Der Rote Drache – Satan in seiner reptiloiden Form

von Shinzon

Drachenlegenden gibt es fast überall auf dem Globus, wobei die Drachen in asiatischen Kulturen und in europäischen Märchen wohl am bekanntesten sein dürften. Die Bedeutung der reptiloiden Gestalten geht dabei sehr weit auseinander.

In China gelten Drachen als Überbringer von Wissen und stehen u.a. für den Frühling, Wasser und Regen. Diese positive Deutung ist so ziemlich das genaue Gegenteil von dem, was Drachen in europäischen Mythen und Märchen verkörpern. In diesen treten die Drachen meist als menschenfressende Ungeheuer auf, die Prinzessinnen entführen. Drachentöter wie Siegfried aus der Nibelungenerzählung gelten indes als Helden.

Ein weiterer Unterschied wird in der Darstellung der Drachen deutlich. Während die meisten chinesischen Drachen schlangenähnliche Wesen mit Armen und Beinen sind, haben die Drachen aus europäischen Erzählungen einen eher massiven Körper und Flügel. Bei den Ureinwohnern Lateinamerikas gleichen Gottheiten wie Kukulkan wiederum eher den Drachen Chinas, werden allerdings zuweilen gefiedert dargestellt, was ihre Fähigkeit zu fliegen unterstreicht.

Chinesischer Drache

Chinesischer Drache

Quetzalcoatl

Quetzalcoatl

"Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachen" (Paolo  Uccello, 1470)

„Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachen“ (Paolo Uccello, 1470)

Ähnlichkeiten gibt es also durchaus, doch wie sind die Drachen nun wirklich einzuordnen? Sind sie Menschenfresser oder Lehrmeister? Oder sind sie gar beides, wie beispielsweise die Götter der Maya und Azteken? Um dies zu beurteilen, müssen die Ursprünge der Legenden ergründet werden.

Einige Forscher vermuten, dass Drachenlegenden auf frühe Funde von Dinosaurierknochen zurückgehen könnten, die von antiken Kulturen nicht richtig eingeordnet werden konnten. Da es unter den Dinosauriern sowohl Pflanzenfresser als auch fleischfressende Exemplare gab, was man an den Zähnen sehr gut ablesen kann, könnte dies die unterschiedlichen Deutungen erklären.

Die Prä-Astronautik hält dagegen, dass die Drachenlegenden auf den Besuch reptiloider Aliens zurückzuführen sein könnten. Gibt es also gleichermaßen positive wie negative Reptiloide? Das lässt sich nicht ohne weiteres beantworten. Immerhin ähneln die chinesischen Drachen in ihrer Rolle als Wissensbringer der Schlange im biblischen Buch Genesis. Werden Drachen also missverstanden? Oder gaben sie den frühen Menschen nur so viel Wissen, wie diese als Sklaven benötigten?

Zu vielseitig scheinen die Überlieferungen von Drachen und anderen reptilienhaften Wesen, die in unterirdischen Höhlen hausen und sich von Menschenfleisch ernähren, als dass man sie ignorieren könnte. Die grausamen Menschenopfer der Maya und Azteken zu Ehren Kukulkans bzw. Quetzalcoatls kommen einem da ebenso in den Sinn wie moderne Erzählungen über Thulsa Doom (im Film „Conan der Barbar“).

Neben solch grässlichen Gottheiten gibt es allerdings auch weitaus banalere Erklärungen, zumindest was die europäischen Drachenlegenden angeht. So vermuten manche Historiker, dass der Drache aus der Nibelungenerzählung stellvertretend für das römische Heer steht, welches eine Drachenstandarte mit sich führte. Das Wort „Drache“ leitet sich sogar vom lateinischen „draco“ ab, welches wiederum auf das griechische Wort „drácōn“ zurückgeht.

Nun wäre zwar zumindest der Ursprung der Drachensymbolik in Europa geklärt. Doch warum bedienten sich die Römer solch reptiloider Wesen? Zur Einschüchterung, ja. Aber woher kam das Motiv? Letztendlich landen wir wieder bei der Frage, ob hier antike Funde von Dinosaurierknochen oder das prä-astronautische Erklärungsmodell verantwortlich sind? Diese Frage können wir bei dem derzeitigen Wissensstand noch nicht endgültig beantworten. Möglicherweise könnten sogar beide Optionen unabhängig voneinander zutreffen.

Eine weitere Frage lautet indessen, ob okkulte Geheimgesellschaften mehr darüber wissen? Immerhin findet sich die Drachensymbolik recht häufig in solchen Zirkeln wieder. Besonders sticht dabei der rote Drache hervor. Dieser repräsentiert niemand Geringeres als Satan höchstpersönlich. Auf der anderen Seite gibt es die Anhänger des weißen Drachens, welcher Luzifer darstellt.

Weißer & Roter Drache
Es handelt sich hierbei um die übliche Rot/Weiß-Symbolik, welche im Okkultismus häufig vorkommt und die Dualität zwischen dem aufbauenden (luziferischen) und zerstörenden (satanischen) Prinzip verkörpert. In der okkulten Astrologie gehen Luzifer und Satan auf die Rolle der Venus als Morgen- und Abendstern zurück. Der rote bzw. weiße Drache dürfte indes auf die Darstellung Satans/Luzifers als Schlange im Buch Genesis zurückgehen.

Nun gibt es einige Desinformanten wie Benjamin Fulford, die behaupten, es gäbe einen heimlichen Konflikt zwischen den Geheimgesellschaften des „bösen“ roten Drachens und des „guten“ weißen Drachens. Derzeit seien die weißen Drachen dabei, diesen Kampf zu gewinnen. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich jedoch um die zwei Seiten derselben Medaille freimaurerischer Dualität.

Der weiße Drache oder auch die weiße Freimaurerei, die angeblich der roten Hochgradfreimaurerei nach schottischem Ritus entgegensteht, dient nur als schlechtes Alibi, um die Geheimgesellschaften zurück in ein positives Licht zu rücken. Immerhin lässt sich der negative Einfluss von Personen wie Albert Pike, Aleister Crowley oder Stalin kaum leugnen, also bezieht man sich kurzerhand auf die Dualität und erfindet eine positive Opposition.

Es gibt zwar durchaus positiv eingestellte Freimaurer, die tatsächlich innerhalb der Freimaurerei von ihresgleichen bekämpft werden. Diese Personen haben sich jedoch irreführen lassen und gehen dem Dualitätsprinzip auf den Leim. Das wahrhaftig Gute braucht das Böse nicht. Es braucht auch keine Logen und keine Drachen, egal ob rot oder weiß. Solange jemand diese Symbolik bedient, macht derjenige sich davon abhängig.

Das prominenteste Beispiel für die Versklavung der Menschheit im Zeichen des roten Drachens ist übrigens die City of London. Von dort aus werden ganze Länder in die Schuldsklaverei getrieben. Es wird Zeit, dass die Menschen ihr Schicksal wieder selbst in die Hand nehmen und die Herrschaft der Finanzdrachen beenden.

Drachensäule

5 Kommentare zu “Der Rote Drache – Satan in seiner reptiloiden Form

  1. Echt gut! Scheinst ja echt relativ fit zu sein. Guter Beobachter! Und immer schön neutral bleiben beim denken. Denke auch, dass man nicht sagen kann ob die Drachen oder was auch immer böse Wesen sind/waren, es kann genau so gut sein,dass diese Wesen einem feindlichen Land geholfen haben und deshalb in den westlichen Sagen als Monster dargestellt werden. Propaganda auf altmodisch, so wie heut TV! Und/Oder,dass es echt positiv eingestellte (Menschen freundlich gesinnte) und negativ eingestellte (Menschenverachtende) von diesen Wesen gibt! Das mit dem Gut und Böse ist so ’ne Sache! Ich denke das sogenannte Gute sollte so gut sein bzw. der Mensch sollte mittlerweile so weit sein um das sogenannte Böse zu akzeptieren bzw. zu tolerieren genau so andersrum. Gegenseitiger Respekt würde da schon viel ausmachen! Es ist genug für alle da auf diesem Planeten und würden endlich mal die Wissenden mit ihrem Versteckspiel aufhören und reinen Tisch machen, würden sich viele Probleme hier auf dieser Welt von selbst lösen, denke ich! In diesem Sinne. Greetz …

  2. Bei den Freimaurer selbt gibt es den weißen und roten Drachen, sehr gut erkannt. Die Freimaurer werden selbst gespiegelt an den Säulen Jachin und Boas zu den Jesuiten. Sie schauen lediglich von der anderen Seite darauf als die Jesuiten. Es gibt auch dort den schwarzen und weißen Papst, wie die Felder auf dem Boden der Loge.
    Putin ist zum Beispiel der Reiter, der den schwarzen Drachen tötet – (Präsidentenwappen) – rot und schwarz scheinen synonym gebraucht zu werden.

    Der Chef der Freimauer ist immer der Prinz of Wales, die den roten Drachen als Wappen haben. Sobald er König wird, muß er den Job als Freimaurerhäuptlich aufgeben. Ebenso hat der Chef der Rosenkreuzer immer den Titel eine Grafen von Saint Germain.

    • Zwei Finger Signalzeichen:
      kleiner Finger – wir haben den Schlüssel.
      Zeigefinger für sechszackigen Stern (zwei ineinandergeschobene Dreiecke) – für die bipolare Welt (entsprechend hermeneutischem Gesetz, wie oben, so auch unten …).
      Wer trägt den anderen Schlüssel? Der Papst.

  3. Ich würde mir mal den Drachen auf dem Wappen des Alfa Romeo anschauen und einen Blick auf den Drachen im Garten von Berlusconi werfen.

  4. Der schwarze Papst (Jesuit) ist auch der weiße Papst geworden. Das war bisher für Jesuiten verboten.
    Das könnte für eine These/Antithese sprechen, die zur Synthese wurde.

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