Die 5. Welle – Willkommen im Kinder-Bootcamp

von Shinzon

Das Invasionsthema ist einfach nicht tot zu kriegen. Der nächste Alienangriff rollt gleich in 5 Wellen über die Kinoleinwand. Dabei werden wieder einmal Kindersoldaten eingesetzt wie schon bei „Ender’s Game“. In beiden Fällen handelt es sich um Jugendbuchverfilmungen. Offensichtlich wollen Autoren wie Richard Yancey die junge Generation darauf einstimmen, dass sie in Kriegszeiten aufwachsen wird.

Der Film beginnt, wie so oft, mitten in der Handlung und springt dann zurück zum Anfang. Diese Erzählweise ist so ausgelutscht wie ätzend, da sie schon viel zu früh viel zu viel verrät. In „Transcendence“ wurde sogar schon die Auflösung in den ersten Minuten gezeigt und damit jede Spannung ruiniert. In „Die 5. Welle“ wissen wir nun bereits, dass die Außerirdischen die Menschheit an den Rand der Ausrottung gebracht haben, bevor sie überhaupt angekommen sind.

Die Ankunft geschieht ganz plötzlich und erst einmal passiert nix. Die Mutterschiffe, welche ein wenig wie aus „District 9“ wirken, schweben einfach nur so vor sich hin und da sich die Besucher nicht vorstellen, werden sie schlicht die „Anderen“ genannten. Erst nach Tagen wird der Menschheit mit einem globalen EMP der Strom abgeschaltet. Dabei gibt es die ersten Toten, die allerdings nur ein Kollateralschaden abstürzender Flugzeuge sind. Aus Sicht des Blue Beam Project könnte die erste Welle problemlos mit irdischer Technologie inszeniert werden.

District 9 like UFO

Die zweite Welle besteht aus Tsunamis, die sämtliche Küstenmetropolen hinfort spülen. Diesmal gehen die Opferzahlen in die Millionen, was durchaus beabsichtigt scheint. Tsunamis können durch Seebeben ausgelöst werden und die Möglichkeit von Erdbebenwaffen hat schon Nikola Tesla erwähnt. Die dritte Welle besteht aus einem modifizierten Grippevirus, welches der militärisch-industrielle Komplex schon seit Jahrzehnten gentechnisch erzeugen kann.

Die vierte Welle besteht aus Schläfern der Besucher, die schon lange auf der Erde leben und wie Menschen aussehen. Wie ungemein praktisch, denn derartiges könnte mit Manchurian-Kandidaten inszeniert werden. Dabei wird auch gleich die Paranoia-Karte ausgespielt, denn niemand kann mehr irgendwem trauen. Warum sich hier ein Vergleich mit den irdischen Möglichkeiten lohnt? Weil genau dieses Szenario von US-Präsident Ronald Reagan (1911-2004) in mehreren Reden vor der UN-Vollversammlung angekündigt wurde. Dort sagte er: „Und jetzt frage ich Sie, ist nicht längst eine außerirdische Macht unter uns?“ Es gibt sogar eine kleine Anspielung auf diese NWO-Reden, denn im Film wird kurz das UN-Gebäude eingeblendet.

UN-Gebäude

Die Menschen sammeln sich in abgelegenen Flüchtlingslagern, darunter auch Cassie Sullivan (Chloë Grace Moretz) mit ihrem Vater (Ron Livingston) und ihrem kleinen Bruder. Ihre Mutter (Maggie Siff) hat bereits die Vogelgrippe dahingerafft und es wird nicht ihr letzter Verlust sein. Wenig später kommt ein Militär-Konvoi ins Flüchtlingscamp und warnt vor der herannahenden 4. Welle. Da nur wenige Fahrzeuge repariert werden konnten, werden die Kinder als erste evakuiert.

Cassies kleiner Bruder vergisst natürlich seinen Teddy vergessen hat, weswegen sie noch einmal zurück eilt und so die Abfahrt verpasst. Durch diesen blöden Zufall wird sie Zeuge, wie die Erwachsenen vom Militär massakriert werden. Noch scheint alles wie ein Missverständnis, denn einer der Zivilisten hatte eine Waffe, weshalb das Unglück seinen Lauf genommen hat. Doch es dämmert einem schon an dieser Stelle, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Verunsichert durch die Paranoia, erschießt Cassie wenig später selbst einen unschuldigen Zivilisten in einem Tankstellenmarkt. Dieser ist scheinbar verletzt und als er in seine Jacke greift, glaubt sie, er würde eine Waffe ziehen. Wie sich allerdings nach seinem Ableben herausstellt, handelte es sich nur um ein metallenes Kruzifix. Diese Szene ist von immenser okkulter Bedeutung, denn hier wird nichts anderes als die Zerstörung des Christentums durch die Ankunft der Außerirdischen angedeutet.

(Bild folgt)

Während Cassie auf der Suche nach ihrem Bruder durch die Straßen und Wälder irrt, kommen die eingesammelten Kids auf der Wright-Patterson Airforce Base an. Diese steht in der Realität tatsächlich schon seit Jahrzehnten in Verbindung mit UFO-Sichtungen. Es soll dort unterirdische Anlagen geben, in denen abgestürzte UFOs untergebracht sind, ähnlich wie in Area 51. Zumindest die unterirdischen Anlagen gibt es auch im Film zu sehen. Manöver finden allerdings im Freien statt, was bemerkenswert ist.

Wer noch einigermaßen Grips in der Birne hat, bemerkt spätestens hier, dass an dieser Situation überhaupt nichts stimmt. Überall finden Schießübungen statt, es fahren Autos und es fliegen Helikopter herum. Aber den Aliens, die den gesamten Planeten mit Drohnen nach überlebenden Menschen absuchen, scheint das vollkommen egal zu sein. Dabei müssten Militärbasen doch zu den allerersten Angriffszielen zählen, um potentielle Gegenschläge im Keim zu ersticken.

In der Basis ist indes die neue Weltordnung ausgebrochen. Die Kinder und Jugendlichen bekommen bei der Ankunft erst einmal einen RFID-Chip ins Genick implantiert. Dieser Eingriff wird damit begründet, dass man sie so schneller von den Besuchern unterscheiden kann, da diese ja wie Menschen aussehen. Vergleichbare Szenarios gab es bereits in Serien wie „The Event“. Mit humanoiden Außerirdischen ließe sich in der Tat genügend Paranoia verbreiten, um die massenhafte Implantierung von RFID-Chips zu rechtfertigen. Jeder, der den Eingriff ablehnt, würde sich automatisch verdächtig machen. Wir können also davon ausgehen, dass die RFID-Agenda zusammen mit dem Blue Beam Project umgesetzt wird.

(Bild folgt)

Nachdem die Chips verabreicht wurden, wird den jungen Rekruten ein Menschenkind gezeigt, welches von einem außerirdischen Hirnparasiten befallen sein soll. Dieser Parasit wird durch eine Spezialbrille sichtbar. Wer noch alle Hirnzellen beisammen hat, kann sich sofort denken, dass solche Bilder leicht zu fälschen sind und wie sich später herausstellt, ist genau das der Fall. Alles nur Show und das so offensichtlich, dass sich hier jede Spoiler-Warnung erübrigt.

Illusionsbrille

(Bild folgt)

Die Rekruten müssen das vermeintlich infizierte Kind töten, was natürlich nur ein Test ist. Ein ziemlich drastischer Test, der die Kids entmenschlichen soll, denn später werden sie noch mit echter Munition auf echte Menschen schießen. Zunächst bekommen sie aber noch eine Ausbildung im Boot-Camp. Wirklich interessant ist dabei, dass nur Kinder und Jugendliche rekrutiert werden, weil diese am leichtesten zu beeinflussen sind. Die neue Weltordnung will die nächste Generation, alle anderen können ausgemerzt werden. Auf diese Weise werden die Heranwachsenden vollkommen entwurzelt und allein vom Militär erzogen. Das Ziel ist eine absolut gehorsame Restmenschheit, die unfähig ist, kritisch zu denken und Befehle zu hinterfragen.

Dennoch merken einige Kinder auf dem Schlachtfeld, dass sie nur benutzt werden. Zum einen stellen sie recht schnell fest, dass Krieg kein Videospiel ist, sondern eine absolut traumatische Erfahrung. Als Cassies alter Schuldfreund Ben (Nick Robinson) sich den RFID-Chip entfernt, wird den anderen plötzlich ein Hirnparasit in seinem Kopf angezeigt, obwohl er kurz zuvor noch sauber war. Es dämmert ihnen, wozu die Chips in Wirklichkeit da sind. Nur wer einen trägt, wird von der Software als uninfizierter Mensch angezeigt. Das bedeutet im Klartext, dass die Kids die ganze Zeit auf überlebende Menschen geschossen haben. Überraschung: Sie sind die 5. Welle!

Das wiederum bedeutet, dass die Militärs unter Führung von Colonel Vosch (Liev Schreiber) die außerirdischen Invasoren sind. Eine bemerkenswerte Aussage, zumal sie nicht erst seit gestern auf der Erde sind. Hier wird unverhohlen darauf angespielt, dass die Aliens schon lange den Planeten kontrollieren. Sie haben schon vor Jahren die Regierungen und insbesondere den militärisch-industriellen Komplex infiltriert bzw. überhaupt erst gegründet. Der Film geht da nicht allzu sehr ins Detail, aber man kann es sich denken. Zumal in der Basis eine fette 33 zu sehen ist, welche unterschwellig auf das Kontrollsystem der Freimaurer verweist.

(Bild folgt)

Die Erde gehört nicht uns, das ist die klare Botschaft des Films. Als Ben Vosch vorwirft, dass die Invasoren eine ganze Spezies ausrotten, statt mit der Menschheit zu koexistieren, verweist dieser darauf, dass die Menschheit nicht besser ist. Da hat er nicht ganz Unrecht, denn die Menschen rotten täglich dutzende Spezies aus. Manche davon waren zuvor nicht einmal entdeckt. Die Rücksichtslosigkeit, mit der wir den Regenwald abholzen, die Umwelt vergiften, Kriege führen und die Landschaft zumüllen, delegitimiert uns tatsächlich als Herrscher über den Planeten. Wenn wir nicht bald eine 180° Wende in unserem Verhalten hinbekommen, wäre es für die Natur wirklich besser, wenn wir verschwinden würden. Traurig, aber wahr.

Allerdings sind nicht alle Menschen schlecht und auch nicht Aliens böse. Es gibt einige, die den Planeten nicht für sich allein wollen. Cassie lernt auf ihrer Reise Evan Walker kennen, der sich als außerirdischer Schläfer herausstellt. Er gehörte zu denen, die alle verbliebenen Erwachsenen eliminieren sollten. Doch als er sich in Cassie verliebt, rettet er ihr das Leben. Er folgt ihr bis zur Wright-Patterson Airforce Base, die er erst mal gründlich zerlegt. Das erinnert ein wenig an die 5. Kolonne in der Serie „V – Die Besucher“. Immerhin erscheinen die Aliens damit nicht mehr als so eindimensionale als Bösewichter. Das ist ein Pluspunkt, denn von fiesen Invasoren, die alles kurz und klein hauen, gibt es wahrlich genug. „Independence Day 2“ steht ja ebenfalls schon in den Startlöchern.

Am Ende scheitert die 5. Welle und einer Handvoll Kinder gelingt die Flucht. Ein Großteil wird jedoch abtransportiert und weiter hirngewaschen. Die Romanfortsetzung wird daher wohl noch als Filmfortsetzung in die Kinos kommen.

Fazit: „Die 5. Welle“ ist ein weiterer Invasionsstreifen, der uns auf das Kommende einstimmen soll. Im Gegensatz zu den meisten Invasionsfilmen, die nur aus Action und Gemetzel bestehen, wird hier allerdings ein wenig mehr offenbart. Zu den Kernthemen gehören künstliche Katastrophen, Designerviren, RFID-Chips, Kindersoldaten und Gedankenkontrolle. Die Fake-Invasion wird der finale Akt zur Etablierung der neuen Weltordnung und so deutlich wie in diesem Film wird das sonst nur noch in „Akte X“ angesprochen. Man beachte, dass beides nahezu zeitgleich veröffentlicht wurde.

5 Kommentare zu “Die 5. Welle – Willkommen im Kinder-Bootcamp

  1. Sehr Interessanter Beitrag. Wollte mir der Film schon lange anschauen, jedoch fehlt bei jedem Stream 1/3 des Bildes. Was ich auch sehr bedenklich finde ist, dass in letzter Zeit viele Zombie-Filme wie -Serien rauskommen und ziemlich erfolgreich sind. Allgemein dass Genre Post-Apokalypse wird gerne behandelt. Nichts gegen solche Filme und Serien, im Gegenteil ist mein favorisiertes Genre, weil es eben mögliche Szenarien des Zusammenbruchs wiedergibt, wie die zwischenmenschlichen Beziehungen zum Teil gut verkörpert. Aber eben auch hier kann man daraus schließen, dass irgendwas in der Richtung geplant ist. Und der totale Kollaps wird kommen, die Frage ist nur noch wann. Eines ist auf jeden Fall klar, wir alle werden Dinge Erleben, die wir nie geahnt hätten und für die schlaffende Masse wird es besonders schlimm werden.

    Vielleicht könnt ihr was mit dieser Seite Anfangen:
    http://www.blackfear.de/liste-endzeit-filme/4

    Hier werden nahezu alle Filme gelistet, die sich um das Thema Endzeit drehen, sei es nun eine Alien-, Zombie-Invasion oder Naturkatastrophen etc. Leider ist dieser Blog ein bisschen unübersichtlich, aber der Betreiber entscheidet wie er die Seite aufbaut.

    Schönen Tag wünsche ich.

  2. Die Alien-Invasion-Filme sind Propaganda gegen (jetzt kommt’s) die Reichsdeutschen. Diese werden eines Tages (ein Buch besagt 2016 – ich denke aber dies hängt eher damit zusammen wann michel endgültig die schnauze voll hat und aufwacht, bzw. geopolitischen Ereignissen) zurückkommen mit ihren Flugscheiben und Raumschiffen…und dann werden die ganzen konditionierten Idioten denken, es wären blutrünstige Aliens – da seit dem 2.wk dauerhaft damit konditioniert…aber ich denke die Rd´s haben sich auch diesbezüglich Gedanken gemacht und haben entsprechende Gegenmaßnahmen in den Schubladen liegen.

    • Soll das ein Witz sein? Da hat wohl jemand zu viel „Iron Sky“ geschaut? Zunächst einmal gibt es hier keinen Mondführer, der mit irgendwelchen Reichsflugscheiben kommen wird. Die Nazis haben zwar mit Antigravitation experimentiert, sind jedoch gescheitert. Stünde irgendwelchen Reichsdeppen heute UFO-Technologie zur Verfügung, hätten sie die Erde längst unterjocht. Dem ist zum Glück nicht so, zumal wir schon mit den Neonazis und Rechtspopulisten genug Probleme haben.

      Was das Blue Beam Project angeht, wird es sich dabei weder um Außerirdische noch um Nazis handeln. Der militärisch-industrielle Komplex der USA wird die Show allein veranstalten. Dementsprechend wird es auch keine Gegenmaßnahmen geben, mal abgesehen von der Aufklärung im Internet.

      • Wieso sollte das ein Witz sein? Gibt genug Informationen darüber, sogar Zeitzeugenberichte auf Youtube…Warum haben die Deutschen nach dem offiziellen Ende des 2.WK in Skandinavien noch weiter gekämpft? Warum hat sich 1947 eine amerikanische Flotte unter Admiral Byrd auf den Weg Richtung Neuschwabenland gemacht und kam geschlagen mit hohen Verlusten wieder zurück? Gibt noch dutzende andere Punkte…hab so ein Andromeda-Raumschiff der RD außerdem selbst schonmal über einem Feld gesehen – Hammer!

        Nebenbei: Ich verstehe nicht, wie ein Blog der sich mit Freimaurerei und NWO-Themen auseinandersetzt, ernsthaft als Link: „Netz gegen Nazis“ (BRD-Regierung) angeben kann und anscheinend auch nicht das erste Buch von Jan van Helsing kennt, der das Freimaurer-Thema in der BRD erst bekannt gemacht hat – da steht auch genug über die RD drinne….aber wie ein bekannter deutscher Held schon sagte: Muss man (natürlich Alles) wissen😉

        • Man sollte nicht alles glauben, was auf Youtube kursiert. Historisch belegt ist lediglich die Neuschwabenland-Expedition vor dem 2. WK, bei der tatsächlich ein Gebiet der Antarktis mit Reichsfahnen abgesteckt wurde. Das beweist aber nur, dass die Nazis eine Forschungsexpedition durchgeführt haben und es theoretisch noch reichsdeutsches Gebiet gibt, auf das die BRD als Rechtsnachfolger des 3. Reichs allerdings keinerlei Anspruch mehr erhebt. Es gibt auch noch eine Karibikinsel, die Kuba einst der DDR geschenkt hat, was aber nicht heißt, dass die DDR deswegen fortbesteht und Honecker irgendwann mit einer Trabbiflugscheibe nach Ostberlin zurückkehrt.

          Die Operation High Jump gab es zwar ebenfalls tatsächlich, aber die wurde nicht von Nazis angegriffen. Eine solche Verbindung wurde erst sehr viel später durch rechtsesoterische Verschwörungstheoretiker hergestellt und entbehrt jeglicher Beweise. Es mag auch sein, dass Sie ein UFO gesehen haben. Doch sie waren nicht an Bord und können daher nicht sagen, wer da am Steuer saß. Das können kleine Graue gewesen sein oder Reptiloide, wobei Sie in letzterem Fall von Glück reden können, noch am Leben zu sein.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s