original von 1952 ging in diesem Invasionsgedöns vollkommen unter.

2012 war wahrhaftig das Jahr der Invasionsfilme. Es begann gleich zum Jahreswechsel mit „The darkest Hour“. Die Macher sind dieselben wie bei „Wanted“, in dem es um eine mörderische Geheimgesellschaft ging. Interessant, dass man im Trailer explizit auf diesen Background hinweist.

Der englische Trailer zu „Man in Black 3“ ist noch direkter: „There is an Invasion coming“/“Da kommt eine Invasion“. Muss man noch deutlicher werden?

Der witzigste Invasionsfilm war indessen definitiv „Iron Sky“.

Bereits ein Jahr vor „Iron Sky“ strahlte RTL den Film „Undercover Love“ aus. In diesem übernimmt die Vril-Gesellschaft durch einen Anschlag auf das Berliner Olympiastadion die Weltherrschaft. Wir haben also wieder einmal die UFOs in Verbindung mit einer faschistischen neuen Weltordnung. Sowohl „Iron Sky“, als auch „Undercover Love“ könnte man dabei als Hinweis werten, dass ein UFO-Angriff eine Inszenierung mittels irdischer Technologie sein wird. Natürlich nur, sofern es denn überhaupt durchführbar wäre.

Vril UFO

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