Conchita Wurst und der Aufstieg des Phönix

Zwei Wochen vor der Wahl des Europaparlaments gab es eine weit weniger wichtige Wahl, die beim Pöbel jedoch für weitaus höhere Einschaltquoten sorgte. Die Rede ist vom Eurovision Song Contest, welcher vom 6. bis 11. Mai 2014 in Kopenhagen stattfand.

Den ersten Platz belegte der Travestiekünstler Thomas Neuwirth alias Conchita Wurst, was für einige Kontroversen sorgte. Von Seiten der christlichen Fundamentalisten und Faschisten kam es zu einem regelrechten Shitstorm, was ein hohes Maß von Intoleranz in Europa offenbart. Über die Ausschweifungen der polnischen Interpreten Donatan und Cleo gab es dagegen weit weniger Aufregung, obwohl deren Beitrag extrem sexistisch war und wie der Auftakt zu einem Softporno wirkte.

ESC Donatan und Clitoris

Während dem männlichen Publikum beim Butterstampfen einer abgegangen sein dürfte, echauffieren sich dieselben Leute über die bärtige Lady. Natürlich ist Conchitas Outfit schrill und der Künstlername Wurst ein Griff in die Fleischtheke. Aber niemand wurde gezwungen, sich den Auftritt anzusehen.

Conchita Wurst

Wir treten an dieser Stelle entschieden für das Recht ein, dass jeder sich so kleiden und nennen darf, wie es ihm passt. Wir werden diesem Artikel nicht einmal den Tag „Mann in Frauenkleidern“ zuordnen, da es sich bei Tom Neuwirts Alterego um kein Ritual, sondern um Travestie handelt.

All das Schrille und Bunte liegt nicht in unserem Fokus. Wir konzentrieren uns allein auf das Okkulte und da gibt es bei Conchita Wurst so einiges aufzuzählen. Der Titel, mit dem er/sie den ersten Platz belegte lautet nämlich „Rise like a Phoenix“. Der Phönix ist ein bedeutendes Freimaurersymbol, welches die Auferstehung der neuen Weltordnung aus den Trümmern der alten Ordnung symbolisiert.

Conchita Phoenix

Es ist wohl kein Zufall, dass „Rise like a Phoenix“ auf dem ersten Platz des Eurovision Song Contest landete und damit den krönenden Abschluss bildete. Es handelt sich um ein wohl orchestriertes Ritual, welches stark an die okkulte Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele von 2012 in London erinnert.

phoenix

Das olympische Ritual erinnert wiederum an den Phönix aus „Die Tribute von Panem“. Conchita – „Das Mädchen, das in Flammen steht!“

Mädchen das in Flammen steht

Obwohl der Text von „Rise like a Phoenix“ zum Großteil von Tom Neuwirts Jugend als Homosexueller handelt, in der er zahlreichen Anfeindungen ausgesetzt war, ergibt sich kein direkter Zusammenhang zum Phönix. Das mag daran liegen, dass die bärtige Lady ihren Song nicht selbst geschrieben hat. Komponiert wurde das Stück von Alexander Zuckowski, Julian Maas und Robin Grubert. Alle drei haben schon Musik für zahlreiche bekannte Entertainer bzw. Filme und Serien komponiert. Der Text stammt indes von Charly Mason, einem renommierten US-amerikanischen Songwriter.

Zwar gibt es keine direkten Hinweise auf Verbindungen dieser Personen zur Freimaurerei, doch die Symbolik legt den Verdacht nahe. Gleiches gilt für Tom Neuwirth. Ihm geht es wohl weniger um Toleranz, als viel mehr um Erfolg und dafür muss man auch schon mal ein Auge zudrücken bzw. abdecken.

Conchita One Eye

Neuwirth spielt nur eine Rolle, die ihm in der Pop-Okkultur zugedacht wurde. Statt sich über seine sexuelle Orientierung und seinen Kleidergeschmack das Maul zu zerreißen, sollte man sich lieber fragen, wem der bis eben noch völlig unbekannte Hans Wurst seine Seele verkauft hat.

Conchita Devil Horns

Natürlich gab es noch mehr Freimaurersymbolik auf den Eurovision Song Contest.

4 Kommentare zu “Conchita Wurst und der Aufstieg des Phönix

  1. Bitte nicht die NWO-Teilagenda des Gender Mainstreaming vergessen. Die Zerstörung der Familie ist Ziel und läuft auf vielen Ebenen, die satanistische Hypersexualisierung mag da nur ein kleines Rädchen sein, ist aber trotzdem ein Teil des Ganzen.

    • Der Zusammenhang von Homosexualität und der vermeintlichen Zerstörung der Familie findet sich vor allem bei evangelikalen Verschwörungstheoretikern. Fakt ist, dass so ein Auftritt wie der von Conchita Wurst absolut nichts zur Zerstörung irgendwelcher Familien beiträgt. Homosexuelle kann man genauso wenig auf hetero umpolen, wie Heterosexuelle auf homo. Zudem gibt es genug Waisenkinder, die von Homopärchen adoptiert werden könnten, wenn der Staat dies endlich erlauben würde. Dann könnten auch die Familien gründen.

      Die Familien werden mit ganz anderen Mitteln zerstört und da braucht man sich nur mal die Scheidungsgründe anzusehen. Da hätten wir immer längere Arbeitszeiten und Schichtarbeit, sodass sich Ehepartner gar nicht mehr zu Gesicht bekommen und sich nicht mehr um ihre Kinder kümmern können. Hinzu kommen Lohndumping und Sozialabbau, worunter Familien massiv leiden, was dann weitere Scheidungsgründe wie Alkoholismus zur Folge hat.

      Was Gendermainstreaming angeht, stimmt es schon, dass das übertrieben wird und oft transhumanistische Hintergründe hat. Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass Gendermainstreaming nicht dasselbe ist wie Gleichberechtigung. Wer Frauen das Recht auf Selbstverwirklichung abspricht, ist ein Sexist! Unter Gendermainstreaming sind eher solch absurde Sachen zu verstehen, wie der Austausch von Begriffen wie „Vater“ und „Mutter“ durch „Elter 1“ und „Elter 2“.

  2. Nun, offensichtlich findet man den Zusammenhang auch bei religionslosen, aber spirtuellen Verschwörungstheoretikern wie mir😉
    Ich habt schon recht, Conchita (=Vagina) Wurst hat nicht so direkt mit der Zerstörung der Familie zu tun, sondern die penetrante Hypung von Homosexualität in den Medien und in den Schulen ist TEIL von Gender Maintreaming, dessen Hauptziel wiederum die Zerstörung der klassischen Familien ist. Eine extrem vielschichtige Strategie wird da gefahren (Hypersexualisierung über die Medien und Unterhaltungsindustrie, Oberflächlichkeitswahn zwecks allgemeiner Unzufriedenheit mit sich und den Partnern, Leistungs- und Lohndruck um Zweiverdiener/Zwei-Steuerzahler zu erhalten, => Kitas als Normalität, um die Kinder so früh wie möglich indoktrinieren zu können, usw.), das lässt sich nicht so einfach in einem Kommentar zusammenfassen.

    • So penetrant wird Homosexualität gar nicht gehypt. Die Gesellschaft ist im Gegenteil leider immer noch sehr homophob. Zudem kann man wie bereits erwähnt niemanden zur Homosexualität erziehen. Wenn es tatsächlich solche Pläne geben würde, wären sie zum Scheitern verurteilt.

      Was Kindergärten angeht, so war ich als Kind selbst in einem und wurde dort nicht indoktriniert. Ich war im Gegenteil sogar gerne dort. Die Kinder spielen und basteln da vor allem und es ist gut, wenn sie mit anderen Gleichaltrigen in Kontakt kommen. Soziale Kontakte sind unerlässlich.

      Hinzu kommt die vorschulische Bildung. Es kann nicht schaden, wenn die Kleinen schon vor der ersten Klasse einfache Matheaufgaben, das ABC oder eine Fremdsprache lernen. Das ist keine Indoktrination. Die wahre Indoktrination findet in den Elternhäusern statt, wo die Kids vor dem TV oder Nintendo zu verblöden. Ich kenne keinen Kindergarten, wo die kleinen „Spongebob“ oder „Cosmo und Wanda“ gucken dürfen. Indoktrination gibt es eigentlich nur in den Kitas, die eine Bundeswehrpatenschaft haben. Das sollte tatsächlich verboten werden.

      Das Recht auf einen Kitaplatz ist hingegen sehr wichtig, denn wenn beide Elternteile arbeiten müssen, dürfen die Kleinen nicht allein der Verwahrlosung preisgegeben werden. Das einzige, was zum Himmel stinkt, sind die Gebühren. Kitaplätze müssten kostenlos sein. Ebenso das Mittagessen, welches strenger nach Qualität kontrolliert werden sollte. Das sind echte Probleme, die angegangen werden müssen.

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