Der Antichrist in Filmen – Hellywoods kleine Satansbraten

Der Antichrist ist ein beliebtes Filmthema, wobei die meisten Filme sich auf seine Geburt und Kindheit konzentrieren.

Der berühmteste Klassiker dieses Genres dürfte Roman Polanskis „Rosemaries Baby“ von 1968 sein. In diesem wird eine junge Frau namens Rosemarie von Satan geschwängert, was sie jedoch zunächst als Alptraum abtut. Später findet sie jedoch heraus, dass ihre Nachbarn Satanisten sind. Auch der Arzt, an den sie empfohlen wurde, gehört der Kirche Satans an und zu guter letzt stellt sich sogar heraus, dass ihr Ehemann sie gegen Wohlstand an die Satanssekte verkauft hat.

„Rosemaries Baby“ schildert jedoch nicht nur die Geburt des Antichristen (in diesem Film „Adrian“), sondern zeigt zudem den großen Einfluss der Satanisten in allen gesellschaftlichen Ebenen. Weiterhin offenbart P(äd)olanski mit Filmen wie „Rosemaries Baby“ und „Die neun Pforten“ seine wahre Religionszugehörigkeit, denn in beiden Filmen wird der Teufel glorifiziert und gewinnt am Ende. Doch ist Satan in diesen Filmen wirklich ein Höllenfürst? Zumindest der Vater von Rosemaries Baby scheint eher ein Reptiloid zu sein, wenn man sich seine Augen einmal aus der Nähe betrachtet.

Der Antichrist ist ebenfalls Thema der erfolgreichen „Omen“-Reihe, welche 1976 startete.

Omen 1976

Es folgten „Damien – Omen II“ (1978), „Barbara’s Babys – Omen III“ (1981) und der Abschluss der Reihe „Omen IV – Das Erwachen“ (1991). Auf dem DVD-Cover des letzteren Films fällt einmal mehr die Betonung des allsehenden Auges auf, welches in dämonischem Rot leuchtet und eine 666 beinhaltet.

Omen - Das Erwachen

2006 gab es noch ein Remake von „Das Omen“. Auf dem DVD-Cover findet sich einmal mehr die 666, deren Ziffern zu einer Triskele angeordnet sind. Die Zahl des Antichristen, der von einem hochrangigen US-Diplomaten adoptiert und damit in Nähe des Weißen Hauses platziert wird, steht im Zentrum eines umgedrehten Kreuzes. Weitere Satanskreuze finden sich im Hintergrund.

Omen 2006

Einen Mockbuster von The Asylum gibt es zu „Das Omen“ auch schon. Interessanterweise findet man bei diesem keine 666, sondern die Ziffern 11 / 11 / 11. Macht zusammen 33, die Anzahl der Freimaurergrade. Damit dürfte wohl endgültig klar sein, dass sich sogar die Mockbusterstudios unter der Kontrolle der Logen befinden.

Omen 11 11 11

Neben den bekannten Beispielen gibt es eine große Anzahl an weiteren Filmen über den Antichristen. Zu viele, um alle aufzuführen. Ein gängiges Klischee sind in den meisten Fällen natürlich umgedrehte Kreuze.

The Antichrist

Der wohl schlechteste Film in dieser Kategorie ist Lars von Triers „Antichrist“, welcher jedoch nicht viel mit dem Vertreter Satans zu tun hat. Von Trier ist für seine abartigen Sex- und Gewaltorgien bekannt, die jeden Inhalt vermissen lassen. Doch die Darstellung einer geistig umnachteten Psychopathin, die erst die Genitalien ihres Mannes und anschließend ihre eigenen verstümmelt, schlägt dem Fass die Krone auf. Das sollte sich niemand zumuten!

Zudem wird von Trier aufgrund des Zeichens der Weiblichkeit über dem „t“ in „Antichrist“ Frauenfeindlichkeit vorgeworfen. In Ermangelung einer anderen, vernünftigen Erklärung, kann man dem wohl zustimmen. Zumal der Regisseur mit seinem neusten Werk „Nymphomaniac“ einmal mehr beweist, dass er unter krankhaften Sexphantasien leidet und Frauen zu Lustobjekten degradiert.

Antichrist von Trier

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