Die größten Lügenmärchen über Flüchtlinge

Rechtsextreme Organisationen wie die NPD, Der III. Weg, die sogenannten Identitären und Pegida setzen derzeit alles daran, das Internet mit ihrer fremdenfeindlichen Propaganda zu überschütten. Es muss davon ausgegangen werden, dass sie mit ihrer Hetze sehr wohl wissentlich zum Prinzip „teile und herrsche“ beitragen. Als Chaosagenten bringen sie Europa Tod und Zerstörung, wie man insbesondere in der Ukraine sehen kann. Doch warum fallen so viele Menschen auf ihre Propaganda herein und glauben ihre Lügen? Hier hilft nur Aufklärung und daher wollen wir im Folgenden einige der größten Lügenmärchen entzaubern.

Lüge 1: „Über 90% der Flüchtlinge sind Wirtschaftsflüchtlinge“

Es gibt tatsächlich Wirtschaftsflüchtlinge, die nach Deutschland kommen, weil sie sich hier ein besseres Leben versprechen. Zum einen ist dies jedoch ein nachvollziehbarer Grund, insbesondere da das reiche Deutschland maßgeblich zur sozialen Schieflage in der Welt beiträgt. Zum anderen machen Wirtschaftsflüchtlinge nur einen geringen Prozentsatz aus. Es verhält sich eher so, dass über 90% der Flüchtlinge vor Krieg, Folter und politischer sowie ethnischer Verfolgung fliehen. Das zeigt bereits ein Blick auf die Herkunftsländer, unter denen Syrien der Spitzenreiter ist, gefolgt vom Irak, Afghanistan, Somalia, Nord- sowie Südsudan und Eritrea. Alles Länder, in denen entweder Kriege, Bürgerkriege oder grausame Diktaturen herrschen.

Verfolgung als Fluchtursache schließt aber auch vermeintlich sichere Herkunftsländer wie Ungarn, Rumänien oder die Balkanstaaten ein. Zwar können Normalbürger dort einigermaßen angstfrei leben, doch Minderheiten wie Roma sind nach wie vor Ziel von Diskriminierung und rassistischer Gewalt.

Lüge 2: „Fast alle Flüchtlinge kommen nach Deutschland“

Von 51 Millionen Flüchtlingen weltweit nimmt Deutschland lediglich 800.000 auf. Das sind gerade einmal lächerliche 1,5%. Die meisten Flüchtlinge, ca. 65%, sind Binnenflüchtlinge. Das heißt, sie verlassen ihre Heimatländer nicht. Syrien ist ein gutes Beispiel, wo Menschen aus dem umkämpften Norden in Richtung Damaskus oder in bereits befreite Städte fliehen.

Danach kommen erst einmal die unmittelbaren Nachbarländer, allen voran der Libanon. Während Deutschland durchschnittlich 2,5 Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner aufnimmt, ist der Libanon mit 232 Asylsuchenden pro 1.000 Einwohner Spitzenreiter. Die Libanesen nehmen ihre knapp 1,4 Millionen Flüchtlinge dabei weitaus gelassener, obwohl der Libanon weitaus kleiner und ärmer als Deutschland ist und weit weniger Kapazitäten hat, die Geflüchteten menschenwürdig unterzubringen. Geradezu lächerlich scheint angesichts dessen, dass sich einige Eingeborene hierzulande schon bei einem Ausländeranteil von 1,8% (aktueller Stand in Thüringen) „überfremdet“ fühlen.

Lüge 3: „Flüchtlinge leben im Luxus, beinahe jeder hat ein Smartphone“

Wer es als Luxus erachtet, wenn sich ein Flüchtling sein Zimmer mit bis zu 8 wildfremden Leuten teilen muss oder gleich hunderte zusammen in einer Turnhalle oder in Zelten untergebracht werden, dem ist nicht mehr zu helfen. Ebenso ist es ein Mythos, dass ein Flüchtling mehr als ein deutscher Hartz-IV-Empfänger bekommt. In den ersten 15 Monaten erhalten Asylsuchende überwiegend Sachleistungen und dazu ein Taschengeld von monatlich 143 € für Alleinstehende und je 129 € für Verheiratete. Im Gegensatz zu Asylsuchenden leben eher deutsche Arbeitslose im Luxus. Die Betreffenden sollten ihren Sozialneid also lieber an Bankern und Spekulanten ablassen.

Die Sache mit den Smartphones, die unter Flüchtlingen tatsächlich weit verbreitet sind, hat indes vollkommen andere Hintergründe als Rechtspopulisten und Neonazis behaupten. Die Asylsuchenden kommen keineswegs hierher und kaufen sich erst mal das neuste Handymodell für 600 bis 800 Euro. Tatsächlich kommen sie bereits mit Smartphones hier an. Das hat, je nach Herkunftsland, zweierlei Hintergründe.

Was Syrien angeht, hatte dieses Land vor dem Bürgerkrieg einen westlichen Lebensstandard und viele Flüchtlinge gehörten einst zur Mittelschicht. In der Regel haben diese Menschen alles verloren, bis auf das wenige, was sie am Körper mit sich führen konnten. Warum das Handy zu den wichtigsten Gegenständen gehört, die man bei einer Flucht mitnehmen sollte, liegt auf der Hand. Es ist nämlich die einzige Möglichkeit, mit Verwandten und Freunden in Kontakt zu bleiben.

In Afrika ist die Situation ein wenig anders. Länder wie Somalia, Eritrea oder der inzwischen geteilte Sudan waren schon immer arm. Woher haben die Flüchtlinge von dort nun ihre vermeintlich teuren Handys? Die Antwort ist dermaßen banal, wie die Nazipropaganda vom „reichen afrikanischen Asylanten“ bescheuert ist. Bei den Smartphones handelt es sich um abgespeckte Modelle aus China, die in Afrika kostengünstig auf den Markt geworfen werden. Die Smartphones sind also verhältnismäßig billig und ersetzen sowohl das Festnetznetztelefon, was aufgrund mangelnder Telefonleitungen meist eh nutzlos wäre, als auch den Computer, den sich die meisten Afrikaner nicht leisten können.

Auch die Asylsuchenden aus Eritrea und Somalia führen das Handy mit sich, um mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben zu können. Dabei ist die Kommunikation per Flatrate über das Internet weitaus günstiger als teure Auslandsgespräche am Telefon. Den Asylsuchenden vorzuwerfen, der Kontakt zu ihren Familien sei Luxus, während jeder noch so arme Deutsche mit einem PC am Internet hängt, ist einfach nur unmenschlich.

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Lüge 4: „Die Massenmedien betreiben Propaganda für Asylanten“

Bei Facebook und anderen Plattformen kursieren seit einigen Monaten vermehrt angebliche Zeitungsartikel, die von Flüchtlingen berichten, die Gutes tun. Sie schenken deutschen Obdachlosen Gutscheine, finden Geldbörsen und geben diese pflichtbewusst in Fundbüros ab. Das klingt wie im Märchen und genau das ist es auch. Allerdings werden diese Märchen nicht von den verhassten Mainstream-Medien verbreitet, sondern von den rechtsextremen Propagandisten selbst.

Sie kopieren dreist Fotos aus der Presse, reißen sie aus dem Zusammenhang und versehen sie mit neuen Texten. Ziel ist die Diskreditierung der Massenmedien als Lügenpresse, denn es kann ja einfach nicht sein, dass Flüchtlinge ständig Brieftaschen finden und zurückgeben. Eine typische Operation unter falscher Flagge, aber das kennen wir ja bereits seit dem Reichstagsbrand und dem gefakten Überfall auf den Sender Gleiwitz. Dazu fällt uns nur eines ein: Lügennazi, halt die Fresse!

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Lüge 5: „Die Regierung holt immer mehr Flüchtlinge ins Land“

Es ist nun wirklich nichts Neues, dass die Bundesregierung viel Mist baut. Doch die Unterstellung, sie würde Flüchtlinge ins Land holen, ist völlig absurd. Das klingt beinahe so, als würde sie tausende Busse bereitstellen, die die Asylsuchenden direkt daheim abholen. Was für eine abenteuerliche Vorstellung!

Die Flüchtlinge kommen von ganz alleine, weil sie vor bestialischen Diktaturen oder den Säbeln des IS fliehen. Dafür ist die Bundesregierung zwar tatsächlich mitverantwortlich, jedoch nicht zum Zwecke der angeblichen „Überfremdung des eigenen Volkes“. Die wahren Gründe sind die Profitinteressen der Rüstungsindustrie, die Klötenküsserei gegenüber dem türkischen Machthaber Erdogan sowie die Zusammenarbeit mit grausamen Regimen wie in Eritrea. Darauf gehen aber weder die Rechtspopulisten von Pegida noch die Neonazis ein. In ihren Augen geht es der Regierung um einen „Austausch der Völker“.

Quelle

Das ist jedoch mitnichten so. Denn während Bundeskanzlerin Merkel in Heidenau Betroffenheit heuchelte, plant ihr Innenminister de Maizière eine erneute Verschärfung des Asylrechts. Angesichts dessen ist es geradezu grotesk, dass der braune Pöbel Merkel in Heidenau ausbuhte und mit Eiern bewarf. Die Bundesregierung ist in der Tat der beste Verbündete des rechten Mobs. Hier eine kleine Auswahl der flüchtlingsfeindlichen Maßnahmen aus Berlin:

● Weniger Asylanträge
● Verlängerung von Aufenthalten Geflüchteter in Lagern
● Verschärfung der Residenzpflicht und damit Einschränkung der Bewegungsfreiheit
● Sachleistungen statt Geld
● Einstufung mehrer Länder als sichere Herkunftsländer
● Zunehmende Abschottung Europas nach außen

Unglaublich, wie „gastfreundlich“ die Bundesregierung gegenüber Flüchtlingen ist. Angesichts dessen verwundert es schon sehr, wie unfreundlich Merkel in Heidenau empfangen wurde. Ihre warmen Worte waren ja offensichtlich nur für die fromme Wählerschaft gedacht, denn mit den Stimmen der Pegida allein reicht es nicht zum Regieren.

Die einzige Landesregierung, die sich tatsächlich für Flüchtlinge einsetzt, ist Rot-Rosa-Grün in Thüringen. Und das macht sie sympathisch, weil sie damit zu ihren Werten wie Mitgefühl, Solidarität und Menschlichkeit steht. Es ist gut, dass die Thüringer Regierung unter Bodo Ramelow den menschenfeindlichen Forderungen faschistischer Verbrecher nicht nachgibt. Direkt ekelhaft ist es dagegen, wie sich der Erfurter OB Andreas Bausewein (SPD) um die Zustimmung von Rassisten bemüht, indem er fordert, dass für Flüchtlingskinder die Schulpflicht entfallen sollte. Laut UN-Kinderrechtscharta hat jedoch jedes Kind ein recht auf Bildung, zumal die Schulpflicht die Integration fördert.

Lüge 6: „Asylanten nehmen uns die Arbeitsplätze weg“

Diese Behauptung entpuppt sich ebenfalls schnell als grober Unfug. In den ersten drei Monaten dürfen Asylbewerber überhaupt nicht arbeiten, was auch gleichzeitig die Unterstellung entkräftet, sie würden sich freiwillig in eine „soziale Hängematte“ legen. Später müssen sie sich dann erst einmal eine Arbeitserlaubnis besorgen und werden dabei einer Vorrangprüfung unterzogen. Zuerst müssen nämlich deutsche Bewerber bevorzugt werden und nach denen kommen noch die EU-Ausländer. Die NPD-Forderung „Arbeit zuerst für Deutsche“ ist also längst obsolet, weil sie bereits Gesetz ist. Welch verlogenes Pack!

Schlusswort

Abschließend liegt es uns sehr am Herzen, dass sich unsere Leser nicht von fremdenfeindlichen Parolen und Lügen aufhetzen lassen. Das Problem sind nicht die Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen. Sie sind nur das Symptom einer ungerechten Weltwirtschaft, die Kriege um Ressourcen führt, Waffen in Krisengebiete verschachert und Geschäfte mit totalitären Regimen macht. Egal ob Kurden, Syrer, Griechen, Spanier oder Deutsche – wir sind alle Opfer einer globalen Banken- und Konzernmafia.

Wer gegen Schwächere hetzt und Asylheime anzündet, dient damit dem Kapital. Wer dagegen noch einen Funken Vernunft und Menschlichkeit besitzt, hat die verdammte Pflicht, Solidarität zu üben. Unser Motto muss wieder lauten: „Proletarier aller Länder vereinigt Euch!“ Das ist nicht nur irgendeine Parole, sondern der einzige Weg, wie wir den von Kapitalisten ausgerufenen Klassenkrieg gewinnen sowie Freiheit und Wohlstand für alle Menschen sichern können.

8 Kommentare zu “Die größten Lügenmärchen über Flüchtlinge

  1. Ich finde ihr geht nicht auf ein Problem ein, vor dem sich einige Deutsche fürchten. Diese ganzen Völkerwanderungen werden dazu führen, dass die ethnischen Deutschen irgendwann aussterben werden. Der Ausländeranteil mag zwar niedrig sein, aber das liegt daran, dass man als Ausländer nach einigen Jahren Aufenthalt in Deutschland die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen kann. Des Weiteren beträgt die Fertilitätsrate in Deutschland 1,4, müsste aber 2,1 betragen, damit die Bevölkerung nicht schrumpft. Dieser Mangel wird durch ständige Zuwanderung ausgeglichen. Ich wette der Anteil der ethnischen Deutschen bzw. der eingeborenen Deutschen, wird in einigen Jahrzehnten unter 50 Prozent liegen. Und wie sieht es in einigen hundert Jahren aus? Ob das nun schlimm ist oder nicht, kann ich nicht genau sagen, yo.

    Dieser Kommentar soll nicht diskriminierend sein und ich will auch nicht irgendeine Hassdiskussion hier starten. Ich habe nichts gegen Ausländer und Asylsuchende. Denn wer verlässt schon freiwillig sein Land, seine Familie, Verwandten, Freunde, Nachbarn um in eine ungewisse Zukunft zu gehen? Die Leute werden indirekt dazu gezwungen. Ich denke es sind die gleichen destruktiven Kräfte, die die Völker dieser Erde seit Jahrtausenden zerstören, yo. Oder was meint ihr dazu?

    • Was sind denn bitte „ethnische Deutsche“? Deutschland, wie wir es heute kennen, existiert seit nicht einmal 150 Jahren. Davor gab es nur Bayern, Preußen, Thüringer, Friesen, Sorben etc. Noch bevor sich die ganzen Kleinstaaten zum Deutschen Reich zusammengeschlossen haben, vermischten sich die Germanen bereits mit anderen Stämmen, den Römern, den französischen Hugenotten und Polen. Von daher ist das ganze Gequatsche von „ethnischen Deutschen“ totaler Bullshit.

      Wenn man sich dagegen auf die Germanen bezieht, so sind diese in ihrer einstigen Form längst nicht mehr existent und würden diejenigen, die sich hier auf irgendwelche Traditionen berufen, in der Zeit zurück reisen, würden sich die Betreffenden nicht einmal mit den Germanen verständigen können. Der ganze Quatsch mit der angeblichen deutschen Kultur ist nämlich ebenso obsolet. Wir fahren auf römischen Straßen, benutzen lateinische Buchstaben sowie arabische Ziffern und selbst unsere deutsche Sprache ist ein hoffnungsloser Mischmasch.

      Wir sterben nicht aus, wir entwickeln uns lediglich weiter. Es ist vollkommen natürlich, dass bei diesem Prozess neues Genmaterial hinzukommt. Wie gesagt ist das sogar ein evolutionärer Vorteil, denn je seichter der Genpool, desto mehr Krankheiten und Anfälligkeiten. Außerdem sind wir ohnehin eine Kreuzung aus Cromagnon, Neandteraler und Denisova-Mensch. Unsere Kinder werden halt noch vielfältigere Gene haben, aber deshalb bleiben es immer noch unsere Kinder.

      Ebenso wird Deutschland nicht ewig in seiner heutigen Form fortbestehen. Vor 10.000 Jahren gab es noch kein Deutschland und in noch einmal 10.000 Jahren wird die Welt wieder anders aussehen. Es gibt ja heute auch kein Atlantis mehr, vom großen römischen Imperium existiert heute nur noch Italien, aus Persien wurde der Iran und über die anderen Kontinente reden wir lieber gar nicht erst. Das ist der Lauf der Dinge, nichts bleibt, wie es ist. Und das ist keineswegs so tragisch, wie es sich anhört. Evolution bedeutet Leben, Stillstand dagegen Tod.

  2. Yo, manche Menschen haben halt Angst vor Veränderungen und greifen deshalb die Ausländer an, was ich natürlich verurteile. Dies kann sogar so weit gehen, dass man sich zusammenschließt um gegen sie vorzugehen.

    Ich kenne da einen Bekannten, der hat mal ein paar Bier zu viel getrunken und mir da so einiges erzählt. Er interessiert sich, wie ich auch, für solche Themen wie Geheimgesellschaften, Verschwörungen, usw. Deshalb kamen wir so ins Gespräch, yo.

    Er erzählte mir er sei Mitglied in einer Untergrundorganisation. Diese hat in erster Linie das Ziel die weiße Rasse zu erhalten und auch die deutsche Kultur, Sprache und Lebensweise. Die Organisation ist nicht gewalttätig. Sie wissen, dass die Ausländer nicht ihre Feinde sind, sondern dass die Ursache wo anders liegt. Er sagte mir, dass sie seit etwa zehn Jahren existieren und immer mehr Mitglieder dazukommen.

    Er hat mir auch was von Freimaurern erzählt und meinte, dass diese keine Zukunft hätten. Sie würden sich durch ihre geheimen Zeichen und Symbole selbst verraten. Dieses System war früher effektiv, aber im 21. Jahrhundert, dem Internetzeitalter, ist so ein System zum Scheitern verurteilt, da man dank des Internets und solchen Internetseiten wie der euren sie ganz schnell enttarnen kann.

    Die Zukunft liegt seiner Meinung nach bei den Geheimdiensten, da diese nicht so blöd sind sich durch irgendwelche Zeichen zu verraten. Stellt euch mal vor, man spioniert in Nordkorea und hat einen CIA-Ausweis in seiner Tasche, das wäre ja ziemlich dämlich. Putin ist wohl so ein Beispiel für die Macht der Geheimdienste. Außerdem treffen sich die Freimaurer einmal in der Woche, um irgendwelche sinnlosen Rituale durchzuführen und ihrem Aberglauben nachzugehen. Die Geheimdienstleute dagegen arbeiten jeden Tag und sie machen sinnvolle Dinge, sie trainieren ihren Körper und Geist, zum Beispiel durch Sport, Schießübungen, Kampftraining, usw.

    Und genauso würde seine Untergrundorganisation es wohl auch machen, meinte er. Sie haben keine Symbole, Handzeichen, Logos oder ähnliches, sie haben noch nicht einmal einen Namen, denn wie heißt es doch so schön: Der schlimmste Feind ist der unsichtbare. Unter den Mitgliedern sind wohl auch ehemalige Geheimdienstleute, die ihr Wissen teilen, um diese Untergrundorganisation vor äußeren Feinden zu schützen.

    Und dann erzählte er mir noch, dass sie keine Lust haben in einer Gesellschaft zu leben, die immer mehr zu Grunde geht und immer verrückter wird. Er will auch nicht, dass seine Kinder in so einer Gesellschaft aufwachsen müssen. Deshalb wohl diese Untergrundorganisation.

    Er meinte auch, man kann sich da nicht so einfach bewerben und Mitglied werden, denn sonst könnte ja jeder kommen und die Organisation infiltrieren und dann zerschlagen. Deshalb sucht man sich potenzielle Mitglieder vorher aus, die infrage kommen könnten, und erstellt ein psychologisches Profil, um festzustellen, ob sie für die Organisation geeignet sind. Erst dann werden sie angeworben. Unter den Mitgliedern gibt es unter anderem auch Ärzte, Lehrer, Psychologen, Genetiker, Ingenieure, usw.

    Manche haben auch vor gezielt Menschen zu züchten. Dazu werden die Gene der Spender analysiert, um zu sehen, ob es keine Erbkrankheiten gibt. Er sagte, es sei unverantwortlich Kinder auf die Welt zu setzen, die dann sich ihr ganzes Leben lang quälen müssen aufgrund von Erbkrankheiten. Deshalb wäre es unsere Pflicht die technischen Möglichkeiten zu nutzen und Gendefekte rauszuzüchten. Außerdem wäre es von Vorteil auch Menschen mit einem höheren IQ bei der Zucht zu bevorzugen. Er sagte, Südkorea sei das beste Beispiel dafür, wie wichtig ein hoher IQ ist. Südkorea hat es geschafft innerhalb von einigen Jahrzehnten vom ärmsten Land der Welt zum reichsten Land zu werden, weil die Koreaner den höchsten Durchschnitts-IQ der Welt haben. Er meinte, er würde auch genetisch fremde Kinder großziehen, wenn sein Erbmaterial schlecht geeignet wäre. Unter den Mitgliedern sind wohl auch Angestellte, die bei Samenbanken und Genanalyselabors arbeiten, so dass sie die technischen Mittel hätten ihre Pläne umzusetzen. Er sagt, das was sie vorhaben sei nicht rassistisch, da ja Tier- und Pflanzenzüchter das gleiche tun würden. Außerdem werde dort in deren Untergrundorganisation niemand gezwungen sich auf eine künstliche Befruchtung einzulassen. Dennoch stehen dort wohl viele der Idee offen gegenüber.

    Er erzählte auch, dieses ganze Multikulti würde durch die Vermischung bald zu Monokulti führen und dann würde es keine Vielfalt mehr geben. Deshalb würden sie sich gegen das Aussterben der Weißen einsetzen, so wie die Umweltschützer bedrohte Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben bewahren wollen. Des Weiteren haben sie auch vor komplett in den Untergrund zu gehen, also unter die Erde, wenn es in 200 Jahren keine Weißen mehr gibt. Dies würden sie zum Teil auch jetzt schon tun, allerdings nur zu Testzwecken. Dort würden sie dann später dauerhaft leben und nur ab und zu rauskommen. Man kann sich dann ja leicht tarnen, indem man eine Perücke aufsetzt oder sich die Haare färbt. Die Augenfarbe wird mit entsprechenden Kontaktlinsen verschleiert und die Hautfarbe wird mit Bräunungscreme angepasst, so dass man unerkannt unter den Nichtweißen sich bewegen kann. Er meint die hätten alles schon für Jahrzehnte im Voraus geplant.

    Außerdem haben sie gewisse Regeln, an denen sich jeder orientieren muss, sonst wird man evtl. verbannt. Diese klingen recht edel, zum Beispiel soll man keine Gewalt anwenden, außer bei Notwehr und dann auch nur wenn es unbedingt erforderlich ist. Man soll sich nicht von seiner Habgier und Herrschsucht leiten lassen, denn diese sind wie eine Drogensucht, egal wie viel man davon hat, es ist nie genug. Deshalb kaufen sich auch manche Superreichen immer mehr Schmuck, Sportautos, Villen und sonstige Luxusartikel selbst wenn sie die Sachen nie benutzen. Und die Machthaber und Herrscher wollen immer mehr erobern, am liebsten die ganze Welt, egal wie groß ihr Reich ist. Das sind niedere Triebe von denen sich die Leute da leiten lassen. Nur dumme Tiere folgen stets ihren Trieben. Wenn man seinen Trieben blind folgt ist man fremdbestimmt und nicht frei. Deshalb leben auch die Mitglieder dieser Untergrundorganisation in ähnlichen Verhältnissen wie Harz-4-Empfänger, obwohl ihnen viel Kapital zur Verfügung steht, weil sie sinnlosen materiellen Besitz ablehnen. Die haben auch noch andere Grundsätze, aber die fallen mir im Moment nicht mehr ein, da ich zu dem Zeitpunkt auch einen sitzen hatte und mir nicht alles merken konnte.

    Ganz schön krass, yo oder was meint ihr dazu?

    • Die Untergrundorganisation, in der Dein Bekannter ist, hört sich stark nach dem Ku Klux Klan an, abgesehen vom angeblichen Gewaltverzicht. Der KKK ist übrigens eine freimaurerische Organisation mit geheimen Zeichen und Handschlägen.

      Das Ziel der beschrieben Organisation ist in jedem Falle rassistisch und wird zu keiner Verbesserung beitragen. Wie wir in unseren Artikeln deutlich dargelegt haben, sind wir Europäer von Anfang an eine Mischrasse und haben meist von kulturellem Austausch profitiert. Ohne Multikulti hätten wir keine Straßen, keine Nudeln oder Kartoffeln, wir würden nicht einmal Hochdeutsch sprechen. Das christliche Abendland ist erst recht eine Lüge, denn das Christentum kommt aus dem Nahen Osten, wo es sich aus dem Judentum entwickelte, welches wiederum ein Mischmasch aus ägyptischem Sonnenkult und persischem Zoroastrismus ist.

      Wir sind also schon immer eine Multikultur gewesen und wer das leugnet, lügt sich selbst in die Taschen. Einen Geheimbund zu gründen, um den natürlichen Lauf der Dinge zu verhindern, halten wir daher für äußerst fragwürdig. Noch dazu, wenn dieser Geheimbund für Eugenik eintritt und damit das freimaurerische Prinzip von der „Veredelung des Menschen“ propagiert. Wo die Liebe hinfällt, können diese Rassisten am Ende sowieso nicht verhindern.

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