Venezuelas Weg zu wahrer Demokratie

In Venezuela setzt der amtierende Präsident Nicolás Maduro den Demokratisierungsprozess fort, den sein verstorbener Vorgänger Hugo Chávez begonnen hatte. Dabei wird die Macht möglichst weit dezentralisiert, um alle Menschen in den Prozess der politischen Willensbildung einzubeziehen. Das Ziel ist ein kommunaler Staat, welcher in der Geschichte des Sozialismus bisher einzigartig ist.

Auf lokaler Ebene können sich die Bürger selbst verwalten und Nachbarschaftsvertreter in kommunale Räte wählen. Diese kommunalen Räte sollen in Zukunft wiederum Vertreter in die präsidialen Räte des jeweiligen Bundesstaates entsenden. Aktuell existieren in Venezuela 778 registrierte Kommunen und über 40.000 kommunale Räte.

Zum Vergleich: in Deutschland haben wir eine bürgerliche Demokratie, in der die Wahlberechtigten alle paar Jahre ihre Stimme an Profipolitiker abgeben. Diese sind weder dem Volk noch ihren Wählern gegenüber rechenschaftspflichtig, müssen sich weder an ihre Wahlversprechen, noch an die Mehrheitsmeinung halten, können nicht abgewählt werden, dürfen aber im Gegenzug Spenden von Banken und Konzernen annehmen. Besonders im Zusammenhang mit letzterem wird oft auch von einer „Lobbykratie“ gesprochen – ein recht blumiges Wort für Banken- und Konzernfaschismus.

Kurzum: Wir Menschen können in Deutschland nicht wirklich mitentscheiden. Doch die deutschen Massenmedien verkaufen uns Länder wie Venezuela als Diktaturen. Eine unverschämte Desinformationskampagne, deren Ziel es ist, uns davon abzuhalten, über mehr direkte Demokratie nachzudenken. Denn eigentlich sind wir es, die in einer Diktatur leben.

Quelle

Sachsen, Brandenburg und Thüringen – Die Landtagswahlen im Rückblick

von Shinzon

Gestern Abend hatte ich einen totalen Kreislaufkollaps, den ich nur knapp überlebt habe. Der Grund mag wohl darin liegen, dass ich als Leiharbeiter mehr Kalorien verbrenne, als ich zu mir nehme. Harte Arbeit, viel Stress, wenig Lohn und wenig Essen – eine schlechte Kombination. Schuld ist hier auch die Politik, die derartige Sklavenbedingungen erst möglich gemacht hat. In diesem Zusammenhang betrachte ich die Ergebnisse der letzten Landtagswahlen mit großer Sorge.

Die Landtagswahl in Sachsen fand bereits am 31. August 2014 statt, mit einer Wahlbeteiligung von gerade einmal 49,1%. Dazu beigetragen hatte sicherlich die Terminsetzung auf den letzten Ferientag durch die sächsische Regierung. Ein interessanter Schachzug der CDU, die mit fast 40% wieder stärkste Kraft wurde. Als Sieger kann sich angesichts der Mehrheit an Nichtwählern allerdings keine Partei feiern. Die CDU hat real gesehen gerade einmal einen Zuspruch von unter 20% in der Bevölkerung.

Unehrlich währt jedoch ohnehin am längsten und so wird Stasilaw Tillich erneut sächsischer Ministerpräsident. Trotz seiner anrüchigen DDR-Vergangenheit, die er stets unter den Teppich kehrt, während die CDU sie ihren politischen Gegnern stets vorhält.

Danke

Immerhin verlor die Union ihren Koalitionspartner. Die FDP flog mit einem Minus von 6,2% hochkantig aus dem Landtag raus. Gleiches gilt für Brandenburg und Thüringen. Ebenso schaffte es die NPD glücklicherweise nicht wieder in den sächsischen Landtag und auch in keinen anderen. Von den Verlusten der beiden profitierte indes die AfD, welche es mit ihren ausländerfeindlichen Parolen in Sachsen auf 9,7% brachte.

DIE LINKE erreichte ein eher bescheidenes Ergebnis von 18,9 Prozent und zog als zweitstärkste Kraft mit 27 Abgeordneten wieder in den Landtag ein. Die Verluste hielten sich mit 1,7% in Grenzen. Auf der anderen Seite verbesserte sich die SPD um 2% auf 12,4%. Sie wird nun wohl die FDP als Steigbügelhalter der Union ablösen.

Noch katastrophaler sieht die Lage für DIE LINKE in Brandenburg aus. Zwar kann dort die rot-rosa Koalition in die zweite Runde gehen, jedoch verlor DIE LINKE satte 8,6% und dümpelt nun mit 18,6% auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie in Sachsen dahin. DIE LINKE war in Brandenburg nach Thüringen noch am stärksten. Einzig dort blieb sie auf dem hohen Niveau der letzten Thüringer Landtagswahl und verbesserte sich sogar leicht. Die SPD verlor in Brandenburg dagegen nur leicht und blieb mit rund 32% stärkste Kraft, gefolgt von der leicht gestärkten CDU mit 23%.

Besorgniserregend ist auch in Brandenburg der Einzug der AfD mit 12,2%. Diese neoliberale Partei, welche in drei Bundesländern mit drei verschiedenen Konzepten antrat, konnte auch in Thüringen mit 10,6% ein zweistelliges Ergebnis einfahren. Dennoch reicht es nicht ganz für eine Koalition mit der CDU, die ein solches Bündnis sicherlich nicht ablehnen würde, um sich an der Macht zu halten. Es bleibt die Frage, was sich die Wähler in allen drei Bundesländern dabei gedacht haben? Wollten sie einfach nur mal etwas Neues ausprobieren? In etwa so, wie man eine neue Schokoladensorte probiert, nur um gleich darauf festzustellen, dass sie scheiße schmeckt. Allerdings dürfte der bittere Nachgeschmack in diesem Fall 5 Jahre anhalten.

Die Union konnte sich in Thüringen derweil leicht auf 33,5% verbessern, was sie vor allem dem erzkatholischen Eichsfeld zu verdanken hat. Dort erreichte sie über 50%, wohingegen in allen anderen Kreisen ein dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen mit der LINKEN herrschte und DIE LINKE in den großen Städten wie Erfurt, Gera, Jena und Suhl sogar klar die Nase vorn hatte.

In Thüringen ist DIE LINKE mit einem leichten Plus von 0,8% gleich bleibend stark und mit 28,2% weiterhin zweitstärkste Kraft. Zusammen mit den Grünen und der SPD wäre also wieder einmal ein Politikwechsel möglich. Sollte die SPD jedoch einmal mehr ihre Wähler verraten und der CDU zu Kreuze kriechen, wird dies sehr wahrscheinlich ihr Ende in Thüringen sein. Während sie in Brandenburg noch vor der LINKEN liegt, dümpelt sie in Thüringen, ebenso wie in Sachsen, nur noch bei 12,4% herum. Im Gegensatz zu Sachsen allerdings nicht mit einem leichten Plus, sondern mit einem saftigen Minus von 6,1%. Dieses Minus ist wohl verdient, denn die Thüringer haben es ihr weder vergessen, noch verziehen, dass sie mit der Union rumgehurt hat. Gleichsam gewann die SPD nur ein Direktmandat, was sie einzig Matthias Heys Beliebtheit in Gotha zu verdanken hat. Die Zweitstimmen gingen dort ebenfalls nicht selten an DIE LINKE.

Diese konnte indes ganze 9 Direktmandate einheimsen: Dieter Haushold (41,2%, Wahlkreis Gera II), Ina Leukefeld (40,7%, WK Suhl), André Blechschmidt (37,1%, WK Erfurt IV), Karola Stange (36,8%, WK Erfurt I), Margit Jung (34,5%, WK Gera I), Dr. Gudrun Lukin (34,3%, WK Jena II), Katja Mitteldorf (32,9%, WK Nordhausen II), Susanne Hennig-Wesslow (31%, WK Erfurt II) und Torsten Wolf (29,7%, WK Jena I). Ein Ärgernis ist indes das Ergebnis den Spitzenkandidaten Bodo Ramelow, welcher mit 31,5% nur 2,3% hinter Marion Walsmann (CDU) lag. Noch knapper fiel das Ergebnis im Wahlkreis Ilm-Kreis I aus, wo Eckhard Bauerschmidt mit 36,4& nur 0,2% (35 Stimmen!) hinter Andreas Bühl (CDU) lag. Es wäre eine Überlegung wert, bei den Direktmandaten Stichwahlen durchzuführen, wenn kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht hat.

Insgesamt gesehen war die Landtagswahl in Thüringen für DIE LINKE dennoch ein voller Erfolg. Es bleibt zu hoffen, dass die SPD sich nicht noch einmal von der CDU kaufen lässt und Bodo Ramelow der erste linke Ministerpräsident Deutschlands wird. Die Thüringer haben es nicht verdient, dass die SPD sie weitere 5 Jahre lieber knechtet. Die Sozialdarwinisten sollten endlich die richtigen Konsequenzen aus ihren herben Verlusten ziehen, ansonsten könnten sie schon in 5 Jahren in ihrer Rolle als Steigbügelhalter der CDU von der AfD abgelöst werden und allein bei dem Gedanken an Schwarz/Babyblau kommt einem als Leiharbeiter das Kotzen.

Lucy – Wie man weniger als 10% seines Hirns nutzt

von Shinzon

Luc Besson zeichnet sich als Regisseur für einige brillante Filmklassiker wie „Das fünfte Element“ verantwortlich und setzte mit „The Lady“ der birmesischen Politikerin Aung San Suu Kyi ein würdiges Denkmal. Mit „Lucy“ kann er jedoch keinen weiteren Meilenstein landen, da allein schon der Plot völlig absurd ist. Der Film basiert nämlich auf der falschen Annahme, wir Menschen würden nur 10% unseres Hirns nutzen.

Die Wissenschaft hat diese Behauptung schon längst widerlegt – alle Menschen nutzen 100% ihres Gehirns. Die Frage lautet nur, wie effizient sie es nutzen? Das hängt von einigen Faktoren ab, wie gut z.B. die Hirnzellen vernetzt sind, ob es chemische Ungleichgewichte oder erblich bedingte Beeinträchtigungen gibt usw. Sicherlich könnten die meisten Menschen viel mehr aus ihrem Hirn herausholen, aber das brachliegen ganzer Hirnareale ist ein Mythos, dessen sich mitunter Sekten wie $cientology bedienen.

Nun kann man Luc Besson sicherlich nicht einfach solche Verbindungen unterstellen, allerdings ist die Propagierung solcher Mythen zumindest grob fahrlässig. Zudem liefert Besson mit „Lucy“ auch einen storytechnisch total vermurksten Bullshit ab, der sich obendrein bei anderen Filmen bedient. Als erstes kommen einem da gleich die „X-Men“ in den Sinn. Wobei es schon kaum noch als Zufall zu werten ist, dass die Hauptrolle der Lucy von Scarlett Johansson gespielt wird, die schon einmal als Dr. Jean Grey telepathische und telekinetische Kräfte entfalten durfte.

Ebenso unkreativ ist der Titel „Lucy“ an sich. Lucy ist der Name des ersten Australopithecus-Skeletts, welches 1974 in Äthiopien entdeckt wurde. Die Vormenschendame gilt als erster Hominide und damit als Bindeglied zwischen Affe und Mensch. Nun ist es abermals eine Lucy, die den nächsten Schritt in der Evolution geht.

Dabei ist diese Lucy anfangs gar nicht mal so intelligent. Sie ist eine verschusselte Amerikanerin, die in Taiwans Hauptstadt Taipeh mit einem abgehalfterten Drogenkurier namens Richard (Pilou Asbæk) abhängt. Dieser hat gerade keinen Bock, seinem Boss gegenüberzutreten und zwingt Lucy, einen Koffer für ihn abzugeben. Da der Drogenbaron Jang (Choi Min-sik) keine Planänderungen mag, lässt er Richard prompt erschießen und Sexkätzchen Lucy in sein Apartment bringen. Dort erblickt sie erst einmal ein paar verstümmelte Leichen, die unterstreichen, dass Jang ein echt mieser Verbrecher ist.

Lucy SexkätzchenNachdem sich der Fiesling die blutigen Hände abgewischt hat, lässt er Lucy den Koffer öffnen. Darin befindet sich eine neuartige Modedroge, die er sogleich an einem Junkie austesten lässt. Die wenig begeisterte Amerikanerin soll, zusammen mit vier anderen Unschuldigen, insgesamt 5 Päckchen der Droge nach Europa einschmuggeln. Und zwar nicht am Körper, sondern im Körper. Da die unfreiwilligen Drogenkuriere von dem chirurgischen Engriff wenig begeistert sind, benutzt der Mafiaboss ihre Familien als Druckmittel.

Auf dem Weg zum Flughafen können einige von Jangs Untergebenen natürlich nicht ihre Schmutzfinger von Lucy lassen, doch als sie auf sie eintreten, platzt das Drogenpaket in ihrem Unterleib und sie bekommt eine Überdosis. Statt nun zu sterben, erfährt sie einen Bewusstseinsschub und kann ihren Häschern dank der gesteigerten Reaktionsfähigkeit entkommen. Außerdem kann sie noch wie Spiderman die Wände hochklettern, obwohl sie gar nicht von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde.

Der erste Weg nach ihrer Selbstbefreiung führt Lucy ins Krankenhaus, wo sie erst einmal vollkommen sinnlos einen Patienten erschießt und die Ärzte unter Gewaltandrohung dazu zwingt, ihr das Drogenpaket herauszuoperieren. Während sie die Schmerzen ohne jede Betäubung erträgt, entwickelt sich ihr Hirn immer weiter, sodass sie alles ungefiltert aufnehmen und sich an alles erinnern kann. Ähnliches gab es schon in „Ohne Limit“, obgleich dieser Film um einiges bodenständiger war.

Es ist zwar durchaus zutreffend, dass es bewusstseinserweiternde Drogen wie Dymethyltriptamin gibt, doch eine Droge, die einen zum X-Man mutieren lässt, ist vollkommen unbekannt. Obendrein soll das synthetische CPH4, welches Lucy verabreicht wurde, in Natur von Schwangeren produziert werden, was vollkommen an den Haaren herbeigezogen ist. Wäre dem so, müssten ja alle Babys als Übermenschen auf die Welt kommen.

Den wissenschaftlichen Rahmen, welcher von Prof. Samuel Norman (Morgan Freeman) vorgegaukelt wird, sprengt der Film aber ohnehin. Während Telepathie und Telekinese noch nachvollziehbar sind, ist das Verändern und Erschaffen von Materie aus dem Nichts totaler Humbug. Obendrein gab es das bereits in „Green Lantern“ und der war total schwachsinnig.

Scarlett Johansson geht aber noch einen Schritt weiter. Sie besitzt nicht nur die Fähigkeiten von Jean Grey, sondern auch die fast aller anderen X-Men. Darunter Mystiques Fähigkeit zur Gestaltwandlung. Das ist durchaus sehr hilfreich bei ihrer Flucht von Taiwan nach Europa. Lucy kann sowohl ihre Haarfarbe ändern als auch ihre Augen. Bereits im Trailer ist dabei ein Reptilienauge zu sehen, was wieder einmal auf dämonische Besessenheit anspielt.

Lucy Reptoauge

Wo sich Reptiloide tummeln, sind meist auch die Grey nicht weit. Nach allem, was man von Entführungsopfern weiß, beeinflusst diese Spezies schon seit Jahrtausenden massiv die menschliche Evolution. Es ist daher nicht verwunderlich, dass eines dieser Wesen heimlich über Lucys Entwicklung wacht. Zugegeben, auf dem Werbeplakat im Hintergrund ist lediglich eine blasse Person mit Sonnenbrille zu erkennen. Dennoch fällt auf, dass diese Person offenbar absichtlich weiß geschminkt ist und das Brillengestell ebenfalls weiß ist, sodass der Eindruck eines Grey mit großen, schwarzen Augen entsteht. Ein unterschwelliger Trigger für Insider.

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Doch bevor Lucy ihren Schöpfern unter die Augen tritt, muss sie erst einmal nach Europa. Was sie dort so richtig will, ist ihr selbst wohl nicht ganz klar. Anfangs gibt sie dem französischen Ermittler Pierre del Rio (Amr Waked) den Tipp, wo er die anderen unfreiwilligen Drogenkuriere hochnehmen kann, nur um sich die Substanz anschließend selbst reinzufeiern. Die Drogenmafia setzt sie indes nur vorübergehend außer Gefecht und lässt Jangs Bluthund entkommen.

In die Zukunft zu schauen, scheint dabei nicht zu ihrem Repertoire zu gehören, denn die Mafiosi verfolgen sie bis zu Prof. Norman, wo sie erst einmal alles zusammenschießen. Lucy hätte sie natürlich mit einem einzigen Gedanken aufhalten und vernichten können, lässt es jedoch zu, dass die Verbrecher haufenweise Cops und unschuldige Zivilisten massakrieren. Warum hat sie überhaupt erst Gnade mit den Drogenmafiosi walten lassen, während sie auf der anderen Seite völlig skrupellos den Patienten im Krankenhaus von Taipeh erschossen und unzählige Menschen bei ihrer Amokfahrt durch Paris aus dem Weg gefegt hat? Ziemlich unlogisch für jemanden, der bereits 80% seines Hirns nutzt.

Doch es geht noch absurder. Während vor der Tür das Gefecht tobt, macht Lucy erst mal ganz entspannt eine Zeitreise. Dabei begegnet sie Indianern, Dinosauriern und zum Schluss auch noch der Lucy, welche vor 3 Millionen Jahren lebte. Bei letzterer Begegnung berühren sich die Finger der beiden, was nicht zufällig an Michelangelos Gemälde „Die Erschaffung Adams“ an der Decke der Sixtinischen Kapelle erinnert. Zum einen wird hier angedeutet, dass Lucy für die Evolution der Menschheit verantwortlich ist, zum anderen nimmt sie in dieser Darstellung die Rolle Gottes ein.

Michelangelos "Die Erschaffung Adams"

Michelangelos „Die Erschaffung Adams“

Und da wären wir schon beim Kern des Films. Es dreht sich alles um die Gottwerdung des Menschen, was ein alter esoterischer Traum ist. Freimaurerisch-theosophisches Gedankengut in Reinkultur und schlimmer noch, es findet sich auch bei $cientology wieder. Wie eingangs erwähnt, propagieren solche Psychosekten den Mythos, dass wir nur 10% unseres Hirns nutzen würden und bieten für einen entsprechend hohen Betrag an, diese Quote zu steigern. Lucy kommt dabei wohl einem Operierenden Thetan der Stufe 10 gleich.

In diesem Kontext wird offensichtlich, wie gefährlich der von Luc Besson propagierte Blödsinn ist. Kinozuschauer, die diesen Film zu ernst nehmen, könnten schnell zu Opfern von Psychosekten werden. Dort werden sie aber keinen Bewusstseinssprung erleben, sondern das genaue Gegenteil – geistige Sklaverei!

Davon versteht auch Lucy etwas und so hinterlässt sie der Welt vor ihrem Verschwinden einen Supercomputer. Mal abgesehen davon, dass ein allsehender Zentralcomputer, wie er bereits vom Venus-Projekt beworben wird, technokratischer Faschismus ist, fragt man sich doch ernsthaft, wozu ein allmächtiges Wesen wie Lucy noch einen Computer braucht? Oder wie Captain Kirk es einst ausdrückte: „Wozu braucht Gott ein Raumschiff?“

Nun, Lucy ist genauso wenig göttlich wie das feindselige Wesen auf Sha’Ka’re. Sie beweist bei mehreren Gelegenheiten, dass sie in den normalen Menschen nur Insekten sieht, welche sie nach belieben platt drückt. Als sie der Menschheit ihr zweifelhaftes Abschiedsgeschenk hinterlässt, hat ihre Kreation dementsprechend auch nichts Schönes. Statt Licht und Liebe wuchern hässliche, schwarze Tentakel aus ihr heraus. Dieser Effekt ist einerseits überflüssig und andererseits maximal abstoßend.

Nach dieser abartigen Freakshow wartet der Film dann auch noch mit einem geklauten Ende auf. Nach ihrem physischen Ende lässt Lucy nämlich die Telefone klingeln. Na, woher kennen wir das wohl?

Fazit: „Lucy“ kann kaum als eigenständiger Film betrachtet werden. Es handelt sich viel mehr um eine grottenschlechte Mischung aus „Der Rasenmähermann“ und den „X-Men“ mit einer Prise „Ohne Limit“. Wer solche Klassiker schändet, verdient keine gute Bewertung! Weitere Punktabzüge gibt es für den unwissenschaftlichen Mumpitz, die unzähligen Logiklücken, die blutrünstige Gewaltdarstellung und den zur Schau gestellten Gottkomplex. Dieser Film beansprucht keine 10% der Hirnkapazität, sondern ist vollkommen hirnlos. In die Tonne damit und Hände weg von den Drogen!

Kornkreis am Ammersee

Im August 2014 entstand am Ammersee bei Raisting ein spektakulärer Kornkreis, dessen Urheberschaft bis heute ungeklärt ist. In Deutschland ist das Kornkreisphänomen im Gegensatz zu England eher eine Seltenheit und einige Exemplare stellten sich in der Vergangenheit schon mal als aufwendiges Menschenwerk heraus.

Raisting 2014

In Anbetracht der hohen Präzision des diesjährigen Kornkreises wagte sich der Anwalt Bernhard Fricke mit einer heiklen Anfrage an die Öffentlichkeit. In einem offenen Brief stellte er dem bayrischen Ministerpräsidenten folgende Fragen:

● „Seit wann gibt es nach Kenntnis der bayerischen Staatsregierung das Phänomen der Kornkreise in Bayern?“

● „Wo und wie viele Kornkreise sind der bayerischen Staatsregierung bekannt?“

● „Welches Ressort der bayerischen Staatsregierung beschäftigt sich zuständigkeitshalber mit dem Phänomen der Kornkreise?“

● „Welche Erklärung hat die bayerische Staatsregierung für das Phänomen der Kornkreise?“

● „Hat die bayerische Staatsregierung schon einmal eine Untersuchung des Phänomens der Kornkreise veranlasst bzw. ist sie bereit, eine solche in Zukunft zu veranlassen?“

● „Falls diese Erklärungen objektivierbar nicht überzeugen können, hält die bayerische Staatsregierung es für definitiv ausgeschlossen, dass der aktuelle Kornkreis in Raisting von extraterrestrischen Wesen hergestellt sein könnte?“

Selbstverständlich erteilte die bayrische Landesregierung keinerlei detaillierte Auskünfte, sondern antwortete standardmäßig, nichts über dieses Thema zu wissen. Wer etwas anderes erwartet hat, ist ein Narr. Immerhin wären öffentliche Sitzungen zu diesem Thema längst bekannt und über eventuelle geheime Recherchen würde die Regierung wohl kaum Auskunft geben.

Weiter heißt es von Seiten Frickes:

● „Nach Aussagen des Grundstückeigentümers in Raisting hat er bei einem Feldbegang etwa drei Stunden vorher noch keinerlei Veränderungen auf seinem Kornacker bemerkt. Die Richtigkeit dieser Aussage unterstellt, auf welche technologische Art und Weise könnten diese filigranen Muster mit einem Durchmesser von etwa 70 Meter innerhalb dieser kurzen Zeit von Menschenhand hergestellt worden sein?“

Diese Aussage ist umstritten. Der Grundstückseigentümer geht zumindest nicht von einer außerirdischen Urheberschaft aus und äußerte dies auch offen vor der Kamera. Doch Fricke legt noch einen drauf und versucht, sich bei Horst Seehofer einzuschmeicheln:

● Falls diese Frage bejaht würde, würde die bayerische Staatsregierung die Häufung von Kornkreisen auf dem Gebiet des Freistaates Bayern als Auszeichnung und Ausdruck eines besonders hohen Bewusstseinszustandes betrachten, der extraterrestrische Wesen besonders animiert hat, mit dem Freistaat Bayern und seiner hohen technologischen Entwicklung und seiner geistig besonders hoch entwickelten Staatsregierung auf diese Weise zu kommunizieren und im besten Fall ihre offenkundig höher entwickelte Technologie zum Wohle der Menschen, nicht nur im Freistaat Bayern, anzubieten?

Das Ergebnis der letzten bayrischen Landtagswahl, bei der die CSU trotz oder vielleicht sogar wegen ihrer Korruptionsskandale ein Rekordergebnis erzielte, belegt doch eher einen besonders niedrigen Bewusstseinszustand in Bayern. Mit den geistig verkümmerten Politbonzen, die ein rein materialistisches Weltbild vertreten, wollen zumindest die positiven Außerirdischen wohl kaum kommunizieren. Und umweltfreundliche Technologien sind im Land der dicken Autos (BMW) maximal unwillkommen. Entweder meint Fricke diesen Satz zynisch oder er glaubt tatsächlich, Seehofer die Wahrheit über UFOs entlocken zu können, indem er ihm Honig ums Maul schmiert.

Fricke saß von 1990 bis 2002 für den „David gegen Goliath e.V.“ im Müncher Stadtrat und fiel bereits in der Vergangenheit durch ungewöhnliche Protestaktionen wie Baumbesetzungen auf. Bisher vertrat er damit stets grüne Themen, doch interessiert er sich schon seit längerem auch für den Bereich der Exopolitik.

Quelle 1

Quelle 2

USA und Russland bereiten sich auf Erstkontaktszenario vor

In den letzten Wochen hat sich einiges im Bereich Exopolitik getan. Nachdem in der Vergangenheit bereits Länder wie Belgien, Frankreich, Ecuador, Chile und Peru sehr offen mit dem UFO-Thema umgegangen sind und teilweise sogar staatliche UFO-Forschungsbehörden betreiben, wagt sich nun Russland als erste Supermacht an die Weltöffentlichkeit.

Im August 2014 warnte das russische Wissenschaftsmagazin WPK vor „18 Sicherheitsbedrohungen“, wobei UFOs allerdings ziemlich weit hinten auf der Liste stehen. Dennoch meinen es Professor Juri Podgornych, Mitglied der Akademie für Militärwissenschaften, und Militär-Dozent Wassili Dolgow absolut Ernst mit diesem Thema. Immerhin kam es schon zu Übergriffen auf Menschen.

Zitat: „Die Berichte über die Kommunikation mit unbekannten Objekten und sogar mit deren Besatzungen bestätigen, dass die Konsequenzen äußerst beklagenswert sein können.“ (…) „Für die Menschen wären das Brandwunden, Blindheit, Lähmungserscheinungen, Bewusstlosigkeit, Strahlungsschäden, Gedächtnis- und psychophysiologische Störungen, aber auch Entführungen mit anschließenden weiteren Experimenten.“

Nachdem auch die „Stimme Russlands“ vollkommen seriös über diese Veröffentlichung berichtete, kamen nicht einmal die deutschen Medien umhin, entgegen ihrer eigenen Lächerlichmachung der vergangenen Jahre etwas darüber zu vermelden. So titelte z.B. Focus.de: „Keine Satire! Militärexperten sicher: Aliens bedrohen Russland!“ Traurig, dass man es hierzulande überhaupt so weit getrieben hat, um nun extra darauf hinweisen zu müssen, dass es sich um keine Satire handelt.

Die Beschäftigung mit UFOs in Russland ist allerdings nichts Neues. Bereits zu Sowjetzeiten gab es ein geheimes staatliches Programm zur Aufklärung unidentifizierter Flugobjekte. Dieses trug den Namen „Sedka“ und war laut dem ukrainischstämmigen Journalisten Stonehill von Mitte der 1970er bis in die frühen 1980er Jahre aktiv. Bei diversen Versuchen, einige der Objekte abzufangen, sollen ihm zufolge auch mehrere sowjetischen Flugzeuge und Raketen verloren gegangen sein.

Es gab jedoch nicht nur negative Begegnungen. Der Fall einer UFO-Landung 1982 in Woronesch verlief alles in allem friedlich und sorgte später international für Schlagzeilen. Etwas unbekannter dürften dagegen die Berichte über UFOs sein, die der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl beiwohnten und sogar geholfen haben sollen, das Feuer zu löschen. Russland ist eine wahre Fundgrube für UFO-Sichtungen.

Da es sowohl friedliche als auch aggressive Vorfälle gab, sind sich Juri Podgornych und Wassili Dolgow noch nicht ganz sicher über die Absichten der Besucher. Zitat: „Es steht auch nicht fest, ob sie Freunde oder Feinde sind.“ Es dürfte wohl beides zutreffen, da wir es keineswegs mit nur einer fremden Spezies zu tun haben.

In jedem Falle sorgte das UFO-Phänomen schon während des Kalten Krieges für eine untypische und selbstverständlich geheime Zusammenarbeit der Sowjets mit den USA. Nach dem Mauerfall soll es sogar zu einer gemeinsamen Weltraummission gekommen sein, bei der zwei Raumsonden zum Marsmond Phobos geschickt wurden. Laut Stonehill erreichte keine von beiden ihr Ziel. Phobos 2 schaffte es ihm zufolge zwar immerhin bis zum Mars, hatte dort jedoch eine unheimliche Begegnung und verschwand, nachdem sie ein Bild eines fremden Objektes übermittelte.

Die Glaubwürdigkeit von Stonehills Aussagen darf jedoch angezweifelt werden, da Phobos bzw. Fobos 1 und 2 sowjetische Raummissionen waren, die 1988 gestartet wurden. Beim Phobos-Projekt hat die UdSSR zudem nicht mit den USA, sondern mit der ESA und der DDR zusammengearbeitet.

Quelle

Auf der anderen Seite wurden die Aussagen Stonehills 2009 wiederum gestützt, als die NASA das Bild eines Monolithen auf dem Marsmond Phobos veröffentlichte. Dazu äußerte sich damals auch der Apolloastronaut Buzz Aldrin.

Russlands Vorstoß blieb natürlich nicht ohne passende Antwort aus den USA. Dort veranstaltete die NASA am 18. September 2014 zusammen mit der Kongressbibliothek ein Symposium unter dem Titel „Vorbereiten auf die Entdeckung – Ein rationaler Ansatz zum Auffinden von mikrobiotischem, komplexem oder intelligentem Leben außerhalb der Erde“. Neben aktuellen Forschungsergebnissen aus der Exobiologie und Suche nach Exoplaneten wurde auch darüber debattiert, wie man mit anderen intelligenten Lebensformen kommunizieren könnte.

Obgleich im Gegensatz zu den Meldungen aus Russland UFOs kein Thema auf dem Symposium waren, stellten sich die Veranstalter die Frage: “Wie bereiten wir uns darauf vor, auf neues Wissen zu stoßen, das unsere bisherigen Vorstellungen von Leben und unserem Platz im Universum grundsätzlich in Frage stellen könnte?“ Die Auswirkungen auf Politik, nationale Sicherheit und Wirtschaft wurden dabei allerdings ausgeklammert, was einmal mehr einen Kontrast zu den Veröffentlichungen in Russland darstellt. Die Amerikaner sorgten sich eher um die religiösen Implikationen.

In dieser Hinsicht ist die Teilnahme des Vatikans am Symposium der NASA interessant. Wurden einst noch Menschen wie Giordano Bruno verbrannt, weil sie von fremden Welten mit intelligentem Leben überzeugt waren, teilt der Vatikan inzwischen diese Überzeugung. Nachdem bereits der vatikanische Chefastronom José Gabriel Funes die Vereinbarkeit von Katholizismus und außerirdischem Leben proklamierte, legte nun sein Untergebener Guy Consolmagano mit einem Vortrag über die theologischen Auswirkungen eines Kontaktes nach. Selbstverständlich glaubt man in Rom, die Aliens missionieren zu können.

Bedenklich ist außerdem, dass Consolmagano dem intriganten Jesuitenorden angehört. Das bedeutet, dass man seinen Vortrag als Teil einer Agenda betrachten muss. Immerhin besuchte bereits Erich von Däniken ein Jesuiteninternat und machte später die Prä-Astronautik populär. Möglicherweise könnte da ein Zusammenhang bestehen.

Überhaupt scheint das NASA-Symposium gezielt darauf ausgerichtet zu sein, die Weltöffentlichkeit auf einen Erstkontakt vorzubereiten. Zumal die NASA erst wenige Wochen zuvor ein Handbuch zur Vorbereitung auf einen Kontakt mit Außerirdischen herausgegeben hat. Weiß die US-Weltraumbehörde etwas, was sie uns bisher verheimlicht hat? Oder bereitet sie uns auf den größten Fake der Menschheitsgeschichte, das so genannte Project Blue Beam, vor?

Auch die deutsche Initiative für Exopolitik macht sicht Gedanken und fragt: „Warum die Eile?“ Robert Fleischer hält es allerdings durchaus für möglich, dass die NASA lediglich auf Sensationen setzt, um der Kürzungspolitik der Obama-Regierung entgegen zu wirken. Steckt am Ende also nur heiße Luft hinter dem Symposium, um an mehr Geld zu kommen? Zumindest gab die NASA kurz darauf bekannt, ab 2017 zur bemannten Raumfahrt zurückkehren zu wollen.

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Der Krieg in der Ostukraine – Auftakt zum 3. Weltkrieg

Als würden die zwei Brandherde im Nahen Osten nicht schon ausreichen, ist inzwischen auch in der Ostukraine ein handfester Bürgerkrieg mitten in Europa ausgebrochen. Inzwischen dürfte jeder mit genügend Grips kapiert haben, dass der Putsch gegen Janukowitsch von der CIA inszeniert wurde und bereits auf dem Maidan die Nazis vom rechten Sektor und der Swoboda-Partei an vorderster Front aktiv waren.

Seitdem hat sich die Krim in einem Volksentscheid Russland angeschlossen, während andere Landesteile von den Nazis ethnisch gesäubert werden. Unvergessen bleiben dabei die Hinrichtungen von Odessa und die Artillerieangriffe auf Städte in der Ostukraine. Dies alles geschieht mit größtmöglicher Unterstützung der USA und EU, die ihre eigene Schuld Putin zuschieben. Doch Putin reagiert nur. Er reagiert auf die Einkreisung Russlands durch die NATO, auf die Verlegung von amerikanischen Kampfjets nach Polen und Litauen, auf unzählige US-Söldner in der Ukraine und auf ein Heer von CIA-Beratern in Kiew.

USA versus Russland

Dass gerade die deutsche Regierung in der Ukraine Faschisten unterstützt, wird in den Massenmedien wenn überhaupt nur am Rande erwähnt. Bilder, die Todesschwadronen mit Hakenkreuzen, SS-Runen, Wolfsangeln und schwarzen Sonnen sind zwar präsent, werden aber heruntergespielt, als wäre das gar nicht so schlimm. Immerhin würden ja Freiwillige aus nahezu jedem politischen Spektrum die Regierungsseite stärken. Eine glatte Lüge, denn es sind fast ausschließlich Nazis und Rechtskonservative. Kein Linker würde an deren Seite kämpfen, um Zivilisten abzuschlachten.

Die größte Lüge rankt sich jedoch um den Abschuss des Malaysia Airline Fluges MH17. Es ist schon seltsam, dass dieses Jahr gleich zwei Flüge ein und derselben Airline unter mysteriösen Umständen vom Himmel geholt worden sind. Fluggäste sollten Malaysia Airline in Zukunft wohl lieber meiden.

Doch es gibt noch weitere Merkwürdigkeiten. So war z.B. die Maschine des russischen Präsidenten zur fraglichen Zeit in der Luft. Möglicherweise war Putin das eigentliche Ziel, was es umso abartiger erscheinen lässt, dass er sofort als Sündenbock herangezogen wurde, nachdem klar war, dass ein ziviles Flugzeug mit fast 300 Unschuldigen getroffen wurde.

Doch was hätte Putin davon, ein ziviles Flugzeug abschießen zu lassen? Damit würde er nicht nur seinen ohnehin schon angeschlagenen Ruf weiter schädigen, sondern den USA gleich einen Angriffsgrund liefern. Putin zu unterstellen, er sei selbstmordgefährdet und obendrein dermaßen dämlich, ist vollkommen unglaubwürdig. Gleiches gilt für die Freiheitskämpfer in der Ostukraine, welche bereits im Vorfeld davor gewarnt haben, dass Kiew zu einer solchen Strategie greifen könnte.

Soll heißen, dass die Faschisten entweder Putin treffen wollten und daneben geschossen haben, oder aber das Flugzeug bewusst abgeschossen haben könnten, um der NATO einen Vorwand zu liefern, die Unterwerfung der Ostgebiete aktiv zu unterstützen. Das sind die einzigen Versionen, die überhaupt einen Sinn ergeben, wenn man einmal die Frage zugrunde legt, wem der Abschuss des Fluges MH17 nutzt? Untermauert wird dieser Verdacht durch ein angeblich abgehörtes Telefonat der Separatisten, welches unlängst als Fälschung entlarvt wurde.

Weiterhin gibt es Hinweise, dass zwei ukrainische Kampfflugzeuge für den Abschuss verantwortlich waren. Wo bleibt denn jetzt die Forderung nach einer Flugverbotszone? Im Falle Libyen reichte damals schon eine Lüge des Senders Al-Dschasira aus, um eine Flugverbotszone zu verhängen. In der Ukraine werden seit Monaten Zivilisten bombardiert, aber selbst der Abschuss der MH17-Maschine geht dem Westen anscheinend noch nicht weit genug.

Alles läuft darauf hinaus, Russland in einen Krieg zu drängen, der sich zwangsläufig zu einem dritten Weltkrieg ausweiten würde. Die Bundesregierung steht dabei voll und ganz auf der Seite der Kriegstreiber aus Washington. Dumm nur, dass Deutschland im Gegensatz zur USA wichtige Handelsbeziehungen zu Russland unterhält und sich mit den Sanktionen selbst schadet. Kritik erhält die Bundesregierung dabei keineswegs nur von links, sondern inzwischen sogar von dem ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Willy Wimmer. Nun, es ist nie zu spät für einen Parteiwechsel…

Wie sehr die USA jegliche Friedensbemühungen hintertreibt, belegt nicht nur die Stationierung von Kampfjets in Polen und Litauen. Auch in Moldawien hat die USA bereits Truppen stationiert, die sich auf einen realen Krieg gegen Russland vorbereiten.

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro wies am 1. September, dem Weltfriedenstag, ebenfalls darauf hin, dass die NATO Russland einkreist und in einen Krieg treiben will. Die USA strebe eine unipolare Weltordnung an und wolle alle Versuche einer multipolaren Welt verhindern.

Regierung will Parlamentsvorbehalt zu Auslandsmilitäreinsätzen abschaffen

Und wieder sollen die demokratischen Rechte des Bundestages beschnitten werden, damit Deutschland zukünftig noch schneller Soldaten in US-Kriege schicken kann.

Bemerkenswert dämlich sind in diesem Zusammenhang die Antworten von Ex-Kriegsminister Volker Rühe (CDU). Z.B. wenn es um Waffenexporte geht: „Es sollte einen Raum für Regierungshandeln geben.“ Toll, das Parlament darf über Waffenlieferungen debattieren, welche die Regierung längst im Alleingang genehmigt hat. Ein seltsames Demokratieverständnis…

Eine Regierung, die gegen die Interessen der Bevölkerungsmehrheit handelt, verdient keine solche Handlungsfreiheit! Noch dazu, wenn es um Entscheidungen geht, die Millionen Menschenleben kosten. Der Rühe soll Ruhe geben!