Die CIA zündelt wieder in Venezuela

Als Hugo Chavez am 5. März 2013 verstarb war die Freude in Washington groß. Ebenso wie die Enttäuschung, nachdem Chavez Nachfolger Nicolás Maduro einen Monat später ins Präsidentenamt gewählt wurde. Nicht erst seitdem setzen die CIA und westliche Organisationen wie die Konrad-Adenauer-Stiftung alles daran, Venezuela weiter zu destabilisieren.

Neuerdings greift man dabei, wie bereits in Libyen, Syrien und der Ukraine, auf inszenierte Proteste zurück. Nun gibt es in Lateinamerika aber keine Al Kaida-Kämpfer, also greift man wieder auf Neofaschisten und die Oligarchen zurück, deren verkommene Jugend man zu Unruhen aufstachelt. Es ist schon eine extreme Unverschämtheit, dass ausgerechnet diese reichen Studenten Barrikaden bauen und von den Ärmsten Wegezoll verlangen. Immerhin bekommen sie bereits genügend Taschengeld von ihren Eltern und der CIA. Obendrein können diese Parasiten dank der sozialistischen Regierung, deren Rücktritt sie fordern, kostenlos studieren.

Gleichsam unverschämt ist jedoch auch die westliche Medienberichterstattung. Selbstverständlich werden uns die vereinzelten randalierenden Studenten als demokratische Massenbewegung gegen das achso grausame „Regime“ verkauft. Eine Regierung übrigens, welche es doch tatsächlich wagt, sich den Profitinteressen der US-amerikanischen Ölkonzerne in den Weg zu stellen und statt der Armen lieber die Armut bekämpft. Die aktuelle Propagandakampagne erinnert doch sehr stark die Berichterstattung über den Putschversuch von 2002.

Und was werden die westlichen Massenmedien nach einem erfolgreichen Staatsstreich berichten? Gar nichts, wie bereits nach dem Sturz von Salvador Alllénde 1973 in Chile oder dem Sturz von Manuel Zelaya 2009 in Honduras. In beiden Fällen kam es im Anschluss zu Militärdiktaturen, die tausende Menschen abgeschlachtet haben. So sieht der Kampf des Westens für Demokratie in Wirklichkeit aus.

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