Die Nephilim – Als die Riesen über die Erde herrschten

von Shinzon

Bei den Nephilim handelte es sich um ein Geschlecht von Riesen, wobei „Nephilim“ sich vom hebräischen Wort „naphil“ für „Riesen“ ableitet. Die Nephilim werden im ersten Buch Mose als auch in apokryphen Schriften wie dem Buch Henoch, dem Jubiläen- und dem Gigantenbuch erwähnt.

Der Legende nach wurden die Nephilim von Gottwesen bzw. gefallenen Engeln (was aufs selbe hinausläuft) gezeugt, als diese sich mit Menschenfrauen einließen. Um aus der Bibel zu zitieren: „(…) Da sahen die Gottessöhne, das die Töchter der Menschen schön waren und sie nahmen sich von allen jene zu Frauen, die ihnen gefielen. (…) In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde und auch später noch, solange die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen kamen und diese ihnen Kinder gebaren.“(x)

Derartige Geschichten kannten auch die Griechen und zahlreiche andere Kulturen. So waren unter anderem Zeus und Poseidon sehr umtriebig, was das weibliche Geschlecht der Menschheit angeht. Die Parallelen zum Buch Mose sind dabei offensichtlich. Wer muss z.B. bei folgendem Zitat nicht an Herkules oder Perseus denken: (x)„Das sind die Helden, die von jeher berühmte Männer gewesen sind.“

Nach prä-astronautischer Lesart handelte es sich um Mensch-Alien-Hybriden, was nach wissenschaftlichen Maßstäben die wahrscheinlichste Deutung ist. Unklar ist allerdings, welche Spezies sich in diesem Falle mit der Menschheit gekreuzt haben könnte. Wenn die Zeugung auf natürlichem Wege geschah, muss diese Spezies auf jeden Fall mit uns Erdlingen kompatibel sein, womit die Reptiloiden schon mal ausscheiden.

Verfolgt man die Legenden weiter, entwickelten sich die Nephilim zu einer wahren Plage, die ökologisch katastrophal war und die Menschheit tyrannisierte. Schlussendlich soll die Sintflut von Gott geschickt worden sein, um das Riesengeschlecht auszurotten.

Nun ist die Sintflut an sich wissenschaftlich nachgewiesen und wird von niemandem mehr ernsthaft bestritten. Als sich die letzte Eiszeit vor ca. 12.500 Jahren dem Ende neigte, stieg der Meeresspiegel durch das Abschmelzen der Eisschilde stark an und verschob die Küstenlinien weit ins Landesinnere. Die britischen Inseln gehörten vor der Flut z.B. zum europäischen Festland. Wenn man es genau nimmt, ging das Wasser entgegen der Bibel nie zurück und die Sintflut hält bis heute an.

Die Frage ist nun, ob die Eiszeit ganz natürlich endete, sie von einer Naturkatastrophe wie einem Sonnensturm frühzeitig beendet wurde oder die Eisschilde gar künstlich zum Schmelzen gebracht wurden? Die Wissenschaft favorisiert natürlich die ersten beiden Möglichkeiten, aber mit letzter Gewissheit lässt kein endgültiges Urteil fällen. Nur Gott dürfte wohl ausscheiden.

Fraglich ist ebenfalls, ob die Riesen mit der Sintflut wirklich alle ausstarben. Legenden wie jene von David und Goliath sprechen nämlich dafür, dass einige Exemplare überlebten. Sogar einer der ersten Könige nach der Sintflut, Nimrod, wurde als gewaltiger Herrscher beschrieben. Damit dürfte die Sintflut wohl kein Strafgericht gegen die Riesen gewesen sein.

Mit Sicherheit können wir nur sagen, dass es in der jüngeren Geschichte keine Riesen mehr gab bzw. gibt, wenn man einmal von hormonell bedingten Wachstumsstörungen absieht. Menschen, die aufgrund dessen eine Größe von bis zu 2,40 m erreichen, fallen zwar durchaus auf, sind allerdings nicht mit den Nephilim vergleichbar, die bis zu 7einhalb Meter erreichen konnten. Wenn heutzutage noch riesenhafte Humanoide gesichtet werden, dann meist in Zusammenhang mit UFOs. Doch das ist ein anderes Kapitel.

Ebenfalls außerirdisch wird es bei den Pharaonen und anderen Herrschaftsgeschlechtern, welche mit verlängertem Schädel dargestellt wurden. In der Tat wurden solche Totenschädel rund um den Globus gefunden, wobei es sich bei den meisten jedoch um künstlich deformierte Menschenschädel handelt. Doch es gibt auch eine Handvoll solcher Schädel, deren Strukturen nicht menschlich sind. So stimmt z.B. die Anzahl der Fontanellen bei den betreffenden Schädeln nicht.

Strange Skulls

Doch handelt es sich bei diesen möglichen Hybridwesen um Nephilim? Wohl eher nicht, denn sie zeichnen sich keineswegs durch Riesenwuchs aus. Offenbar gibt es mehrere Spezies, die sich mit den Menschen gekreuzt haben, was auch zu den anatomischen Eigenheiten der asiatischen Völker geführt haben soll. Die Behauptungen, dass die adeligen Blutlinien Europas von den Nephilim abstammen, dürften damit hinfällig sein. Zwar ist nicht auszuschließen, dass die Pharaonen und andere Dynastien aus Kreuzungen mit Außerirdischen hervorgegangen sind, jedoch handelte es sich gewiss nicht um Nephilim.

Bleibt am Ende noch die Frage nach den Beweisen für ein Riesenvolk. Im Internet kursieren dazu immer wieder angebliche Fotos von Ausgrabungen, bei denen Riesenskelette gefunden worden sein sollen. Doch zu unserem Bedauern müssen wir mitteilen, dass nicht ein einziges dieser Fotos echt ist. Es handelt sich um Photoshopmontagen, die dreist von einem Wettbewerb der Webseite Worth1000 kopiert worden sind. Das Logo von Worth1000 wurde dabei kurzerhand abgeschnitten oder wegretuschiert.

Fake Nephilim

Bedeutet dies nun, dass der Mythos Nephilim widerlegt ist? Keineswegs! Denn es gibt zahlreiche Zeugenaussagen über Ausgrabungen und zufälligen Entdeckungen von Riesenskeletten. Die Zeugen sprechen allerdings auch davon, dass die Beweise stets von staatlichen Stellen beiseite geschafft wurden. Echte Fotos haben es schlicht deshalb nicht an die Öffentlichkeit geschafft, weil die konfisziert wurden. Das macht es natürlich nicht gerade leicht, entsprechende Beweise zu erbringen.

Was bleibt, sind Riesendarstellungen der Antike, wie auf folgender sumerischer Steintafel. Angeblich soll es sich um die selbsterhöhende Darstellung eines Herrschers handeln. Doch ist dem wirklich so oder hält sich die Darstellung näher an der Realität, als die Mainstream-Archäologie wahr haben möchte?

Sumerischer Riese

Es gibt allerdings noch mehr Spuren, die nicht so einfach wegerklärt werden können. Angefangen bei Megalithbauten, die für normale Menschen schlichtweg überdimensioniert sind, wobei man mit einberechnen muss, dass die Menschen noch vor 1.000 Jahren und erst recht vor 10.000 Jahren wesentlich kleiner waren als heute.

Megalitfestung

Weiterhin gibt es zahlreiche Artefakte, die nicht auf menschliche Größe zugeschnitten sind. Darunter Gesichtsmasken, bei denen die Augenschlitze viel zu weit auseinander stehen, als dass ein Mensch sie tragen könnte. Oder Äxte, die fünfmal so groß sind, wie ein normales Menschenwerkzeug. Die Mainstream-Archäologie hat für solche Funde eine Standardantwort: Es soll sich um rituelle Gegenstände handeln. Beweise für diese Behauptung gibt es selbstverständlich keine. Es kann halt nur nicht sein, was nicht sein darf.

Inzwischen liegen sogar Knochenfragmente im Original vor, die nur von Riesen stammen können. Offenbar waren diese Fragmente den verantwortlichen Behörden nicht sensationell genug oder sie haben geschlafen, dass sie sie nicht eingesammelt haben. Auf jeden Fall gibt es solche Beweise durchaus und da man diese nicht mehr mit lächerlichen Behauptungen wegerklären kann, greift die Mainstream-Archäologie zu ihrer zweiten Standardmethode: Ignorieren.

Zum Glück gibt es aber mutige Menschen wie Klaus Dona, dessen Vorträge äußerst empfehlenswert sind. (Anm.: Der folgende Vortrag ist größtenteils seriös, aber die Geschichte über die Samati-Höhle in Tibet halten wir für unglaubwürdig, zumal Dona in diesem einen Fall kein Beweismaterial vorlegen kann.)

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