Bundeswehr behandelte Nazisöldner

Es ist nun wahrlich nichts Neues, dass die Bundesregierung das Regime in Kiew unterstützt. Zum Hilfsangebot gehörte u.a. auch die Behandlung von 20 verwundeten Soldaten, was gemessen am hippokratischen Eid nicht vollkommen verwerflich ist.

Ungeheuerlich ist jedoch, dass sich unter den auserwählten Kandidaten auch ein rechtsextremer Söldner befand. Roman Sokorenko (†) gehörte nicht einmal zur ukrainischen Armee, sondern kämpfte auf Seiten des faschistischen Asow-Bataillons, welches sich für schwere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen verantwortlich zeichnet. Da die ganze Aktion ohnehin nur einen Symbolwert hatte, ist dies nun ein sehr zweifelhaftes Symbol. Immerhin wurde nicht einem einzigen verletzten Zivilisten geholfen, aber dafür gezielt ein Neonazi ausgewählt. Ein derartiges Auswahlverfahren ist selbst mit dem hippokratischen Eid unvereinbar.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s