Wie objektiv ist Wikipedia?

Da wir selbst ab und an auf Wikipedia recherchieren, haben wir uns diese Frage schon des Öfteren gestellt. Dabei ist uns aufgefallen, dass Wikipedia insbesondere im Bereich Wissenschaft durchaus gute Artikel bietet.

Kritisch wird es, sobald es um aktuelle Politik und Themen wie Krieg, 9/11, Klimawandel oder UFO-Forschung geht. In all diesen Bereichen findet man nur die offiziellen Versionen und für Kritiker hagelt es schnell mal Bezeichnungen wie „Verschwörungstheoretiker“. In der amerikanischen Wikipedia geht das sogar so weit, dass jegliche Kritik an den US-Streitkräften konsequent unterbunden wird.

Bei den Administratoren fällt schnell auf, dass einige 7 Tage die Woche rund um die Uhr arbeiten. Selbst einem Arbeitlosen könnte nicht dermaßen langweilig sein, dass er über Jahre hinweg immer auf denselben Artikeln herumtrollt. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich um bezahlte Forentrolle im Dienste von Think Tanks und Geheimdiensten handelt. Die folgende Doku beleuchtet das unseriöse Treiben auf der freien Internet-Enzyklopädie sehr detailliert am Beispiel des Artikels über den Historiker Daniele Ganser.

4 Kommentare zu “Wie objektiv ist Wikipedia?

  1. Wichtiges Thema. Guter Artikel!

    Ob Hochgradfreimaurer Goethe, der zu Beginn zitiert wird, allerdings auch jemand war, zu dem man aufsehen sollte, sei dahingestellt.

  2. Apropos Ken Jebsen.
    Ich habe das Gerücht vernommen, dass er angeblich demnächst in Plauen bei der Anti-Asyl Demo „Wir sind Deutschland“ auftreten soll. Ich weiß aber nicht, was da dran ist, habe nicht recherchiert.

    • Er war tatsächlich in Plauen, aber er hat sich dort sehr FÜR Flüchtlinge eingesetzt, die Fluchtursachen hinterfragt und dabei die Systemfrage gestellt. Erstaunlicherweise hat er dafür Applaus bekommen, was Zweifel daran aufkommen lässt, dass dort ausschließlich Nazis waren. Wichtig ist jedenfalls, was er dort gesagt hat und das ist keine braune Propganda.

    • Hier gibt es noch ein Auswertungsvideo zu Plauen, was sehr interessant ist. Es waren tatsächlich auch Rechte dort, die Ken Jebsen ausgebuht haben, aber sie waren in der Minderheit. Die Motive von Ken kann ich verstehen, denn er wollte einen Beitrag dazu leisten, dass die Aktion in Plauen eben nicht zum nächsten Pegida-Ableger mutiert. Er stellt sich auf jeden Fall gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit.

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