Die Oscarverleihung und der Tanz ums goldene Kalb

Die Idee einer Filmpreisverleihung geht auf Louis B. Mayer (1885-1957) zurück. Der damalige Leiter der Metro-Goldwyn-Mayer-Studios wollte damit der Krise entgegenwirken, in der sich die Filmindustrie in den 1920er Jahren befand. Er war eines von 33 Gründungsmitgliedern der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.

Die Zahl 33 weißt bereits auf die freimaurerische Natur der Academy hin, welche von namhaften Regisseuren, Produzenten und Studiobossen ins Leben gerufen wurde. Darunter der Mitbegründer von Warner Brothers Jack L. Warner (1892-1978), Cecil B. DeMille (1881-1959) und Douglas Fairbanks (1883-1939) – allesamt Freimaurer.

Es ist offensichtlich, dass eine solche Jury nicht unparteiisch ist. Tatsächlich verliehen Mayer, Warner, DeMille, Fairbanks und so ziemlich alle anderen Academy-Mitglieder Oscars an sich selbst. Hier von Manipulation zu sprechen ist also vollkommen berechtigt.

Woher der Name Oscar stammt, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Als der Preis am 11. Mai 1929 zum ersten Mal verliehen wurde, hieß er noch Academy Award of Merit. Die Bezeichnung Oscar tauchte erstmals 1931 auf.

Über die Form der knapp 34 cm großen Statue ist dagegen schon mehr bekannt. Das Design stammt von Cedric Gibbons (1893-1960), dem wichtigsten Art Director, den MGM seinerzeit zu bieten hatte. Selbstverständlich war Gibbons eines der 33 Gründungsmitglieder der Academy und hat sich, wie alle anderen, gleich mal selbst mit einem Oscar ausgezeichnet.

In der Körperhaltung erinnert der Oscar an den ägyptischen Gott Ptah, was man vor allem an der Stellung der Hände erkennt. Bei genauerer Betrachtung hält der Oscar sogar ein Zeptar wie jenes von Ptah, allerdings ohne Anch an der Spitze. Eine solche Anspielung würde durchaus Sinn machen, denn Ptah wurde im antiken Memphis nicht nur als Schöpfergott verehrt, sondern galt auch als Schutzgott der Handwerker. In gewisser Weise ist auch das Filmgeschäft ein Handwerk und die Filmschaffenden sind Schöpfer fiktiver Welten.

Oscar Ptah

Um den Bezug zum antiken Ägypten weiter zu verdeutlichen, wurde 2013 ein neues der Logo Academy of Motion Picture Arts and Sciences vorgestellt. In diesem wird aus dem „A“ eine Pyramide, vor welcher Ptah wie ein Hohepriester aufgestellt ist.

Academy Award

Auf die gleiche Weise wurde auch der Schriftzug „OSCAR“ abgeändert.

Oscars Logo

Die Verleihung der vergoldeten Statue, die im Kern aus einer Nickel-Kupfer-Silber-Legierung besteht, ähnelt selbstverständlich dem Tanz ums goldene Kalb. Der ganze Pomp um Stars und Sternchen ist eine willkommene Ablenkung für die tumben Massen. Dabei kann dann auch gleich noch die eine oder andere politische Agenda bedient werden. 2015 ging z.B. der Oscar für den besten Tonschnitt an den Militärpropagandafilm „American Sniper“. Nominiert war dieser sogar in der Kategorie bester Film, in welcher sich jedoch „Birdman“ durchsetzte.

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American Sniper erschossen

Der kriegsverherrlichende Propagandafilm „American Sniper“ spielte in kürzester Zeit über 400 Mio. US-Dollar ein. Im Film sieht man u.a., wie Chris Kyle auf ein Kind schießt, welches als gefährlicher Jihadist dargestellt wird. Der Regisseur Clint Eastwood verteidigte sein Werk – offenbar in einem Anflug geistiger Umnachtung – dennoch als Antikriegsfilm.

Der echte Sniper, Chris Kyle (1974-2013), war bis zu seinem Tod von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt. Er tötete 255 Menschen, wovon 160 Abschüsse offiziell bestätigt sind. Es ist wohl typisch amerikanisch, dass ein solcher Massenmörder in den USA als Held gefeiert wird.

Ironischerweise wurde Chris Kyle am 2. Februar 2013 von einem anderen Irakkriegsveteran auf einem Schießplatz erschossen. Obwohl der Täter Eddie Ray Routh unter posttraumatischem Stress leidet, wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt. Auch das ist wieder einmal typisch. Töte einen Menschen und du bist ein Mörder. Töte hunderte Menschen und du bist ein Held!

US-Militär nun ganz offiziell in der Ukraine

Seit Monaten werfen die westlichen Massenmedien der russischen Regierung vor, in der Ostukraine direkt militärisch zu intervenieren. Beweise gibt es keine und hätten tatsächlich russische Panzer die Grenze überquert, wie es das Regime in Kiew behauptet, stünden diese längst auf dem Maidan. Auf der anderen Seite ist es längst kein Geheimnis mehr, dass US-amerikanische Söldner in der Ukraine kämpfen und das semifaschistische Regime von einem Heer aus CIA-Beratern unterstützt wird.

Was bisher im Verborgenen stattfand, wird nun jedoch zur ganz offiziellen Provokation gegenüber Russland erhoben. Im Februar 2015 besuchte der Befehlshaber der US-Armee in Europa, General Ben Hodges, ein Militärkrankenhaus in Kiew und verlieh dort verwundeten Soldaten Ehrenplaketten. Man stelle sich vor, ein russischer General würde Donezk besuchen und dort verwundete Rebellen auszeichnen – das Geschrei wäre groß.

Natürlich berichtete das ukrainische Fernsehen voller stolz über diesen neuerlichen Affront. Deutlich kritischere Töne kommen diesmal dagegen vom ZDF, welches überdies verkündete, dass der US-Kongress bereits am 13. Dezember 2014 ein Gesetz zur militärischen Unterstützung der Ukraine beschlossen hat. Also genau die Art von Parteinahme, die man Russland vorwirft. Die erste Ausbildungsmission soll schon im März beginnen.

Wie brandgefährlich die Haltung der USA ist, zeigt auch der Abschnitt über „Wiederherstellung der Souveränität und territorialen Integrität“ der Ukraine. Die Souveränität können die Ukrainer natürlich knicken, sobald dort der erste US-Militärstützpunkt steht. Weitaus bedenklicher ist jedoch die Forderung nach der territorialen Wiederherstellung, da dies eine Rückeroberung der Krim mit Hilfe des US-Militärs bedeutet. Ein direkter Angriff der USA auf russisches Territorium kann nur in einem 3. Weltkrieg münden.

Das weiß auch Angela Merkel, die vorerst noch gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ist. Scheinbar ist sie sich der Gefahr bewusst, dass im Falle eines russischen Gegenschlags auch ihr Kopf rollen könnte. Dennoch hält sie zu den USA und bereitet sich auf den schlimmsten Fall vor. Über das „Es sei denn…“ wollte sie auf der Münchner Kriegstreiberkonferenz jedoch nicht reden. Ein „Es sei denn, wollt ihr den totalen Krieg?“ wäre wahrscheinlich nicht mal bei ihren Stammwählern gut angekommen.

Und was sagt Obama zur US-Außenpolitik? Der droht gleich damit, anderen Ländern „den Arm umdrehen“ zu wollen, wenn diese sich nicht den Interessen der US-Hegemonie unterordnen. So sieht also das wahre Gesicht des Friedhofsnobelpreisträgers aus.

Das Märchen vom Fachkräftemangel

Gibt es in Deutschland einen Fachkräftemangel? Nicht wirklich und wenn dann nur regional oder in vereinzelten Berufsfeldern wie z.B. bei Ärzten. In der Regel gibt es aber mehr Bewerber als Fachkräfte eingestellt werden – also ein Fachkräfteüberschuss.

Die folgende Doku zeigt, wie Statistiken manipuliert werden, um Löhne zu drücken. Durch das Anwerben von ausländischen Fachkräften wächst nämlich die Billigkonkurrenz. Hinzu kommt, dass der deutsche Staat vielen Menschen ein Studium verweigert und mit studierten Ausländern Millionen in der Bildung spart.

Leider reagieren viele Deutsche auf diese Situation nicht etwa mit politischer Vernunft, sondern mit zunehmendem Rassismus, obwohl die ausländischen Fachkräfte gar keine persönliche Schuld trifft. Im Gegenteil verursacht Deutschland mit seiner Lüge vom Fachkräftemangel einen tatsächlichen Fachkräftemangel in den Herkunftsländern. Wir sollten daher nie vergessen, dass die Schuld einzig bei der Profitgier der deutschen Wirtschaft sowie deren Lobbyisten im Bundestag liegt.

Jobcenter fördern Leiharbeit

Die eigentliche Aufgabe der Jobcenter ist es, Menschen in Arbeit zu bringen. Die Arbeitslosen werden dementsprechend als „Kunden“ bezeichnet.

Die wahren Kunden der Jobcenter sind jedoch die Zeitarbeitsfirmen, für welche die Jobcenter eine kostenlose Rekrutierungsdienstleistung anbieten. Das drückt auf der einen Seite die Löhne der Arbeiter und verursacht auf der anderen Seite Mehrkosten bei den Unternehmen. Die einzigen Nutznießer sind die Leiharbeitsfirmen. Das ist purer Lobbyismus, der sowohl den Menschen als auch der Wirtschaft schadet.

Beworben wurde der Scheiß derweil im „Marienhof“.

DIE LINKE legt in Hamburg zu

Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl am 15. Februar 2015 verfehlte die SPD die absolute Mehrheit nur knapp. Die 45,7 % zwingen sie zu einer Koalition mit den Grünen, welche mit 12,3 % die drittstärkste Kraft wurden. Immerhin verlor die Partei des Bilderbergers Olaf Scholz 2,7 %, während DIE LINKE um 2,1 % zulegte. Zumindest einige Hamburger erkennen langsam, wer wirklich ihre sozialen Interessen vertritt und wer nicht. DIE LINKE wurde mit 8,5 % viertstärkste Kraft, was für den Westen ein durchaus respektables Ergebnis ist.

Zweitstärkste Kraft bleibt weit abgeschlagen mit einem Minus von 6 % die CDU, was für den Westen eine herbe Niederlage ist. Die Kanzlerin kaschierte diese Niederlage mit dem Eingeständnis, dass Olaf Scholz alles richtig gemacht hätte. Leider hat die Frau Kanzlerin tatsächlich keinen Grund zur Sorge, denn im Bundestrend liegt der schwarze Filz immer noch an der Spitze aller Umfragen.

Allgemein lag bei der Hamburger Bürgerschaftswahl nur DIE LINKE im Bundestrend. Völlig unverständlich gelang nämlich auch der FDP mit einem leichten Plus der Wiedereinzug in die Hamburger Bürgerschaft. Erklären lässt sich das nur damit, dass Hamburg als reiche Stadt genügend Millionäre hat, die immer noch die gelbe Gefahr wählen. Der Pöbel wählte indes die blaue Gefahr in Form der AfD. Dieser gelangte mit 6,1 % aus dem Stand der Einzug ins erste westdeutsche Landesparlament.

Waffenruhe in der Ukraine?

Wer hätte es gedacht: die Waffenruhe im Osten der Ukraine hält nicht. Während die westlichen Medien die Schuld bei den Rebellen suchen und russische Medien wiederum Kiew den schwarzen Peter zuschieben, findet man nur in wenigen unabhängigen Internetquellen die Wahrheit. Russland TV entwickelt sich in dem Punkt gerade zu einem objektiven Medium, welches weder prowestlich noch prorussisch ist und beide Seiten mit berechtigter Kritik überzieht.

Was die Bürgerkriegsparteien in der Ukraine betrifft, so wollen beide den Frieden nicht wirklich, denn beide Seiten haben viel zu verlieren. Gewinnt das Regime in Kiew, würden sich neonazistische Todesschwadronen an der überwiegend russischen Bevölkerung der Ostukraine austoben. Die Rebellen wollen indes mehr Territorium erobern und dieses anschließend in die Unabhängigkeit führen.

Das Minsker Abkommen hat derweil der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE) kommentiert und sich klar gegen Waffenlieferungen an die Ukraine positioniert. Logisch, denn wer eine Waffenruhe will, darf keine neuen Waffen ins Spiel bringen.

Wolfgang Gehrcke war zusammen mit seinem Bundestagskollegen Andrej Hunko (DIE LINKE) im Februar direkt mit einem Hilfskonvoi in der Ostukraine vor Ort. Dank der Spenden in Höhe von ca. 74.000 € konnten sie vier LKW-Ladungen mit Medikamenten an die unterversorgten Krankenhäuser der Region Donezk übergeben. Dies ist der erste Hilfskonvoi aus Europa in die Krisenregion.

Sonst liefert der Westen eigentlich nur Geld und Waffen nach Kiew, doch die westlichen Medien tadeln natürlich nur die Hilfsaktion. Immerhin führten Gehrcke und Hunko dabei ein unfreiwilliges Gespräch mit dem Rebellenführer und das geht gar nicht. Es scheint dabei keine Rolle zu spielen, dass die beiden nicht um dieses Gespräch gebeten hatten. Aber geht es den deutschen Massenmedien wirklich nur darum? Oder ist humanitäre Hilfe und das auch noch von linken Pazifisten nicht generell pfui?

Was ist eigentlich aus der Krim geworden?

Kann sich noch jemand erinnern, wie sich die deutschen Medien und die Bundesregierung aufgeregt haben, als sich die Krim Russland angliederte? Und seitdem? Funkstille!

Es stimmt, dass bereits kurz vor dem Votum russische Truppen auf der Krim waren und die Bevölkerung der Krim glaubt auch nicht alles, was die russischen Staatsmedien verbreiten. Der westlichen Propaganda glauben die Krimbewohner allerdings ebenso wenig, denn tatsächlich war und ist die Mehrheit für den Anschluss an Russland.

Das hat gute Gründe, denn so sind den Menschen auf der Krim der Bürgerkrieg und Massaker wie in Odessa erspart geblieben. Auf der Krim marschieren weder Nazis noch Rebellen durch die Straßen, alles ist friedlich. Genau darum gibt es auch keine westliche Berichterstattung mehr über die Krim.

Immerhin könnte ja jemand auf die Idee kommen, dass es besser wäre, wenn sich auch der Osten der Ukraine abspalten würde. Damit wäre der Bürgerkrieg beendet und die Bevölkerung vor den ethnischen Säuberungsattacken des Regimes in Kiew sicher. Aber die territoriale Integrität geht den Westmächten ja über alles – auch über den Frieden in Europa.

Übrigens reden wir hier nur von Autonomie und nicht von einer Angliederung der Ostukraine an Russland. Das wäre nämlich gleichermaßen fatal wie eine Fortsetzung des Bürgerkrieges. Obendrein wäre ein Beitritt zur russischen Föderation nicht im Sinne der Bevölkerung in der Ostukraine. Die wünscht sich zwar mehrheitlich mehr Autonomie, aber nur eine Minderheit von ca. 19% will in den Schoß von Mütterchen Russland.