AZK – Die Anti-Vernunft-Koalition

von Shinzon

„Die Völker haben ein Recht auf Stimme und Gegenstimme“, so steht es auf der Webseite der Anti-Zensur-Koalition. Doch ist eine Gegenstimme in jedem Falle sinnvoll? Sollte der Stimme der Vernunft eine Stimme der Dummheit entgegengestellt werden? Oder, um etwas konkreter zu werden, sollte man auch Nazis und Scientologen eine Plattform geben, von der aus sie ihre totalitäre Ideologie verbreiten können? Genau dies macht die AZK nämlich!

So trat auf der 8. AZK-Konferenz 2012 in Chur (Schweiz) die deutsche Holocaustleugnerin Sylvia Stolz auf und forderte, die Nazis „kennen zu lernen“, um sich ein Bild von ihren Ansichten zu machen. Damit dürfte sie sich bestens auskennen, denn sie lernte nicht nur einen Nazi kennen, sondern wurde sogar mit ihm intim. Sie ist nämlich die Lebenspartnerin des mehrfach vorbestraften Rechtsextremisten Horst Mahler, dessen Ansichten zum Holocaust sie offenkundig teilt.

Horst Mahler war einst Mitglied des linken Studentenverbandes SDS und später RAF-Anwalt. Nach der Wende wandte er sich jedoch zunehmend der rechtsextremen Szene zu und vertrat als Anwalt die NPD 2001-2003 während des Verbotsverfahrens. Danach trat er jedoch aus der NPD aus, da sie ihm als parlamentarische Partei zu demokratisch war.

Es ist sehr bezeichnend, dass die Lebensgefährtin dieses hardcore Rechtsextremisten nicht nur auf AZK-Konferenz auftreten, sondern dort auch offen die Shoa leugnen durfte. Laut ihren Aussagen gäbe es keine Beweise und keine Leichen von ermordeten Juden. Da man davon ausgehen kann, dass Sylvia Stolz nicht aus einem Paralleluniversum stammt, ist die Bezeichnung „Lügnerin“ wohl mehr als angebracht.

Folgt man nun aber der irrwitzigen Ideologie der AZK, muss der Wahrheit sogar die Lüge entgegengestellt werden. Glücklicherweise stellt dies im Falle der Holocaustleugnung auch in der Schweiz eine Straftat dar. Es folgten daher Strafanzeigen gegen Sylvia Stolz sowie den AZK-Verantwortlichen Ivo Sasek, der als Moderator nicht gegen die Äußerungen von Frau Stolz eingeschritten ist.

Dies war jedoch nicht das erste Mal, dass die Shoa auf einer AZK-Konferenz unter tosendem Beifall geleugnet wurde. Bereits 2009 trat in St. Gallen der Holocaustleugner Bernhard Schaub auf (dessen Auftritt offenbar ironischerweise aus der AZK-Mediathek wegzensiert wurde) und auch der „Wunderheiler“ Ryke Geerd Hamer, gegen den ein Verfahren wegen Volksverhetzung läuft, war schon zu Gast.

Weiterhin finden sich in der AZK-Zeitung Behauptungen des ebenfalls wegen Volksverhetzung verurteilten Holocaustleugner Iwan Götz, der auch noch die Chuzpe besitzt, sich als „Oberrabbiner“ der Synagogengemeinde von Halle auszugeben. Gleichzeitig dementierte er dies auf der Webseite eines NDP-Mitglieds aus dem sächsischen Mittweida. Ferner behauptete er auch, als KGB-Mitglied Kinder an Pädophile übergeben zu haben, was zwar Unfug ist, womit er sich aber dennoch kaum Sympathien einhandeln dürfte.

Götz ist in jeder Hinsicht ein Hochstapler und tritt obendrein mit Freimaurergesten in Erscheinung. Wer einer solchen Figur Glauben schenkt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Götz Hidden Finger

Zu guter Letzt trat auch der rechtskonservative Burschenschafter und Esoteriker Michael Vogt 2011 auf der 7. AZK-Konferenz auf. Dort schürte Vogt den Mythos um Hitlers Stellvertreter Rudolf Hess – sein Spezialgebiet, welches ihm bereits große Sympathien aus dem NPD-Umfeld einbrachte.

Der Knaller kommt allerdings noch. Denn neben vorbestraften Rechtsextremisten bietet die AZK auch der totalitären Sekte Scientology eine Plattform. Am 31. Oktober 2009 trat der Präsident von Scientology Schweiz, Jürg Stettler, auf der AZK-Konferenz auf und verteidigte seine Sekte vor Kritik. Scientology ist bekannt dafür, kritischen Medien Zensur vorzuwerfen und die so genannten „Unterdrücker“ einzuschüchtern.

Spätestens hier dürften jedem vernunftbegabten Menschen die Alarmsirenen schrillen. Dazu scheinen auch der ZDF-Fernsehmeteorologe Wolfgang Thüne sowie der Mobilfunkkritiker Markus Kern zu zählen. Beide sagten ihre Teilnahme an der Konferenz ab, nachdem sie von der Einladung Jürg Stettlers erfahren hatten.

Stettler dürfte sich indessen auf der AZK-Konferenz sichtlich wohl gefühlt haben, erinnert deren Bühnendekoration doch stark an jene von Scientology.

Jürg Stettler

Jürg Stettler

Zudem durfte er mehrere Scientology-Werbespots vorführen, damit sich die Gäste „eine eigene Meinung“ bilden konnten. Diese Spots sehen zwar harmlos aus und wirken sogar durchaus positiv, aber genau diesen Effekt sollen sie auch erzielen. Sie werden immerhin von PR-Profis produziert, die genau wissen, worauf es ankommt. Wer solche Imagespots für voll nimmt, der glaubt auch chinesischer Tabakwerbung, die behauptet, Rauchen fördere die Gesundheit.

Es ist verdammt traurig mit anzusehen, wie hunderte vermeintlich kritisch denkende Menschen dieser Propaganda Beifall klatschen. Wie viele Wahrheitsaktivisten werden wohl in blindem Vertrauen gegenüber Desinfo-Agenten wie Sasek dieser Illuminaten-Religion beitreten? Bekommt denn außer uns niemand mit, dass die Bewegung hier von innen heraus zerstört wird? Wacht auf!

AZK Liste

Der AZK-Gründer Ivo Sasek distanzierte sich bisher in keiner Weise von rechtsextremen Gästen, geschweige denn von Jürg Stettler. Er stellte sich sogar explizit hinter Scientology und verteidigte die Sekte. Dies dürfte jedoch nicht verwundern, denn Sasek ist selbst Gründer einer pseudochristlichen Sekte. Seiner extrem-evangelikalen Organischen-Christus-Generation (OCG) sollen in der Schweiz rund 1.500 Menschen angehören.

Bereits 1978 gab der gelernte Automechaniker Sasek seinen Beruf auf, um sich als Laienprediger der OCG zu betätigen. Anfang der 1980er trat er zudem als Radioprediger bei Radio Zürich auf. In seinem religiösen Auftreten ist Ivo Sasek noch radikaler und anmaßender als der Papst. So äußerte er u.a. „Wer mir jetzt nicht gehorcht, der gehorcht dem Herrn nicht!“

Die Mitglieder der OCG haben sich vollkommen seiner Autorität zu unterwerfen und er fordert sie dazu auf, all ihre persönlichen Bindungen aufzugeben. Das sind typische Vorgehensweisen von Sekten, die sich auch bei Scientology wieder finden. Das Opfer wird von der Familie und Freunden isoliert, die ihm/ihr noch aus der Sache raus helfen könnten, und hat sich der Autorität des Gurus bzw. der Führungsebene vollkommen unter zu ordnen.

Kinder, die in die OCG-Sekte hineinwachsen, sind offenbar wenig zu beneiden, da Sasek die körperliche Züchtigung als Mind Control-Instrument ausdrücklich empfiehlt. Zitat: „Dass das Brechen des Eigenwillens die Kinder zu wirklich besonderen Persönlichkeiten macht, dürfen wir schon heute auch an unseren zehn Kindern erfahren. (…) Während die meisten in diesem Alter schon voll auf Absturz sind, schulen unsere fünf ältesten Kinder bereits selbstständig Hunderte von Kindern, haben das Erziehungsbuch „Mama, bitte züchtige mich!“ geschrieben, (…) führen viele zu Christus und lehren sie mit Begeisterung, wie man den Eltern als dem Herrn dient, sich in allem freudig unterordnet und den Eigenwillen fügsam brechen lässt.“

Über seine eigene Kindheit sagte er: „Ich bin meinen Eltern ja so dankbar, haben sie mich nicht nur vor der Hölle gewarnt, sondern jegliche Sünde, die die Hölle verdient, ausgetrieben und zwar konkret mit der Rute.“ Derartige Aussagen entsprechen so gar nicht den Lehren von Jesus über Nächstenliebe und Mitgefühl und brachten Ivo Sasek den Ruf eines „Prügelgurus“ ein.

Ferner vertritt Sasek auch die Forderungen der „Pro Life“-Bewegung, die Schwangerschaftsabbrüche, egal aus welchen Beweggründen, kriminalisiert. Immerhin bedeutet jede Abtreibung ein potentielles Kind weniger, das er verprügeln kann. Außerdem ist er ein absoluter Impfgegner, wobei dieses Thema auch auf den AZK-Konferenzen häufig präsent ist.

Welch groben Unfug er da verbreitet, mussten 6 Kinder einer 12-köpfigen Familie, die zu Saseks Anhängerschaft gehört, am eigenen Leib erfahren. Nachdem Ende 2011 bei einem OCG-Gottesdienst in Frauenfeld (Schweiz) durch einen Teilnehmer eine Maserinfektion eingeschleppt wurde, erkrankten die Kleinen daran. Bekannt wurde die meldepflichtige Infektion jedoch erst, als eines der Kinder wegen einer schweren Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Sasek ist jedoch nicht der einzige Quacksalber, dessen Empfehlungen bereits Leben gefährdet haben. Der Wunderheiler Ryke Geerd Hamer, der bereits bei der AZK-Konferenz zu Gast war, ist zwar tatsächlich ein promovierter Humanmediziner, jedoch wurde ihm am 8. April 1986 seine Approbation entzogen.

Nachdem er mehrfach illegal weiter praktizierte, geriet er 1995 mit dem Fall der damals fünfjährigen Krebspatientin Olivia Pilhar in die Negativschlagzeilen. Deren Eltern Erika und Helmut Pilhar vertrauten der „neuen germanischen Medizin“ und brachten ihr Kind zu Hamer nach Spanien, wo das Mädchen beinahe zugrunde ging.

Olivia Pilhar wurde in letzter Sekunde gegen den Willen ihrer Eltern operiert und wurde danach glücklicherweise wieder gesund. Ihre Eltern wurden zu 8 Monaten auf Bewährung verurteilt, während Hamer aufgrund seines damaligen Wohnortes in Spanien straffrei ausging. Allerdings wurde er 1997 in Köln verhaftet und wegen unterlassener Hilfeleistung sowie Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz zu 19 Monaten ohne Bewährung verurteilt, von denen er 12 Monate absaß.

2001 folgte die Verurteilung in Abwesenheit zu 3 Jahren Haft und einer Geldstrafe durch ein französisches Gericht wegen Mittäterschaft bei der illegalen Ausübung von ärztlichen Tätigkeiten und Betrugs. Leider wurde Hamer erst am 9. September 2004 von Spanien an Frankreich ausgeliefert, sodass einige Straftaten bereits verjährt waren und er nur bis zum 16.Februar 2006 in Haft saß.

Seit 2010 wird nunmehr von der Staatsanwaltschaft Kempten wegen Körperverletzung mit Todesfolge gegen Hamer ermittelt. Die 12-jährige Krebspatientin Susanne Rehklau hatte leider weniger Glück als Olivia Pilhar. Parallel läuft ein Verfahren der Staatsanwaltschaft Cottbus wegen Volksverhetzung. Hamer lässt es sich derweil in Norwegen gut gehen.

Fassen wir an dieser Stelle zusammen, dass der Gründer der AZK ein christlich-fundamentalistischer Sektierer mit fragwürdigen Beziehungen ist. Auf den Konferenzen treten Nazis, Scientologen, Esoteriker, Quacksalber und Betrüger auf. Es werden offen Naziverbrecher wie Rudolf Heß verteidigt sowie die Shoa geleugnet. Eigentlich fehlt nur noch, dass Beate Zschäpe auf der nächsten AZK-Konferenz über die „Gefahren der Überfremdung“ referiert. Alles in allem ein erschreckendes Bild.

Bedeutet dies nun, dass jeder, der bei der AZK auftritt, ein Nazi und Scharlatan ist? Wenn man den Pauschalisierungen fragwürdiger Portale wie Psiram (ehemals Esowatch) Glauben schenken will, ja. Die Unschuldsvermutung scheint den selbsternannten Verfechtern der Rationalität ein Fremdwort zu sein. Uns jedoch nicht!

Es ist zwar korrekt, dass auch schon Robert Fleischer (Deutsche Initiative für Exopolitik) sowie Prof. Dr. Claus Turtur (Thema Vakuumfeldenergie) bei der AZK auftraten. Diesen beiden Personen rechtsextreme Tendenzen oder gar Antisemitismus vorzuwerfen, würde jedoch ganz klar den Straftatbestand der Verleumdung erfüllen. Selbiges gilt für Frank Höfer von Nuoviso.tv, welcher schon einige Male mit der Kamera vor Ort war.

So erschreckend wie die Hintergründe von Sasek und seiner AZK sind, ist auch die Naivität einiger Gäste. Es ist offensichtlich, dass Leute wie Fleischer, Höfer und Prof. Dr. Turtur auf die PR-Kampagnen der AZK hereingefallen sind. „Gegen Zensur“ klingt natürlich erst einmal gut und man müsste sich den Hut schon mit dem Hammer aufsetzen, um den Massenmedien (allen voran der BILD) alles blind zu glauben.

Es ist unstrittig, dass wir in den offiziellen Nachrichten nicht die ganze Wahrheit erfahren, einige Themen bewusst gemieden werden und Lobbyarbeit für Werbekunden auf der Tagesordnung steht. Insbesondere gilt dies für die Privatsender. Von daher sind alternative Medien durchaus zu begrüßen. Und da sowohl Robert Fleischer und Frank Höfer als auch Prof. Dr. Turtur mit ihren jeweiligen Themengebieten von den Massenmedien gemieden werden, sind sie offensichtlich froh über jede Plattform, die sich ihnen bietet.

Dass es unter den alternativen Medien ebenfalls schwarze bzw. braune Schafe gibt, lässt sich aber leider nicht vermeiden. Wenn man den dreien schon einen Vorwurf machen will, dann den, dass sie sich vorab nicht ausreichend über die AZK informiert haben. Wenn sie im Vorfeld gewusst hätten, dass sie dort auf der gleichen Bühne wie Nazis und Scientologen stehen, hätten sie mit Sicherheit ihre Teilnahme abgesagt.

Jetzt bleibt ihnen nichts anderes mehr übrig, als sich zumindest nachträglich zu distanzieren. Dazu möchten wir sie sowie alle anderen, die sich aus Unwissenheit auf die AZK-Konferenz verirrt haben, ausdrücklich aufrufen. Wer sich eine Plattform mit Holocaustleugnern und totalitären Sekten teilt, schadet der Wahrheitsbewegung mehr, als es unsere erbittertsten Gegner jemals könnten!

Das fängt bereits damit an, dass wir die entsprechenden Vorträge von Prof. Dr. Turtur und Robert Fleischer, die an und für sich absolut empfehlenswert sind, hier nicht guten Gewissens weiterverbreiten können. Denn wir würden damit zwangsläufig die AZK unterstützen.

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Serdar Somuncu über die deutschen Massenmedien

Inge Hannemann hatte es bereits angesprochen: Die Massenmedien zeichnen ein herablassenden Bild von Arbeitlosen.

Besonders stechen hierbei die (scripted) Reality Shows hervor, wie man sie von VOX, SAT.1 und RTL 2 kennt. Sie zeigen uns angebliche Messis und Assis, die faul auf der Couch liegen und sich mit üblem Gossenjargon belegen.

Serdar Somuncu findet noch weitaus härtere Worte für diese Art des Undertainment.

Pyramidenbau beim Arbeitsamt

Ach nein, das heißt ja jetzt „Agentur für Arbeit“. Und die ARGE heißt inzwischen Jobcenter, weil der alte Name so ARG klang, wie das Jobcenter noch heute ist. Image ist eben alles!

Das gilt natürlich auch für das Logo der Bundesagentur. Wo Menschen geknechtet werden, ist die Pyramide nicht weit. Das wussten schon die Pharaonen. Jetzt könnte man einwenden, das wäre ja ein „A“ für „Arbeit“. Aber irgendwie fehlt da etwas zum vollständigen Buchstaben und es wäre auch nicht das erste Mal, dass aus einem „A“ eine Pyramide wird.

Jobcenter Logo

Arbeitsamt Logo

Die Arbeiter bilden den Boden der Machtpyramide. Das bedeutet, sie sind am weitesten von jeglicher Macht entfernt. Sie sind Untertanen, die den Rest tragen müssen. Im Logo der Bundesagentur fällt auf, dass links ein Strich unter die Pyramide fährt. Logisch, denn Arbeitlose fallen komplett aus dem System und sind daher absolut entbehrlich. Sie zählen schlichtweg nichts!

NWO-Pyramide

Jobcenter-Mitarbeiterin packt aus

Frau Hannemann ist das, was man eine „Whistleblowerin“ nennt. Also eine Person, die aus Gewissensgründen öffentlich über ungerechte bzw. sogar ungesetzliche Praktiken auspackt.

Als Mitarbeiterin eines Hamburger Jobcenters berichtet sie, wie mit Erwerbslosen umgegangen wird. Ihnen werden Eingliederungsvereinbarungen aufgedrängt, mit denen sie auf ihre freiheitlichen Grund- und Menschenrechte (z.B. Bewegungsfreiheit) verzichten. Sie werden in prekäre Beschäftigungsverhältnisse gedrängt, schikaniert, in ihrer Existenz bedroht und sogar in den Selbstmord getrieben. Erreicht wird dies mittels Sanktionen, die schon für kleine Versäumnisse verhängt werden.

Die Jobcenter haben dabei Sanktionsquoten zu erfüllen, um ihre Wirtschaftlichkeit zu optimieren. Das heißt, möglichst viel Geld einzusparen. Damit die Mitarbeiter der Jobcenter gar nicht erst auf den Gedanken kommen, ein soziales Gewissen oder Mitgefühl zu entwickeln, werden sie selbst permanenten Bewertungen unterzogen. Wer möglichst viele Menschen drangsaliert, kann auf der Karriereleiter aufsteigen. Wer dagegen menschlich handelt, bleibt auf seinem Posten oder wird gegebenenfalls degradiert. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen kann sogar eine Kündigung erfolgen und der betreffende Mitarbeiter findet sich auf der anderen Seite des Tisches wieder.

Das gesamte Hartz-IV-System ist darauf angelegt, Menschen gegeneinander auszuspielen, existenziell und psychisch zu zerstören, den Billiglohnsektor auszuweiten und all jene, die nicht mitspielen wollen, durch Zwang, Schikane und im Falle von eigenen Mitarbeitern auch Mobbing, in die Knie zu zwingen. Mit der Hartz-Gesetzgebung werden breite Teile der Bevölkerung entrechtet und enteignet.

Man muss Frau Hannemann für ihren Mut und ihre Zivilcourage danken, aus diesem Angstsystem auszubrechen und das alltägliche Unrecht in der BRD öffentlich anzuprangern. Wie sagte schon Albert Einstein: „Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“ Es sollte mehr Menschen wie Frau Hannemann geben, die es nicht zulassen!

Blog von Inge Hannnemann.

Kontrolle total

Der Part über die RFID-Agenda ist besonders interessant.

Zitat: „Man könnte sämtliche persönlichen Informationen darauf abspeichern. Er könnte als Ausweis fungieren, als Kreditkarte, in Mexiko-Stadt auch als Wahlausweis.“ „Irgendwann könnte man den Chip auch allen Leuten einsetzen und überall in der Stadt Lesegeräte installieren. (…) Wenn dann jemand mit einem implantierten Chip daran vorbei kommt, wird automatisch an eine Datenzentrale übertragen, dass diese Person sich gerade dort aufhält.“

Was hier allen Ernstes vorgeschlagen wird, ist der totale Verlust jeglicher Freiheit und ein Überwachungsstaat, der selbst Orwells „1984“ in den Schatten stellt! Fassen wir mal kurz zusammen: Geheime Wahlen = unmöglich! Bewegungsfreiheit = unmöglich! Heimlich und anonym im Sexshop einkaufen = unmöglich! Privatspähre = unmöglich!

Das Ganze wird dann noch als Fortschritt angeprießen und kommt super gut bei den zerebral entkernten Konsumzombies an. Unfassbar, dass sich einige Sklaven diese Ketten freiwillig anlegen und sie obendrein noch „cool“ finden.

500.000.000 € für die Entwicklung der Euro Hawk-Drohne verschleudert

Über eine halbe Milliarde Euro aus Steuergeldern floss in die Entwicklung der Euro Hawk-Drohne. Dem gegenüber stehen Kürzungen bei Sozialausgaben, Bildung usw.

Anscheinend wurde dieses Geld aber nicht einfach nur für Rüstung ausgegeben, sondern regelrecht in den Sand gesetzt. Denn die Drohne darf nicht starten, da sie u.a. kein Kollisionswarnsystem hat.

Quelle

Kriegsminister de Maizière (CDU) hält übrigens weiter am Projekt Euro Hawk fest und will für die Zukunft sogar bewaffnete Kampfdrohnen. Seine Mission: Mord auf Knopfdruck

KenFM über internationalen Errorismus

Von den Boston Bombings bis London – trotz offensichtlicher Widersprüche und erfolterter Geständnisse glaubt die Mehrheit bereitwillig alles, was man ihr auftischt. Der Kauf von Kampfdrohnen durch die deutsche Bundesregierung stört schon lange fast niemanden mehr. Wir können Kens Zynismus sehr gut nachvollziehen.

Gladio macht wieder Schlagzeilen

Der Anschlag auf das Münchner Oktoberfest 1980, die Anschläge auf Strommasten in Luxemburg – das und noch viel mehr wird derzeit im Fall Gladio in Luxemburg wieder neu aufgerollt.

Unter den Zeugen ist auch der Sohn des Bundeswehrhauptmanns Johannes Kramer († 2012), der bestätigt, dass sein Vater auch für den BND gearbeitet hat und an den Anschlägen der NATO-Stay-behind Netzwerke beteiligt war. Auf eine Anfrage der innenpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke, reagierte die Bundesregierung ausweichend. Zu den Vorwürfen gegen den BND wollte sich die Regierung (welch Überraschung) überhaupt nicht äußern.

Positiv hervorzuheben ist immerhin, dass das Thema Gladio wieder in den Medien präsent ist und der inszenierte Terror unter falscher Flagge ernsthaft diskutiert, statt als reine „Verschwörungstheorie“ lächerlich gemacht wird. Hier wird gerade eine Tür aufgetreten, die sich so schnell nicht wieder schließen lässt. Die ernsthafte Hinterfragung von aktuelleren Anschlägen (z.B. in der Türkei) könnte die Pläne der herrschenden Elite sogar ernsthaft ins Wanken bringen.

Junge Welt Artikel