Grünenpolitiker empfiehlt Kinderschnitzel

von Shinzon

Auf dem „Fright Nights“ Horrorfilm-Festival in Österreich wurde 2011 ein wahrhaftig geschmackloser Kurzfilm über Kannibalismus gezeigt. In „Frisch am Tisch“ führen Silke Wiorek und Wolfgang Gigler vor, wie man ein Kinderschnitzel zubereitet. In Hinblick auf reale rituelle Kindstötungen und Kannibalismus in satanistischen Kreisen ist dieses Video weder originell noch witzig. Es ist schlichtweg abartig!

Die Frage ist nun, ob die Macher einfach nur unsensibel sind oder ihre satanistischen Triebe in aller Öffentlichkeit feiern? Es ist zumindest äußerst fragwürdig, dass im Film explizit blonde Kinder empfohlen werden, die bereits Aleister Crowley für satanistische Opferrituale bevorzugte. Reiner Zufall?

Immerhin wurde die angegebene Webseite mit Rezepten zur Zubereitung von Kindern und Säuglingen nach entsprechenden Protesten vom Netz genommen. Ein übler Nachgeschmack bleibt dennoch, zumal das perverse Video auch eine politische Dimension hat. Die dazugehörige Musik stammt nämlich von keinem geringeren als dem Grünenpolitiker Rolf Holub, der seit 28. März 2013 Landesrat in Kärnten ist. Gerade die Grünen fielen in der Vergangenheit schon öfter wegen pädophiler Neigungen auf.

Das Kinderschnitzelvideo ist nun natürlich ein gefundenes Fressen für die rechte FPÖ und leider findet man es momentan auch nur auf den Youtubekanälen ihrer Anhänger. Weit über die Grenzen von Österreich wird der Skandal von Rechtspopulisten und Neonazis genutzt, um gegen alles Linke zu hetzen. Dieser Meinungsführerschaft stellen wir uns unmissverständlich entgegen, da sie gefährlich und obendrein verlogen ist.

Zum einen wird der menschenverachtende Okkultismus einer kleinen Elite, die sich über fast alle Parteien erstreckt, allein auf die Grünen/Linken reduziert und pauschalisiert. Zum anderen wird die Debatte um den Kinderschnitzelskandal als Türöffner für gänzlich andere Themen wie Migration missbraucht. Einerseits regen sich die Faschisten über Kindesmissbrauch auf, während sie auf der anderen Seite keine Skrupel haben, Flüchtlingskinder im Mittelmeer ersaufen zu lassen oder ihre Familien im Flüchtlingsheim abzufackeln. Verlogen ist die Reaktion der FPÖ allerdings auch, weil ihr verstorbener Chef Jörg Haider (1950-2008) selbst ein Freimaurer war.

Wir sind entschieden gegen den Missbrauch der Kinderschnitzeldebatte für politische Zwecke. Wir betrachten den Kurzfilm stattdessen als das, was er ist – das geschmacklose Werk einer abartigen Elite mit offensichtlichen Bezügen zum Satanismus.

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