Jim Carrey und die Illuminaten

Am 18. November 2014 trat der bekannte Komödiendarsteller Jim Carrey bei Jimmy Kimmel Live auf, wo die beiden über das kontroverse Thema der Illuminati diskutierten. Dabei sprach Carrey über die Beeinflussung der Medien durch die Regierung und spielte auf die jährlichen Treffen des Bohemian Clubs an, bei denen bizarre Rituale im Wald abgehalten werden. Er kam zu dem Schluss, dass die Zuschauer in Konsumdrohnen verwandelt werden sollen, was ja im Prinzip schon längst geschehen ist.

Obwohl das Thema durchaus ernst zu nehmen ist, gibt Carrey hier den Clown und zieht damit alles ins Lächerliche. Das Publikum denkt dementsprechend auch nicht wirklich über seine Worte nach, sondern lacht stattdessen über seine Geste der allsehenden Zunge. Genau das ist beabsichtigt. Jim Carrey spielt den autorisierten Helden, der einen Teil der Wahrheit sagt, aber als Komödiant nicht ernst genommen wird. Auf diese Weise werden sämtliche Systemkritiker verspottet.

Jim Carrey Pyramide mit Zunge

Jim Carrey hat selbst einen großen Anteil daran, dass die Menschen „Dumm und Dümmehr“ werden. So spricht er zwar über die Illuminaten, aber erwähnt mit keinem Wort die Freimaurer, denen er offensichtlich angehört. Verfolgt man seine Karriere, wird diese stets von Freimaurersymbolen begleitet, die er jedoch maximal in spöttischer Weise kommentiert. In einem sehr frühen Sketch verschandelt er z.B. ein Gemälde, welches eine Pyramide mit allsehendem Auge zeigt. Er bezeichnet das Werk als „evil“/“böse“ und meint, man könne damit die Hölle dekorieren.

Jim Carrey Evil Eye

Seine eigene Sympathie für den Teufel zeigte Carrey am 30. Oktober 2014, indem er sich in Anlehnung an Elvis als „Hellvis“ verkleidete. Okay, das war zu Halloween, dennoch ist die Symbolik eindeutig. Sowohl er als auch seine Truppe traten mit Teufelshörnern in komplett roter Kleidung auf. Es hätte sich ebenso gut um eine TV-Show der Church of Satan handeln können, obgleich Jim Carrey natürlich wie immer einen Witz daraus machte.

Jim Carrey als Hellvis

Dass Carrey auch ernst sein kann, bewies er indes in einem Film, welcher uns zurück zu den Illuminaten führt. Die Rede ist von „Number 23“, der sich zwar nicht direkt um Adam Weishaupts Orden dreht, aber dessen Zahl aufgreift. Diese sieht Carreys Rolle Walter Sparrow überall, wodurch sein Charakter in den Wahnsinn getrieben wird. Einmal mehr werden dadurch Menschen, die sich mit den Illuminaten beschäftigen, für verrückt erklärt.

Nummer 23

5 Kommentare zu “Jim Carrey und die Illuminaten

  1. Guter Bericht. Apropo autorisierte Helden: 2pac gehörte ja auch dazu, also es war geplant von ihnen, dass er den Helden der die Musikindustrie bekämpft mimt. Alex Jones und David Icke gehören ja scheinbar auch dazu. Habt ihr irgendwelche Quellen was Alex Jones angeht, dass er eben auch ein autorisierter Held ist? Ihr könntet ja einen Bericht über alle diese autorisierten Helden machen, damit wir wissen, wem wir nicht zu viel glauben schenken sollen. Denn mich machte es auch schon stutzig, wenn Jones wirklich ein Problem wär, hätten sie ihn schon längst beiseite geschafft.

  2. Guter Beitrag und sehr gute Videos, danke! Da passt dann auch Carreys Support für den „erleuchteten“ Eckhard Tolle dazu, der nach seinem wertvollen, da menschen-befreienden Werk „Jetzt“, später eindeutig New Age lastig wurde.

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