Erntezeit der Aliens

Der Originaltitel der folgenden Doku lautet eigentlich „A Strange Harvest“ („Eine seltsame Ernte“). Allerdings kommt Linda Moulton Howe tatsächlich zu dem Schluss, dass Aliens hinter den Viehverstümmelungen stecken. Die Wunden sind so präzise, als wären sie mit dem Laser geschnitten. Zudem werden immer wieder UFOs sowie lautlose, schwarze Helikopter gesichtet und sogar Landespuren entdeckt.

Doch was bezwecken die Außerirdischen mit den Viehverstümmelungen. Einer Theorie zufolge handelt es sich um genetische Experimente. Eine andere Theorie geht davon aus, dass die verantwortlichen Wesen sich von den Tieren ernähren. Die meisten Tierkadaver wurden komplett blutleer aufgefunden. Haben wir es also mit Alienvampiren zu tun? Am meisten beunruhigen die Aussagen von Entführungsopfern unter Hypnose. Demnach stecken in erster Linie die Grey hinter den Verstümmelungen.

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Der Echsenmensch und der Starchild-Schädel

In den Wäldern von West Virginia wurde 1952 ein Reptiloid gesichtet, der eine Art Giftgas gegen die Augenzeugen einsetzte. Später erkrankten die Zeugen reihenweise an Kehlkopf- und Lungenkrebs. Außerdem wurde bei der Begegnung eine schwarze, ölige Substanz entdeckt. Haben hier Reptiloide einen Waffentest mit Black Goo durchgeführt?

In der Parallelhandlung der folgenden Doku geht es um den Starchild-Schädel. Das Wesen hatte zwar nachweislich eine menschliche Mutter, aber der Vater ist unbekannt. Der Schädel hat einige merkwürdige Eigenschaften, die nicht menschlich sind und auch nicht mit Gendefekten erklärt werden können. So ist der Knochen viel dünner als ein menschlicher Schädel, aber genauso stabil, weil die Knochenmasse Zahnschmelz und merkwürdige Fasern enthält. In der Rekonstruktion ähnelt das Kind einem Mensch-Grey-Hybriden.

Wolfcop – Sex, Drugs und Satanismus

von Shinzon

Nach dem Vampir-Hype kommen Werwölfe gleich an zweiter Stelle. Zuweilen treffen beide Spezies sogar aufeinander, wie z.B. in den „Twilight“- und „Underworld“-Filmen. Streng genommen ist „Wolfcop“ ebenfalls ein solches Crossover, doch steht der Werwolf hier eindeutig im Vordergrund und die Blutsauger sind keine richtigen Vampire. Aber auch sonst bricht diese Horrorkomödie mit den gewohnten Genre-Regeln.

Bereits im Vorspann konfrontiert der Drehbuchautor und Regisseur Lowell Dean die Zuschauer mit Szenen eines schwarzmagischen Rituals, welche mit entsprechend satanistischer Symbolik garniert sind. Das umgedrehte Satanspentagramm ist dabei von zentraler Bedeutung und wird gegen Ende des Vorspanns mit dem allsehenden Auge kombiniert.

01 Pentagramm_1

02 Pentagramm_2

Apropos allsehendes Auge – ein solches gibt es bereits vor Beginn des Films im Clip der Produktionsfirma Ascot Elite Entertainment zu sehen. Es dürfte also klar sein, wohin die Reise geht.

Ascot Eye

Das Erste, was nach dem Vorspann zu sehen ist, sind leere Alkoholflaschen und das Bild einer nackten Frau. Damit wären bereits in der ersten Minute die Alkohol- und Sex-Agenda abgehakt.

03 Quote mit Titte

Außerdem erfahren die Zuschauer gleich zu Beginn, dass Polizeisergeant Lou Garou (Leo Fafard) ein Säufer ist. Sein Name ist übrigens eine Anspielung auf „loup garou“, das französische Wort für Werwolf. Wer diese Sprache versteht, weiß also bereits, wer bald zum Werwolf mutieren wird. Wer auf Lous Sheriffstern am Ärmel achtet, weiß zudem, dass die Gemeinde Woodhaven von Satanisten kontrolliert wird. Während nämlich andere Sheriffsterne 6 bis 7 Zacken haben, handelt es sich bei der Polizei von Woodhaven um ein umgedrehtes Pentagramm.

04 Alkoholiker

Lou passt wahrhaftig in die Gemeinde, denn dort findet gerade ein Trink- und Schießfestival statt. Betrunkene Waffennarren – das kann eigentlich nur in einer Katastrophe enden.

05 Drink & Shoot

Während Sergeant Garou erst mal seinen Kater auskotzt und mit Restalkohol im Blut Auto fährt, gibt es bereits einen ersten kleinen Hinweis, dass in Woodhaven noch mehr vor sich geht als saufen und ballern. Überall hängen Vermisstenanzeigen für Hunde und Katzen. Das perfekte Szanario für ein paar Zahlenspielereien. Die Telefonnummer für die vermisste Katze ergibt z.B. in der Quersumme 33. Obendrein heißt das arme Tier auch noch „Nipples“, was wohl auf die zahlreich vorhandenen Nippel anspielt, mit denen der Film um Quote beim männlichen Publikum ringt.

06 Nipple Cat

Tittengraffitis stehen auch bei den Schmierfinken der Stadt hoch im Kurs. Nebenbei sprayen sie aber gleich noch die Zahl des Teufels an Hauswände. So viel okkulte Symbolik in den ersten drei Minuten ist schon wirklich rekordverdächtig.

07 666 Graffiti

Weiter geht es mit etwas Alkohol- und Aspirinschleichwerbung. Natürlich nur für den Fall, dass jemand noch nicht mitbekommen hat, dass Lou ein Alkoholproblem hat.

08 Alkoholwerbung

Der erste Anruf führt Lou zu seinem Saufkumpel und Waffenhändler Willie Higgins (Jonathan Cherry), der ihm etwas von okkulten Ritualen im Wald erzählt und ein Video von einem Pentagramm an einem Baum zeigt. „Das Zeichen des Antichristen“, wie er meint.

09 Baumpentagramm

In dieser Szene gibt es bereits zwei diskrete Hinweise darauf, was sich hinter dem satanistischen Treiben verbirgt. Zum einen trägt Willie ein T-Shirt mit einer Fledermaus. Das deutet auf Vampirismus hin und es ist auch kein Zufall, warum ausgerechnet Willie mit derartigen Motiven herumläuft.

<10 Fledermausmann

Lou trinkt indes aus einer Tasse mit einem Grey-Kopf, womit eine Verbindung zwischen Vampirismus und Außerirdischen hergestellt wird. Auf den ersten Blick mag die Platzierung solcher Symbole vielleicht zufällig wirken, doch am Ende wird es durchaus noch Sinn ergeben.

11 Believe

Sergeant Garous nächste Station ist die Dorfspelunke, in der sein zukünftiges Schicksal bereits angekündigt wird. Dort läuft er nämlich an einer Wolfsfigur vorbei.

12 Wolffigur

In der Kneipe bleibt es nicht lange friedlich, denn zuerst taucht der örtliche Drogenboss (Jesse Moss) auf, gefolgt von dem Bürgermeisterkandidaten Terry Wallace (Ryland Alexander), der verspricht, die Stadt von Kriminellen zu säubern. Der ideale Zeitpunkt, um ein paar weitere Pentagramme zu platzieren und mit den Freimaurerfarben zu spielen.

13 Terry Button

Der Rest des Tages vergeht wie im Flug, ohne dass Lou das Geringste erreicht. In der Nacht wagt er sich dann jedoch in den Wald, um den Hinweisen von Higgins nachzugehen. Natürlich ist gerade Vollmondnacht und im Wald treiben sich keineswegs nur jugendliche Metalheads herum.

14 Vollmondnacht

Nachdem er Terry kopfüber an einem Baum hängend gefunden hat, bekommt Lou eine übergebraten und das Letzte, was er sieht, sind einige schwarz gekleidete Teufelsanbeter.

15 Satanistenpack

Am nächsten morgen wacht der Trunkenbold total verkatert auf, was an und für sich nichts Ungewöhnliches ist. Seltsam ist nur, dass sein Hemd nach Hund riecht und sein Bart direkt nach der Rasur nachwächst. Am meisten beunruhigt ihn jedoch das umgedrehte Pentagramm, welches man ihm in die Brust geritzt hat.

16 Pentagrammnarben

Kaum hat er den Schock verdaut, wird er zum Fundort einer Leiche in den Wald gerufen. Der Tote ist Terry Wallace, welcher nun ganz gewiss nicht mehr Bürgermeister werden wird. Sein Hals ist wie von einem Tier zerfetzt, weshalb das Trink- und Schießfestival abgesagt wird. Zuletzt fiel das Festival vor 32 Jahren aus und rein zufällig gab es damals ebenfalls eine Sonnenfinsternis, wie sie derzeit kurz bevorsteht. Lou, der sonst wahrlich kein guter Ermittler ist, dämmert allmählich, dass es da einen Zusammenhang geben muss.

Bevor er jedoch seine Recherchen beim allabendlichen Kneipenbesuch vertiefen kann, wird ihm plötzlich schlecht. Er muss die Bardame Jessica (Sarah Lind) kurz allein lassen, auf die wegen der roten Schuhe wohl eher der Namen Dorothy gepasst hätte. Oder soll damit eher angedeutet werden, dass sie die Lady in Rot ist?

17 Rote Schuhe

Rot kommt es auf dem Klo auch aus Lou, was eigentlich ein Fall für den Notarzt wäre. Die erste Verwandlung zum Werwolf ist immer die schmerzhafteste. Ironischerweise hängt über dem Pissoir das Plakat einer Veranstaltung mit dem passenden Titel „Wildman“, welche an einem Freitag den 13. stattfindet. Ein okkultes Datum gepaart mit einem weiteren Hinweis auf Lykantropie, welcher mit dem Veranstaltungsort „Tooth & Nail“ noch etwas auf die Spitze getrieben wird. Die Zähne und Nägel von Lou werden nämlich in den nächsten Sekunden ungewöhnlich scharf.

18 Friday 13

19 Verwandlung

Nachdem Lou im wahrsten Sinne des Wortes sein Gesicht verloren und zwei Kleinkriminelle geschlachtet hat, die Jessicas Kneipe überfallen wollten, wacht er an ein Bett gefesselt auf. Wie sich herausstellt, hat sein Kumpel Willie ihn betäubt und mitgenommen. Um Lou zu beweisen, dass er ein Werwolf ist, kocht er ihm Rührei mit blauem Eisenhut, allerdings hätte bei der hoch giftigen Zutat wohl jeder gespuckt. Während Lou nun damit konfrontiert wird, dass er ein Werwolf ist, zieht Higgins Vergleiche zu Vampiren und trägt dabei abermals ein Fledermaus-T-Shirt.

20 Fledermausvamp 2

An der Arbeit erwartet den Wolfcop ein grausiger Tatort, aber noch ahnt niemand, dass er für die beiden Toten verantwortlich ist. Allerdings findet seine Kollegin Tina (Amy Matysio) ein Gesicht auf der Toilette, welches große Ähnlichkeit mit Lou hat.

21 Facelifting

Nach der Tatortbesichtigung geht Officer Garou wieder seinen Recherchen nach und findet heraus, dass das Verschwinden seines Vaters Ed Garou im Zusammenhang mit den Ereignissen vor 32 Jahren steht. Er selbst war damals erst 10. Bei dem Versuch, die Puzzlestücke miteinander zu verbinden, fallen ihm schließlich wieder die okkulten Symbole ein.

22 Brennendes Pentagramm

Lou leiht sich ein Buch über okkulte Mythologie aus. In diesem steht etwas über das Ritual der Bluttaufe, bei welchem ein Werwolf in einer Vollmondnacht durch ein menschliches Blutopfer geschaffen wird und nicht wie üblich durch einen Werwolfsbiss.

24 Bluttaufe_1

25 Bluttaufe_2

26 Bluttaufe_3

Der Bluttaufe wird schon bald das Ritual der Abrechnung folgen. Zwar sind Werwölfe bei Vollmond nahezu unverwundbar, doch während einer Sonnenfinsternis sind sie geschwächt und damit angreifbar.

27 Abrechnung

Bei der Abrechnung geht es darum, den Werwolf ausbluten zu lassen. Und wer säuft dieses Blut als wäre es Fanta? Laut dem okkulten Buch stecken reptiloide Gestaltwandler hinter allem, welche auch gleich mit dem umgedrehten Pentagramm sowie dem allsehenden Auge in Verbindung gebracht werden. Für diejenigen, die sich schon etwas ausführlicher mit Satanismus und dem damit verbundenen Schlangenkult beschäftigt haben, ist dieser Auftritt der Reptos wahrlich keine Überraschung. Eher eine Bestätigung.

28 Shapeshifters

In der folgenden Nacht will Higgins die Verwandlung von Lou mit seiner Videokamera dokumentieren. Bevor es losgeht, kommt jedoch Tina vorbei und offenbart ihrem Kollegen, dass ihr Vater, dem einst die Dorfkneipe gehörte, vor 32 Jahren verschwand und Ed Garou als einziger nach ihm suchte, bis auch er wenig später verschwand. Lou hat die Parallelen zu seinem eigenen Schicksal und dem Tod von Terry Wallace natürlich längst erkannt.

Kaum ist Tina wieder aus dem Haus, beginnt Lous Verwandlung. Passend zu seinem neuen Outfit verlangt er diesmal nach einem „Wildmen Kentucky Bourbon“. Selbst als Wolf ist er noch ein Säufer.

30 Wildmen

Als nächstes will er seinen Hunger mit Donuts stillen, doch da diese alle sind, beschließt er, die Zelle zu verlassen. In die hatte ihn Willie eigentlich aus Sicherheitsgründen gesteckt. Doch Lou merkt an, dass er nicht einfach nur ein Wolf, sondern ein Wolfcop ist und wie es sich für einen Cop gehört, muss er erst einmal zum nächsten Donutladen. Dort läuft gerade ein Überfall, der ziemlich mies für die Ladenräuber ausgeht.

31 Donutladen

Nach getaner Arbeit wird erst einmal das Polizeiauto umgestylt. Mit der aufgemotzten Karre geht es dann weiter zur örtlichen Drogenscheune, wo sich der Gangsterboss gerade Crystal Meth reinzieht.

32 Meth

Was nun kommt, sind jedoch keine Drogenhalluzinationen. Wolfcop nimmt die Bude komplett auseinander, wobei einige Gangster ihr Gesicht oder gar ihren Kopf verlieren. Am Ende explodiert die Scheune und damit auch der gesamte Drogenmarkt.

33 Gesichtsverlust

Wieder zurück im Revier gibt Jessica sich als Rotkäppchen und versorgt den großen, bösen Wolf mit Alkohol.

34 Rotkäppchen

Das ist aber nicht das Einzige, womit sie ihm dienen kann. Was in den folgenden zweieinhalb Minuten geschieht, lässt sich nur noch mit dem Wort „Zoophilie“ beschreiben.

35 Sodomie

Wie sich nach der fragwürdigen Nummer herausstellt, ist Rotkäppchen nicht ganz diejenige, für die sie sich ausgibt. Jessica betäubt die Bestie mit einem Drink und verwandelt sich kurz darauf in Bürgermeisterin Bradley (Corinne Conley). Das ist dann wohl ein diskreter Hinweis darauf, dass reptiloide Gestaltwandler an der Spitze der Machtpyramide stehen und ihre menschlichen Gegenkandidaten ausradieren, sofern sie Aussicht auf einen Wahlerfolg haben. Für Lou ist es darüber hinaus ein ziemlich fieser Schock, dass sich die heiße Jessica in ein gruseliges, altes Reptil verwandelt.

35 Reptil

Am nächsten Morgen wird Wolfcop von Jessica/Bradley und Willie Higgins in den Wald abtransportiert. Überraschung, sein bester Kumpel ist auch ein Gestaltwandler. Und nicht nur der, sondern ebenso Lous Boss Ray (Aiden Devine), welcher zudem als Chef des Drogenkartells unterwegs ist. Es ist schon praktisch, wenn man seine Gestalt nach Belieben verändern kann. Außerdem erklärt dieses Doppelspiel, warum die Polizei nie ernsthaft etwas gegen das organisierte Verbrechen in Woodhaven unternommen hat. Das Kaff ist schon seit 200 Jahren fest in der Hand der Reptos, die alle gesellschaftlichen Schlüsselpositionen besetzen.

36 Bürgermeisterin

38 Reptoclique

Um ihre Macht weiterhin zu erhalten, müssen sich die Echsenmenschen schon bald wieder am Blut eines Werwolfs nähren. Die Sonnenfinsternis nähert sich bereits ihrem Höhepunkt und Ray Repto hat sogar die passende Schutzbrille dabei. Vor dem rechten Auge ein Pentagon und vor dem linken ein Hexagon.

39 Sonnenbrille

40 Sofi

Willies Fledermaus-T-Shirt ergibt nun ebenfalls endlich einen Sinn, denn er ist es, der Lous Blut zapft. Kurz nachdem das Blutsaufen so richtig in Fahrt kommt, erhält Lou unerwartete Hilfe von Tina, die zuerst Higgins mit dem Snipergewehr eliminiert. Allerdings haben es die beiden nicht nur mit den verbliebenen zwei Reptos zu tun, sondern auch mit Chief Rays Drogengangstern. Der blutige Showdown beginnt, in dessen Verlauf Wolfcop die Drogenmafia dezimiert und Tina ihre Konkurrentin Jessica/Bradley ausschalten darf. Nach dem Tod verwandelt sich die Echsenfrau schließlich in ihre ursprüngliche Form.

41 Toter Repto

Selbstverständlich gewinnen die Guten und alle drei Reptos finden den Tod. Ein wenig überraschendes Ende, für das noch einmal kräftig Fleischwunden verteilt werden.

Fazit: „Wolfcop“ ist alles andere als ein gewöhnlicher Werwolffilm. Zum einen ist er hochgradig okkult, zum anderen offenbart er die Verbindung zwischen Satanismus und gestaltwandlerischen Reptiloiden. Wer etwas auf die Symbolik achtet, kommt schon sehr früh dahinter, dass Woodhaven von Satanisten beherrscht wird, denn der Sheriffstern ist ein umgedrehtes Pentagramm mit zwei Schwertern und genau diese Kombination findet sich auch im Buch über okkulte Mythologie wieder. Mit einem Repto als Polizeichef ist das sicherlich kein Zufall.

42 Pentagramm mit Schwertern

Der Rest des Horrorschinkens besteht eigentlich nur noch aus Alkoholwerbung, nackter Haut und Gemetzel. Abgesehen von etwas Situationskomik ist der Film auch nicht besonders witzig. Interessant ist er maximal für diejenigen, die über die okkulten Abgründe von Hollywood recherchieren, wobei sich dieselben Muster wie in Dutzenden anderer Filme ergeben.

Haarige Stars am Vollmondhimmel – Teil 2

Die größte Popularität erreichten die Werwölfe in den 1980ern. „American Werewolf“ (Originaltitel: „An American Werewolf In London“) von 1981 gilt als Klassiker des Genres. Das Makeup und die Spezialeffekte waren wegweisend für alle weiteren Werwolfsfilme.

American Werewolf 1981

Trotz des Erfolgs kam die Fortsetzung „American Werewolf in Paris“ erst 1997 in die Kinos.

American Werewolf in Paris 1997

1981 kam mit „Ein Werwolf beisst sich durch“ (Originaltitel: „Full Moon High“) auch eine Werwolfkomödie in die Kinos.

Ein Werwolf beisst sich durch 1981

Hinzu gesellten sich die Literaturverfilmungen „Wolfen“ (nach Louis Striebers „Wolfsbrut) und der erste Teil der Howling-Reihe, in Deutschland unter dem Titel „Das Tier“.

The Howling 1981

„Das Tier II“ (Originaltitel: „Howling II: My Sister is a Werewolf“) folgte 1985. Zwei Jahre später kam der dritte Teil, diesmal unter dem deutschen Titel „Wolfmen“. Im englischen Original liefen alle Teile weiter unter der Bezeichnung „Howling“ mit fortlaufender Nummerierung. „Howling IV: The Original Nightmare“ erschien bereits 1988. „Howling V: Rebirth“ ließ wieder zwei Jahre auf sich warten. Der fünfte Teil erschien in Deutschland endlich unter dem Originaltitel, allerdings ohne den Zusatz.

„Final Attack” (Originaltitel: „Howling VI: The Freaks“) erschien 1991, „Howling: New Moon Rising” 1995 und zuletzt „The Howling: Reborn” 2011.

The Howling Reborn 2011

Ein echtes Kuriosum stellt der sowjetische Historienfilm “Die Wolfspfote“ von 1983 dar. In der Regel machten die Werwölfe nämlich einen großen Bogen um den ehemaligen Ostblock. Im Jahr darauf machte der „Monster Dog“ die Filmsets in Spanien und den USA unsicher. In Großbritannien brach indes „Die Zeit der Wölfe“ an, welcher auf einer Kurzgeschichte von Angela Carter basiert. In dieser Literaturverfilmung kam dann endlich auch Rotkäppchen ins Spiel.

Die zeit der Wölfe 1984

1985 kam „The Adventures of a Two-Minute Werewolf” ins Fernsehen und Stephen Kings “Der Werwolf von Tarker Mills“ ins Kino.

Der Werwolf von Tarker Mills 1985

Im selben Jahr kam die Komödie „Teen Wolf“ mit Michael J. Fox in die Lichtspielhäuser. Der Film erfreute sich ausreichender Beliebtheit, um 1987 eine Fortsetzung auf das Publikum loszulassen.

Teen Wolf 1985

1988 erschien u.a. „Lone Wolf“. In „Underground Werewolf“ (Originaltitel: „Cellar Dweller“) aus demselben Jahr erweckt eine Künstlerin einen Comic-Werwolf zum Leben.

Underground Werewolf 1988

Es geht allerdings noch etwas skurriler, wie „Curse of the Queerwolf“ zeigt.

Course of the Queerwolf 1988

Weiterhin erschien 1988 „Meine Mutter ist ein Werwolf“.

Meine Mutter ist ein Werwolf 1988

„Anthony III“ von 1991 verband den Werwolf-Mythos mit dem Fenriswolf der nordischen Mythologie. 1992 ging es weiter mit „Mad at the Moon“ und 1993 mit „Full Eclipse“.

Full Eclipse 1993

1994 durfte Jack Nicholson in „Wolf – Das Tier im Manne“ sein Revier markieren.

Wolf 1994

Das Folgejahr konnte nicht mit so hochkarätig besetzten Filmen aufwarten. „Shriek of the Lycanthrope“ ist weitgehend unbekannt und das „Metal Beast“ der wohl hässlichste Werwolf überhaupt.

Metal Beast 1995

Die Verfilmung von Wayne Smiths „Thor“ unter dem Titel „Bad Moon“ floppte 1995 ebenfalls. In Europa lief „Bad Moon“ erst gar nicht in den Kinos an und erschien in Deutschland nur auf VHS-Kasette. 1996 kam noch ein „Werewolf“ und der weibliche Konterpart „Die Wolfsfrau“.

Die Wolfsfrau 1996

Im deutschen Krimi „Sieben Monde“ aus dem Jahr 1998 wird der Verdacht lediglich auf einen Werwolf gelenkt, aber wie bereits bei „Die Werwölfin“ von 1946 ist kein echter Werwolf im Spiel. Leer gingen die Genrefans 1998 allerdings nicht aus, denn in diesem Jahr erschienen „The Werewolf Reborn!“ und „The Wolves of Kromer“. Zudem gab einen Kurzfilm mit dem Titel „Lycanthrophobia“ und im Jahr darauf „Lycanthrope“.

Lycanthrope 1999

Zum Ende des Millenniums erschien mit „Frankenstein vs. the Werewolf Reborn” wieder ein Crossover, welches zudem „The Werewolf Reborn!“ fortsetzte. Weiterhin startete 2000 die „Ginger Snaps“-Trilogie mit „Ginger Snaps – Das Biest in dir“. 2004 folgte „Ginger Snaps II – Entfesselt“ und 2005 das Prequel „Ginger Snaps III – Der Anfang“, welcher 1815 spielt. Wirklich gut war jedoch nur der erste Teil.

Ginger Snaps 2000

2001 folgte den beiden Mädels das „Wolfgirl“ in einem Fernsehfilm.

Wolfgirl 2001

Ein Jahr später bekamen es ein paar britische Soldaten in den schottischen Highlands mit Werwölfen zu tun und wurden so zu „Dog Soldiers“.

Dog Soldiers 2002

Ebenfalls 2002 kam „Wolves of Wall Street“ heraus. Dieser sollte nicht mit „The Wolf of Wall Street“ von 2014 verwechselt werden, denn es handelt sich mitnichten um die Lebensgeschichte eines Börsenspekulanten, sondern um einen homoerotischen Werwolfstreifen.

Wolves of Wall Street 2002

2003 stieg Japan mit „Werwolf Warrior – Kampf der Dämonen“ ins Werwolf-Business ein. Ebenso dämonisch kam in diesem Jahr der amerikanische „DarkWolf“ daher.

DarkWolf 2003

Weiterhin startete 2003 die „Underworld“-Reihe, in der die Lykaner einmal mehr gegen Vampire antreten. 2006 folgte „Underworld – Evolution“, 2009 das Prequel „Underworld – Aufstand der Lykaner“ und 2012 „Underworld – Awakening“.

Underworld 2003

2004 erschien u.a. „Wild Country“. Außerdem mischte Spanien wieder mit und lieferte „Romasanta – Im Schatten des Werwolfs“ ab, während Japan die Fortsetzung „Werewolf Warrior 2 – Die Rückkehr“ nachschob.

Romasanta 2004

Im Darauf folgenden Jahr beglückte Wes Craven die Werwolffans mit seinem „Verflucht“. Außerdem trieben der „Mexican Werewolf“ und „The Beast of Bray Road“ 2005 ihr Unwesen.

The Beast of Bray Road 2005

2006 begann mit „Big Bad Wolf“, der in Deutschland auch unter dem Titel „Night of the Werewolf – Er wird dich zerfleischen!“ vertrieben wurde.

Big Bad Wolf 2006

Ansonsten bot das Jahr mit „Horrors of War“ einen Weltkriegswerwolffilm und in „Werewolf in a Women’s Prison“ räumte ein Lykaner in einem Frauenknast auf, der von BDSM-Freaks geleitet wird. Offensichtlich ist kein Thema zu krude, um es nicht mit einem Werwolf zu verbinden. 2006 gab es allerdings auch klassische Werwolfslasher wie „The Feeding“…

The Feeding 2006

…und „Skinwalkers“.

Skinwalkers 2006

2007 kamen „Blood and Chocolate“…

Blood & Chocolate 2007

…sowie „Lycan – Angriff der Werwölfe“

Lycan Angriff der Werwölfe 2007

Glücklicherweise blieb der Menschheit zumindest „Werewolf Women of the SS“ erspart, da es sich nur um einen Faketrailer der Grindhouse-Reihe von Tarantino und Rodriguez handelte.

2008 kam „Never Cry Werewolf“ ins Fernsehen.

Never Cry Wolf 2008

Außerdem begann mit „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ die Trilogie nach den Romanen von Stephenie Meyer. In dieser Reihe treffen wieder einmal Werwölfe auf Vampire, doch diesmal herrscht ein distanzierter Frieden zwischen ihnen. Der Konflikt ergibt sich aus der Liebe des Lykaners Jacob (Taylor Lautner), der mit dem Vampir Edward (Robert Pattinson) um die Gunst von Isabella (Kristen Stewart) ringt. Laaangweilig! Die Fortsetzungen „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ und „Eclipse – Bis(s) zum Abendrot“ erschienen 2009 und 2010.

Twilight Jacob

Im Jahr des dritten Teils kam auch die erste wohlverdiente Parodie „Beilight: Bis(s) zum Abendbrot“. War diese Komödie trotz 4 Nominierungen für die Goldene Himbeere dennoch recht lustig, stürzte die Fortsetzung „Die Beilight Saga – Breaking Wind Bis(s) einer heult!“ dank niederstem Fäkalhumor total ab.

2009 erschien ebenfalls nichts wirklich Gutes zum Thema Werwölfe. Im Fernsehfilm „Thor: Der Hammer Gottes“ durften sich Wikinger mit Werwölfen kloppen, jetzt fehlen nur noch die Gallier. 2010 glänzte dann wieder mit der Neuverfilmung von „Der Wolfsmensch“ aus dem Jahr 1941. Doch trotz Benicio del Toro und Anthony Hopkins in den Hauptrollen, blieb „Wolfman“ hinter den Erwartungen zurück.

Wolfman 2010

Weiterhin erschienen 2010 „Die Nacht der Wölfe“, welcher im 17. Jahrhundert spielt. In einem vergleichbaren Zeitraum ist auch „ Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond“ angesiedelt. Diese durchaus spannende Adaption von „Rotkäppchen“ aus dem Jahr 2011 deutet das Märchen der Gebrüder Grimm einmal mehr zu einer Werwolfsgeschichte um.

Red Riding Hood 2011

Im selben Jahr tischten die Spanier den Gnrefans „Game of Werewolves – Die Jagd beginnt“ auf, welcher das Thema humoristisch verarbeitet.

Game of Werewolves 2011

„Hyenas“ war indes ein kruder Versuch, die Werwolfsthematik auf Hyänen zu übertragen.

Hyenas 2011

Vollkommen für die Tonne war derweil „Strippers vs. Werewolves“. Klingt lustig, ist es aber nicht. Robert Englund spielte schon im wesentlich witzigeren „Zombiestrippers“ mit, ansonsten haben die Filme jedoch nichts miteinander zu tun.

Stripppers vs Werewolves 2011

2012 kam mit „A Werewolf Boy“ überraschend ein Werwolffilm aus Südkorea. Aus den USA kam indes „Werwolf – Das grauen lebt unter uns“.

Werwolf - Das Grauen 2012

Im folgenden Jahr erschien „Wer“. Wer, wie was, wieso weshalb, warum? Das weiß keiner. Weiter geht es im Jahr 2014, in dem mit „When Animals Dream“ Dänemark ins Werwolfgeschäft einstieg. Um international anerkannt zu werden, wurde der Film gleich in freimaurerischem Blau/Rot beworben.

Wenn Tiere träumen 2014

Ebenfalls 2014 kam „Wolfcop“ aus Kanada. „Dirty Harry … only hairier“.

Wolfcop 2014

Zu guter letzt wäre da noch “Wolves“, womit klar sein dürfte, dass auch weiterhin jährlich neue Werwolfsfilme erscheinen werden. Diese Liste wird daher stets unvollständig bleiben.

Wolves 2014

Neben all den Werwolfsfilmen und Crossovern gibt es noch eine ganze Flut von Filmen und Serien, in denen Werwölfe in Nebenrollen auftreten. Darunter der mexikanische „El Castillo des los Monstruous“ (1958), „Da lacht die Gänsehaut“ (1960), „Dracula und seine Opfer“ (1969), „Der Todesschrei der Hexen“ (1970), „Transylvania 6-5000“ (1985), „Monster Busters“ (1987), „Van Helsing“ (2004), Sirius Black in „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ (2004) und „Dylan Dog: Dead of Night“ (2010).

Haarige Stars am Vollmondhimmel – Teil 1

Werwölfe eroberten bereits während der Stummfilmära die Leinwände der Welt. Den Anfang machte 1913 „The Werewolf“.

The Werewolf 1913

Es dauerte 10 Jahre, bis sich als nächstes die Franzosen an das Thema wagten und 1923 „Le Loup-garou“ in die Kinos brachten.

Le Loup-garou 1923

Der letzte Stummfilm des Genres war „Wolf Blood“ von 1925. Von diesen drei frühen Werken schaffte es kein einziger in die deutschen Kinos.

Wolf Blood 1925

Der erste Werwolffilm mit Ton erschien 1935. „Der Werwolf von London“ schaffte es zwar bis nach Deutschland, floppte jedoch an den internationalen Kinokassen, da ihm „Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ kurz zuvor die Show stahl.

Der Werwolf von London 1935

1941 erschienen gleich zwei Filme zum Thema – „The Mad Monster“ und „Der Wolfsmensch“.

Der Wolfsmensch 1941

Nur ein Jahr später folgte „Das unsterbliche Monster“.

Das unsterbliche Monster 1942

1943 kam der „Wolf von Malveneur“ in die Kinos. Mit „Frankenstein trifft den Wolfsmenschen“ gab es in diesem Jahr zudem das erste Crossover, welches zur Franksteinreihe der universal Studios gehörte.

Frankenstein trifft den Wolfsmenschen 1943

Auf dem Höhepunkt des 2. Weltkriegs erschienen sogar gleich drei Werwolffilme, was angesichts der deutschen Werwolf-Kommandos rückblickend ziemlich bitter erscheint. In „Frankensteins Haus“ brachte Universal diesmal all seine Monster zusammen, während „Die Rückkehr der Vampire“ erstmals Werwölfe mit Blutsaugern auf der Leinwand zusammenführte. Ein Trend, der sich im Jahr darauf mit „Draculas Haus“ fortsetzte. Der einzige reine Werwolfsfilm im Jahr 1944 war indes „Cry of the Werewolf“.

Cry of the Werewolf 1944

1946 ging man schließlich völlig neue Wege. In „Die Werwölfin von London“ ist zum ersten Mal eine Frau das Monster, doch wie sich herausstellt, ist sie nur ein Mensch. Es handelt sich nämlich keineswegs um einen Monsterfilm, sondern um einen Krimi.

Die Werwölfin von London 1946

Zwei Jahre später folgte mit „Abott & Castello treffen Frankenstein“ noch einmal ein humoristisches Crossover. Danach lag das Werwolfthema erst einmal auf Eis.

Abott & Castello 1948

Erst 1956 wurde das Genre mit „Der Werwolf“ wieder belebt.

Der Werwolf 1956

1957 ging es weiter mit „Der Tod hat schwarze Krallen“ (Originaltitel: „I Was a Teenage Werewolf“), welcher im folgenden Jahr eine Fortsetzung mit dem Titel „Der Satan mit den tausend Masken“ (Originaltitel: „How to Make a Monster“) erhielt.

I Was a Teenage Werewolf 1958

Im Jahr 1961 wurde der Roman „The Werewolf of Paris“ von 1933 unter dem Titel „Der Fluch von Siniestro“ (Originaltitel: „The Curse of the Werewolf“) verfilmt.

The Curse of the Werewolf 1961

1962 folgte die ital.-österr. Gemeinschaftsproduktion „Bei Vollmond Mord“ (engl. Titel: „Werewolf in a Girls’ Dormitory“).

Bei Vollmond Mord 1962

Der 1964 erschienene „Face of the Screaming Werewolf“ war indes nur ein Zusammenschnitt aus „Da lacht die Gänsehaut“ und dem mexikanischen „La Momia Azteca“.

Face of the Screaming Werewolf 1964

1965 war ebenfalls ein mageres Jahr für Werwölfe. Im Episodenfilm „Dr. Terror’s House of Horror” drehte sich die erste Episode um einen Werwolf. Ansonsten gab es nur noch den mexikanischen Horrorschinken „La Loba“.

La Loba 1965

1966 schien es keine Vollmondnächte zu geben und 1967 erschien lediglich „Galerie des Grauens“. 1968 kamen die Werwölfe dann aus Spanien und das gleich im Doppelpack. „Die Vampire des Dr. Dracula“ (Originaltitel: „La marca del Hombre-lobo“) stellte den Beginn der Filmreihe um den Werwolf Graf Waldemar Daninsky dar, deren zweiter Teil „Las Noches del Hombre Lobo“ noch im selben Jahr erschien.

Die Vampire des Dr Dracula 1968

Nicht alle Filme der Reihe wurden ins Deutsche übersetzt. Bei den wenigen deutschen Titeln fällt jedoch auf, dass sie sich auf Vampire beziehen, statt auf die Hauptrolle des Werwolfes. Offenbar glaubte man, dass Blutsauger mehr Kunden anlocken würden als ein haariger Wolfsmensch. Der 1971 erschienene dritte Teil ist ein Paradebeispiel dafür. Der deutsche Titel: „Nacht der Vampire“ (Originaltitel: „La noche de Walpurgis“).

1972 folgten „La Furia del Hombre Lobo” und „Die Nacht der blutigen Wölfe“. Mit letzterem Teil der Waldemar-Daninsky-Reihe schwenkte man in der deutschen Übersetzung endlich auf das eigentliche Werwolfsthema um. Das blieb auch bei „Die Todeskralle des grausamen Wolfes“ von 1973 so. Weiterhin folgten „La Maldición de la bestia“ von 1975, „The Werewolf“ von 1980, „La Bestia y la Espada Magica“ von 1983, „Licántropo: El asesino de la luna llena” von 1996 und schlussendlich „Tomb of the Werewolf“ aus dem Jahr 2004. die Spanier halten mit diesen 11 Filmen den Rekord, was zusammenhängende Werwolfs-Serien angeht.

Tomb of the Werewolf 2004

Rekordverdächtig ist auch der Daninsky-Darsteller Paul Naschy (1934-2009), der in über 60 Horrorfilmen mitspielte. Seine Paraderolle des Waldemar Daninsky spielte er dabei nicht nur innerhalb der entsprechenden Filmreihe. 1970 schlüpfte er zusätzlich für die Horrorkomödie „Dracula jagt Frankenstein“ in den Wolfspelz.

Dracula jagt Frankenstein 1970

Die Italiener können da nicht mithalten und brachten nur vereinzelte Filme wie 1971 „O Homen Lobo“, 1976 „Werewolf Woman“ und zuletzt 1987 den Low-Budget-Streifen „La croce dalle sette pietre“ auf den Markt.

Werewolf Woman 1976

In Frankreich sieht es ähnlich aus. Gehörten die französischen Filmemacher 1923 noch zu den Pionieren des Werwolf-Genres, vergingen zwischen den weiteren Werwolfswerken meist Jahrzehnte. 1975 erschien der Erotikhorror „La Bête“ und das war’s auch schon. „Der Pakt der Wölfe“ von 2001 kann nicht wirklich mitgezählt werden, da es in diesem um dressierte Wolfsbestien geht und nicht um Werwölfe.

La Bete 1975

Die meisten Werwolfsfilme insgesamt kommen, wenig überraschend, aus Hollywood. Dort ging es 1972 mit dem Fernsehfilm „Die Stunde des Wolfs“ weiter. „The Boy Who Cried Werewolf“ von 1973 war dem Titel nach wohl als Anspielung auf den Jungen gemeint, der ständig „Wolf“ rief.

The Boy woh cried Werewolf 1973

1973 wurde „Der Werwolf von Washington“ von der Leine gelassen.

Der Werwolf von Washington 1973

Im folgenden Jahr gab es mit „Scream of the Wolf“ wieder einen TV-Film und mit „Mondblut“ eine Literaturverfilmung nach James Blish.

Mondblut 1974

1975 erschienen „Die Legende vom Werwolf“ und der Fernsehfilm „The Werewolf of Woodstock“. Vier Jahre später kam dann „Wolfman“ in die Kinos.

Wolfman 1979

Werwölfe im Kinderzimmer

Nicht alle Werwolffilme sind FSK 18. Es gibt auch Zeichentrickfilme wie „Scooby-Doo und der widerspenstige Werwolf“ oder „Alvin and the Chipmunks Meet the Wolfman“, in welchem die singenden Nager es mit einem Werwolf zu tun bekommen.

Chipmunkwerwolf 2000

Von 1986-1987 wurde die Zeichentrickserie „Teenwolf & Co.“ produziert, welche auf dem „Teenwolf“-Film von 1985 basiert.

Teen Wolf & Co

Ein ähnliches Format lief als Realserie von 1999 bis 2002 für ältere Kinder und Jugendliche. „Teenage Werewolf“ sollte dabei nicht mit der Jugendserie „Teen Wolf“ verwechselt werden, welche seit 2011 auf MTV ausgestrahlt wird.

Teen Wolf Serie

Die Japaner ließen 2003 die Anime-Serie „Wolf’s Rain“ vom Stapel.

Wolfs Rain Serie

2010 brachte Nickelodeon „Werwolf wider Willen“ ins Fernsehen. Auf dem DVD-Cover zeigt die Hauptdarstellerin mit dem Zeigefingern vor dem Mund, dass bereits Kinderstars wissen, was über die Filmindustrie nicht ausgesprochen werden darf.

Werwolf wider Willen 2010

2010-2011 lief auf Nickelodeon zudem die Serie „Summer in Transylvania“, in der ein Werwolf eine Hauptrolle hatte.

Auch im Bereich Kinderfilme gibt es wieder einige Crossover, in denen Werwölfe in Nebenrollen auftreten. U.a. im Zeichentrickfilm “Frankensteins Monster Party“ (1967) und Disneys „The Halloween That Almost Wasn’t“ (1979). In „Hotel Transylvanien“ aus dem Jahr 2012 gibt es indes nicht nur Werwölfe für die ganze Familie, sondern gleich eine ganze Familie von Werwölfen. Die Fortsetzung kommt im Oktober 2015 in die Kinos.

Hotel Transwerwolf 2012

Werwölfe in Serie

Es gibt nicht nur hunderte Werwolffilme, sondern auch zahlreiche Werwolfrollen in TV-Serien. Eine der ältesten dieser Rollen ist Eddie Munster, gespielt von Butch Patrick, aus „The Munsters“. Die Serie lief von 1964-1966. Von 1988-1991 gab es eine Neuauflage, in der Jason Marsden die Rolle des Werwolfsjungen übernahm.

Butch Patrick als Eddie Munster.

Butch Patrick als Eddie Munster.

Die erste reine Werwolfserie für Erwachsene hieß schlicht und ergreifend „Werwolf“ und lief von 1987-1988.

Werwolf Serie

Für das weibliche Publikum kam 1990-1991 „She-Wolf of London“.

She-Wolf of London Serie

2001-2002 folgte „Wolf Lake“.

Wolf Lake Serie

2008 wurde auf den Philippinen „Lobo“ abgedreht und im selben Jahr startete die britische Serie „Being Human“ auf BBC. Obwohl „Being Human“ noch bis 2013 lief und mit „Becoming Human“ 2011 ein Spin Off kam, wurde in den USA bereits 2011 ein Remake aufgelegt, welches bis 2014 ausgestrahlt wurde. Das ist wieder einmal typisch amerikanisch – bei ihren eigenen Produktionen pochen sie auf ein strenges Urheberrecht, aber selbst kopieren sie alles, was irgendwann, irgendwo erfolgreich war.

Sehr kreativ: Die Lampe ist ein Vollmond.

Sehr kreativ: Die Lampe ist ein Vollmond.

Neben den reinen Werwolfserien startete 2008 auch „Sanctuary – Wächter der Kreaturen“, in der es von mythologischen Kreaturen nur so wimmelt. Der Hauptcharakter Henry Foss (Ryan Robbins) verwandelt sich im Verlauf der Serie in einen Lykanthropen. Später tauchen noch mehr Werwölfe in der Serie auf, welche es bis 2014 auf vier Staffeln brachte.

In den folgenden Jahren kamen vor allem Vampirserien auf den Markt, in denen aber stets auch Werwölfe eine Rolle spielten. So ab der 3. Staffel „True Blood“ (seit 2008), ab der 2. Staffel „Vampire Diaries“ (seit 2009) sowie deren Spin Off „The Originals“ (seit 2013), in der japanischen Anime-Serie „Dance in the Vampire Bund“ (2010) und im „Lobo“-Sequel „Imortal“ (2010). Ähnlich sieht es in der Märchenserie „Once Upon a Time – Es war einmal“ aus, in der Hauptrolle Ruby (Meghan Ory) eine Werwölfin ist. Ironischerweise tritt Ruby gleichzeitig als Rotkäppchen in Erscheinung.

Once upon a Ruby

2012 wurde dann wieder eine reine Werwolfserie mit dem Titel „Wolfpack of Reseda“ produziert.

Wolfpack of Reseda

Im gleichen Jahr startete die britisch-deutsche Coproduktion „Wolfblood – Verwandlung bei Vollmond“, die sich an ein eher jüngeres Publikum richtet.

Wolfblood Serie

2013 lief „Hemlock Grove“ an. Eine Serie, die im Internet per Streaming ausgestrahlt wurde.

Hemlock Grove

Im Jahr 2014 liefen gleich zwei neue Serien an, in denen die Hauptfiguren Werwölfe sind. In „Bitten“ verwandelt sich die 28-jährige Elena (Laura Vandervoort) nach einem Biss in eine Werwölfin. Daher kommt auch der Serienname, der nichts mit dem deutschen Wort „bitten“ zu tun hat, sondern mit dem englischen Wort für „gebissen“.

Bitten Serie

Die zweite Serie, die in diesem Jahr startete, heißt „Penny Dreadful“ und spielt im England der viktorianischen Ära.

Penny Dreadful

Schlussendlich gibt es noch eine Reihe von Miniserien, in denen mitunter auch Werwölfe vorkommen. Dazu zählen „House of Frankenstein“ (1997) und „Das zehnte Königreich“ (2000).

Von Werwölfen bis Wolfenstein

Solange das Werwolf-Genre noch aktuell ist, dürfen entsprechende PC-Spiele natürlich nicht fehlen. Dabei werden so ziemlich alle Sparten abgedeckt. Angefangen bei Adventure-Games wie „Guise Of The Wolf“…

Guise of the Wolf

…bis zu Gruselshootern wie „Overcast: Walden and the Werewolf“

Overcast Werewolf

In „Skyrim“ gibt es eine Werwolfsgilde, der man beitreten kann.

Skyrim Werwolf

„Castle Wolfenstein“ von 1981 hat zwar nicht direkt etwas mit Werwölfen zu tun, der Name des Schlosses wurde allerdings von den drei Führerhauptquartieren abgeleitet, von denen das Entfernteste „Werwolf“ hieß. Der Klassiker inspirierte id Software 1992 zum ersten Ego-Shooter überhaupt – „Wolfenstein 3D“. Ab 2001 folgten insgesamt 4 Fortsetzungen. Das neuste Spiel der Reihe ist „Wolfenstein – The New Order“ von 2014, welches eine faschistische neue Weltordnung präsentiert, in der die Nazis den 2. Weltkrieg gewonnen haben.

Wolfenstein - The New Order

Literatur zum Heulen

In der Literatur kommen Werwölfe bereits seit der Antike vor. Im fast 4.000 Jahre alten Gilgamesch-Epos verwandelt z.B. die Göttin Ištar einen Schäfer in einen Wolf. Es ist zwar durchaus möglich, dass dieser Epos einen wahren Kern hat, da er Bezug auf reale Ereignisse wie die Sintflut nimmt, doch eine solche Verwandlung ließe sich nur mittels prä-astronautischer Theorien erklären.

Bei der „Naturalis Historia“ von Plinius dem Älteren (ca. 24-79) handelt es sich indes um eine definitiv naturwissenschaftliche Abhandlung, in welcher ebenfalls Wolfsmenschen erwähnt werden. Plinius hielt diese zwar für einen Mythos, doch könnte dieser sehr wohl plausibel durch die Hypertrichose erklärt werden. Dies gilt jedoch nicht für nächtliche Verwandlungen bei Vollmond, wie sie der schwedische Katholik Olaus Magnus (1490-1557) in seinem Werk „Geschichte der nördlichen Völker“ ernsthaft in Erwägung zog. Statt einer wissenschaftlichen Arbeit lieferte Magnus ein religiöses Pamphlet ab, welches aber die Grundlage der modernen Werwolfsliteratur darstellt.

Einer der ältesten Romane des Werwolf-Genres ist “Wagner, the Werewolf” von George W. M. Reynolds, welcher 1846 erschien.

Wagner The Werewolf

In den letzten 25 Jahren erschien eine wahre Flut von Werwolfsromanen, sodass an dieser Stelle eine unvollständige Auflistung ausreichen muss. Wie bereits beim Vampir-Genre dürfte der Markt bald von den Werwolfsgeschichten nach Schema F übersättigt sein.

● Guy Endore: „The Werewolf of Paris“,1933
● Louis Whitley Strieber: „Wolfsbrut“, 1978
● Stephen King: „Das Jahr des Werwolfs“, Kalendergeschichten von 1988, und „Der Werwolf von Tarker Mills“, Kalendergeschichten von 1991
● Roger L. DiSilvestro: „Werwölfe küssen gut“, 1989
● Wayne Smith: „Thor“, 1991
● Laurell K. Hamilton: „Anita-Blake”-Serie, seit 1993
● Gillian Bradshaw: „Das Lied des Wolfes“ (Originaltitel „The Wolf Hunt“), 1997
● Wolfgang Hohlbein: „Wolfsherz“, 1999

Wolfsherz

● Joanne K. Rowling: „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“, 1999
● Alice Borchardt „Die Silberwölfin“, 2000, und „Der Gesang der Wölfin“, 2001
● Donna Boyd: „Das Haus der Wölfe“ und „Die Schneewölfin“, 2001
● Kelley Armstrong: „Die Nacht der Wölfin“, 2003, und „Rückkehr der Wölfin“, 2004
● Markus Heitz: „Ritus“ und „Sanctum“, 2006

Ritus & Sanctum

● Sarah Baines: „Die Spur der Wölfin“, 2006
● Stephenie Meyer: „Bis(s)“-Serie, ab 2006
● Patricia Briggs: „Ruf des Mondes“, 2007
● Jim Butcher: „Wolfsjagd“, dt. Erstausgabe 2007
● Kit Whitfield: „Wolfsspur“, 2007

Cover in Blau/Rot

Cover in Blau/Rot.

● Lynn Raven: „Werwolf“, 2008
● Kresley Cole: „Nacht des Begehrens“, 2008, und „Versuchung des Blutes“, 2009
● Brigitte Melzer: „Wolfsgier”, 2009

Cover in Blau/Rot

Cover in Blau/Rot.

● Christoph Hardebusch: „Die Werwölfe“, 2009

Noch mehr Blau/Rot-Symbolik…

Noch mehr Blau/Rot-Symbolik…

● Nicholas Pekearo: „Wolfsrache”, 2009

Cover mit allsehendem Auge.

Cover mit allsehendem Auge.

● Carrie Vaughn: „Midnight Hour”-Serie, 2009
● Sandra Henke: „Alphawolf“, 2010 und weitere Bände der „Alpha“-Reihe
● Rainer Stenzenberger: „Berlin Werwolf – Blutsbrüder“ und „Berlin Werwolf – Rache“, 2012

Berlin Werwolf

● Simone Dorra: „Fluchmond“, 2014
● André Wiesler: „Hexenmacher. Die Chroniken des Hagen von Stein“; „Teufelshatz. Die Chroniken des Hagen von Stein 2“; „Wolfsfluch. Die Chroniken des Hagen von Stein 3“
● Lori Handeland: „Night Creature: “Wolfskuss”; „Night Creature: Wolfsgesang”; „Night Creature: Wolfsglut”; „Night Creature: Wolfsfieber”; „Night Creature:. Wolfsbann “; „Night Creature: Wolfspfade”
● Kim Harrison: „Rachel-Morgan“-Serie

Noch mehr allsehende Augen…

Noch mehr allsehende Augen…

Werwolfsmusik

Da es den Glauben an Werwölfe und ähnliche Wesen seit Jahrtausenden in vielen Kulturen gibt, ist es nicht verwunderlich, dass er vielen Künstlern als Inspiration diente. Primär sind Lieder über Werwölfe in musikalischen Subgenres wie Metal und Gothic vertreten. Neben Moonspell ist die „Lykanthropie“/“Lycanthropy“ auch bei ASP und Six Feet Under verbreitet. Den „Werwolf“ beim Namen nennen u.a. Rage und F.R. feat. Casper & Phreaky Flave. Von der Rückkehr des Werwolfs kündet indes „Return of the Werewolf“ von Usurper.

Die deutsche Horrorpunkband Der Fluch veröffentlichte 1982 ein Lied mit dem Titel „Junger Werwolf“, in dem es um den Spaß am Töten geht. Das ist wohl „Die traurige Wahrheit über Werwölfe“, welche auch die Band Transilvanian Beat Club kennt. Die deutsche Pseudo-Gothband E Nomine schilderte in ihrem Stück „Wolfen (das Tier in mir)“ ebenfalls die animalischen Begierden und Taten aus der Sicht eines Mannes, der vom Fluch des Werwolfs betroffen ist.

DeWolff haben ein ganzes Konzeptalbum mit dem Titel „Roux-Ga-Roux“ herausgebracht. Der Wolf steht auf dem Cover aber weniger im Licht des Vollmondes, sondern viel mehr im Zeichen von Venus und Saturn.

DeWolff - Roux Ga Roux

Allerdings sind nicht ausschließlich Männer von diesem Fluch betroffen. Sowohl Megadeth als auch Shakira haben schon über den „She Wolf“ gesungen.

Shakira Wolf

In der Regel dominieren jedoch die patriarchalen Klischees, welche vor allem in der Rock- und Metal-Szene verbreitet sind. Im Bereich Trash Rock’n’Roll wäre da „I am the Wolfman“ von der österreichischen Band The Incredible Staggers, in der Heavy-Metal-Sparte gibt es „Of Wolf and Man“ von Metallica und „Animal“ von Disturbed. “The Animal I Have Become” von Three Days Grace deckt den Bereich Alternative Rock ab, “Sunshine the Werewolf” von The Dillinger Escape Plan ist im Mathcore angesiedelt und die Power-Metal-Band Iced Earth hat ebenfalls einen „Wolf“ in ihrem Musikzoo. Gleiches gilt für die südkoreanische Pop-Band Exo, deren „Wolf“ jedoch musikalisch total aus der Rolle fällt. Der ist bestenfalls Futter für den unangefochtenen „Alphawolf“, den wir bei der thüringischen Death-Metal-Band Eisregen finden.

Als „Alphatier“ bezeichnete sich auch Honey von der Elektropop-Band welle:erdball auf dem 2006 erschienenen Album „Chaos total“. Außerdem fand sich bereits auf dem zweiten Album „Alles ist möglich“ von 1995 die Single „W.O.L.F.“ Offensichtlich „ein Fehler der Natur“, hat dieser Werwolf nur ein Auge.

WOLF

Marius Müller-Westernhagen sieht sich auf seinem neusten Album von 2014 ebenfalls als „Alphatier“, passend mit Werwolfsaugen.

Westernhagen - Alphawolf

Bleiben wir noch etwas in den deutschen Wäldern und machen eine musikalische Reise ins Mittelalter, wo Schandmaul einst den „Wolfsmensch“ und Saltation Mortis den „Varulfen“ besangen. Subway to Sally hatten ebenfalls schon einen „Wolfstraum“, während die deutsche Hard-Rock Band Motorjesus das Werwolfdasein in ihrem Titel „The Howling“ eher als Alptraum betrachtete.

Ein weiteres Verbreitungsgebiet von Werwölfen scheint London zu sein, wo das Thema eher humoristisch bis makaber verarbeitet wird. So z.B. im vielfach interpretierten Gassenhauer „Werewolves of London“ von Warren Zevon (1947-2003) und in „American Werewolves in London“ von Wednesday 13.

Warren Zevon - Werewolfes of London

Ebenfalls Macrabe ist „The Werewolf of Bedburg”, denn dieser wird von der entsprechenden US-Death-Metal-Band besungen. Von „Werewolves of Armenia” weiß indes die deutsche Power Metal-Band mit dem passenden Namen Powerwolf zu berichten.

Powerwolf - Alive in the Night

Da sich Werwölfe bekanntlich bei Vollmond verwandeln, gibt es zahlreiche Titel mit entsprechenden Bezugnahmen. Darunter „Full Moon“ von Sonata Arctica, welches vom Leben eines Werwolfes in Menschengestalt bis zu seiner Verwandlung erzählt. Die meisten Albencover der Band zeigen zudem Wölfe.

Sonata Arctica - The Last Greys

Sonata Arctica Wolf

Sonata Arctica - The Collection

Da könnte man glatt den Mond anheulen. Wobei der Schockrocker Ozzy Osbourne dem bereits 1983 mit seinem Album „Bark at the Moon“ nachkam.

Bark at the Moon

Ceremonial Castings gaben auf einer MCD gleichermaßen ihre „Fullmoon Passions“ offen zu.

Ceremonial Castings - Fullmoon Passions

Songs über den „Wolfmoon“ gab es weiterhin schon von Type O Negative und The Vision Bleak. Die deutsche Mittelalterband In Extremo verarbeitete das Thema ebenfalls in „Schau zum Mond“ und die niederländische Popgruppe Loona besang 1998 in „Hijo de la luna“ die Sage einer Zigeunerin, die den Mond um einen Mann bittet. Im Gegenzug muss sie ihm dafür den Erstgeborenen als „Kind des Mondes“ geben, was allegorisch zu „Werwolf“ zu verstehen ist.

Loona

In „Waking the Demon“ von Bullet for my Valentine geht es indes um einen Jungen, der in der Schule gemobbt wird, bis er sich bei Vollmond in einen Werwolf verwandelt und sich an einem seiner Peiniger rächt.

Neben dem Werwolfsthema gibt es noch eine Reihe von Beispielen, in denen Wölfe eine zentrale Rolle spielen, wie die folgenden Albencover zeigen.

Goetia Wolf

Never Cry Wolf