Die Tabak-Agenda – Bevölkerungsreduktion stinkt!

von Joe Doe

Die ursprünglich in Amerika beheimatete Tabakpflanze fand erst nach der Wiederentdeckung dieses Kontinents durch Columbus ihren Weg nach Europa. Die Ägypter der Antike mussten jedoch schon weitaus früher Handelskontakte in die neue Welt gehabt haben, da Tabakrückstände in Mumiengräbern gefunden wurden.

Im Europa des 16. und 17. Jahrhunderts wurde Tabak zunächst als Heilpflanze angebaut, die zur Behandlung offener Wunden und bei Magenbeschwerden eingesetzt wurde. Geraucht wurde die Pflanze zwar schon ab 1586 in England, größere Verbreitung fand jedoch ab der Mitte des 17. Jahrhunderts der Konsum als Schnupf- und Kautabak in ganz Europa.

Zigaretten tauchten erstmals um 1850 auf und wurden von Zigarrenfabriken in Frankreich und Spanien aus Tabakresten hergestellt. Zigarren waren für den Großteil der Bevölkerung unerschwinglich teuer, doch die in Papier eingewickelten Tabakabfälle waren für das Proletariat gerade gut genug. In Deutschland wurde die erste Zigarettenfabrik 1861 von Joseph Huppmann (1814-1897) in Dresden errichtet.

Die heute bekannten Tabakkonzerne entstanden größtenteils erst nach dem 1. Weltkrieg. Ihre Tabaklobby nahm lange Zeit großen Einfluss auf die Politik, was die rasche Verbreitung dieser Droge förderte. Allein die deutsche Tabakindustrie erwirtschaftet inzwischen zweistellige Milliardenbeträge. 2012 betrug ihr Umsatz 20,1 Milliarden. Auf der anderen Seite sterben jedes Jahr geschätzte 110.000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Rauchens.

Zigaretten können also zweifelsfrei als Mittel der Bevölkerungsreduktion angesehen werden. Dabei vergiftet sich die Elite teils sogar selbst. Einer der bekanntesten Raucher ist z.B. der Bilderberger und deutsche Ex-Kanzler Helmut Schmidt.

Inzwischen setzt allerdings ein Umdenken ein und der Einfluss der Tabaklobby schwindet. So wurden am 1. Oktober 2003 europaweit Warnhinweise auf Zigarettenpackungen Pflicht, die vor den tödlichen Folgen des Rauchens warnen.

Illuminatenkamel

Weiterhin wurde das Rauchen in öffentlichen Gebäuden verboten und Restaurants mussten separate Raucherräume einrichten. Es gibt zwar noch reine Raucherkneipen, aber diese dürfen kein Essen servieren.

Immerhin gibt es solche kleine Erfolge gegen den blauen Dunst. Doch während Europas Nichtraucher aufatmen können, haben sich die Tabakkonzerne mit China einen neuen und weitaus größeren Markt erschlossen. Rauchen in Deutschland nur 27% der Menschen, was eine klare Minderheit darstellt, sind es in China über 50%. Dabei ist irreführende Werbung in China zu allem Überfluss erlaubt. Während in Europa Zigaretten als gesundheitsschädlich gekennzeichnet werden müssen, dürfen sie im Reich der Mitte als gesundheitsfördernd angepriesen werden.

Ihren anhaltenden Siegeszug verdankt die Zigarette dem Alkaloid Nikotin. Dieses Nervengift gehört zu den am schnellsten süchtig machenden Substanzen überhaupt und ist in seiner Reinform absolut tödlich. Bereits kleinste Mengen führen zum Tod, was insbesondere für Kinder eine Gefahr darstellt. Für die Kleinen kann schon der Verzehr einer einzelnen Zigarette tödlich sein, obwohl diese nur 12 Milligramm freisetzt, was ca. 20% der tödlichen Dosis für Erwachsene entspricht.

Nikotin ist aber nicht nur ein tödliches Nervengift, welches dem Gehirn schadet. Es kann darüber hinaus das Herzinfarktrisiko steigern und zu Unfruchtbarkeit führen. Vor allem der letztere Punkt ist ein weiterer Aspekt der bevölkerungsreduzierenden Wirkung von Zigaretten.

Das Rauchen während der Schwangerschaft birgt indes das Risiko von Fehlgeburten. Frauen, die dagegen glauben, sie könnten gleich nach der Geburt wieder mit Rauchen anfangen, sollten sich dies ebenfalls zweimal überlegen. Zum einen schädigen sie natürlich die jungen Lungen ihrer Kinder, zum anderen sammelt sich das Nikotin in der Muttermilch an. Nur Rabenmütter geben ihren Kindern eine vergiftete Brust.

Es kommt aber noch besser, denn neben dem Nikotin enthalten Zigaretten noch andere Giftstoffe wie Teer, Feinstaub, Rückstände von Pestiziden und sogar das radioaktive Zerfallsprodukt Polonium. Die Folgen sind Lungen-, Luftröhren-, Kehlkopf- und Mundkrebs.

Rauchen ist jedoch nicht nur absolut gesundheitsschädlich und tödlich. Es vermindert auch die Lebensqualität. Mundgeruch und faule Zähne sind z.B. nicht wirklich attraktiv. Das nächste Date platzt spätestens beim ersten Kuss oder beim Betreten der Wohnung, die wie eine Mülldeponie stinkt. Der verminderte Geruchssinn kann indes den Genuss von Mahlzeiten gehörig verderben, denn Aroma entsteht nicht nur auf der Zunge, sondern auch an den Riechkolben.

Kotzteller

Fassen wir kurz zusammen: Rauchen schadet der Gesundheit, kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, ist einem guten Lebensgefühl abträglich und kann zu einem echt hässlichen Tod führen. Obendrein schaden Raucher ihren Mitmenschen, was eigentlich als Körperverletzung bzw. sogar Totschlag auf Raten strafbar sein müsste. Da stellt sich die Frage, warum Menschen überhaupt rauchen?

Die meisten Raucher würden antworten, dass die Zigaretten ihnen das Gefühl von Freiheit geben. Und wehe dem, der ihnen diese Freiheit nehmen will! Doch macht Rauchen wirklich frei?
Rauchen

Das genaue Gegenteil ist der Fall! Raucher sind Sklaven ihrer Sucht. Sie sind in hohem Maße abhängig und damit unfrei. Zudem schränken sie die Freiheit ihrer Mitmenschen ein, indem sie diese zum Passivrauchen nötigen. Zigaretten können dadurch Freundschaften und sogar Familien zerstören. Letztendlich zerstören sich die Raucher aber vor allem selbst.

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