Ken Jebsen zur Anti-TTIP-Demo, Syrien und Flüchtlingskrise

Laut Spiegel waren am 10. Oktober in Berlin eine Viertelmillion Rechtspopulisten unterwegs. Diese verglich der Spiegel dann auch gleich noch mit dem republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Nur ist Trump dummerweise für TTIP, da genau seine Wählerklientel von solchen Freihandelsabkommen profitiert. Sollte er zudem die US-Präsidentschaftswahl gewinnen, wird der Spiegel wohl nie wieder ein schlechtes Wort über ihn verlieren. Dann wäre er nämlich ganz plötzlich der Gute und jede Kritik an ihm rechtspopulistisch.

Ähnlich lächerlich sind die Verlautbarungen des Spiegels zu Russlands Einsatz in Syrien. Wer dagegen mal echten Rechtspopulismus erleben will, der muss Anne Will einschalten.

2 Kommentare zu “Ken Jebsen zur Anti-TTIP-Demo, Syrien und Flüchtlingskrise

    • Über dieses Video von Ken Jebsen haben wir uns ebenfalls sehr gewundert. Die vermeintliche Drohung gegen Trump-kritische Journalisten scheint noch eher ironisch gemeint zu sein, da die Massenmedien ja bisher immer US-loyal waren, sich aber hinter Clinton gestellt hatten. Jetzt sind sie in der Zwickmühle, ob sie weiterhin Trump-kritisch oder US-loyal sein sollen, da beides zusammen schlecht geht.

      Der eigentliche Knackpunkt ist Jebsens Freude über Trumps Wahlsieg. Bisher hatte er sich immer gegen Rechtspopulisten wie Jürgen Elsässer, Pegida und die AfD gestellt. Wieso ist also jetzt auf einmal für Trump? Die Massenmedien, welche man ja durchaus kritisch sehen kann, hatten keineswegs Unrecht, als sie Trump als Sexisten und Rassisten bezeichneten.

      Des Weiteren sollte gerade einem kritisch denken Menschen wie Jebsen klar sein, dass ein Milliardär wie Donald Trump ebenso zum Establishment gehört, wie Hillary Clinton. Der Typ ist doch kein Volkstribun, weil sein Auftreten so unflätig ist, wie das mancher Gossenkids. Trump ist ein Hochgradfreimaurer und wird als solcher niemals der herrschenden Elite in die Suppe spucken. Er mag ein schwer zu kontrollierender Egomane sein, aber er weiß sehr wohl, wo die Grenzen seiner eigenen Macht liegen. Das beweist schon die Wahl seines zukünftigen Finanzministers, welcher aus dem Hause Goldman-Sucks stammt.

      Was Ken Jebsen da abgeliefert hat, ist wieder mal ein Schnellschuss, ohne zu recherchieren und nachzudenken. Das wird ihm hoffentlich noch leidtun, denn im Team von KenFM gibt es noch andere Journalisten, denen etwas mehr an ihrem guten Ruf liegt.

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