Islamophobe Vorurteile aus dem christlichen Abendland

Seit Pegida wird man ständig in allen möglichen Meinungsforen mit islamophoben Vorurteilen überschüttet. Besonders beliebt sind dabei Zitate aus dem Koran. In dieser heiligen Schrift gibt es tatsächlich einige brutale Passagen, was dann zu solchen Kommentaren führt wie: „Islam = Faschismus“ oder „Am Ende sind alle Muslime Extremisten“. Dieselben Kommentatoren lassen jedoch völlig außer Acht, dass es in der Bibel ebenfalls sehr menschenverachtend zugeht. Erstaunlicherweise liest man jedoch nirgendwo: „Christentum = Faschismus“.

Ebenso sind Extremistengruppen wie Al Kaida, ISIS und Boko Haram kein Grund, alle Moslems pauschal zu diffamieren. Zum einen, weil diese Terrorgruppen auch Moslems die Köpfe abschlagen, welche nicht zu ihrer blutrünstigen Form des Islamismus konvertieren wollen. Zum anderen, man ahnt es fast, müsste man aufgrund der Kreuzzüge und Inquisition ebenso sämtliche Christen als potentielle Extremisten verdammen.

Welchen Anteil die so genannte „Lügenpresse“ an Pegida hat, war ebenfalls Thema in der Anstalt. Warum sind Pegida-Leute doch gleich gegen die Massenmedien? Und warum nehmen Politdarsteller wie Siggi Pop die irrationalen Ängste von Pegida ernster als die begründeten Sorgen der TTIP-Gegner?

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