Thüringer Neonazi uriniert auf Kinder

Christoph S. aus Sömmerda ist wahrlich nicht die hellste Kerze auf der Torte. Die Förderschule in Kölleda verließ er nach der 8. Klasse ohne Abschluss. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits schwer alkoholabhängig. Als Taugenichts landete er schnell auf der schiefen Bahn. Sein Vorstrafenregister umfasst Diebstahl, Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung, Störung der Totenruhe und Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen. Alles in allem eine gescheiterte Existenz.

Es ist geradezu zu symptomatisch, dass solch ein unterbelichteter Schulabbrecher, Alkoholiker und Kleinkrimineller den Weg in die rechte Szene findet. Denn dort kann sich jeder noch so degenerierte Bleps als Herrenmensch fühlen. Jemand wie Christoph S., der in der Gesellschaft ganz unten steht, braucht nämlich zur Selbstbestätigung ein Feindbild, auf dass selbst er noch herabblicken kann. Das sind natürlich in erster Linie die Ausländer. Die Welt ist ja so einfach, wenn man 99% ihrer Bevölkerung zu minderwertigen Untermenschen degradieren kann, da hat der Tag Struktur.

Bereits 2007 drohte Christoph S. damit, ein Asylheim niederzubrennen. Nun hat der inzwischen 32-Jährige in einer Berliner S-Bahn auf zwei ausländische Kinder uriniert. Welch glanzvolle Heldentat (Achtung: Ironie!), zwei kleinen Kindern seinen Schwanz in Gesicht zu halten und sie anzupinkeln. Selbstverständlich hatte Christoph S. zur Tatsein sein „arisches“ Blut wieder einmal mit 2 Promille Alkohol verdünnt. Er und sein Kumpan wurden kurz darauf von der Polizei verhaftet, welche von Zeugen herbeigerufen worden war. Nun darf er wieder zurück ins Gefängnis, aus dem er erst ein halbes Jahr zuvor entlassen wurde.

Warum wir ausgerechnet diese Geschichte herausgreifen? Weil sie exemplarisch für den braunen Pöbel ist. Was sich da selbst als „Herrenmenschen“ bezeichnet, ist in Wahrheit der allerletzte Bodensatz der Gesellschaft. Bildungsfern, leicht zu manipulieren, versoffen, unzivilisiert, dreckig und kriminell. Es ist ein Rätsel, wie sich solch missratene Subjekte überhaupt selbst aushalten können? Ein noch größeres Mysterium ist jedoch, warum sich tausende Menschen aus der Mitte der Gesellschaft mit so etwas abgeben? Kaum einer von denen würde wohl selbst Kinder anpissen, aber sich durchaus mit so jemandem protestierend vor ein Asylheim stellen. Und es soll bloß niemand glauben, die Politiker der Naziparteien seien besser als ihre Fußsoldaten. In den NPD-Fraktionen wimmelt es ebenfalls von Stiefeltretern, Bombenlegern und Kinderschändern, auch wenn diese etwas intelligenter als ihre Schlägertruppen daherkommen.

2 Kommentare zu “Thüringer Neonazi uriniert auf Kinder

  1. (…) Es ist doch offensichtlich, dass dieser Mensch genau wie die Flüchtlinge Hilfe braucht. Hat es gut getan, diesen Beitrag zu schreiben? Seinen ganze Zorn auf eine „gescheiterte Existenz“ abzuwälzen, wie ihr Ihn bezeichnet? Na dann wisst Ihr ja bestens bescheid, über das emotionale Innenleben dieses Menschen. (…)
    Ich könnte ja wetten, dass ich jetzt als Neonazi oder betroffener Hund bezeichnet werde. Das würde das, was ich über den Autor grade denke ja nur wunderbar bestätigen.

    • „Es ist doch offensichtlich, dass dieser Mensch genau wie die Flüchtlinge Hilfe braucht.“

      Sie haben tatsächlich Recht, dass Chrisoph S. Hilfe braucht. Da gibt es so einen Verein namens „Exit“. Allerdings muss er diese Hilfe auch wollen.

      „Hat es gut getan, diesen Beitrag zu schreiben?“

      Ehrlich gesagt ja! Sie scheinen zu verkennen, was wir mit diesem Artikel bezwecken. Da gibt so hasserfüllte Faschisten, die glauben, sie seien Herrenmenschen, benehmen sich aber wie die allerletzten Barbaren. Diese Leute sind gefährlich, weil ihr Hass tötet und kämen sie an die Macht, würde alles in einem einzigen großen Genozid enden. Wir wissen das, weil es schon einmal geschehen ist.

      Was wir hier machen, ist diesen Wilden einen Spiegel vorzuhalten. Vielleicht erkennen sie dadurch sogar, wie hässlich ihr Verhalten ist und wachen endlich auf. Wenn nicht, dann haben wir zumindest dafür gesorgt, dass ihnen andere nicht folgen.

      „Na dann wisst Ihr ja bestens bescheid, über das emotionale Innenleben dieses Menschen.“

      Klar. Es ist mehr als offensichtlich, dass seine Seele von Hass zerfressen ist. So sehr, dass er kleine Kinder anpinkelt, die nun wirklich nichts für seine Lebensumstände können.

      „Ich könnte ja wetten, dass ich jetzt als Neonazi oder betroffener Hund bezeichnet werde.“

      Bis jetzt sehen wir dafür keinen Anlass. Also wohl eher nicht.

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