Terrorfürst Erdogan ebnet dem IS den Weg

Allein für diese Überschrift wären wir in der Türkei bereits verhaftet oder gleich auf offener Straße erschossen worden. Die Wahrheit ist unter dem Regime der AKP nämlich strengstens verboten. Diese verlor bei der letzten Wahl ihre absolute Mehrheit, u.a. aufgrund der kurdischen Linkspartei HDP. Letztere gewann mit 13,1% 80 Sitze im türkischen Parlament. Von der Demokratie angepisst sucht die AKP nun andere Wege, ihre Macht zu erhalten.

Doch wie geht man gegen eine demokratisch gewählte Partei vor? Dazu braucht man erst einmal einen Terroranschlag. Das hat seit dem Reichstagsbrand Tradition und zieht heutzutage auch international. Entweder inszeniert man diesen selbst oder lässt den IS die Drecksarbeit machen. Wie auch immer, die Schuld dafür schiebt man der PKK in Schuhe, mit der man eben noch Friedensverhandlungen geführt hat. Die HDP braucht man dann nur noch in die Nähe der PKK rücken und schon hat man eine Handhabe. Kurden sind ja eh alle gleich, das ist wie mit den Juden im 3 Reich.

Das Ergebnis besteht nun darin, dass reihenweise demokratisch gewählte HDP-Politiker verhaftet werden und die PKK im Norden von Syrien bombardiert wird. Ersteres ist einfach nur eklatant antidemokratisch, während Letzteres dem IS in die Hände spielt. Das AKP-Regime hatte schon in den vergangenen Jahren die Grenzen gen Syrien für islamistische Terrorkämpfer geöffnet und der Al Nusra geholfen, wo es nur geht. Nun ebnet die Türkei dem IS direkt den Weg und kämpft an seiner Seite.

Die NATO, die gerade Krieg gegen den IS führt und der die Türkei angehört, lässt Erdogan stillschweigend gewähren. Die deutsche Bundesregierung unterstützt das AKP-Regime ebenfalls ungebremst weiter und weigert sich gleichzeitig, die PKK von der Terrorliste zu streichen. Es ist dabei völlig egal, dass die PKK als einzige Fraktion ernsthaft gegen den IS kämpft, was ja die eigentlichen Terroristen sind. Würden die NATO und Deutschland tatsächlich gegen den islamistischen Terror kämpfen, müssten sie die PKK unterstützen und die Türkei aus der NATO rauswerfen.

Dummerweise ist der IS gewollt und war von Anfang an ein Konstrukt der NATO in Kooperation mit Saudi Arabien und Katar. Damals wollte man Assad loswerden, falls sich noch irgendwer daran erinnert. Die PKK ist indes zu links, während Erdogan genau nach dem Geschmack der internationalen Kriegstreiber ist. Also unterstützt der Westen weiterhin das Regime des Terrorfürsten und lässt ihm seine Endlösung der Kurdenfrage kommentarlos durchgehend. Diese Politik wird zwangsläufig in einen Bürgerkrieg münden, der möglicherweise zugunsten von Erdogan mit NATO-Hilfe geführt werden wird. Der Bürgerkrieg in der Ukraine, bei dem die NATO auch Nazis unterstützt, reicht einigen offensichtlich noch nicht. Manche Menschen wollen die Welt einfach brennen sehen.

Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass wir die PKK mit diesem Artikel in keiner Weise bewerben möchten. Es geht uns ausschließlich um die Fakten im Konflikt um Syrien, den Irak und die Türkei.

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