Die Tribute von Panem – Kinder in der Gladiatorenarena

von Shinzon

Die „Tribute von Panem – The Hunger Games“ basiert auf dem gleichnamigen Buch von Suzanne Collins, die seit 1990 auch als Autorin für Kindersender wie Nickelodeon tätig ist. Neben dieser Verbindung ist es außerdem interessant zu wissen, dass Collins für eines ihrer anderen Werke Inspiration beim hochgradig okkulten Kinderbuch „Alice im Wunderland“ des pädophilen Esoterikers Lewis Carroll fand. Es sollte daher nicht verwundern, dass „Die Tribute von Panem“ nur so vor okkulter Symbolik strotzt und überhaupt nicht für Kinder geeignet ist.

Buch und Film spielen in einer neuen Weltordnung, in der die Welt in 12, ehemals 13 Distrikte unterteilt ist. Hier findet sich bereits der Tierkreis mit seinen 12 Sternbildern und dem verloren Tierkreiszeichen des Schlangenträgers wieder. Man denke in diesem Zusammenhang an die 12 Kolonien von Kobol sowie die verlorene Erde in „Battlestar Galactica“. Es ist erstaunlich, wie viele Autoren sich ihre Kreativität von okkulter Astrologie einengen lassen.

Da die neue Weltordnung von Panem, welches auf dem Gebiet der ehemaligen USA liegt, ein faschistischer Polizeistaat ist, kam es einst zu Aufständen in den 13 Distrikten. Diese wurden blutig niedergeschlagen und seither müssen die Provinzen jedes Jahr als Zeichen ihrer Unterwerfung einen Tribut entrichten. Dieser besteht aus jeweils zwei Kindern (Junge und Mädchen), die ausgelost werden.

HG Auslosung

Statt die Kinder einfach an die Wand zu stellen und zu erschießen, müssen sie zu Unterhaltungszwecken in einem modernen Gladiatorenkampf gegeneinander antreten. Brot und Spiel wie im alten Rom. Nun ja, nicht ganz so wie im alten Rom, denn es gibt nur Spiele, ohne Brot. Deshalb heißen die Kämpfe wohl auch „Hungerspiele“.

Angesicht der Tatsache, dass nur eines der Kinder überleben wird, meldet sich in Distrikt 12 Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) freiwillig, um ihre kleine Schwester Primrose, die ausgelost wurde, vor dem Tod zu bewahren. Zusammen mit ihr tritt Peeta Mellark (Josh Hutcherson) zu den Hungerspielen an. Das ist tragisch, da er in Katniss verliebt ist, aber nur einer von beiden die Spiele überleben kann.

Die Veranstalter in Panem wissen diesen Umstand jedoch für ihre Show zu nutzen. Bevor die Spiele beginnen, treten die Kandidaten nämlich in einer Sendung auf, die dermaßen oberflächlich und stupide ist, dass man sich an DSDS („Distrikt 12 sucht den Superstar“) erinnert fühlt. Die Outifts erwecken indes eher den Eindruck von „Panems next Top-Model“. Katniss tritt dabei als Lady in Rot auf, deren Kleid förmlich in Flammen steht.

HG Lady in Rot

Bereits bei ihrem pompösen Einzug in Panem werden Katniss und Peeta flammende Flügel verpasst, denn der brennende Phönix ist ein bedeutendes Symbol in ihrem Distrikt. Da durch ihre Taten später erneut Aufstände ausbrechen werden, kann hier eine Parallele zu „Star Wars“ gezogen werden. Im „Krieg der Sterne“ benutzen die Rebellen nämlich ebenfalls einen Phönix als Erkennungszeichen.

Hungerphönix

HG Phönixanstecknadel Nazi

Ansonsten besteht die erste Hälfte des Films aus Training und Sponsorensuche. Nach außen wird zudem ein gigantisches Spektakel betrieben. Die große Inszenierung, bei der die Tribute in Streitwägen über den zentralen Platz der Hauptstadt fahren, erinnert stark an einen Einmarsch der Gladiatoren.

HG 05 Flammenflügel

HG 06 Einmarsch der Gladiatoren

Eingerahmt wird diese Handlung von einer faschistischen Kulisse. Die Betonbauten von Panems Hauptstadt erinnert an die Naziarchitektur im 3. Reich und man bekommt fast den Eindruck, dass Albert Speers Germania in der neuen Weltordnung Realität geworden ist. Zwischen den grauen Klötzen finden sich allerdings auch typische Freimaurersymbole wie Obelisken und ein Kubus.

HG Germania

HG 09 Germania Obelisk

HG 10 Germania Kubus

Im krassen Gegensatz zur grauen Betonarchitektur steht die schrillbunte Mode der globalen Elite, die von den Nazis wohl das Label „entartete Kunst“ aufgedrückt bekommen hätte. Wer war denn der Kostümdesigner? Harald Glööckler? Wenn Augen kotzen könnten…

HG Glööckler

HG Abgeschmacktes Outfit

Unter der dekadenten Fassade von Panem lauert jedoch ein brauner Kern, weshalb man umso mehr Lust bekommt, diesen Fieslingen ihre überschminkte Kuchenbude einzutreten. Ähnliche Hassgefühle steigen einem empor, wenn man sieht, was sie den Tributen antun.

HG Polzeistaat

Zunächst werden den Kiddies RFID-Chips implantiert, damit sie jederzeit aufspürbar sind. Anschließend schickt man sie in einen künstlichen Wald, in dem sie einer permanenten Videoüberwachung ausgesetzt sind. Immerhin sollen die Spiele live in alle Distrikte übertragen werden. „Big Brother“ lässt grüßen.

Nach einem überflüssig langen Countdown dürfen die Tribute dann entweder zur den bereitgestellten Waffen greifen oder in den Wald flüchten. Die Waffen sind zwar verlockend, aber dort ist auch die Lebensgefahr am größten. Denn kaum haben alle Kiddies eine in der Hand, fallen sie übereinander her und schlagen sich die Köpfe ein. Man bedenke, dass dieser Film ab 12 Jahren freigegeben ist.

Gleich zu Beginn der Spiele sind bereits die Hälfte der Teilnehmer bestialisch abgeschlachtet. Wer darin kein satanisches Opferritual sieht, muss vollkommen blind sein. Man beachte dabei, dass hier wieder die Zahl 12 im Mittelpunkt steht, denn so viele Kinder werden bereits in den ersten Minuten geopfert. Ein paar Stunden später wird das nächste Opfer massakriert und der Veranstalter betont, dass gleich 13 Kinder in den ersten 8 Stunden getötet wurden. Damit wäre dann auch der Schlangenträger zufrieden gestellt.

Der Schlangenträger liegt, nebenbei bemerkt, am Sternenhimmel zwischen Schütze und Skorpion. Katniss Everdeens Lieblingswaffe ist daher wohl kaum zufällig ein Bogen. Es ist zwar unerheblich, bei welchem Tierkreiszeichen man mit der Zählung beginnt, doch setzt man den Ophiuchus an die 13. Stelle, wäre der Schütze das 12. Tierkreiszeichen. Und aus welchem Distrikt kam doch gleich die Schützin?

HG Schützin

HG Schützin 12

Neben den regulären Waffen stehen den Teilnehmern auch einige Biowaffen zur Verfügung. In der kontrollierten Umgebung wimmelt es von giftigen Beeren und Killerwespen. Letztere setzt Katniss gegen einige Gruppe Feinde ein, die den Baum belagert, auf den sie sich geflüchtet hat. Nachdem alle schreiend davongerannt sind und eine Teilnehmerin mit zerstochenem Gesicht am Boden liegt, kann sie entkommen.

Doch ein erneutes Versteckspiel dulden die Veranstalter nicht. Die wollen nämlich Blut sehen und scheuchen Katniss am nächsten Morgen mit einem inszenierten Waldbrand auf. Ironischerweise haben sie die junge Everdeen zuvor mehrfach als „Mädchen, das in Flammen steht“ vorgestellt. Nun nehmen sie ihren Slogan wörtlich und machen ihr Feuer unterm Hintern. Dies bleibt jedoch nicht die einzige Gemeinheit.

Nachdem sich Katniss mit einem kleinen Mädchen aus Distrikt 11 (offensichtlich Afrika) angefreundet hat und dieses nach ihrem tragischen Tod würdevoll bestattet, brechen in deren Heimat Aufstände aus. Zunächst überlegen die Veranstalter, Katniss dafür zu töten. Doch schließlich erkennen sie, dass sie damit eine Märtyrerin erschaffen würden und ändern die Regeln. Es darf ab sofort zwei Gewinner geben, sofern diese aus demselben Distrikt stammen. Damit soll die Liebesgeschichte zwischen Katniss und Peeta ausgeschlachtet werden, um die Massen zu besänftigen.

Natürlich bedeutet dies nicht, dass die beiden am Ende als Sieger aus dem Gemetzel hervorgehen. In der finalen Runde werden hundeartige Kreaturen losgelassen, um die restlichen Tribute zu dezimieren. Als nur noch Katniss und Peeta übrig sind, werden die Regeln erneut geändert und beide sollen gegeneinander antreten. Wirklich überraschend ist die Hinterhältigkeit der Machthaber jedoch nicht.

Kreativ ist lediglich der Umgang von Katniss Everdeen mit dieser Situation. Sie droht, sich und Peeta mit den Beeren zu vergiften, sodass am Ende kein Sieger gekrönt werden kann. Ein solcher Ausgang würde gewiss den vereinten Volkszorn in allen Distrikten entfesseln. Immerhin stünden die Veranstalter als Lügner da und hätten obendrein ein Liebespaar auf dem Gewissen. Es bleibt ihnen also nichts anderes übrig, als die letzte Regeländerung zu widerrufen und sowohl Katniss als auch Peeta zu Siegern zu krönen.

Friede Freude Eierkuchen? Gewiss nicht! Die Welt ist noch immer ein Polizeistaat und 22 Kinder wurden auf grauenhafte Weise gegeneinander aufgehetzt und ermordet. Teil 2 der Trilogie läuft bereits in den Kinos und verspricht eine weitere Runde Blutvergießen in Panems Arena.

Fazit: An diesem Film ist einfach alles entsetzlich. Die Welt der Zukunft ist eine entsetzliche Diktatur mit einer entsetzlichen Naziarchitektur. Der Modegeschmack der Elite ist eine Beleidigung für’s Auge und die belanglose Dekadenz ist kaum zu ertragen. Am entsetzlichsten sind jedoch die blutrünstigen Gladiatorenkämpfe, in denen sich Minderjährige grausam abschlachten müssen.

Was hier als Kinder- und Jugendliteratur angepriesen und als Film mit einer Altersfreigabe FSK 12 ausgegeben wird, könnte nicht schädlicher für Heranwachsende sein. „Die Tribute von Panem“ ist das reinste Gift für die Seele! Zudem verherrlicht der Film den Faschismus, was sich ebenfalls negativ auf das junge Zielpublikum auswirkt.

Heil Panem

12 Kommentare zu “Die Tribute von Panem – Kinder in der Gladiatorenarena

  1. Geschätzte Autoren! Ich danke euch für die übersichtliche Darstellung der Handlung des Films „Die Tribute von Panem“ und habe mit Interesse euren Artikel gelesen. Jedoch ist mir dabei etwas aufgefallen. Ihr bezieht euch mehrfach auf die Motive des Faschismus, was ihr insbesonere an dem letzten hier dargestellten Bild deutlich macht. Nachdem ich den Film nun gesehen habe, kann ich jedoch sagen, dass es sich im Falle dieser Geste um ein Symbol des Widerstandes und des Abschieds handelt und nicht um sture Gefolgschaft. Das ist vor allem sehr gut im ersten Panem-Film nachzuvollziehen und noch besser auf den ersten Seiten des ersten Panem-Buches. Darüber hinaus handelt es sich bei dieser Geste keinesfalls um eine Analogie zu dem alten Gruß der Hitler-Jugend aus der Zeit des nationalsozialistischen Regimes. Tatsächlich handelt es sich dabei um die selbe Geste, welche Pfadfinder aus aller Welt als einen Gruß zwischen Pfadfindern vollziehen. Wie bekannt sein dürfte, haben die Nazis im Rahmen der Gleichschaltung von 1934 alle Organisationen und Vereine verboten, die nicht regimekonform waren. Darunter fielen leider damals auch die unterschiedlichen Pfadfinderbünde, die schließlich durch die HJ und den BDM im damaligen Deutschen Reich ersetzt wurden. Viele alter Pfadfindergruppen ließen sich jedoch nicht in der HJ und dem BDM reorganisieren und gingen in den Widerstand bzw. weigerten sich schlicht den oben genannten NS-Organisationen beizutreten, was häufig zu Repressalien führte.
    Es gibt zu diesem Thema einige sehr gute Publikationen, die ich an dieser Stelle dringend zur Lektüre empfehlen möchte.
    Ich empfehle daher die Motivwahl ihres letzten Bildes sehr gründlich zu überprüfen und bitte Sie das hier dargestellte Bild zu löschen. Dieser Gruß wird heute noch bei sehr vielen Gelegenheiten in der größten, internationalen Jugendorganisation der Welt (http://www.scout.org/) verwendet um sich gegenseitig zu begrüßen und insbesondere deutsche Pfadfinder, welche sich nach dem Ende des NS-Regimes neu gefunden haben, haben bis heute mit der NS-Vergangenheit zu kämpfen, da sie irrtümlicher Weise immer noch in diese Schiene eingeordnet werden.
    Sie würden uns daher einen großen Gefallen tun, wenn solche Symbolik nicht weiter mit dem NS-Regime verbunden würde. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und verbleibe mit freundlichen Grüßen

    • Es ist uns sehr wohl bewusst, dass der Gruß im Film eine Geste des Widerstandes ist. Die Problematik dabei ist, dass Hollywood Kinder und Jugendliche damit keineswegs zum Widerstand gegen den Faschismus erziehen möchte. Viel mehr zeigt sich, wie leicht sich Heranwachsende in aller Welt sich durch Filme gleichschalten lassen. Und das erinnert wiederum stark an die Massenhirnwäsche im 3. Reich.

      Dass die Geste dem Gruß der Pfadfinder ähnelt, bedauern wir. Das ist jedoch nicht unsere Schuld. Wir haben nichts gegen Kinder und Jugendliche, die sich bei den Pfadfindern engagieren, obgleich diese einmal die Wurzeln ihrer Organisation hinterfragen sollten. Diese wurde nämlich vom britischen Militäroffizier Robert Baden-Powell gegründet – ist also im Kern militaristisch, was sich u.a. an den Uniformen zeigt. Zudem trägt die Pfadfinderbewegung wohl kaum zufällig eine freimaurerische Fleur de Lys im Logo.

  2. Liebe Autoren,
    ich bin durch Zufall auf euren Artikel gestoßen und musste bei so ziemlich jedem eurer Abschnitte schmunzeln.

    Dass man hier die Autorin der Buchreihe mit völlig zusammenhangslosen Ansätzen mit einem angeblichen „pädophilen Esoteriker“ in Erwähnung zieht, ist mehr als beschämend. Der Ersteindruck erweckt somit mehr dem einer Schmutzkampagne als seriöser Filmkritik.

    Sämtliche der hier aufgeführten Vergleiche mit angeblich verdeckt okkulter und satanistischer Symbolik sind eine reine Fehlinterpretation eurer eigenen Paranoia. Man könnte meinen, dass man hier sofort alles verteufelt in dessen Inhalt die Zahl 13 erscheint. Erschreckt man sich hier etwa auch jedes Mal beim Erscheinen der Seitenzahl 13 in einem Buch? Es ist mir neu, dass die Zahl 12 oder die Deutung der Tierkreiszeichen okkulten Ursprungs ist oder auch nur im Ansatz damit zusammenhängt. Davon abgesehn ist euch die Bedeutung der Zahl 13 wie auch satanistischer Philosophie, wie ihr hier anschaulich demonstriert, nicht wirklich bekannt. Zumahl die Zahlen 12 und 13 eine Vielzahl unterschiedlicher religiöser Bedeutungen aus allen Teilen der Welt beimisst. Wie ihr schon richtig bemerkt habt, orientieren sich die in Panem dargestellten Hungerspiele parallel zu den römischen Gladiatorenkämpfen der Antike. Bewusst. Wie man von geschichtlichen Gladiatorenkämpfen auf angebliche satanistische Opferrituale kommt, die es in dieser Form überhaupt nicht gibt, ist mir ein Rätsel. Aber klar, wer denkt bei den ganzen komischen Gestalten mit Pfeil und Bogen namens Armor oder Robin Hood nicht auch sofort an Kollaborateure der Illuminaten? Oder bei den 7 Zwergen o.ä. an heidnische Voodoorituale? Diese Vorwürfe sind allesamt haltlos und ziemlich albern.

    Bei der Spotttölpelbrosche handelt es sich nicht, wie von euch angenommen, um einen Phönix sondern wie der Name schon sagt um einen „Spotttölpel“, eine fiktive, vom Kapitol gezüchtete, Vogelart aus der Familie der Spottdrossel. Und bei Distrikt 11 handelt es sich nicht, wie fälschlicherweise angenommen, um den Kontinent Afrika sondern um einen Teil Nordamerikas. „Panem“ ist eine neu gegründete Nation aus dem Wiederaufbau, der durch Naturkatastrophen zerstörten Vereinigten Staaten, mit den 12 Distrikten. Die Ganze Geschichte Panems handelt ausschließlich in den Gebieten aus dem nord- und zentralamerikanischen Kontinent. Euer Gedanke wieso man hier Distrikt 11 mit dem afrikanischen Kontinent assoziiert ist so makaber wie auch rassistisch. Oder welchen Bezug stellen die Autoren des Artikels hier her?! Zumahl in eurem Artikel ohnehin schon zuvor darauf hingewiesen wurde, dass sich der Schauplatz auf dem der ehemaligen USA befindet. Ebenso ist eure Annahme falsch, dass beim Gewinn der „Hungerspiele“ kein „Brot“ mit im Spiel sei. Denn den Gewinnern der Hungerspiele kommt die Teilnahme am gesellschaftlichen Reichtum des Kapitols als vorgeuchelte „Großzügigkeit“ des Kapitols zu Gute. Man merkt beim Lesen dieses Artikels auffallend schnell, wie wenig sich die Autoren hier mit den eigentlichen Inhalten und der Geschichte der Literatur auseinander gesetzt haben.

    Dass es sich bei den Inhalten von „The Hunger Games“ bewusst um eine dystopische Welt in Darstellung eines faschistischen Regimes handelt, die sich modernster Überwachungstechniken und Kontrollapparaten bedient, ist ja wohl kaum als unterschwellige Botschaft zu verstehen. Das aufgetakelte und glamouröse Erscheinungsbild des Bürgertums des Kapitols, der mediale Einfluss dessen auf den Rest der Bevölkerung, sind bewusst aufgeführte Darstellungen einer real existenten Klassen- und Konsumgesellschaft. Die mediale Berichterstattung ist ein Machtinstrument, nicht nur in Panem, wo sie die Kontrolle der herrschenden Klasse gegenüber den unterprivilegierten Distrikten demonstrieren soll. Auch in unserer Welt nehmen wir die Realität durch den wohlkonstruierten Filter der Medien war und merken es oft nicht einmal. Die „stupide“ und „oberflächliche“ Inszenierung der TV-Sendung rund um die Hungerspiele ist bewusst offensichtlich und keinesfalls als subtiler Unterton gewählt. Dass man sich hier so der „entsetzlichen“ Darstellung verweigert, verwundert mich. Wie sonst soll eurer Meinung nach eine Diktatur dem Zuschauer präsentiert werden? Als eine Idylle der Menschenrechte?

    Die Vergleiche, die man hier mit der NS-Architektur zieht, ist dagegen eher der typische Einfluss der Hollywoodszenerie als wesentlicher Bestandteil der Literatur.
    Ebenso ist es falsch anzunehmen, dass man mit dem „stillen Gruß“ die Zuschauer zur Gleichschaltung der Massen verleiten möchte. Denn die Filme beruhen auf der gleichnamigen Buchreihe der Autorin Suzanne Collins. Das Handzeichen entspringt, wie im Film, ebenso im Original der gleichnamigen Buchreihe und ist somit keine Hollywoodinszenierung. Die Autorin hatte bis zur Verfilmung von „The Hunger Games“ bis dato nichts mit Hollywood zu tun. Bitte bei der nächsten Filmkritik deutlich! besser recherchieren! Denn dieser Artikel hier ist um einiges mehr Desinformation als man den Produzenten anscheinend nur zu gern vorwerfen möchte!

    Es ist mir schleierhaft wie man den eigentlichen Sinn und Zweck dieser Bücher so fehlinterpretieren und mit aus dem Hut gezauberten Hirngespinnsten asoziieren kann. Die Bücher sollen inspirieren, zu geistigem und sozialem Wandel anregen und nicht die Massen manipulieren. Zu Gunsten von wem oder was überhaupt? Denn es ist hier ja wohl weniger das faschistoide Oberhaupt als die unterdrückte Arbeiterklasse mit denen sich das Publikum solidarisiert. Alles andere würde ja den gesamten Inhalt der Bücher aus dem Kontext werfen. Dem Anreiz der Bücher liegen dabei geschichtliche Hintergründe sowie den Erzählungen Suzanne Collins Vaters (US-Luftwaffenoffizier) zu Grunde. Militarismus und Faschismus werden hier nicht verherrlicht sondern angeprangert! Oder überzeugt man etwa so, mit all seinen Grausamkeiten, die „dummen“ Bürger von den Vorzügen des Faschismus?! Lächerlich diese Annahme…

    Auch wenn dies weniger ein Problem des Films als der Unterhaltungsindustrie ist, schließe ich mich euch, an der bedauerlichen Tatsache der Freigabe ab 12 Jahren, an. Mit dem Unterschied, dass man hier, was die inszenierte Brutalität angeht, maßlos übertreibt. Denn von einem „Splatterfilm“ haben „The Hunger Games“ im Prinzip wenig.

    Mit freundlichen Grüßen

    • „Dass man hier die Autorin der Buchreihe mit völlig zusammenhangslosen Ansätzen mit einem angeblichen “pädophilen Esoteriker” in Erwähnung zieht, ist mehr als beschämend.“

      Wir können nichts dafür, dass Suzanne Collins eines ihrer Werke an „Alice im Wunderland“ angelehnt hat. Es war nicht unsere Entscheidung, dass sie sich an einem pädophilen Okkultisten orientiert. Uns fällt lediglich auf, dass es gerade in der Kinderbuchbranche von solchen Verbindungen nur so wimmelt.

      „Es ist mir neu, dass die Zahl 12 oder die Deutung der Tierkreiszeichen okkulten Ursprungs ist oder auch nur im Ansatz damit zusammenhängt.“

      Für Deine Unwissenheit in diesem Punkt können wir nichts. Darum versuchen wir ja, Licht ins Dunkel zu bringen. Dir wird sicherlich schon aufgefallen sein, dass der Tierkreis 12 offizielle Sternzeichen umfasst. Die 12 Distrikte von Panem sind dabei gewiss kein Zufall, ebenso wenig wie die 12 Stämme von Kobol in „Battlestar Galactica“, die sogar die Namen der Tierkreiszeichen tragen.

      „Davon abgesehen ist euch die Bedeutung der Zahl 13 wie auch satanistischer Philosophie, wie ihr hier anschaulich demonstriert, nicht wirklich bekannt.“

      Das ist falsch und wir haben die Bedeutung der 13 bereits erklärt. Es handelt sich um das okkulte Tierkreiszeichen des Schlangenträgers, der zwischen Skorpion und Schütze liegt. Schau in einem Sternenatlas nach, wenn du uns nicht glaubst!

      Allein können die Zahlen 12 und 13 durchaus beliebig sein. Aber gerade die Kombination von 12 und 13 ist fast immer astrologisch gemeint. Insbesondere, wenn es um 12 Stämme/Distrikte geht, von denen ein 13. verschollen, vergessen oder verborgen ist, was auf die okkulte Bedeutung des Schlangenträgers anspielt, der offiziell aus dem Tierkreis ausgeklammert wird.

      https://zombiewoodproductions.wordpress.com/tag/der-schlangentrager/

      „Euer Gedanke wieso man hier Distrikt 11 mit dem afrikanischen Kontinent assoziiert ist so makaber wie auch rassistisch.“

      Nein, wir sind gewiss keine Rassisten. Es fällt lediglich auf, dass sich die Bewohner in Distrikt 11 durch überwiegend dunkle Hautfarbe auszeichnen.

      „Wie man von geschichtlichen Gladiatorenkämpfen auf angebliche satanistische Opferrituale kommt, die es in dieser Form überhaupt nicht gibt, ist mir ein Rätsel.“

      Satanisch sind sie deshalb, weil hier gezielt Kinder geopfert werden. Zudem wurden im antiken Rom auch Christen in der Arena hingerichtet, was zumindest für diese den Bezug zum Satanismus unterstreicht. Die Gleichstellung des Löwen mit Satan hat denselben geschichtlichen Ursprung.

      „Bei der Spotttölpelbrosche handelt es sich nicht, wie von euch angenommen, um einen Phönix sondern wie der Name schon sagt um einen “Spotttölpel”“

      Es ist vollkommen egal, welche Vogelart den Phönix darstellt, da dieser an sich ein Fabeltier ist. Es kommt einzig darauf an, dass der Vogel, der den Phönix darstellen soll, in Flammen steht. Dies ist bereits auf dem Kinoplakat von „Die Tribute von Panem“ zweifelsfrei der Fall. Hinzu kommt, dass die Trägerin der Tölpelbrosche ebenfalls mehrfach als „Mädchen, das in Flammen steht“ dargestellt wird. Hier noch von „unterschwellig“ zu reden wäre eine Untertreibung.

      https://zombiewoodproductions.wordpress.com/tag/der-phonix/

      „Die Ganze Geschichte Panems handelt ausschließlich in den Gebieten aus dem nord- und zentralamerikanischen Kontinent.“

      Das mag im Buch so sein, wird aber im Film nicht ersichtlich. Unsere Kritik bezieht sich auf den Film und nicht das Buch.

      „Die mediale Berichterstattung ist ein Machtinstrument, nicht nur in Panem, wo sie die Kontrolle der herrschenden Klasse gegenüber den unterprivilegierten Distrikten demonstrieren soll. Auch in unserer Welt nehmen wir die Realität durch den wohlkonstruierten Filter der Medien war und merken es oft nicht einmal.“

      Richtig erkannt. Und genau darum geht es uns!

      „Ebenso ist es falsch anzunehmen, dass man mit dem “stillen Gruß” die Zuschauer zur Gleichschaltung der Massen verleiten möchte.“

      Dafür funktioniert das aber durchaus prächtig. Die meisten Zuschauer solcher Filme werden wohl niemals in ihrem Leben Widerstand gegen das herrschende System leisten und verwenden diesen Gruß stattdessen nur, um ihren Stars zuzujubeln. Weder erkennen noch hinterfragen sie den stupiden Götzendienst, den sie leisten, indem sie vor ihren Lieblingsstars kreischen und in Ohnmacht fallen.

      Auch wenn die Stars nicht direkt in die Politik eingebunden sind, funktioniert dieser Kult nach den gleichen Prinzipien, wie die Führerkulte in Diktaturen und das ist gefährlich! Vor allem, wenn Stars, wie z.B. Ronald Reagan oder Arnold Schwarzenegger, in die Politik überwechseln. Kaum jemanden interessiert es, ob die korrupt oder menschenverachtend sind, weil die Menschen in ihnen nur die Rollen sehen, die sie spielen. Schwarzenegger ist dabei auch schon mehrfach in die Rolle des Widerstandskämpfers geschlüpft, gehört im realen Leben jedoch zur herrschenden Elite.

      Wenn die Frage also lautet, ob wir es gefährlich finden, wenn weltweit Millionen Kiddies eine Geste nachahmen, ohne dies zu hinterfragen, so lautet die Wantwort „Ja“!

      „Die Autorin hatte bis zur Verfilmung von “The Hunger Games” bis dato nichts mit Hollywood zu tun.“

      Das stimmt nicht. Sie war Autorin bei Nickelodeon. Zudem ist es unerheblich, ob eine Autorin oder ein Autor Verbindungen zum Filmbusiness hat. Was zählt, sind die Verbindungen zu okkulten Geheimbünden wie der Freimaurerei. Die sind nämlich branchenübergreifend.

      • „Wir können nichts dafür, dass Suzanne Collins eines ihrer Werke an „Alice im Wunderland“ angelehnt hat. Es war nicht unsere Entscheidung, dass sie sich an einem pädophilen Okkultisten orientiert. Uns fällt lediglich auf, dass es gerade in der Kinderbuchbranche von solchen Verbindungen nur so wimmelt.“

        Und genau dieser Ansatz ist höchst populistisch! Denkt ihr tatsächlich, dass die Autorin ihre Werke aufgrund dessen daran angelehnt hat weil hinter dem Schriftsteller ein angeblich pädophiler Esoteriker steckt? Wohl kaum, ergo reine Diffamierung!

        „Für Deine Unwissenheit in diesem Punkt können wir nichts. Darum versuchen wir ja, Licht ins Dunkel zu bringen. Dir wird sicherlich schon aufgefallen sein, dass der Tierkreis 12 offizielle Sternzeichen umfasst. Die 12 Distrikte von Panem sind dabei gewiss kein Zufall, ebenso wenig wie die 12 Stämme von Kobol in „Battlestar Galactica“, die sogar die Namen der Tierkreiszeichen tragen.“

        Okkultismus und Astrologie sind zwei paar Schuhe!

        „Das ist falsch und wir haben die Bedeutung der 13 bereits erklärt. Es handelt sich um das okkulte Tierkreiszeichen des Schlangenträgers, der zwischen Skorpion und Schütze liegt. Schau in einem Sternenatlas nach, wenn du uns nicht glaubst!“

        Womit wir wieder bei Astrologie wären. Okkult ist an diesem Tierkreiszeichen erstmal gar nichts sondern deutet nach griechischer Mythologie den Gott der Heilkunst Asklepios. Siehe Äskulap. Alle gängigen Verbindungen zwischen Astrologie, Okkultismus und Satanismus gehen einzig und allein der fundamentalistischen Perspektive der Kirche einher. Im Einzelnen haben diese Begriffe nach dem Grundsatz her nichts miteinander zu tun. In Der Bibel steht die Zahl 13 in Form des „Dreizehnten“ als Synonym für den Teufel. Im klassischen Satanismus dagegen gibt es weder das eine noch das andere.

        „Nein, wir sind gewiss keine Rassisten. Es fällt lediglich auf, dass sich die Bewohner in Distrikt 11 durch überwiegend dunkle Hautfarbe auszeichnen.“

        Und genau das ist der Knackpunkt. Diese klischeehafte Assoziation finde ich persönlich sehr anmasend. Ich habe auch nicht euch sondern euren Gedankengang als rassistisch bezeichnet.

        „Satanisch sind sie deshalb, weil hier gezielt Kinder geopfert werden. Zudem wurden im antiken Rom auch Christen in der Arena hingerichtet, was zumindest für diese den Bezug zum Satanismus unterstreicht. Die Gleichstellung des Löwen mit Satan hat denselben geschichtlichen Ursprung.“

        Sind die Befehlshaber nigerianischer Kindersoldaten jetzt etwa auch Satanisten? Wie schon erwähnt existiert im Satanismus so etwas wie Kindsopferungen nicht. Derartige Nachsagungen wie schwarze Messen, Jungfrauenschändung etc. sind nichts als eine literarische Erfindung und existieren in der Praxis nicht!
        Lediglich der moderne Satanismus nach LaVey versteht sich auch parallel als Antichristentum. Der gnostische Satanismus wiederum tut dies nicht. Die Gleichstellung des Löwen mit „Satan“? Auch wieder nur ein Standpunkt welcher dem altchristlichen Weltbild entsprungen und kein Ansatz dafür ist, dass hier angeblich „böse satanistische Mächte“ am Werk sind.

        http://a2a.blogsport.de/2012/10/04/homos-est-deus/

        „Es ist vollkommen egal, welche Vogelart den Phönix darstellt, da dieser an sich ein Fabeltier ist. Es kommt einzig darauf an, dass der Vogel, der den Phönix darstellen soll, in Flammen steht. Dies ist bereits auf dem Kinoplakat von „Die Tribute von Panem“ zweifelsfrei der Fall. Hinzu kommt, dass die Trägerin der Tölpelbrosche ebenfalls mehrfach als „Mädchen, das in Flammen steht“ dargestellt wird. Hier noch von „unterschwellig“ zu reden wäre eine Untertreibung.“

        Ok Punkt für euch. Was daran so schlimm sein soll, müsste allerdings nochmals erklärt werden. Das der Phönix auch in der freimaurerischen Kultur Anwendung findet, ist mir bewusst und wie ich finde irrelevant da es schlichtweg weder ein Symbol der Freimaurer noch des Okkultismus etc. ist. Punkt für mich.

        „Das mag im Buch so sein, wird aber im Film nicht ersichtlich. Unsere Kritik bezieht sich auf den Film und nicht das Buch.“

        „Was hier als Kinder- und Jugendliteratur angepriesen und als Film mit einer Altersfreigabe FSK 12 ausgegeben wird, könnte nicht schädlicher für Heranwachsende sein.“

        Das spielt keine Rolle. Ob man hier von der Buchreihe, dem Hörbuch oder dem Film spricht ist irrelevant, da alles zusammenhängt. Eure Worte: „Was hier als Kinder- und Jugendliteratur angepriesen … wird, könnte nicht schädlicher für Heranwachsende sein.“

        „Dafür funktioniert das aber durchaus prächtig. Die meisten Zuschauer solcher Filme werden wohl niemals in ihrem Leben Widerstand gegen das herrschende System leisten und verwenden diesen Gruß stattdessen nur, um ihren Stars zuzujubeln. Weder erkennen noch hinterfragen sie den stupiden Götzendienst, den sie leisten, indem sie vor ihren Lieblingsstars kreischen und in Ohnmacht fallen.“

        Da gebe ich euch Recht aber wie ich finde ist das keine inhaltliche Problematik sondern eher der der geistigen Reife des teilweisen Zielpublikums.

        „Auch wenn die Stars nicht direkt in die Politik eingebunden sind, funktioniert dieser Kult nach den gleichen Prinzipien, wie die Führerkulte in Diktaturen und das ist gefährlich! Vor allem, wenn Stars, wie z.B. Ronald Reagan oder Arnold Schwarzenegger, in die Politik überwechseln. Kaum jemanden interessiert es, ob die korrupt oder menschenverachtend sind, weil die Menschen in ihnen nur die Rollen sehen, die sie spielen. Schwarzenegger ist dabei auch schon mehrfach in die Rolle des Widerstandskämpfers geschlüpft, gehört im realen Leben jedoch zur herrschenden Elite.
        Wenn die Frage also lautet, ob wir es gefährlich finden, wenn weltweit Millionen Kiddies eine Geste nachahmen, ohne dies zu hinterfragen, so lautet die Wantwort „Ja“!“

        Mitläufertum ist immer gefährlich! Was kann Suzanne Collins jetzt dafür? Besser keine revolutionsrethorischen Bücher schreiben weil es aufgrund der Naivität und primitiven Denkweise der Menschen zu fahrlässig ist derartiges den Menschen zuzumuten?

        „Das stimmt nicht. Sie war Autorin bei Nickelodeon. Zudem ist es unerheblich, ob eine Autorin oder ein Autor Verbindungen zum Filmbusiness hat. Was zählt, sind die Verbindungen zu okkulten Geheimbünden wie der Freimaurerei. Die sind nämlich branchenübergreifend.“

        Und genau diese Nachsagung der Verbindung zu solchen Geheimbünden ist in diesem Fall ziemlich fahrlässig. In diesem Artikel werden nämlich lediglich Indizien aufgezählt und die meisten davon sind haltlos. Mit öffentlichen Anprangerungen sollte man vorsichtig sein und nicht ziellos um sich werfen!

      • „Denkt ihr tatsächlich, dass die Autorin ihre Werke aufgrund dessen daran angelehnt hat weil hinter dem Schriftsteller ein angeblich pädophiler Esoteriker steckt?“

        Wir haben nirgendwo behauptet, dass sie es deshalb getan hat, weil er pädophil ist.

        „Okkultismus und Astrologie sind zwei paar Schuhe!“

        Nicht unbedingt. Es gibt zwar Astrologie außerhalb des Okkultismus, aber auch innerhalb.

        „Okkult ist an diesem Tierkreiszeichen erstmal gar nichts“

        Das kommt auf die Perspektive an. Aus rein astronomischer Sicht ist daran sicherlich nichts okkult. In Sachen 12/13 Stämme der Menschheit dagegen schon. Das hat mit der Mythologie der Geheimgesellschaften zu tun, die weitaus älter ist, als die heutige Freimaurerei.

        „In Der Bibel steht die Zahl 13 in Form des „Dreizehnten“ als Synonym für den Teufel. Im klassischen Satanismus dagegen gibt es weder das eine noch das andere.“

        Was bitteschön ist denn der „klassische Satanismus“? Es gibt da allerhand Strömungen…

        „Sind die Befehlshaber nigerianischer Kindersoldaten jetzt etwa auch Satanisten?“

        Nicht zwangläufig.

        „Wie schon erwähnt existiert im Satanismus so etwas wie Kindsopferungen nicht.“

        Da bist du eindeutig schlecht informiert: https://zombiewoodproductions.wordpress.com/2012/09/11/hollenleben-ritueller-missbrauch/

        „Derartige Nachsagungen wie schwarze Messen, Jungfrauenschändung etc. sind nichts als eine literarische Erfindung und existieren in der Praxis nicht!“

        Offenbar kennst du nur den Pop-Satanismus aus Musikvideos und Filmen. Das hat jedoch nichts mit dem Satanismus zu tun, der hinter der Kinderporno- und Snuff-Industrie steckt.

        https://zombiewoodproductions.wordpress.com/2012/09/11/ritueller-missbrauch-in-frankreich/

        „Und genau diese Nachsagung der Verbindung zu solchen Geheimbünden ist in diesem Fall ziemlich fahrlässig.“

        Hollywood ist ein wahres Sammelbecken von Okkultisten, Freimaurern und Scientologen. Die Flut an immer gleichen Symbolen ist daher kaum ein Zufall. Ohne solche Verbindungen schafft man es niemals nach ganz oben, weil man sonst kein Geld für eine Verfilmung bekommt.

      • „Wir haben nirgendwo behauptet, dass sie es deshalb getan hat, weil er pädophil ist.“

        Welchen Sinn hat dann die Erwähnung?

        „Was bitteschön ist denn der „klassische Satanismus“? Es gibt da allerhand Strömungen…“

        Sie Verlinkung

        „Da bist du eindeutig schlecht informiert: https://zombiewoodproductions.wordpress.com/2012/09/11/hollenleben-ritueller-missbrauch/

        Das hat mit Satanismus nichts zu tun. Das wäre gemäß den philosophischen Inhalten des Satanismus sogar wiedersprüchlich. Siehe Link!

        Offenbar kennst du nur den Pop-Satanismus aus Musikvideos und Filmen. Das hat jedoch nichts mit dem Satanismus zu tun, der hinter der Kinderporno- und Snuff-Industrie steckt.

        „https://zombiewoodproductions.wordpress.com/2012/09/11/ritueller-missbrauch-in-frankreich/“

        Siehe Link. Ich empfehle dringendst die satanische Bibel zu lesen, das Grundwerk des Satanismus. Die Begriffsverdrehung ist ja nicht auszuhalten.

        „Hollywood ist ein wahres Sammelbecken von Okkultisten, Freimaurern und Scientologen. Die Flut an immer gleichen Symbolen ist daher kaum ein Zufall. Ohne solche Verbindungen schafft man es niemals nach ganz oben, weil man sonst kein Geld für eine Verfilmung bekommt.“

        Das mag sein aber die Filminhalte entspringen trotzdem den Büchern und sind keine Hollywoodinszenierung.

  3. Danke Thomas Schwarz!

    Ich war kurz davor einen Kommentar bezüglich des Artikels zu schreiben, aber du hast meine wesentlichen Kritikpunkte bereits genannt. Mich persönlich hat dieser Artikel ähnlich aufgeregt. Und auch wenn ich den Film ebenfalls schlecht gemacht finde, sympathisiere ich dennoch mit den Büchern und habe in keiner an Okkultismus oder Freimaurerverweise gedacht. Der Autorin dann eben jene Hintergründe zu unterstellen (und das tut ihr, da die Ideen aus ihrer Feder stammen), lediglich aufgrund einer, meiner Meinung nach, nicht ganz gelungenen Hollywood Produktion , ist unangemessen.

    Ich möchte euren Blog trotzdem loben, da ich ihn gerne durchstöbere. Und gerade weil es in der Themenwelt des Okkultismus sehr verschiedene und kontrahäre Meinungen gibt, bleibt es ja spannend. Wenn Symbolik von jedem gleich interpretiert würde, wäre sie enicht halb so mächtig und diesen Blog gäb es wahrscheinlich gar nicht. Und zu alldem gehört nun mal, dass mir als Leser nicht jeder eurer Ansichten gefällt und ihr als Autoren nicht ohne negative Kritik davon kommen werdet.

    Eines würde ich mir wünschen: Dass ihr eure Behauptungen teilweise besser erklärt. Denn mit manchen Aussagen kann ich wenig anfangen, da ich nicht weiß,.welche These sie nun unterstützen sollen.

    Danken möchte ich euch auch noch: Für eure interessanten Artikel und die Mühe und dass ihr mit diesem Blog für Diskussionstoff sorgt. Weiter so.🙂

    • Danke für Lob und Kritik, Caroline.

      Ja, wir unterstellen der Autorin zumindest eine Nähe zur Freimaurerei. Die astrologische Symbolik (12 Distrikte = 12 Tierkreiszeichen, darunter der Schütze) ist dermaßen offensichtlich, dass es uns egal ist, ob das jemandem nicht gefällt. Wir haben auch „Die Bestimmung – Divergent“ auseinander genommen, obwohl uns der Film sogar gefallen hat.

      Wir geben uns auch stets Mühe um Objektivität. So haben wir z.B. erst kürzlich George Orwell in Schutz genommen, weil wir ihm keine okkulten Verbindungen nachweisen können und sein „1984“ zwar eine faschistische Weltordnung thematisiert, diese aber entschieden ablehnt.

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