Gregor Gysi und Katja Kipping zu Edward Snowden und Whistleblowing

Gregor Gysi verbindet die die NSA-Affäre mit der Souveränitätsfrage. Deutschland sei erst dann wirklich souverän, wenn die Bundesregierung Edward Snowden anhört und Schutz gewährt. Allerdings stellte der Postillon bereits fest, dass Snowden nicht reich und kriminell genug ist, um in Deutschland Asyl zu bekommen.

Nun haben Merkel und Co. aber einen Eid geleistet, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Ein Eid, den sie sträflich missachtet haben, indem sie die Privatsphäre der gesamten Bevölkerung der NSA geopfert haben. Es geht also um mehr, als nur um Asyl für Snowden.

Genial ist auch sein Seitenhieb auf die viel zitierte „Wertegemeinschaft“ mit den USA. Um welche Werte gehe es den bei Kriegseinsätzen, Staatsstreichen und Guantanamo Bay? Dann doch lieber den Friedensnobelpreis an Edward Snowden vergeben!

Parteichefin Katja Kipping konzentriert sich indes auf einen generellen Whistleblowerschutz. Whistleblowing sei keine Denunziation, sondern Zivilcourage. Recht hat sie!

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