Die Entrückung – Zeit zu packen

von Shinzon

Der Begriff Entrückung beschreibt die Mitnahme von Menschen in himmlische Sphären durch Götter, Engel und nach prä-astronautischer Lesart durch Außerirdische. Entrückungen können sowohl im wachen Zustand in der physischen Welt geschehen als auch auf der astralen Ebene im Traum oder während einer Meditation.

Die Geschichte ist voll von Beispielen, in denen Menschen in den Himmel oder an fremde Orte entrückt wurden. Am bekanntesten sind die Entrückungen von Henoch (1 Mos, 5,24), Elija (2 Kön, 2,11) und Hesekiel (Ezechiel 1,4) im Alten Testament der Bibel. Bei Henoch braucht man wahrlich nicht viel Phantasie, um zu begreifen, wohin er entrückt wurde und von wem. Über die Wesen, die ihn mitnahmen heißt es (16-19):

„1 Sie nahmen mich fort und versetzen mich an einen Ort, wo die dort befindlichen Dinge wie flammendes Feuer sind, und wenn sie wollen, erscheinen sie wie Menschen.“ Es handelte sich also entweder um Humanoide oder um Gestaltwandler. Woher diese Wesen gekommen sein könnten, beschreiben folgende Zeilen (18):

„12 Hinter diesem Abgrund sah ich einen Ort, wo weder die Himmelsfeste darüber, noch die festgefügte Erde darunter, noch Wasser unter ihm war, noch [gab es dort] Vögel. Sondern ein Ort war es, wüste und grausig. 13 Ich sah dort sieben Sterne wie große brennende Berge.“ Henoch sah weder die Erde noch Wasser unter sich und keinen Himmel über sich, befand sich zum besagten Zeitpunkt also nicht länger auf dem Planeten. Der Ort war wüste, also leer wie der Weltraum. Bei den sieben Sternen kann es sich indes nur um die Plejaden gehandelt haben, die schon seit der Antike als Siebengestirn bekannt waren. Die Beschreibung als „große brennende Berge“ kommt zudem der Realität ziemlich nahe.

In Henochs zweitem Reisebericht finden sich ähnliche Schilderungen: „1 Ich wanderte ringsherum, bis [ich] an einen Ort [kam], wo kein Ding war. 2 Dort sah ich etwas Fürchterliches: ich sah keinen Himmel oben und kein festgegründetes Land [unten], sondern einen öden und grausigen Ort. 3 Dort sah ich sieben Sterne des Himmels gefesselt und in ihn hineingestoßen, wie große Berge, und brennend im Feuer.“

Bei den anderen Entrückten ergeben sich ähnlich faszinierende Einblicke, obgleich alles aus der primitiven Sicht von Menschen geschrieben ist, die keinerlei Wissen über Technologie und Astronomie hatten. Hesekiel erhielt dank Erich von Dänikens Interpretation einen besonderen Stellenwert, da die Beschreibungen von der „Herrlichkeit des Herrn“ tatsächlich an moderne UFO-Sichtungen erinnern. Zudem haben sich tatsächlich NASA-Ingenieure mit dem Vehikel beschäftigt.

Hesekiel modern

„4 Ich sah: Ein Sturmwind kam von Norden, eine große Wolke mit flackerndem Feuer, umgeben von einem hellen Schein. Aus dem Feuer strahlte es wie glänzendes Gold. 5 Mitten darin erschien etwas wie vier Lebewesen. Und das war ihre Gestalt: Sie sahen aus wie Menschen. […] 15 Ich schaute auf die Lebewesen: Neben jedem der vier sah ich ein Rad auf dem Boden. 16 Die Räder sahen aus, als seien sie aus Chrysolith gemacht. Alle vier Räder hatten die gleiche Gestalt. Sie waren so gemacht, dass es aussah, als laufe ein Rad mitten im andern. 17 Sie konnten nach allen vier Seiten laufen und änderten beim Laufen ihre Richtung nicht. 18 Ihre Felgen waren so hoch, dass ich erschrak; sie waren voll Augen, ringsum bei allen vier Rädern. […] 22 Über den Köpfen der Lebewesen war etwas wie eine gehämmerte Platte befestigt, furchtbar anzusehen, wie ein strahlender Kristall, oben über ihren Köpfen. […] 26 Oberhalb der Platte über ihren Köpfen war etwas, das wie Saphir aussah und einem Thron glich. Auf dem, was einem Thron glich, saß eine Gestalt, die wie ein Mensch aussah. […]“

Illustration nach Matthäus Merian (17. Jh.)

Illustration nach Matthäus Merian (17. Jh.)

Man beachte, dass die Wesen, die Hesekiel beschreibt, abermals wie Menschen aussehen. Sichtungen von Humanoiden sind in der modernen UFOlogie keineswegs eine Seltenheit. Besagte Wesen nahmen Hesekiel schließlich bei einer zweiten Begegnung mit auf einen Berg, auf dem er angewiesen wurde, die Maße eines Gebäudes zu erfassen, welches im Christentum als Tempel interpretiert wird.

Die Erzählungen von Entrückungen beschränken sich allerdings nicht auf das Juden- und Christentum. Der Prophet Mohammed (ca. 573-632) soll im Alter von 40 Jahren dem Erzengel Gabriel begegnet sein, während er in einer Höhle des Berges Hira meditierte. In späteren Versionen der Erzählung hieß es dann, dass Mohammed schon als Kind von drei Engeln auf einen Berg entrückt worden sei, wo sein Leib geöffnet und seine Organe mit Schnee gewaschen worden sein sollen. Im Gegensatz zur ursprünglichen Version klingt diese Geschichte eher nach einer unangenehmen Begegnung mit den Grey.

Kommen wir nun zu einer erfreulicheren Begegnung, die sich in Indien abgespielt hat. Die Geschichte der Erleuchtung von Siddhartha Gautama (ca. 563-483 v.Z.) ist in Hinblick auf Entrückungen ebenfalls sehr interessant. Bereits Siddharthas Mutter Maya träumte in einer Vollmondnacht, dass sie von himmlischen Geistern (Devas) zu einem See in den Bergen des Himalaya entführt worden sei. Ihr wurde prophezeit, dass ein höheres Wesen auf der Erde wiedergeboren werde und 10 Monate später wurde Siddhartha geboren. Das wirft natürlich die Frage auf, ob König Śuddhodana tatsächlich Siddharthas Vater war, oder der spätere Buddha von Geburt an ein Hybrid war und deshalb auserwählt wurde?

Während Maya nach der Geburt verstarb, hielt Śuddhodana seinen Sohn von allem religiösen fern, um ihn zu einem weltlichen Herrscher zu erziehen. Als Siddhartha bei einem Ausflug außerhalb des Palastes mit der Realität von Elend, Krankheit und Tod konfrontiert wurde, ließ er jedoch all seinen Luxus sowie seine Familie hinter sich und wurde ein Asket. Im Alter von 35 saß der ehemalige Prinz ebenfalls in einer Vollmondnacht unter einer Pappelfeige und versank in einer tiefen Meditation, in der er Hass, Begierde und Unwissenheit ablegte. Durch die Erleuchtung wurde er zum Buddha, was frei übersetzt „der Erwachte“ bedeutet. Die Pappelfeige wird in Erinnerung an dieses Ereignis auch Bodhi-Baum genannt.

Bevor Siddhartha die Erleuchtung kam, geschahen jedoch noch eine Reihe merkwürdiger Dinge. So wurde er mentalen Angriffen und Verführungen des Dämonenkönigs Mara ausgesetzt. War dies der Versuch dunkler Mächte, ihn an der Erleuchtung zu hindern? Oder handelte es sich um eine Prüfung? Nachdem Siddhartha den Angriffen und Versuchungen widerstand und Erleuchtung fand, soll er noch 7 Tage in tiefer Meditation unter dem Bodhi-Baum gesessen haben. Eine zu lange Zeit, um ohne Essen und Trinken auszukommen.

Was geschah also wirklich mit Buddha? Begegnete er in dieser Zeit seinen Erzeugern? Untermauert wird die prä-astronautische Interpretation jedenfalls dadurch, dass bereits der Hinduismus in den Göttern sterbliche Wesen sieht, obgleich sie um ein millionenfaches länger leben, als wir Menschen. Nun, Götter sterben nicht, aber Außerirdische durchaus.

Ein weiterer Punkt, der die Prä-Astronautik untermauert, ist die Tatsache, dass Entrückungen auch außerhalb der großen Weltreligionen zu finden sind. Unter anderem in der germanischen Mythologie, in welcher insbesondere Bergentrückungen verbreitet sind. Das erinnert ein wenig an Hesekiel und belegt einmal mehr, dass Entrückungen keinesfalls auf das Himmelreich beschränkt sein müssen. Dies trifft auch auf die Siebenschläferlegende zu, welche im Christentum und Islam von Bedeutung ist. Der Legende zufolge sind sieben junge Männer, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt wurden, in eine Höhle entrückt worden. Dort sollen sie, von Gott behütet, mehrere Jahrhunderte schlafen.

Bei den Siebenschläfern handelt es sich selbstverständlich nur um eine Sage. Eine weitere historisch nicht belegte Entrückung mit noch ausstehender Wiederkehr betrifft indes den römischen Kaiser Nero (37-68). Dieser soll angeblich eines fernen Tages als Antichrist wiederkehren, was in Anbetracht seiner historisch zweifelsfrei belegten Einäscherung und anschließenden Beisetzung wohl kaum der Fall sein dürfte. Der Fall Nero zeigt, dass nicht jede Legende einer Entrückung auch einen wahren Kern haben muss. Zuweilen handelt es sich auch um religiös gefärbte Ausschmückungen.

Die Religionen und insbesondere das Christentum waren auf der anderen Seite aber auch nicht gerade zimperlich, wenn ihnen Entrückungen nicht in den Kram passten. Der italienische Priester Giordano Bruno (1548-1600) landete seinerzeit auf dem Scheiterhaufen und das nicht nur, weil er anhand mathematischer Berechnungen nachweisen konnte, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Er wusste darüber hinaus, dass Sterne ferne Sonnen sind, um die Planeten wie die Erde kreisen und behauptete sogar, dass einige bewohnt seien.

Für ein reines Gedankenexperiment waren seine Ausführungen zu präzise und zutreffend. Woher also konnte Bruno damals derartiges wissen? Der erste extrasolare Planet wurde erst 1996 entdeckt und noch ein Jahrhundert zuvor dachte niemand ernsthaft über Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems nach. Leben vermutete man zwar schon relativ früh auf dem Mars und der Venus, aber an Besucher aus anderen Sonnensystemen gewöhnte man sich erst im Laufe des 20. Jahrhunderts. Wer aber konnte Ende des 16. Jahrhunderts von bewohnten Welten um ferne Sonnen wissen, außer deren Bewohner selbst?

So viel zu den historischen Beispielen. Wesentlich greifbarer sind die modernen Entführungsgeschichten im Bereich der UFOlogie. Zu den am besten dokumentierten Fällen gehört dabei die Geschichte von Betty (1919-2004) und Barney Hill (1922-1969), welche sich in der Nacht vom 19. zum 20. September 1961 in der nähe der White Mountains (New Hampshire, USA) zugetragen hat. Zunächst erblickte das Ehepaar ein UFO, in welchem Barney Insassen ausmachen konnte. Als sie vor dem Objekt fliehen wollten folgte ein Blackout. Die beiden wurden bewusstlos und als sie wieder zu sich kamen, befanden sie sich plötzlich auf dem Heimweg, als wäre nichts geschehen.

In der Folgezeit wurden Betty und Barney von Alpträumen geplagt. Erst Jahre später traten die Ereignisse der fraglichen Nacht während einer Hypnosesitzung bei einem Psychiater an die Oberfläche. Sie wurden von kleinen, grauen Wesen entführt und medizinisch untersucht. Zum Ende der Entführung wurde Betty Hill von den Grey eine Sternenkarte gezeigt, die sie unter Hypnose aufzeichnete. Die Karte passte zu keiner bekannten Sternenkonstellation. Jahrzehnte später konnte jedoch mit Computerprogrammen berechnet werden, dass die Sternkonstellationen durchaus korrekt sind, wenn man sie vom Zeta Reticuli-System aus betrachtet.

Ein weiterer Bekannter Fall ist die Entführung von Travis Walton, welche am 5. November 1975 begann. Während seiner mehrtägigen Abwesenheit wurden seine Arbeitskollegen gar des Mordes verdächtigt, da niemand ihnen die Begegnung mit einem UFO glaubte. Nach Waltons Rückkehr wurden alle einem Lügendetektortest unterzogen, den sowohl der Entführte als auch die Zeugen bestanden. Der Fall Walton erlangte weltweite Bekanntheit und wurde, ebenso wie die Entführung von Betty und Barney Hill, verfilmt. Allerdings weicht der Film „Feuer am Himmel“ erheblich von den Beschreibungen Waltons ab.

Die beiden genannten Entführungen sind keineswegs Einzelfälle. Sie stehen nur exemplarisch für ein weltweites Phänomen mit Millionen Betroffenen. Wie es scheint, ziehen sich die Entrückungen durch die gesamte Menschheitsgeschichte und sind Teil eines groß angelegten Programms. Dabei können zwei grundsätzliche Arten von Entrückungen unterschieden werden.

Die unangenehme Variante beinhaltet medizinische Untersuchungen und künstliche Befruchtungen, die laut Opferberichten einem Hybridenprogramm dienen. Nach Abschluss der Prozeduren werden alle Erinnerungen an die Ereignisse unterdrückt, können jedoch in Form von Flashbacks sowie unter Hypnose ins Bewusstsein zurückkommen. Verantwortlich für diese Entführungen sind in der Regel kleine und große graue Wesen, die entsprechend ihrer Hautfarbe Grey genannt werden. Von den halbmenschlichen Hybriden wird ebenfalls immer wieder berichtet. Hinzu kommen Aussagen über Reptiloide und Insektoide, die zuweilen zusammen mit den Grey gesichtet werden, und zunehmend tauchen auch Berichte über irdisches Militärpersonal auf, welches sich an den Entführungen beteiligt.

Die zweite Art der Entrückung ist wesentlich angenehmer und findet bei vollem Bewusstsein der Betroffenen statt. In den entsprechenden Fällen kann eigentlich nicht von Entführungen gesprochen werden, sondern eher von Einladungen. Diese ergehen aber nur an wenige ausgewählte Menschen und erscheinen zuweilen willkürlich. Bei Personen wie Siddhartha Gautama spielt allerdings auch die Herkunft eine Rolle, welche bereits in den Sternen liegt. Verantwortlich für die positiven Entrückungserlebnisse sind in der Regel humanoide Spezies.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Chancen weitaus größer sind, von den Grey entrückt und gemartert zu werden, als eine positive Entrückung durch freundliche Wesen zu erleben. Es kann eigentlich von Glück geredet werden, dass die Mehrheit der Betroffenen sich nicht an die entwürdigenden, schmerzvollen Ereignisse erinnern kann.

Zum Schluss bleibt noch ein Blick in die Zukunft. Während es in der Bibel von einzelnen Entrückungen in der Vergangenheit geradezu wimmelt, gibt es darüber hinaus in der christlichen Lehre ein großes Entrückungsszenario in der Endzeitprophetie. Zwar wird in der Offenbarung des Johannes keinerlei Entrückung erwähnt, doch gibt es in der Apostelgeschichte des Lukas dahingehende Andeutungen. Darauf basierend entwickelte sich die byzantinische apokalyptische Tradition.

In dieser Tradition sah sich auch Pseudo-Ephraem, der im 4. Jahrhundert das Konzept vertrat, dass die christliche Gemeinde dreieinhalb Jahre vor der Wiederkunft Christi entrückt werde. Er ging davon aus, dass die Zeit der Trübsal nur so kurz andauern werde. Pseudo-Ephraems Modell überdauerte die Jahrhunderte und wurde 1788 in einem Buch des Baptisten Morgan vertreten. Zwischenzeitlich gab es bereits leicht abgewandelte Varianten. Darunter jene von Fra Dolcino († 1307), der behauptete, nur die von der katholischen Kirche bekämpfte Sekte der Apostelbrüder würde entrückt werden.

Im 19. Jahrhundert wurde das alte Modell schließlich im Zuge des Dispensationalismus überarbeitet. Diese Form der Bibelauslegung orientiert sich sehr stark an der Endzeit sowie der damit verbundenen Heilslehre und machte die große Entrückung überhaupt erst populär. Die Zeit der Trübsal, in der der Antichrist über die Erde herrschen soll, wurde dabei auf 7 Jahre ausgedehnt. Immerhin sind es 7 Engel, die in ihre Posaunen blasen und damit die 7 Plagen der Endzeit entfesseln sollen. Genau genommen dauert die Trübsal allerdings schon mehrere Jahrhunderte an, wobei die katholische Kirche einen großen Anteil daran hatte.

Während die Trübsal nun zur Freude aller ausgeweitet wurde, konnte man sich jedoch nicht so richtig auf einen Zeitpunkt für die Entrückung einigen. Manche meinen, die Christen würden vor der großen Trübsal entrückt und blieben somit verschont. Andere gönnen ihrer Glaubensgemeinschaft noch das Halbfinale der Endzeit und bleiben bei den traditionell veranschlagten dreieinhalb Jahren. Zu guter letzt gibt es noch einige Stimmen, die meinen, die Entrückung fände vor dem Bruch des siebten Siegels statt. Laut der gängigen theologischen Lehrmeinung kann und darf der genaue Zeitpunkt allerdings gar nicht berechnet werden.

Überhaupt hat das ganze Entrückungsszenario etwas von Wunschdenken. Die Christen ergeben sich der Hoffnung, dass sie um die schlimmste aller Zeiten herumkommen und erst zusammen mit Jesus auf die Erde zurückkehren werden, wenn das tausendjährige Reich des himmlischen Friedens anbrechen soll. Es verwundert nicht, dass ähnlicher Firlefanz auch in der Esoterik zu finden ist. In diesem Teilbereich des Okkultismus stützen sich diverse Channelmedien und Wahrsager auf die Versprechen von aufgestiegenen Meistern, aber im Prinzip haben sie bei den Christen abgeschrieben. Sogar das 1.000 Jahre andauernde goldene Zeitalter spielt auf das Reich des wiedergekehrten Jesus an.

Zwischen Christenlehre und Esoterik gibt es eigentlich nur einen gravierenden Unterschied. Die Entrückung soll laut Esoterikern nicht wie durch ein Wunder geschehen, sondern von wohlwollenden Außerirdischen organisiert werden. Im Bereich der UFO-Sekten übernimmt selbstverständlich Ashtar von der galaktischen Föderation des Lichts diesen Part. Um von den Lichtschiffen errettet zu werden, muss man nicht einmal Christ sein, sondern lediglich in die 5. Dimension aufsteigen. Na wenn’s weiter nichts ist…

Die bisherigen Einzelentrückungen haben weder mit der christlichen noch mit der esoterischen Heilslehre sonderlich viel zu tun. Wenn sich überhaupt eine außerirdische Macht dazu genötigt fühlen sollte, Menschen vor der kommenden Katastrophe zu bewahren, dann werden das gewiss keine leichtgläubigen Narren sein, die nichts unternommen haben, um das Unheil zu verhindern. Sich einfach auf höhere Mächte zu verlassen ist sowohl naiv als auch ein Zeichen von Faulheit. Beides keine Eigenschaften, deren Erhaltung sich lohnen würde.

Hinzu kommt, dass viele Christen davon ausgehen, dass sie sich nur zu Jesus bekennen müssten und ihnen sogleich jegliche Schandtaten verziehen würden. Die Esoteriker bemühen sich indes durchaus um positives Karma, ergeben sich aber ebenso in Passivität. Statt die Welt aktiv zum Positiven zu gestalten, verlassen sie sich darauf, dass E.T. sie retten wird, wenn sie alles vermasselt haben. Einige betreiben zwar irgendwelche dubiose Lichtarbeit, doch das ist nur ein weiteres Wort für Trägheit. Es wird sich gewiss schon bald zeigen, welchen Lohn Falschheit und Faulheit tatsächlich nach sich ziehen. Die Überraschung wird auf allen Seiten groß sein.

Das beste Vorbild ist bei alledem Siddhartha Gautama, der Extreme ablehnte und seit seiner Erleuchtung stets den Mittelweg suchte. Er lehrte, dass wir alle unser Schicksal aktiv beeinflussen können und keine höhere Macht uns die Arbeit abnehmen werde. Die Erde müsste schon unbewohnbar werden, bevor uns wohl gesonnene Außerirdische eine Evakuierung einleiten würden. Und in diesem Falle würden mit Sicherheit nur diejenigen einen Platz im Rettungsboot erhalten, die es aufgrund ihrer Ehrlichkeit, Güte und Liebe wert sind. Eine Garantie gibt es aber nicht einmal für diejenigen.

Jene, die durch Egoismus, Falschheit, Skrupellosigkeit, aber auch durch Dummheit und Trägheit glänzen, sollten daher erst recht nicht auf eine Entrückung hoffen. Es sei denn sie gehören zur Spitze der Machtpyramide, dann können sie ja die Reptos fragen. Normalbürger sollten deren Raumschiffe jedoch meiden, denn die Unterbringung könnte sonst im Bordrestaurant erfolgen. Okay, das war jetzt etwas hämisch, aber tatsächlich rechnen wir in den nächsten Jahren mit keiner Entrückung. Abgesehen natürlich von den üblichen Begegnungen der 4. Art, die jedoch nichts mit irgendwelchen Endzeitszenarien zu tun haben.

Ein Kommentar zu “Die Entrückung – Zeit zu packen

  1. Interessanter Artikel.

    „…was in Anbetracht seiner historisch zweifelsfrei belegten Einäscherung und anschließenden Beisetzung wohl kaum der Fall sein dürfte. [Nero]“

    Nicht das ich in irgendeiner Weise an die Wiederkehr Neros glaube, jedoch finde ich es ein wenig naiv, 1000e Jahre alte Aufzeichnungen als einen zweifelsfreien Beleg zu betrachten. Lug und Trug sind keine Erfindungen der Neuzeit. Ich bin der Meinung man sollte nicht zuviel in die Vergangenheit reininterpretieren, egal wie genau gewisse Aufzeichnungen auch scheinen mögen.
    Gerade auch die Bibel mit ihren etlichen Übersetzungen, wo doch meiner Ansicht nach, der wahre Kern vieler Aussagen womöglich gar nicht mehr vorhanden ist.

    Im Endeffekt hat es doch auch nur ein Mensch geschrieben, oder mehrere. Oder Aliens? Ich bin zwar sehr aufgeschlossen, aber nicht anfechtbare Fakten die 100% das Existieren UND Vorkommen von Außerirdischen auf unserem Planeten belegen gibt es nicht. Somit fällt es mir schwer diese Dinge zu glauben. Auch wenn natürlich viele von Dänikens Ausführungen schon Sinn ergeben. Das ist trotzdem noch kein Beweis.

    „Sich einfach auf höhere Mächte zu verlassen ist sowohl naiv als auch ein Zeichen von Faulheit. Beides keine Eigenschaften, deren Erhaltung sich lohnen würde.“

    Hahaha, sehr schön gesagt.🙂 Genau das ist auch mein Hauptkritikpunkt an den meisten Religionen und deren Anhänger…“ich kann ja sowieso nix ändern, Gott macht das schon“ – Das ist so feige und faul.

    „Das beste Vorbild ist bei alledem Siddhartha Gautama, der Extreme ablehnte und seit seiner Erleuchtung stets den Mittelweg suchte. Er lehrte, dass wir alle unser Schicksal aktiv beeinflussen können und keine höhere Macht uns die Arbeit abnehmen werde.“

    Kennt ihr Jiddhu Krishnamurti? Wenn ja, wie ist eure Meinung zu ihm?

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