Fields of the Thelema

Eine Band stellt in Sachen Crowley-Bezüge alle anderen in den Schatten. Die Rede ist von den Fields of the Nephilim.

Der Sänger Carl McCoy ist zwar kein direkter Anhänger der Thelema, greift aber auf crowleysches Gedankengut sowie die Grundsätze der Thelema-Lehre zurück, wie der Titel „Love Under Will“ belegt“. Zudem folgt McCoy einem mystisch-okkulten Glauben. In einigen Interviews gab er z.B. an, seine Live-Auftritte als magische oder schamanische Arbeiten zu sehen.

Aleister Crowley taucht indes immer wieder in den Werken der Fields of the Nephilim auf. Unter anderem ist der Titel “Moonchild” an einen Roman von Crowley aus dem Jahr 1929 angelehnt. „At The Gates of Silent Memory” enthält indes ein Sprachsample des Schwarzmagiers.

Auf dem Cover des Albums Zoon ist der Meister schließlich sogar direkt abgebildet. Allerdings ist das ein Insider, da Crowley auf dem Foto sein Gesicht unter einem Sack versteckt. Dabei macht er die freimaurerische Verschwiegenheitsgeste und stellt die Füße im rechten Winkel.

Zoon Crowley

Neben Crowley begeistern sich die Fields of the Nephilim zudem für den Okkultisten Austin Osman Spare, der 1910 Crowleys Orden Astrum Argenteum beitrat, diesen aber später wieder verließ. Den Titel von Spears Debütroman “Earth Inferno” wählte McCoy für ein Live-Album seiner Band.

Fields OT Nephilim Earth Inferno

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