Die Europawahl 2014 – Entscheidung gegen die NWO

von Shinzon

In genau einer Woche findet die Europawahl statt. Dabei tönt es überall, wir hätten keine Wahl, da die wahre Macht bei den Banken und Konzernen, der EU-Kommission und dem ständigen EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy liegt. Diese Vorwürfe sind nicht von der Hand zu weisen, wurde uns von dieser EU doch der Vertrag von Lissabon sowie der Fiskalpakt einfach übergestülpt und das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA steht bereits in den Startlöchern.

Wir leben bereits in einem Europa der Banken und Konzerne, in dem die Souveränität der Mitgliedsstaaten immer weiter aufgeweicht und Kompetenzen an die EU abgegeben werden. Angela Merkel betonte dabei sogar, dass sie dieses Europa auch gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung durchsetzen will.

Die Gefahr eines europäischen Superpolizeistaates schreckt viele Wähler ab oder treibt sie in die Arme europafeindlicher und nationalistischer Parteien. Während in Frankreich und Ungarn vor allem offen faschistische Parteien wie die Front National und Jobbik von dieser Stimmung profitieren, ist es in Deutschland die rechtspopulistische AfD.

Die Alternativlosigkeit für Dumme ist eine Partei, die sich hauptsächlich aus der CDU rekrutiert, im Kern genauso neoliberal ist und sich mit Hans-Olaf Henkel einen Vertreter der Hochfinanz ins Boot geholt hat. Ihr Logo ist in den Freimaurerfarben Blau-Weiß-Rot gehalten, welches Zufällig auch die Farben der Bank of America sind, für welche Henkel als Berater tätig war. Wer solche Figuren ins EU-Parlament schickt, verwirkt sich damit jedes Recht, sich über die EU zu beschweren. Obendrein hetzt die AfD gegen Flüchtlinge und das mit fast demselben Slogan wie die NPD.

AfD NPD Sozialamt

AfD NPD Eurobombe

Wer neoliberale (CDU, SPD), rechtspopulistische (AfD) oder gar rechtsextreme (NPD) Parteien wählt, sorgt gerade dafür, dass Europa sich zu dem entwickelt, was eigentlich niemand will – einer Vorstufe der neuen Weltordnung. Selbiges gilt für Nichtwähler, welche mit dem Fernbleiben zur Wahl genau die Parteien stärken, die sie am wenigsten wollen. Die Europawahl ist die letzte verbliebene Chance, der NWO eine reinzuwürgen sowie den Banken und Konzernen möglichst viele Steine in den Weg zu schmeißen.

Am sinnvollsten wäre natürlich eine Stimme für DIE LINKE, da diese bereits gezeigt hat, dass sie als einzige Partei im Bundestag geschlossen gegen ESM, Fiskalpakt und TTIP ist. DIE LINKE will zudem die Rechte des EU-Parlaments ausweiten, was natürlich auf der anderen Seite die Allmacht von EU-Kommission und Herman van Rompuy einschränkt. Wäre die europäische Linksfraktion GUE/NGL stark genug, könnte sie ein anderes, sozialeres, friedlicheres und vor allem demokratischeres Europa durchsetzen. Man darf sich eben nur nicht einreden lassen, man wäre völlig machtlos.

Man könnte bei der diesjährigen Europawahl sogar mehr bewegen, als bisher, da die 5%-Hürde abgeschafft wurde. Damit könnten auch kleinere Parteien wie die Tierschutzpartei oder die Rentnerpartei einen Sitz im EU-Parlament bekommen. Allein schon die Tatsache, dass das der CDU/CSU und SPD Sitze kosten wird, macht die Stimmabgabe sinnvoll. Der einzige Wehrmutstropfen: Die FDP bliebe auch mit nur 3% im EU-Parlament vertreten.

Quelle

In jedem Falle lohnt es sich, wählen zu gehen, denn Meckern allein ändert gar nichts. Im schlimmsten Falle trägt Nichtwählen dazu bei, dass ein Drittel der Sitze an faschistische Parteien geht, welche dann zusammen mit den neoliberalen Parteien die Zweidrittelmehrheit haben. Wie gut die so genannte Mitte mit Nazis zusammenarbeiten kann, sieht man bereits am Beispiel der Fidesz in Ungarn, die sich ihre nötigen Stimmen für die Zweidrittelmehrheit bei der rechtsextremen Jobbik holt. Wohin sich Ungarn seitdem in Sachen Demokratie sowie Meinungs- und Pressefreiheit bewegt, ist bekannt. Wer sich diese Entwicklung für Europa wünscht, braucht am 25. Mai nur daheim zu bleiben. Aber keiner von denen soll sich nachher beschweren und behaupten, er hätte von nichts gewusst!

2 Kommentare zu “Die Europawahl 2014 – Entscheidung gegen die NWO

  1. Ich beschwere mich nicht und behaupte auch nicht, dass ich von nichts gewusst habe. Die meisten Menschen interessieren sich mehr für Politik als noch vor ein paar Jahren meiner Meinung nach. Vor allem die Anzahl der jüngeren Menschen mit Interesse für Politik ist meiner Meinung nach gestiegen.

    Jedoch habe ich noch nie ( und damit meine ich NOCH NIE wortwörtlich ) gesehen,
    dass eine Wahl IRGENDETWAS geändert hat.

    Ein Aufruf zur selbigen soll natürlich nicht schlecht geredet werden.
    Auch ich werde wählen gehen.

    Jedoch mache ich mir keine Sorgen dabei, dass eine “ rechte“ Partei dabei
    in irgendeiner Art und Weise die Oberhand gewinnen wird.
    Dafür sind einfach zu viele anderes denkende Menschen im Land.

    Aber ich finde trotzdem, dass man bei jeder Wahl vor die Wahl des geringsten Übels gestellt wird und es ist verständlich, dass viele Menschen da nicht mit
    machen wollen oder müssen.

    gruß Lila

    • Wir hoffen, dass Du mit dem wachsenden Politikinteresse unter der Jugend Recht hast. Vielleicht gibt es da ja ein Gefälle zwischen Groß- und Kleinstädten, denn bei uns stellen wir leider genau das Gegenteil fest.

      Was die rechten Parteien angeht, so wird es die NPD wohl nicht auf einen Sitz im EP bringen. In Frankreich sieht es bei der Front National schon völlig anders aus und Frankreich hat als bevölkerungsreiches Land sehr viele Sitze. Da muss man also das Gesamtbild sehen. Hinzu kommt, dass die CDU/CSU in den Umfragen bei 40% liegt und die kann man schon mit als rechtspopulistische Partei werten.

      „Jedoch habe ich noch nie ( und damit meine ich NOCH NIE wortwörtlich ) gesehen, dass eine Wahl IRGENDETWAS geändert hat.“

      Da solltest Du etwas genauer hinsehen. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, wäre ohne die Fraktion GUE/NGL im EP längst alles Wasser in Europa privatisiert worden. Ohne DIE LINKE im Bundestag wäre indes nie ein Mindestlohn beschlossen worden. Ohne die Linksfraktion in Thüringen wären nie die Kali+Salz-Geheimverträge an die Öffentlichkeit gelangt. Es gibt also durchaus einige Beispiele, wo auch aus der Opposition heraus etwas bewegt wurde.

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