Pulverfass Ukraine

Wenn man die Medienberichterstattung verfolgt, könnte man fast zu dem Schluss gelangen, dass in der Ukraine relative Ruhe herrsche. Dem ist aber keineswegs so. Es wird immer noch geschossen und gleichzeitig wird in Kiew die Naziherrschaft zementiert. So wurde unlängst der Obernazi Jarosch zum offiziellen Berater des Generalstabschefs gemacht. Dort ist er in bester Gesellschaft der US-Militärberater.

Als wäre das alles noch nicht schlimm genug, wird das Land seit Monaten von einer grauenhaften Mordserie an Politikern der nunmehr oppositionellen Janukowitsch-Partei erschüttert.

Zu den letzten zwei Morden bekannte sich eine Gruppe von Nationalisten. Doch während die Ermordung von Boris Nemzow in Russland einen internationalen Aufschrei und falsche Anschuldigungen gegen Putin nach sich zog, interessieren sich die westlichen Medien kaum für die Morde an ukrainischen Oppositionspolitikern, obwohl die Täter bereits feststehen. Gleiches gilt für die westliche Politik, welche die Faschisten in Kiew munter weiter unterstützt.

Die Zukunftsprognosen für die Ukraine sehen ebenfalls alles andere als rosig aus. Im Mai steht u.a. der erste Jahrestag des Massakers von Odessa an, was nicht gerade förderlich für eine Waffenruhe ist. Die Gemüter könnten aber schon am 1. Mai hoch kochen, denn den Kampftag der Arbeiterklasse werden sich die Kommunisten nicht nehmen lassen. Die Kommunistische Partei der Ukraine wurde jedoch verboten und jede Form kommunistischer Betätigung unter Strafe gestellt. Genau so fing es 1933 auch in Deutschland an.

Was diesen unsäglichen Teil der Geschichte angeht, hat das semifaschsitische Regime in Kiew auch gleich noch den Gedenktag zum Ende des 2. Weltkrieges abgeschafft. Offensichtlich träumt das rechte Gesindel um Jazenjuk und Proschenko bereits von einem Endsieg im nächsten Weltkrieg.

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