Rechtsextreme in Europa

Die folgende Doku veranschaulicht die Nazi-Bewegungen in vier Ländern Europas.

In Frankreich hetzen die Rechtsextremen mit Vorliebe gegen Muslime. Ihr gesamtes Weltbild basiert auf der Hassideologie des Freimaurers Anders Behring-Breivik. Passend dazu tragen sie die Fleur de Lys – ein einschlägiges Freimaurersymbol aus der französischen Adelsherrschaft.

Fleur de Nazi

Ganz ähnlich schaut es bei den Rassisten der britischen EDL aus. Auch sie haben sich das Feindbild Islam gewählt und sind dafür sogar bereit, auf traditionelle Feindbilder wie Juden und Homosexuelle zu verzichten. Sie zeigen sich offen mit Israel- und Schwulenfahnen, was vor allem in letzterem Fall eine arge Beleidigung ist. Ebenso, dass der Anführer der EDL die Chuzpe besitzt, sich als Rabbi zu verkleiden.

Von besonderem Interesse sind jedoch die eigenen Fahnen der EDL. Diese zeigen das rote Templerkreuz auf weißem Grund, welches wir auch bei der City of London finden. Damit erübrigt sich die Frage danach, wer diese Bewegung steuert. Ist es da noch ein Zufall, dass in dem freimaurerischen Werk „V wie Vendetta“ bereits 2006 eine faschistische Bewegung angekündigt wurde, die England in eine Diktatur treiben wird? Die Bewegung im Film zeichnete sich ebenfalls durch einen tiefgreifenden Islamhass aus und hatte als Symbol ein Doppelkreuz auf schwarzem Grund. Die Paralellen sind so offensichtlich, dass man bei der EDL von einer Inszenierung ausgehen muss.

EDL Templer

Zwischendrin gibt’s dann noch die passende V-Handgeste und den Baphomet.

Nazisatanisten

Über die deutsche Nazibewegung erfährt man indessen nicht viel Neues. Das Beispiel Jamel ist zwar erschreckend, aber weder sieht es überall im Osten so aus, noch ist der Rechtsextremismus ein rein ostdeutsches Problem. Hier wären die Zusammenhänge mit den Bewegungen in Frankreich und England interessant gewesen.

Über Ungarn erfährt man dann schon wieder mehr. Dort stürzen sich die Nazis mangels Muslimen auf die Roma. Der größte Unterschied besteht hierbei darin, dass die Roma keine Zuwanderer aus dem nahen Osten sind, sondern seit jeher zur kulturellen Tradition Ungarns gehören. Wie das aber bei Schwachköpfen nun mal so ist, gilt ihr Hass allem, was anders ist. Und in Ermangelung sinnvoller Hobbys und anderer Gefühle außer Hass, machen die ungarischen Nazis Jagd auf die Roma.

Die Neonazibanden machen dabei keinen Hehl daraus, wer sie sind und nennen sich selbst „Banditen“. Terroristen wäre allerdings noch passender gewesen. Von Seiten des Staates mekrt man natürlich nichts von einem „Kampf gegen den Terrorismus“. Im Gegenteil – statt die Nazis zu verhaften, werden kurzerhand die Roma willkürlich verhaftet, rassistischen Verhören unterzogen und schikaniert. Das Orbánsche Fidesz-Regime (übrigens die Schwesterpartei der deutschen CDU/CSU) gibt sein Bestes, die Nazis nach Kräften zu unterstützen.

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