Die Löwenpfote – Reiß dir das Herz heraus

von Shinzon

Geheimhaltung ist das oberste Gebot der Freimaurerei. Die Logenmitglieder schwören, sich eher das Herz herauszureißen, als die Geheimnisse der Loge zu verraten. Für diesen Schwur gibt es eine entsprechende Geste, welche das Herausreißen des Herzens andeutet. Im Gegensatz zur offenen Hand auf dem Herzen werden dabei die Finger der Hand umgeknickt. Es gilt dabei zu beachten, dass nur die Fingergelenke geknickt werden und nicht die komplette Hand zur Faust geballt wird.

Diese Geste erinnert an die Tatze einer Raubkatze mit eingefahrenen Krallen. Sie wird daher mitunter „Löwenpfote“ genannt. Böse Zungen sprechen zuweilen auch von der „Teufelskralle“, was jedoch nicht dem offiziellen Freimaurerjargon entspricht.

Time Pat Robertson

Der Faustpfad der Pop-Okkultur

Eine Betrachtung erhobener Fäuste in der Sportindustrie lohnt sich kaum, da es sich entweder um Gesten des Triumphes handelt oder beim Boxen einfach dazu gehört. Ähnlich sieht es bei Filmen wie „Vier Fäuste für ein Halleluja“ aus. Wo geprügelt wird, ist ein freimaurerischer Kontext weitgehend auszuschließen.

Anders sieht es da schon in der Musikindustrie aus. Mit Fäusten lässt sich kein Instrument spielen und insbesondere die erhobene Faust ist hier besonders verräterisch.

Savages - Faust

Bei Unheilig ist der Fall ebenfalls klar. Der erhebt seine Faust garantiert nicht mehr zum Widerstand, sondern nur noch, um dem Establishment zu huldigen.

Graf Faust

Die erhobene Faust – Zeichen der Stärke

von Shinzon

Die erhobene Faust kann mehrere Bedeutungen haben. Allen voran ist sie ein Zeichen der Stärke sowie der Manneskraft. Was Letzteres angeht hat sie geradezu phallische Bedeutung. In erster Linie symbolisiert die erhobene Faust jedoch Angriffsbereitschaft, was nahe liegend ist. Immerhin lässt es sich mit Fäusten prima prügeln.

Faustkampf

Die erhobene Faust kann gleichermaßen für einen Triumph stehen, was insbesondere im Sport oft zu beobachten ist.

Faust Triumph

Zuweilen bringt die erhobene Faust aber auch Protest zum Ausdruck. Eines der bekanntesten Beispiele für diese Auslegung sind die beiden afroamerikanischen Sprinter Tommie Smith und John Carlos, welche am 16. Oktober 1968 auf dem Siegerpodest der Olympischen Spiele in Mexiko ihre Fäuste zum stillen Protest erhoben hatten. Sie wollten damit gegen den Rassismus in ihrer Heimat demonstrieren.

Tommie Smith & John Carlos

Tommie Smith & John Carlos

Wenn die Faust mit dem Handrücken nach außen vor den Körper erhoben wird, handelt es sich dagegen zweifelsfrei um eine Drohgebärde.

Bruce Lee

Bruce Lee

In der Freimaurerei ist es mitunter üblich, sich mit der erhobenen Faust zu grüßen. Allerdings ist die Faust ein uraltes, universelles Symbol, weshalb sie als Erkennungszeichen unbrauchbar ist. Ob es sich um einen Freimaurergruß handelt, hängt daher stark vom Kontext ab.

Loge zur erhobenen Faust

Dies gilt insbesondere für Politiker aus dem linken Spektrum. Es mag zwar durchaus sein, dass der Rotfront-Gruß auf die Freimaurerei zurückgeht, jedoch hat sich die erhobene Faust längst im Lager der Sozialisten und Kommunisten etabliert, weshalb von einer Gleichsetzung abzusehen ist. Obgleich einige führende Persönlichkeiten des ehemaligen Ostblocks Freimaurer waren, trifft dies nicht auf die breite Masse der Linken zu.

Nelson Mandela

Nelson Mandela

Ganz anders sieht es da schon bei dem norwegischen Rechtsterroristen Anders Behring Breivik aus, der mit erhobener Faust in die Gerichtsverhandlung ging. Einige rechte Verschwörungstheoretiker nahmen dies zum Anlass, ihn als Kommunisten darzustellen, was selbstverständlich vollkommen absurd ist. In diesem Falle geht der Gruß mit der Faust tatsächlich auf die Freimaurerei zurück, welcher Breivik angehörte.

Breivik Faust

Unterstrichen wird dies dadurch, dass während der Verhandlung auch andere Freimaurergesten bei ihm zu beobachten waren. An diesem Beispiel zeigt sich sehr deutlich, wie wichtig es ist, auf den Kontext zu achten und Hintergründe zu recherchieren.

Breivik Faust angewinkelt

War die SED ein Freimaurerkonstrukt?

Bei der Bildersuche im Internet findet man unter dem Schlagwort „Freimaurerhandschlag“ immer wieder das Logo der Sozialistischen Einheitspartei. Doch war die SED wirklich ein Freimaurerkonstrukt? Welche ihrer Gründer tatsächlich Freimaurer waren, ist unbekannt. Zumindest der weibliche Teil kann jedoch weitgehend ausgeschlossen werden. Bis zum Mauerfall 1989 hatte die Partei rund 2,3 Millionen Mitglieder und die wenigsten davon dürften Freimaurer gewesen sein. Es gab nicht mal in Gesamtdeutschland auch nur annähernd so viele Logenbrüder.

Beim SED-Logo handelt es sich jedenfalls definitiv nicht um einen Freimaurerhandschlag. Das Logo symbolisiert viel mehr die Vereinigung von KPD und SPD in der russischen Besatzungszone, welche 1946 zur Gründung der SED führte. Das Logo erinnert sogar sehr stark an den Handschlag zwischen Otto Grotewohl (1894-1964) und Wilhelm Pieck (1876-1960). Sofern die beiden Freimaurer waren, haben sie es zu diesem Anlass jedenfalls nicht nach außen getragen.

Historischer Handschlag zwischen Otto Grotewohl & Wilhelm Pieck

Historischer Handschlag zwischen Otto Grotewohl & Wilhelm Pieck

Wir wollen hier auf keinen Fall die SED in Schutz nehmen, zumal es in der DDR an anderer Stelle sehr wohl Freimaurersymbolik gab. Wir wollen aber auch keine Desinformation verbreiten und überall Freimaurerhandschläge hineininterpretieren, wo überhaupt keine sind. Die Geschichte der DDR betrachten wir dabei objektiv und differenziert.

Freimaurerhandschläge – Schlag ein, wenn du ein Freimaurer bist

von Shinzon

Geheime Handschläge sind seit jeher eine beliebte Methode von Geheimbünden, sich untereinander zu identifizieren. Allein bei den Freimaurern gibt es eine Vielzahl von Handschlägen, die Auskunft über Mitgliedschaft und Grad geben können. Es ist dabei wichtig, ganz genau zu wissen, worauf es zu achten gilt. Nicht jedes Händeschütteln unter Staatsmännern oder Prominenten ist ein Freimaurerhandschlag und im Internet kursieren zahlreiche falsch interpretierte Bilder, die ganz normale Handschläge zeigen. Um solche Verwechslungen zu vermeiden, betrachten wir an dieser Stelle einige der wichtigsten Handschläge.

Der bekannteste Handschlag ist die einfache Begrüßung, bei der mit dem Daumen zweimal kurz und einmal lang auf den ersten Knöchel vom Zeigefinger des Gegenübers gedrückt wird. Dieser Handschlag stammt ursprünglich von den Steinmetzbruderschaften und wurde später von der Freimaurerei übernommen.

Die Handschläge für die ersten drei Grade sind ebenfalls kein Geheimnis mehr. Sie sind relativ simpel und leicht zu erlernen. Bei allen dreien umklammern sich die Finger. Der Lehrling drückt dabei mit dem Daumen auf den Zeigefinger des Gegenübers, da dies der erste Finger ist und dementsprechend auf den ersten Grad hindeutet. Dieser Handschlag wird „Boas“ genannt.

Handgriff Boas

Der Geselle drückt den Mittelfinger des Gegenübers. Die Bezeichnung dieses Handschlags lautet, man ahnt es schon, „Jachin“.

Handgriff Jachin

Der Meister drückt schließlich auf den Ringfinger des Gegenübers. Dritter Finger gleich dritter Grad. Dieser Handschlag wird „Machaben“ genannt.

Handgriff Machaben

Ein weiterer Handgriff der Meister nennt sich „Ma-Ha-Bone“. Dabei berühren Zeige- und Mittelfinger die Innenseite des Handgelenks des jeweiligen Gegenübers. Dieser Handschlag ist einer der auffälligsten.

Handgriff Ma-Ha-Bone

Bei den Johannismeistern ist es außerdem üblich, dass jeder Bruder seinen rechten Daumen zwischen Daumen und Zeigefinger des anderen legt und die übrigen Finger gegen des anderen Handwurzel drücken.

(Bild folgt)

Die höheren Grade haben ebenfalls ihre Hand- und Armgriffe. Die „Mark Master“ des vierten Grades haben gleich zwei recht ähnliche Handgriffe. Bei beiden werden die Daumen aufgestellt und gegeneinander gedrückt. Bei der ersten Version umklammern sich dabei alle restlichen Finger. Bei der Version Nummer 2 werden Zeige-, Mittel und Ringfinger geschlossen gegeneinander gedrückt, während die kleinen Finger sich verhakeln.

Handgriffe Mark Master

Die Andreasmeister legen z.B. wechselseitig mit beiden Händen ihre Daumen in des anderen Armbeugen und umschließen mit den übrigen Fingern gegenseitig ihre Ellenbogen.

Armgriff fünfter Grad

Die Liste der Handschläge ist noch weitaus länger. Bei 33 Graden in verschiedenen Systemen kommt ganz schön was zusammen. Als Außenstehende müssen wir an dieser Stelle leider passen, da wir weder alle Handschläge beschreiben noch korrekt zuordnen können. Um Desinformation vorzubeugen, werden wir also abwarten müssen, bis wir genauere Informationen aus zuverlässiger Quelle haben.

Geheime Handschläge gibt es darüber hinaus nicht nur bei den Freimaurern, sondern auch bei anderen Bruderschaften wie dem Ku Klux Klan. Das ist nicht einmal überraschend, denn der KKK wurde von Freimaurern gegründet und von Großmeistern wie Albert Pike (1809-1891) unterstützt.

Helmut Schmidt – der Freimaurer

Als der SPD-Politiker Helmut Schmidt (1918-2015) am 10. November letztes Jahres starb, war uns dies keine Meldung wert. Überhaupt interessiert uns der Tod von Prominenten nur in soweit, wie es dabei zu Ungereimtheiten kommt. Bei Helmut Schmidt war dies nicht der Fall. Sein Ableben hatte vor allem mit seiner Zigarettensucht zu tun und trotz dieser erreichte er ein stolzes Alter von 96 Jahren.

Es gibt auch sonst keinerlei Anlass, Helmut Schmidt in irgendeiner Weise zu würdigen. Der ehemalige Bundeskanzler der Bananenrepublik Deutschland war in seinem politischen Wirken derart konservativ, dass er selbst von der CDU gelobt wurde. Neben seiner politischen Karriere war Schmidt bis zu seinem Tod Mitherausgeber der Zeit. Darüber hinaus war ein enger Freund des Bankiers Eric M. Warburg (1900-1990) und wurde Mitglied in der von Warburg gegründeten Atlantik-Brücke.

Alles in allem war Helmut Schmidt also niemand, den die alternativen Medien zitieren sollten. Dennoch geschah genau dies, nachdem er sich in den letzten Jahren für eine freundschaftliche Beziehung mit Russland engagierte. Völlig unreflektiert wurde diese Einstellung umjubelt, ohne das Szenario des neuen Kalten Krieges zu hinterfragen. Schaut man nämlich etwas genauer hin, stellt man fest, dass beide Machtblöcke von Freimaurern kontrolliert werden und ein eben solcher war auch Helmut Schmidt.

Im Jahr 2000 hielt der ehemalige Bundeskanzler eine wegweisende Rede vor Hamburger Logenbrüdern, in der er die Verschwiegenheit der Freimaurerei kritisierte. „Tue Gutes und Rede darüber“, sollte ihm zufolge das Motto der Freimaurer sein. Natürlich nicht ohne Eigennutz, denn er hob dabei die erzieherische Methodik hervor, mit der die Freimaurer sich selbst als Wohltätigkeitsorganisation in den Köpfen der Menschen verankern sollten. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch: „Tue Schlechtes und schweige darüber.“

Zu den Schlechten Dingen der Freimaurerei, die bei Schmidts Rede auffallen, zählt unter anderem die Abwesenheit von Frauen. Obgleich es schon lange auch Frauenlogen sowie gemischte Logen gibt, sind die Freimaurer in der Mehrheit bis heute ein extrem sexistischer Herrenclub. Zudem sind sie absolut verlogen. Wer über Wohltätigkeit schwafelt und gleichzeitig Coca Cola ausschenkt, kann einfach nicht ernst genommen werden. Was steckt denn da für eine Logik dahinter? Gewerkschafter in Kolumbien erschießen ist okay, wir sammeln dann Spenden für die Waisenkinder? Die Freimaurer sind und bleiben ein elitärer Haufen von Kapitalisten, die sich trotz aller Ausbeutung der arbeitenden Massen ein positives Image geben wollen.

Der Herr der Freimaurerringe

In der Musikindustrie wimmelt es gleichermaßen wie in der Filmindustrie von Freimaurern. Und auch hier lohnt sich ein Blick auf die Finger, um die Betreffenden als solche zu identifizieren.

Ein Großmeister mit rotem Ring der hohen Grade ist der Satanist und Schockrocker Marilyn Manson.

Freemanson

Nicht mal auf Jamaika hat man seine Ruhe vor den Freimaurern. Der Dancehall-Sänger Vybz Kartel lässt sich immer wieder mit Freimaurerring ablichten. Fragen der Journalisten weicht er dabei stets aus.

Vybz Kartel mit Logenbruder Jay-Z

Vybz Kartel mit Logenbruder Jay-Z

Vybz Kartel - Masonic Ring

Ein Freimaurerring für jeden Finger

Wenn man nach Freimaurerringen und anderem Identifikationsschmuck in Filmen sucht, muss man oft sehr genau hinsehen. Dennoch gibt es zahlreiche Beispiele und selbstverständlich kann bei den betreffenden Schauspielern davon ausgegangen werden, dass sie den Schmuck nicht nur als Requisite tragen.

Eines der prominentesten Beispiele ist der von Harvey Keitel gespielte Freimaurer, welcher Nicholas Cage am Ende von „Das Vermächtnis der Tempelritter“ (2004) die Hand reicht. Er outet sich mit seinem Ring, womit dieser Film restlos zur Freimaurerpropaganda verkommt. Es gibt übrigens ein alternatives Ende, welches zeigt, wie es Nicholas Cage’s Rolle ergangen wäre, wenn er nicht ebenfalls ein Logenbruder wäre.

Harvey Keitels Ring

In „Mord an der Themse“ (1979) wird der legendäre Jack the Ripper mit Elementen aus Sherlock Holmes kombiniert. Wo sich frauenverachtende Serienmörder herumtreiben, sind die Freimaurer nicht weit.

Mord an der Themse - Masonic Ring

„From Hell“ (2001) ist ein weiteres freimaurerisches Machwerk um den Frauenmörder Jack the Ripper, in dem die Symbole der Loge allgegenwärtig sind. Darunter selbstverständlich dutzende Freimaurerringe.

From Hell - Masonic Ring

„Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ (2003) ist nichts anderes als ein Freimaurerclub, wie man schon überall an den Türen sehen kann. Der mysteriöse Gegenspieler, der sich als Prof. Moriarty (Richard Roxbourgh) herausstellt, ist ebenfalls ein Freimaurer, wie sein Ring verrät. Moriarty beabsichtigt nebenbei bemerkt, die Welt in einen Krieg zu stürzen. Selbiges hat er auch in „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ (2011) vor. Es gibt noch eine weitere interessante Verbindung, denn „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ basiert auf einer Comic-Serie von Alan Moore, der bereits die Vorlage von „From Hell“ verbrochen hat.

Freimaurerring & Totenkopfstock

Neben solch offensichtlichen Beispielen, gibt es auch Filme, in denen man keinen Freimaurerschmuck erwarten würde. So zum Beispiel in „Aliens – Die Rückkehr“ (1986). In diesem Trägt Sgt. Apone (Al Matthews) einen Freimaurerring. Offenbar wollen die Freimaurer damit andeuten, dass es sie noch in ferner Zukunft geben wird und sie ihren Dreck über das gesamte Universum verbreiten wollen. In diesem Film endet der Freimaurer jedoch als Xenomorphenfutter.

Apones Masonic Ring

In „Gilbert Grapefruit“ (1993) trägt Ken Carver (Kevin Tighe) einen Freimaurerring.

Gilbert Grapefruit - Masonic Ring

Ausgerechnet ein korrupter Sheriff (Kris Kristofferson) entpuppt sich in „Lone Star“ (1996) als Freimaurer.

Lone Star - Masonic Ring

Im Psychothriller „U-Turn – Kein Weg zurück“ (1997) ist Jake McKenna (Nick Nolte) stolzer Besitzer eines Freimaurerrings.

U-Turn - Masonic Ring

In „Apocalypse Watch“ (1997) trägt der Ermittler Wesley Sorenson Freimaurerschmuck am Finger. Die Rolle wird von Al Matthews gespielt, welcher zuvor schon in „Aliens“ einen Freimaurerring tragen durfte. Dies kann als eindeutiges Indiz dafür gewertet werden, dass nicht nur die Rolle, sondern der Darsteller ein Freimaurer ist.

Apone-Calypse Ring

In „Rosewood Burning“ (1997) tragen sowohl Weiße wie auch Schwarze Freimaurerringe. Das ist total anachronistisch, denn die Handlung spielt 1923 und damals waren Afroamerikaner in den Logen noch absolut unerwünscht.

Rosewood - Masonic Ring_1

Rosewood - Masonic Ring_2

„Magnolia“ (1999) erzählt die Geschichten mehrerer Menschen in kleinen Episoden. Die Verbindungen der Personen untereinander sowie zur Freimaurerei ergeben sich erst im Laufe des Films. Der Showmaster Burt Ramsey (Ricky Jay) gehört auf jeden Fall zum Club, wie ein Blick auf seinen kleinen Finger offenbart.

Magnolia - Masonic Ring

In „Hollywood Cops“ (2003) darf wieder mal ein Afroamerikaner (Keith David) einen Freimaurer in gehobener Position spielen.

Hollywood Cops - Masonic Ring

Der Waffenhändler Joey (Luke Goss) aus „Cool & Fool – Mein Partner mit der großen Schnauze“ (2005) ist ebenfalls dick im Freimaurergeschäft.

Cool & Fool - Masonic Ring

In „Domino“ (2005) trägt der TV-Produzent Mark Heiss einen Freimaurerring. Die Rolle wird von Christopher Walken verkörpert, welcher bereits in der extrem freimaurerisch-sexistischen Verfilmung „Die Frauen von Stepford“ den Kopf einer Geheimloge darstellte.

Domino - Masonic Ring

Elmer C. Robinson zeigt seinen Freimaurerschmuck in „Lonely Hearts Killers“ (2006). Der Schauspieler John Travolta ist damit der Beweis, dass Freimaurerei und $cientology sich nicht gegenseitig ausschließen. Beides ergänzt sich viel mehr.

Lonely Hearts - Travolta Mason

In „Helden der Nacht – We own the Night“ (2007) trägt Deputy Chief Albert Grusinsky (Robert Duvall) den okkulten Fingerschmuck.

Helden der Nacht - FM Ring

Sogar in einem bescheuerten Animationsfilm wie „Flutsch und weg“ (2006) trägt der Bösewicht einen Freimaurerring. Die Konditionierung fängt also schon im Kinderprogramm an.

Flutsch und Weg - FM Ring

Neben Ringen gibt es auch Freimaurerpins, die als Zeichen der Identifikation getragen werden können. Der Bankmanager in der Stephen King Romanverfilmung „Dolores“ (1995) trägt ein Freimaurerlogo am Kragen.

Dolores - FM Schmuck

In „Good Vibrations – Sex vom anderen Stern“ (2000) gibt es mal wieder Beziehungen zwischen Freimaurern und Aliens, diesmal aber ohne Biss. Don Fisk (Richard Jenkins) outet sich hier mit einer entsprechenden Anstecknadel.

Good Vibrations Masonic

Den gleichen Pin trägt auch Lou Toback (Ted Lavine) in „American Gangster“ (2007)

American Ganster - FM Schmuck

In „Shoot ’em up“ (2007) schmückt sich der Verbrecherboss Karl Hertz (Paul Giamatti) mit einem Freimaurerpin. Wenn das mal kein Hinweis auf der Verbindung der Freimaurer zum organisierten Verbrechen ist…

Shoot em up - FM-Schmuck

So viel zu den Beispielen in Filmen. Diverse Schauspieler tragen jedoch auch außerhalb des Drehs Freimaurerringe und in dem Fall outen sie sich definitiv als Logenbrüder. Auf der Premierefeier von „Kick Ass“ wurde z.B. der Produzent Brad Pitt mit Freimaurerring abgelichtet. Er ist also nicht nur Mitglied im „Fight Club“, sondern außerdem bei den Freimaurern.

Brad Pitt Masonic Ring

Auch hinter den Kameras wimmelt es in Los Angeles von Freimaurern. Darunter der Tattoo-Künstler Zulu, der Experte für Männermode Jonathan Kanarek sowie der Produzent Daemon Hillin von Benetone Hillin Entertainment.

Zulu, Jonathan Kanarek & Daemon Hillin

Zulu, Jonathan Kanarek & Daemon Hillin

Der Freimaurerring – Verräterischer Fingerschmuck

von Shinzon

Freimaurerringe sind im Prinzip nichts weiter als Schmuck und dienen vor allem der Identifikation untereinander. Eine spezifische Bedeutung ist abhängig von den auf dem Ring dargestellten Symbolen. Am häufigsten sind dabei natürlich Zirkel und Winkelmaß mit dem „G“ für „Gnosis“ in der Mitte. Allein davon gibt es unzählige Variationen sowie Kombinationen mit anderen Freimaurersymbolen.

Freimaurerringe

Neben der reinen Zugehörigkeit zur Freimaurerei können die Ringe außerdem die Logenzugehörigkeit anzeigen. Blaue Ringe stehen demnach für die Zugehörigkeit in einer Johannesloge, grüne Ringe für eine Andreasloge, rote Ringe für den schottischen Ritus usw.

Freimaurerringe nach Graden

Darüber hinaus können sich regionale Logen eigene Ringe gestalten. Eine derart spezifische Logenzugehörigkeit muss aber nicht in jedem Falle von einem Ring ablesbar sein. Jeder Freimaurer kann sich international mit Massenprodukten und limitierten Auflagen eindecken oder bei entsprechendem Budget ein Unikat anfertigen lassen. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Freimaurerringe sind inzwischen nicht einmal mehr Freimaurern allein vorbehalten. Jeder kann sich einen bei eBay oder in Katalogen wie dem EMP bestellen, ohne eine Mitgliedschaft nachweisen zu müssen. Wer weiß, vielleicht gibt es die Dinger bald auch an jedem Kaugummiautomaten. Das bedeutet nun jedoch, dass irgendwelche Deppen mit Freimaurerringen herumlaufen, die gar keine Freimaurer sind. Allerdings dürften das wohl eher die Ausnahmen sein, denn spätestens wenn so jemand von einem echten Freimaurer angesprochen wird, könnte es sehr schnell peinlich werden.