US-Militär nun ganz offiziell in der Ukraine

Seit Monaten werfen die westlichen Massenmedien der russischen Regierung vor, in der Ostukraine direkt militärisch zu intervenieren. Beweise gibt es keine und hätten tatsächlich russische Panzer die Grenze überquert, wie es das Regime in Kiew behauptet, stünden diese längst auf dem Maidan. Auf der anderen Seite ist es längst kein Geheimnis mehr, dass US-amerikanische Söldner in der Ukraine kämpfen und das semifaschistische Regime von einem Heer aus CIA-Beratern unterstützt wird.

Was bisher im Verborgenen stattfand, wird nun jedoch zur ganz offiziellen Provokation gegenüber Russland erhoben. Im Februar 2015 besuchte der Befehlshaber der US-Armee in Europa, General Ben Hodges, ein Militärkrankenhaus in Kiew und verlieh dort verwundeten Soldaten Ehrenplaketten. Man stelle sich vor, ein russischer General würde Donezk besuchen und dort verwundete Rebellen auszeichnen – das Geschrei wäre groß.

Natürlich berichtete das ukrainische Fernsehen voller stolz über diesen neuerlichen Affront. Deutlich kritischere Töne kommen diesmal dagegen vom ZDF, welches überdies verkündete, dass der US-Kongress bereits am 13. Dezember 2014 ein Gesetz zur militärischen Unterstützung der Ukraine beschlossen hat. Also genau die Art von Parteinahme, die man Russland vorwirft. Die erste Ausbildungsmission soll schon im März beginnen.

Wie brandgefährlich die Haltung der USA ist, zeigt auch der Abschnitt über „Wiederherstellung der Souveränität und territorialen Integrität“ der Ukraine. Die Souveränität können die Ukrainer natürlich knicken, sobald dort der erste US-Militärstützpunkt steht. Weitaus bedenklicher ist jedoch die Forderung nach der territorialen Wiederherstellung, da dies eine Rückeroberung der Krim mit Hilfe des US-Militärs bedeutet. Ein direkter Angriff der USA auf russisches Territorium kann nur in einem 3. Weltkrieg münden.

Das weiß auch Angela Merkel, die vorerst noch gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ist. Scheinbar ist sie sich der Gefahr bewusst, dass im Falle eines russischen Gegenschlags auch ihr Kopf rollen könnte. Dennoch hält sie zu den USA und bereitet sich auf den schlimmsten Fall vor. Über das „Es sei denn…“ wollte sie auf der Münchner Kriegstreiberkonferenz jedoch nicht reden. Ein „Es sei denn, wollt ihr den totalen Krieg?“ wäre wahrscheinlich nicht mal bei ihren Stammwählern gut angekommen.

Und was sagt Obama zur US-Außenpolitik? Der droht gleich damit, anderen Ländern „den Arm umdrehen“ zu wollen, wenn diese sich nicht den Interessen der US-Hegemonie unterordnen. So sieht also das wahre Gesicht des Friedhofsnobelpreisträgers aus.

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