Conan der Schlangentöter

von Shinzon

„Conan der Barbar“ basiert auf einer Reihe von Kurzgeschichten und einem Roman von Robert E. Howard, die ab 1932 verfasst wurden. Die meisten würden den Film wohl als trashigen Fantasy-Streifen abtun, doch er ist weit mehr als das.

Gleich zu Beginn wird offenbart, dass die Handlung nicht in einer Fantasy-Welt im Stil von „Herr der Ringe spielt“, sondern die Geschichte der Erde nach dem Untergang von Atlantis erzählt. Von seinem Vater erfährt der kleine Conan (Jorge Sanz), dass einst Riesen auf der Erde lebten und ihr Geschlecht von den Göttern durch Feuer vom Himmel ausgerottet wurde. Das ist Prä-Astronautik in Reinkultur.

Die Welt, in der Conan aufwächst, ist in die Steinzeit zurückgefallen. Sein Vater erzählt ihm vom Geheimnis des Stahls, welches aus Atlantis überliefert wurde und gegenüber anderen Völkern einen großen Vorteil darstellt. Das stählerne Schwert kann in dieser Hinsicht als atlantisches Erbe betrachtet werden und zeigt, dass die untergegangene Hochkultur technologisch bereits sehr weit fortgeschritten war.

Das friedliche Leben des jungen Conan findet ein jähes Ende, als die Bruderschaft der Schlange in sein Heimatdorf einfällt.

Schlangenbruderschaft_2

Alle Erwachsenen werden brutal niedergemetzelt, während die Kinder gefangen genommen und versklavt werden. Durch den Tod ihrer Eltern, die noch die alten Geschichten kannten, werden sie von ihren Wurzeln getrennt. Genau diese Entfremdung von der eigenen Geschichte musste nach dem realen Untergang von Atlantis die gesamte Menschheit erfahren. Ein Zustand, der bis heute anhält.

Spießgesellen

Nachdem Conan mit ansehen musste, wie seine Mutter vom Reptilienherrscher Thulsa Doom (James Earl Jones) geköpft wurde, wird er zur Zwangsarbeit verpflichtet, die er bis ins Erwachsenenalter verrichten muss. Die Mühle, die er sein halbes Leben lang bedienen muss, ist dabei von besonderem Interesse. Sie dient nämlich keinem erkennbaren Zweck, außer dem, dass sie menschliche Sklaven ihrer Energie beraubt.

Zudem fällt auf, dass an der Spitze, die optisch einer Fleur de Lys ähnelt, eine krokodilähnliche Figur sitzt. Die Fleur de Lys ist ein Symbol des Hochadels und verweist daher auf die royale Reptilienkaste. Darunter befinden sich humanoid wirkende Reptilienfratzen, die an die Besucher aus der Serie „V“ erinnern und auf die reptiloiden Gestaltwandler anspielen dürften. Ganz unten laufen schließlich die Menschen wie in einem Hamsterrad. Es ist ziemlich offensichtlich, dass hier die reptiloide Hierarchie dargestellt wird, in der die Menschen ganz unten in der Machtpyramide stehen.

Watchmen

Machtpyramide

Als Erwachsener muss Conan (Arnold Schwarzenegger) zu Unterhaltungszwecken an Gladiatorenkämpfen teilnehmen. Sein Ausbilder trägt einen Baphomet als Kopfschmuck, welcher verdeutlicht, wer für die barbarischen Kämpfe verantwortlich ist.

Satanischer Kopfschmuck

Durch die jahrelange Zwangsarbeit und die gnadenlose Brutalität verliert Conan seine Menschlichkeit und jegliches Mitgefühl. Er steht in diesem Lebensabschnitt stellvertretend für die hirngewaschenen Massen, die auf ihre niedersten Instinkte reduziert worden sind und ihren Mitmenschen ohne zu zögern den Schädel einschlagen, wenn es von ihnen verlangt wird.

Zur Belohnung erhält er Frauen, womit einmal mehr seine niedersten Instinkte bedient werden. Zudem betreiben die Herrschenden ein Zuchtprogramm, denn die Nachfrage nach weiteren Sklaven mit viel Muskeln und wenig Hirn ist groß. In der betreffenden Szene befindet sich Conan in einem Käfig, was verdeutlicht, dass die Reptiloiden in den Menschen lediglich Nutztiere sehen.

Käfighaltung

Durch eine schicksalhafte Fügung erhält Conan wenig später die Freiheit und erst jetzt beginnt er, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Diese ist selbstverständlich auf Rache an Thulsa Doom aus, der vor vielen Jahren Conans Familie abschlachtete.

Zunächst muss er jedoch eine Wüste durchqueren und flieht vor einem Rudel Wölfe in eine Höhle. Dort thront ein Skelett vor einem Bildnis des untergehenden Atlantis. Von diesem erhält der Barbar ein Schwert aus wertvollem Stahl.

Atlantis

Neben Atlantis findet sich auch eine Anspielung auf die Raumstation Elysium, die als symbolisches Himmelsrad von Conan als Halskette getragen wird.

Himmelsrad_1

Himmelsrad_2

Auf seiner weiteren Reise begegnet Conan einer allein lebenden Hexe, die ihm sagen kann, wo er nach Thulsa Doom suchen muss. Als Gegenleistung verlangt sie Sex, während dem sie sich in eine Reptiloidin verwandelt. Angeblich nähren sich die Reptiloiden nicht nur von Angst und Hass, sondern auch von sexueller Energie. Dies könnte der Ursprung der Legenden über Succubi sein.

Succubus_1

Succubus_2

Als der ausgelaugte Krieger in einer Stadt ankommt, verbündet er sich dort mit dem Dieb Subotai (Gerry Lopez). Von einem Händler erfahren die beiden, dass der Turm, der den Ort dominiert, der Tempel einer neuartigen Religion von Schlangenanbetern ist, die sich seit einigen Jahren über die bekannte Welt ausbreitet. Eine Welt, die den Gesichtern nach in Asien liegt, wo es seit jeher Legenden über Drachen gibt. Mit Sicherheit kein Zufall.

Die Religion der Schlangenanbeter kann indessen mit dem Satanismus gleichgesetzt werden, der eben kein neuzeitliches Phänomen, sondern schon mehr als 10.000 Jahre alt ist. Das ist in etwa der Zeitrahmen, in dem auch der Film spielt. Für die Reptiloiden sind solche Zeiträume im Gegensatz zu uns Menschen jedoch überschaubar. Der Anführer des Kultes, Thulsa Doom, ist bereits über 1.000 Jahre alt.

In Anbetracht solcher Lebenserwartungen der wahren Herrschenden verwundert es keineswegs, dass die frühen Satanisten sich kaum von den heutigen unterscheiden. Sie beten Schlangenwesen an, was die Brücke zur Gestalt Luzifers in der Genesis schlägt. Diesen Schlangen bringen sie Menschenopfer dar, welche in der Regel schöne Jungfrauen sind. Das Ritual wird vor einem allsehenden Auge zelebriert, welches von Geheimbünden wie den Freimaurern bestens bekannt ist.

Jungfrauenopfer_1

Jungfrauenopfer_2

Der Tempelturm der Steinzeitsatanisten ist ein gigantischer, reptiloider Phallus, der die Macht der Elite symbolisiert.

Phallusturm

Im Tempel selbst finden sich allerlei Schlangenstatuen. Zwei Schlangen stechen dabei besonders hervor. Eine steht vor einem Mondsymbol, eine andere befindet sich vor einem Sonnensymbol. Freimaurerische Dualität.

Sonnenschlange

Zudem ist die Mondschlange eine Ouroboros, wie man sie u.a. bei der Theosophischen Gesellschaft wieder findet. Die satanisch-luziferischen Geheimorden unserer Zeit können also als direkte Nachfolger bzw. Abspaltungen der Bruderschaft der Schlange angesehen werden. Wie es um deren Menschenliebe steht, beweisen indessen die zahlreichen Totenschädel, mit denen die Ouroboros im Film garniert ist.

Ouroboros

Zusammen mit der blonden Valeria (Sandahl Bergman), die Conan und Subotai vor dem Tempel kennen lernen, rauben sie die Kronjuwelen aus der Schlangengrube der Bruderschaft. Darunter befindet sich auch das so genannte Auge der Schlange. Als die Riesenschlange während des Raubzugs erwacht, töten Conan und Subotai das dämonische Tier. Zu dritt entkommen sie und Conan verliebt sich wenig später unsterblich in Valeria.

Conan der Schlangentöter

Der nächste lukrative Auftrag wird dem Trio von König Osric (Max von Sydow) erteilt. Seine weltlichen Reichtümer sind für ihn wertlos geworden, da Thulsa Doom ihm das wichtigste genommen hat. Seine Tochter ist zur Bruderschaft der Schlange übergelaufen und er will sie zurück haben. Außerdem befürchtet er, seine Tochter könnte sich gegen ihn wenden und präsentiert einen Dolch, mit dem ein anderer König von dessen Sohn ermordet wurde. Der Dolch ist dem Zeichen der realen Bruderschaft der Schlange nachempfunden und hat Teufelshörner am Griffende.

Schlangendolch

Zunächst dringt Conan allein zum heiligen Berg der Bruderschaft vor. Er schlägt einen Priester k.o. und mischt sich in dessen zeremoniellem Gewand unter die Massen. Als Thulsa Doom an der Spitze der Treppe erscheint, wo wieder einmal das allsehende Auge samt Zirkel und Winkelmaß der Freimaurer prangt, fliegt die Tarnung jedoch auf.

Masonic Eye

Sofort schreien einige „Tod dem Ungläubigen“, was ein wenig an die Worte Albert Pikes erinnert, dass in der neuen Weltordnung kein Platz für diejenigen sei, die Luzifer nicht als ihren Gott anerkennen werden. Die Anhänger Thulsa Dooms verhalten sich im Übrigen wie naive Blumenkinder, was als Hinweis auf die pseudospirituelle Täuschung durch die New Age-Philosophie verstanden werden kann. Nur der harte Kern des Kultes besteht aus wissenden Satanisten.

Dooms Eye

Thulsa Doom lässt jedenfalls Gnade gegenüber Conan walten und versucht ihm, seine Ideologie näher zu bringen. Dennoch muss er ihn bestrafen, da der Mensch ein kostbares Kronjuwel gestohlen und eins von Thulsas Kindern ermordet hat. Er lässt Conan wie Jesus an einem Baum kreuzigen, wo er langsam zugrunde gehen soll.

Conans Kreuzigung

Seine Freunde können ihn jedoch retten und bringen sie zum Hexenmeister Akiro (Mako), der Geister beschwört, die Conans Wunden heilen sollen. Der feuerrote Himmel, der das Ritual begleitet, lässt dabei nichts Gutes erahnen. Es scheint fast so, als würde sich ein Tor zur Hölle öffnen, aus dem dämonische Extradimensionale strömen.

Roter Höllenhimmel

Wieder genesen, dringen Conan, Valeria und Subotai in den Berg von Thulsa Doom ein. Die folgenden Szenen sind bemerkenswert, da sie sämtliche Theorien über die Reptiloiden bestätigen. Diese leben in unterirdischen Höhlen, in denen Menschen gequält, getötet und gegessen werden. Die Bilder der „Küche“ sind umso erschreckender, wenn man sich vor Augen hält, dass es solche Untergrundbasen tatsächlich geben könnte.

Höllenqualen

Während sich seine menschlichen Verbündeten einer kurzweiligen Sexorgie hingeben, sitzt Thulsa Doom vor einer vergoldeten Wand und wartet auf seine soylentgrüne Menschenfleischsuppe. Die Szene erinnert sehr stark an die Sexorgien, welche in diversen Logen als Dankeschön für die Mitarbeit an der neuen Weltordnung zelebriert werden.

Orgie

Nun wissen wir also auch, zu wessen Ehren derartige Rituale abgehalten werden. Neben der Vorwegnahme von Stanley Kubricks „Eyes Wide Shut“ findet sich aber noch ein weiteres pikantes Detail in der Szene. Links und rechts neben Thulsa Doom befinden sich zwei Löcher in der Wand, durch die er den Raum in seiner reptiloiden Gestalt betritt und verlässt. Diese Löcher befinden sich keineswegs zufällig am Fuße zweier Bäume.

Thulsa Doom weist damit erstaunliche Parallelen zu Nidhöggr aus der nordischen Mythologie auf. Dieser schlangenartige Drache, dessen Name so viel wie „der hasserfüllt Schlagende“ bedeutet, lebte der Legende nach am Weltenbaum Yggdrasil.

Schlangenlöcher

In der Folge werden die drei Eindringlinge Zeugen, wie sich Thulsa Doom in eine Schlange verwandelt. An dieser Stelle sollte darauf hingewiesen werden, dass ein Jahr später die Serie „V – Die außerirdischen Besucher kommen“ anlief, die sich ebenfalls um reptiloide Gestaltwandler drehte. David Icke kam hingegen erst acht Jahre später auf diese Thematik, was nahe legt, dass er wohl eher ein Filmjunkie als ein Aufklärer ist.

Formwandler_2

Formwandler_3

Formwandler_4

Conan, Valeria und Subotai gelingt es, etwas Chaos zu stiften und anschließend zu fliehen. Dabei schlägt sich Valeria durchaus gut gegen ihre männlichen Gegner, was in Anbetracht der üblichen sexistischen Klischees, welche für das Actionkino dieser Zeit noch üblich waren, erfreulich ist. Leider wird sie auf der Flucht von einem Schlangenpfeil getroffen, der sie ins Jenseits befördert.

Beim Hexer Akiro angekommen bleibt Conan nichts anderes übrig, als ihren Leichnam zu verbrennen und Fallen für das anrückende Heer von Thulsa Doom zu bauen. Man merkt, dass er die Sache sehr persönlich nimmt und trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit der Schlangenanbeter, überlebt keiner von ihnen den Angriff.

Ihr Anführer flieht zurück zu seinem Berg, wo er in der Nacht darauf seine verbliebenen Anhänger auf die neue Weltordnung einschwört. Er lässt sie mit Fackeln aufmarschieren, die laut seiner Aussage das Licht der Erleuchtung repräsentieren. Damit weist er zusätzlich Parallelen zu Luzifer, dem Lichtbringer, auf. Denkt man in diesem Zusammenhang an die Fackelmärsche der Nazis, wird weiterhin offensichtlich, wessen Geistes Kind die okkulte Thule (= Thulsa) Gesellschaft ist.

Lichtträger

Conan schleicht sich indes von Rache getrieben auf den Tempelberg und enthauptet Thulsa Doom vor den Augen seiner Jünger.

Thulsas Tod

Sein Bann ist damit gebrochen und seine einstigen Anhänger löschen ihre Fackeln. Die Menschheit ist von der Geisel der Reptiloiden befreit und Conan krönt sich selbst zum König. Ende!

Erwachen

Fazit: „Conan der Barbar“ ist einer der okkultesten Filme überhaupt und randvoll mit Freimaurersymbolik. In großen Teilen wird in diesem Werk offenbart, wer den Planeten wirklich kontrolliert und wie sich die Menschheitsgeschichte nach dem Untergang von Atlantis entwickelte.

Dabei gibt es jedoch eine große Täuschung. Einen Helden wie Conan hat es wohl nie gegeben und die Menschheit wurde definitiv nicht von Thulsa Doom befreit, zumal dieser ohnehin nie alleine war. Wären wir heute frei, wäre die Welt eine andere. Stattdessen sind die Symbole der Bruderschaft der Schlange allgegenwärtig. Schlangen- und Drachenkulte findet man sowohl in antiken Kulturen als auch in der heutigen Pop-Okkultur, die von Freimaurern, Theosophen, Scientologen und anderen Reptilienanbetern kontrolliert wird.

Trotz des geschichtsrevisionistischen Endes ist „Conan der Barbar“ dennoch ein bemerkenswerter Film, der viel Geheimwissen preisgibt. Wer sich für die Reptiloiden-Thematik sowie die Bruderschaft der Schlange interessiert, sollte sich den Streifen unbedingt ansehen!

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3 Kommentare zu “Conan der Schlangentöter

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