Sergej Lawrow über die westliche Aggression

In den letzten Wochen mussten wir einiges an antirussischer Lügenpropaganda ertragen. Den Vogel schoss dabei der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk ab, indem er behauptete, die Sowjetunion habe im 2. Weltkrieg Nazideutschland angegriffen. Von einer Regierung, welche den ukrainischen Nazikollaborateur Stepan Bandera feiert, kommt solcher Geschichtsrevisionismus nicht gerade überraschend. Doch was war die Reaktion der deutschen Bundesregierung? Schweigen! Wie kann Deutschland angesichts seiner historischen Verantwortung weiterhin mit solchen Faschisten paktieren?

Anschließend log der US-Boy Jazenjuk noch ein Heer russischer Soldaten herbei, welches angeblich im Osten der Ukraine kämpfen soll. Zum Beweis zauberte der Staatspräsident Petro Poroschenko an anderer Stelle ein paar russische Militärausweise herbei. Die kann man auch ganz bestimmt nicht fälschen? Und warum sollte Putin überhaupt seinen angeblichen Truppen in der Ostukraine solche Beweise mitgeben? Immerhin lassen sich die US-Söldner sowie die zahlreichen Neonazis aus ganz Europa, die an der Seite von Kiew kämpfen, nicht mit solchen Papieren erwischen.

Zwischen all den Lügen und Halbwahrheiten, die uns in diesen Tagen aufgetischt werden, sticht lediglich die Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf der 51. Münchner Kriegstreiberkonferenz positiv hervor. Zwar vertritt auch Russland in der Ukraine geostrategische Interessen, dennoch hat Lawrow vollkommen recht damit, wer den Konflikt angefangen hat. Er sprach u.a. über die aggressive Osterweiterung der NATO und die US-Dominanz über Europa. Den Umsturz in der Ukraine erkannte er sehr richtig als Staatsstreich und bezeichnete das Regime in Kiew als nationalsozialistisch. Weiterhin prangerte Lawrow die Kriegsverbrechen des Regimes in Kiew an, darunter den Einsatz von geächteten Streubomben und ethnische Säuberungen an Russen und Juden.

Leider saßen im Publikum fast ausschließlich NATO-Lobbyisten. Deren Fragen und Kommentare waren absehbar. Als Erster meldete sich Josef Joffe, Herausgeber der Zeitung Die Zeit, und gab Russland sofort die Alleinschuld am Bürgerkrieg in der Ukraine. Hat Herr Joffe dem russischen Außenminister überhaupt zugehört? Wohl eher nicht, denn ihm ist die russische Meinung ohnehin egal. Wenn man wissen will, was diesen Mann antreibt, braucht man sich nur seine diversen Verbindungen anzusehen. Da hätten wir z.B. die Teilnahme an mehreren Bilderberg-Konferenzen, Mitgliedschaften in der Atlantikbrücke, dem Aspen Institute, der Hoover Institution, der Trilateralen Kommission, dem International Institute for Strategic Studies, der Münchner Sicherheitskonferenz und der Goldman Sachs Foundation. Noch irgendwelche Fragen? Vielleicht betreffend der freien, unabhängigen Medien?

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