Opferkult in Hellywood

Die blutrünstigen Rituale der Maya stehen im Zentrum von Mel Gibsons „Apocalypto“ aus dem Jahr 2006. Aufgrund des hohen Realismusgrades ist der Film nicht ohne Grund FSK ab 18.

Hohepriester

Eine prä-astronautische Interpretation des Maya-Opferkultes präsentiert „Alien vs. Predator“ aus dem Jahr 2004, wobei der Film auf eine noch viel ältere Kultur hindeutet, die einst auch die Antarktis bevölkerte. Nun ist es zwar nahe liegend, dass die Opfer der Maya einer reptiloiden Spezies galten, doch die Yautia passen nicht so recht ins Bild. Diese haben nämlich keineswegs ein Interesse an Menschenfleisch, sondern benutzen diese nur zum Ausbrüten von Xenomorphen, die sie anschließend jagen. Immerhin dürfte aber der Part über die Herkunft der Pyramiden stimmen.

AvP Mayan Times

Etwas konkreter sind die Jungefrauenopferungen in „Concan, der Barbar“, die dem gestaltwandlerischen Reptiloiden Thulsa Doom gewidmet sind. Dieser verzehrt auch schon mal direkt Menschenfleisch.

Jungfrauenopfer_1

Einer der abscheulichsten Filme über Menschenopfer ist „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ von 1984. In diesem landet Indiana (Harrison Ford) ironischerweise in Indien, wo er auf einen Kali-Kult trifft. Der hinduistischen Todesgöttin werden Menschenopfer erbracht, wobei der Hohepriester Mola Ram (Amrish Puri) den Opfern mit einem magischen Trick das Herz mit bloßen Händen herausreißt. Bei den Zeremonien tritt er passend gekleidet mit Baphomet-Hörnern auf. Mitverantwortlich für diesen Höllentrip ist George Lucas, der hier eindeutig der dunklen Seite der Macht verfallen ist.

Tempel des Todes Opferung

Außerdem versklavt der Kali-Kult hunderte von Kindern, die unter einem Bann stehen. Im Klartext bedeutet das Mind Control und man ahnt bereits, wie es den armen Kinderstars von damals ergangen sein muss. Allen voran Jonathan Ke Quan (Shorty), der in „Die Goonies“ auch mit Corey Feldman vor der Kamera stand. Genau der Corey Feldman, der unlängst über den weit verbreiteten Kindesmissbrauch in Hollywood auspackte.

Es geht allerdings noch eine Spur grausamer, wie die Saw-Filme zeigen. In diesen wirft der Jigsaw-Killer Menschen in Fallen, die sie nur überleben, wenn sie sich selbst verstümmeln oder jemand anderen töten. Die Opfer mögen moralische Fehler haben, was jedoch nicht die blutrünstigen Hinrichtungen rechtfertigt. Solche und andere Slasher-Filme zelebrieren Menschenopfer und dienen darüber hinaus der seelischen Abstumpfung des Kinopublikums.

Saw Menschenopfer

In „Cube“ werden indes völlig unschuldige Menschen in einen freimaurerischen Kubus gesteckt, der sich schnell als Todeslabyrinth entpuppt. Die grausamen Fallen sind nichts weiter als moderne Opferungsanlagen. In „Cube Zero“ gehen die Erbauer des Kubus schließlich dazu über, politisch unbequeme Leute in die Todesmaschinerie zu stecken.

Einen ähnlichen Plot hat auch „The Cabin in the Woods“, wo Kinder und Teenies an eine unterirdische Macht geopfert werden, um die Ordnung aufrecht zu erhalten. Das Ganze artet schließlich in einem extrem blutigen Gemetzel aus.

Blutbad_4

Die Zukunft stellt man sich in Hellywood ebenfalls nicht besonders rosig vor. In „The Purge“ und The Purge: Anarchy“ haben die „neuen Gründungsväter“ der USA alle Verbrechen für eine Nacht im Jahr legalisiert. Angeblich, um der Kriminalität Herr zu werden und tatsächlich geht die Verbrechensrate im Rest des Jahres gegen Null. Allerdings werden in der einen fraglichen Nacht so viele Menschen ermordet, wie sonst in 10 Jahren, wobei die reiche Elite gezielt Jagd auf die Unterschicht macht. Die Massaker der Purge-Nacht werden wie Rituale zelebriert und in der Tat handelt es sich um satanistische Menschenopfer.

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