Der Lions Club – Den Löwen zum Fraße

von Shinzon

Der am 7. Juni 1917 gegründete Lions Club ist ein ähnlicher Service Club wie Rotary International. Er hat weltweit rund 1,36 Mio. Mitglieder, die in 46.385 Clubs organisiert sind. In Deutschland, wo der erste Lions Club 1951 in Düsseldorf gegründet wurde, gibt es inzwischen 1540 Clubs mit rund 21.600 Mitgliedern. Der Dachverband Lions International hat seinen Hauptsitz in Oak Brook (Illinois, USA).

Ähnlich wie Rotary International war Lions International ursprünglich ebenfalls als reiner Herrenclub konzipiert. Die ersten Frauen wurden sogar noch später, nämlich erst im Jahr 1989 vom Lions Club Bremen, aufgenommen. Heute beträgt der Frauenanteil 26% und es gibt sowohl gemischte als auch reine Frauenclubs. Dennoch darf, wie auch bei den Rotariern, nicht jeder einfach so Mitglied werden. Es bedarf einer expliziten Einladung und Anwärter müssen einen guten Leumund besitzen.

Das klingt einmal mehr nach Freimaurerei und tatsächlich war der Gründer des ersten Lions Clubs, der Versicherungskaufmann Melvin Jones (1879-1961) ein Mitglied der Garden City Lodge No. 141 in Chicago. In Chicago wurde auch der Rotary Club gegründet, weshalb es wohl kein Zufall ist, dass die beiden Clubs sich so stark ähneln. Man kann nur darüber mutmaßen, warum Jones einen eigenen Club mit gleicher Ausrichtung gründete, denn ist leider nicht überliefert, ob er von den Rotariern abgewiesen wurde.

Im Prinzip handelt es sich bei Lions International um einen Rotary 2.0, wobei sogar deren Slogan „Tu Gutes und rede darüber!“ leicht abgewandelt als „Tu gutes! Sag es weiter!“ übernommen wurde. Das ist wenig kreativ und mindestens genauso verlogen, wie es beim Rotary Club der Fall ist. Das Motto „Wir dienen“ trifft wohl eher auf die Arbeiter zu, die von den Unternehmern des Lions Club ausgebeutet werden.

Die Spendenaktionen für wohltätige Zwecke, Förderung von Kindergärten, Veranstaltung von Jugendcamps sowie Projekte in den Bereichen Frieden, Kultur und Gesundheit, dienen lediglich als Imagekampagnen. Man braucht sich nur ansehen, mit welchen Partnern Lions International zusammenarbeitet. Für die Care-Paket-Aktion Packmee kooperiert das Hilfswerk der Deutschen Lions e. V. zum Beispiel mit dem Privatsender RTL, dessen Vormittagsprogramm für Arbeitslose eher als asozial zu bezeichnen ist.

Während die Bevölkerung mit solchen Aktionen geblendet wird, nimmt Lions International erheblichen politischen Einfluss bei den Vereinen Nationen. So wirkten an der Erarbeitung der UN-Charta 1945 nicht nur 49 Rotarier, sondern auch eine ganze Reihe Löwenbrüder mit. Ebenso wie Rotary International ist Lions International als NGO bei den Vereinten Nationen vertreten.

Darüber hinaus sitzen Lions-Repräsentanten in wichtigen Schlüsselpositionen bei der UN in New York, Wien und Genf sowie der UN-Hauptabteilung für Presse und Information in New York. Gleiches gilt für die UN-Organisationen ECOSOC (Wirtschafts- und Sozialrat der UN), WHO (Weltgesundheitsorganisation), FAO (Welternährungsorganisation), UNESCO (Erziehung, Wissenschaft, Kultur) und UNEP (Umweltprogramm in Nairobi).

Offensichtlich haben sich der Lions und Rotary Club inzwischen darauf geeinigt, gemeinsam an der neuen Weltordnung mitzuwirken. Das ist nicht verwunderlich, da es sich bei beiden Service Clubs um Freimaurerorganisationen handelt und sie damit gleichermaßen Teil der großen Bruderschaft sind.

Was den Wohltätigkeitsbereich angeht, haben sich Lions-Repräsentanten in den UNICEF-Büros New York, Genf und Nairobi eingenistet. Wer sich noch daran erinnern kann, 2008 geriet UNICEF Deutschland wegen Verschwendung von Spendengeldern in die Negativschlagzeilen. Wer aufgrund dieses Skandals nicht mehr an UNICEF spendet, sollte auch gleich den Lions und Rotary Club auf die Liste setzen.

Von einer Mitgliedschaft sollten altruistisch veranlagte Menschen erst recht absehen. Es gibt einfachere Wege, seinen Mitmenschen zu helfen, als einer Freimaurerorganisation beizutreten, die einen im schlimmsten Fall noch an die nächst beste Loge weiterempfiehlt. Das gilt natürlich auch für sämtliche Unterorganisationen wie der Jugendgruppe Leo-Club (gegründet 1957), den New Century Lions Club, den Universitätsclubs sowie dem virtuellen E-Lions Club.

Wie wenig altruistisch der Lions Club in Wirklichkeit ist, wird anhand der Mitglieder deutlich. Zu diesen gehören in Deutschland u.a. Sigmar Gabriel (Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister, SPD), Horst Seehofer (Ministerpräsident von Bayern, CSU-Chef), Jürgen Rüttgers (Ex-Ministerpräsident von NRW, CDU), David McAllister (Ministerpräsident von Niedersachsen, CDU), Lothar Späth (Ex-Ministerpräsident von BaWü, CDU), Johannes Rau (Ex-Bundespräsident, SPD, † 2006) sowie der Kommunistenfresser Franz-Josef Strauss (Ex-Ministerpräsident von Bayern, CSU, † 1988). Hinzu kommen Vertreter der Schickeria wie der Entertainer Thomas Gottschalk, die sich wohltätig geben, aber selbst in Schlössern wohnen.

Quelle

Das Logo dieser diabolischen Organisation zeigt zwei Löwenköpfe, was durchaus zum Namen Lions Club passt. Doch warum ausgerechnet Lions Club? Bei den Rotariern ist der Grund für die Namenswahl bekannt und nicht weiter der Rede wert. Löwen sind indes ein hochgradig okkultes Symbol, welches u.a. für die Sonne stehen kann. Da es sich jedoch um ein Löwenpaar handelt, ist in diesem Falle wohl eher Aker aus der ägyptischen Mythologie gemeint, welcher ebenfalls als Paar mit einer Sonnenscheibe in der Mitte dargestellt wird.

Lions-Club-Logo

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