KenFM zu Flüchtlingen und Geschichtsrevisionismus

Da wir in den letzten Wochen technische Probleme hatten, konnten wir lange Zeit nichts Aktuelles bloggen. In der Zwischenzeit ist viel passiert. U.a. wurden die Flüchtlinge von zweifelhaften NGOs instrumentalisiert, hinter denen sich US Think Tanks verbergen. Dabei geht es nicht wirklich darum, Flüchtlingen zu helfen und erst recht nicht, die Fluchtursachen zu benennen. Europa soll einfach nur destabilisiert und nach rechts gerückt werden, was bei den französischen Wahlen ja auch prima geklappt hat.

Jetzt wird Ken Jebsen natürlich wieder Rechtspopulismus vorgeworfen, doch er argumentiert gar nicht gegen Flüchtlinge, sondern lediglich gegen ihre Instrumentalisierung. Er ruft darüber hinaus zu echter humanitärer Hilfe auf, was kein Rechtspopulist jemals tun würde. Ebenso verurteilt er die Finanzspritzen an die Türkei, damit Sultan Erdogan Flüchtlinge aus Europa fernhält.

Was andere reden ist dagegen viel skandalöser, doch darüber regt sich in den Massenmedien niemand auf. Z.B. wenn Angela Merkel sich voller stolz darüber äußert, dass kurdische Kinder nach den deutschen Panzerabwehrraketen „Milan“ benannt werden. Diese kranke Psychopathin freut sich allen Ernstes, dass Kinder nach Waffen benannt werden, von denen sie dann getötet werden?

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nahm indes auf dem Weltkongress der Zionisten Adolf Hitler in Schutz und schob die Schuld an der Shoa auf die Palästinenser. Nun mag Hitler sich tatsächlich mit dem Großmufti von Jerusalem getroffen haben und gewiss lagen die beiden auf einer Wellenlänge. Aber der eliminatorische Antisemitismus des deutschen Faschismus ist ein historischer Fakt, der sich anhand von Hitlers Reden und „Mein Kampf“ zweifelsfrei belegen lässt.

Netanjahus nachweislich falsche Behauptung würde in Deutschland als Holocaustverharmlosung schnell zu einer entsprechenden Anzeige führen. Jeder deutsche Politiker würde mit einer vergleichbaren Äußerung politischen Selbstmord begehen und könnte anschließend maximal noch bei der NPD oder dem III. Weg Karriere machen. Aber Netanjahu lässt man das einfach so durchgehen. Was sagen eigentlich die Antideutschen dazu? Die müssten ja nun entweder Israels Staatsoberhaupt kritisieren oder die deutsche Schuld am Holocaust relativieren. Schwierig, schwierig. Am wahrscheinlichsten werden sie Netanjahus Bemerkung einfach ignorieren und den offensichtlichen Widerspruch auf diese Weise gekonnt umschiffen.

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