Der Herr der Freimaurerringe

In der Musikindustrie wimmelt es gleichermaßen wie in der Filmindustrie von Freimaurern. Und auch hier lohnt sich ein Blick auf die Finger, um die Betreffenden als solche zu identifizieren.

Ein Großmeister mit rotem Ring der hohen Grade ist der Satanist und Schockrocker Marilyn Manson.

Freemanson

Nicht mal auf Jamaika hat man seine Ruhe vor den Freimaurern. Der Dancehall-Sänger Vybz Kartel lässt sich immer wieder mit Freimaurerring ablichten. Fragen der Journalisten weicht er dabei stets aus.

Vybz Kartel mit Logenbruder Jay-Z

Vybz Kartel mit Logenbruder Jay-Z

Vybz Kartel - Masonic Ring

4 Kommentare zu “Der Herr der Freimaurerringe

  1. Witzig ist, dass Manson es durch die Jahre tunlichst vermieden hat, eindeutig für die Masse als satanistisch erkennbare Symbole (und Texte) zu verwenden, sondern „eigene“ erschaffen hat. Die dunkle Seite ist selten ehrlich, vor sich selber am wenigsten.

  2. Da gebe ich dem geschätzten Chaukee recht. Allerdings glaube ich auch, dass der scheinbare Okkultist Johnny Depp recht mit seiner Aussage über das Böse hatte. Er meinte, dass niemand in den Spiegel schauen und sich als böse betrachten würde. So denken diese Leute wahrscheinlich wirklich einer gewissen Gerechtigkeit zu folgen. Oder bilden es sich zumindest ein, wenn anscheinend schon buchstäblich ihre Seele für ihre Arbeit verkauft wurde. Die Angriffe auf den christlichen Glauben sind da und werden immer mehr.

    Da bin ich natürlich auch in meinem Metier. Von Vybz Kartel habe ich zum ersten Mal im Jahr 2003 gehört. Zu Zeiten von „Up To Di Time“ und „Timeless“ als bahnbrechender Lyricist aus den Reihen des anscheinend noch immer christlichen, aber kontroversen Bounty Killers hatte er mich als Dancehall Artist enorm unterhalten. Allerdings war er mir durch seine Oberflächlichkeit, Arroganz und reale Gewaltbereitschaft immer etwas suspekt. Seit Jahren…wenn nicht seit nunmehr einer Dekade, ist Kartel allerdings eine über die Dancehall Reggae Scene hinaus gefeierte Lyrics Machine und hinter den (einstigen) Chartstürmern Yellowman, Shabba Ranks, Shaggy und Sean Paul (sowie eigentlich auch noch weiteren kurfristigen Main Streamern wie Wayne Wonder, Elephant Man, Sizzla, Anthony B,Ninja Man, Capleton, Mr. Vegas, Buju Banton, Beres Hammond, Busy Signal…), von denen ich persönlich ganz besonders die ersten beiden (Yellowman!) schätze, DAS Talent des Genres.

    Kartel ist ein Mann, der wie kein Zweiter für die Gewalt und Oberflächlichkeit in der heutigen Dancehall-Szene Jamaikas verantwortlich gemacht wird. Längst wegen Mordes im Gefängnis aufbewahrt, spielt er noch immer mit seinem Ruf als Gangster und beruft sich auf seinen Segen durch Haile Selassie, dem für viele Rastas gottgleichen ehemaligen Kaisers von Äthiopien. Jamaika ist eine relativ kleine Insel, dessen musikalische Kultur und der eigene Talent-Pool allerdings enorm sind. Ohne die musikalischen Entwicklungen aus Jamaika, würde es viele einschlägige Musik-Genres dieser Zeit gar nicht so geben wie wir sie kennen und garantiert auch keinen Rap.

    Und diese Musikszene auf Jamaika ist voll von Freimaurerwerten. Zum einen natürlich durch das Abfärben aus der Popkultur und der Black Music der U.S.A. sowie dem oberflächlichen Verschwörungstrend rund um Illuminati, N.W.O. und Co. seit Dan Brown und zum anderen wegen den okkulten „Zweigen“ und der freimaurerischen Wichtigkeit angesichts der Geschichte der Karibikinsel.

    Die Gründer der Rastabewegung (Leonard P. Howell, Joseph Hibbert, Archibald Dunkley und Robert Hinds) waren, wie selbst auf Internetpräsenzen von Rasta zugegeben wird, Freimaurer. Auch Kaiser Haile Selassie der Erste (übersetzt bedeutet sein Titel „Dreifaltigkeit“) war Freimaurer, wie mit wenigen Klicks zum Finden von Bildern des Kaisers in freimaurerischen Gewanändern online festzustellen ist. Nun ist zu sagen dass die afrikanische Freimaurerei seit jeher wohl zum Verbreiten alter afrikanischer Traditionen angedacht worden ist und sich afroamerikanische Logen auch in den U.S.A. strikt von den „regulären“ Amerikanischen absonderten.

    Obwohl sich das äthiopische Kaiserhaus per Volksmythos auf die Blutlinie Davids bezieht, die orthodoxe Kirche im Land die ältesten Vertreter des Christentums auf Erden darstellen und angeblich auch die Gebote Gottes im Land aufbewahrt werden, beauftragte Haile Selassie auch sogenannten Sternendeuter für seine Arbeit (was im christlichen Glauben sonst stark verpönt ist). Selassie, der sich auch als „Erwählter Gottes“ täglich eine Stunde Zeit für ein persönliches Gebet nahm und ein außerordentlicher Vertreter des Christentums war, schmückte sich zudem mit traditionellen „heidnischen“ Gewändern und Insignien. Auch die „Merkel Raute“ zeigte Selassie stets öffentlich, was dazu führte, dass Rastas bis zum heutigen Tag diese Geste zur Begrüßung übernahmen. Sucht einfach nach Bildern online. Ebenfalls nach Bildern einiger Artists.

    Besonders der antike Glaube an Osiris spiegelt sich dementsprechend wieder. Natürlich gibt es Freimaurer mit den besten Absichten und laut verschiedenen Büchern gibt es ja wohl auch Logenmitglieder, die bis zu ihrem Tod nicht von der okkulten Ausrichtung der Freimaurerei erfahren. So kann über Selassies Ausrichtungen und Zugehörigkeiten nur spekuliert werden. Ein naher Verwandter des Kaisers, Asfa Wossen-Asserate (Großneffe), lebt übrigens seit vielen Dekaden in Frankfurt am Main und schreibt sehr lesenswerte Bücher über seine Eindrücke im Land.

    Die Rastabewegung selbst ist sehr unterschiedlich ausgerichtet. Es gibt keine festen Glaubensvorstellungen und Instanzen. Einige glauben, dass Haile Selassie der in der Bibel nach 2000 Jahren angekündigte Erwählte Gottes sei, während manche in ihm auch aufgrund der Prophezeiungen des Freimaurers Marcus Garveys Jesus Christus sehen. Für andere ist er wiederum Gott selbst oder ein Prophet ohne biblischen Hintergrund. Es gibt die Nyahbingis, die Bobo Ashantis wie Sizzla und Capleton, die Twelve Tribes (berühmtester Vertreter: Bob Marley) und Rastas ohne Zugehörigkeit bei einer bestimmten „Untergruppe“. Auffällig ist jedoch, dass der Begriff Rasta scheinbar von Restau kommt und sich auch „Ras“ wohl am besten mit „Kopf“ übersetzen lässt. Das kemetische (antik afrikanische) Wort Rushaa bedeutet „Kopf“, Ta bedeutet „Land“ und Fari ist wohl eine andere Ausdrucksform der Götter Ra und Amun. Osiris (Oder „Ausar“) wurde Berichten zufolge auch „The Lord Of Restau“ genannt.

    http://jah-rastafari.com/forum/message-view.asp?message_group=6105

    http://jah-rastafari.com/forum/message-view.asp?message_group=6376&word_search=restau&SearchType=Phrase&SearchWhat=Messages

    Auch Emmanuel I, eine verehrte Legende innerhalb der Bobo Ashantis, war neben judischen Bräuchen (Sabbath) auch von afrikanischen Glaubensvorstellungen überzeugt. So ordnen seine Gläubigen, die ihn als wiedergekehrten Johannes den Täufer sehen, jedem Wochentag eine bestimmte Farbe zu. Denn spirituelle und körperliche Kräfte würden stets im Wechsel liegen. Generell gibt es viele jüdische und christliche Symbole in der Bewegung. So zum Beispiel auch den Löwen, der allerdings auch ein alttestamentarisches Symbol und ein Symbol für Jesus darstellt und sich auf Haile Selassie bezieht, der Löwen als Haustiere hielt und der offiziell den Beinamen „king of kings, lord of lords, conquering lion of the tribe of judah“ genoss. Die Bewegung ist allerdings trotzdem von Freimaurern gegründet und geprägt worden.

    Ansonsten gibt es zwar auch einzelne Artists, die Verschwörungstheorien (allen voran Macka B mit „Conspiracy Theory“ und „Can`t Sleep“) und sogar die Illuminati erwähnen und denen den Kampf ansagen, allerdings gibt es auch einige Auffäligkeiten. Bob Marley z.B. war stark von Bunny Wailer geprägt, einem Artist der als sogenannter „Obeah Man“ galt. Das Wort Obeah bezieht sich auf eine „heidnische“ Gottheit. Der Ausdruck „Obeah People“ wird auf Jamaika meines Wissen nach generell für „Wunderheiler“, Magier, Hexen, Kartenleger etc. gebraucht. Dahinter stecken natürlich kemetische Praktiken, die aus einer Zeit stammen, in der medizinische Forschung, Glaubensvorstellungen und „Magie“ nicht getrennt wurden. So spielte Bob Marley schon zu Beginn seiner Karriere nachts auf Friedhöfen, um durch die Angst vor „Duppies“ (also Geistern oder spirituellen Energien) beim Auftritt am darauffolgenden Tag das Lampenfieber zu verlieren. Auch Band-Kollege Peter Tosh galt als Anhänger dieser kemetischen Praktiken. Die Nähe von Bob Marleys Band „The Wailers“ zu Größen wie den Rolling Stones lässt auf freimaurerinterne Verbindungen und Pläne schließen. Angeblich ist der Marley Song „sun is shining“ sogar aus der Perspektive von Osiris geschrieben, während „Natural Mystique“ im Bereich Voodoo angesiedelt ist. Es herrschen also zumindest „heidnische“ Gegebenheiten aller Art in der Musik Bob Marleys. Der Mann, der ganz gezielt zum Weltstar werden wollte, um mit seiner Gesellschaftskritik und seinen spirituellen Lehren die großen Massen erreichen wollte, sagte sogar mal aus, dem Teufel persönlich die Hand schütteln zu wollen. Dies bezieht sich allerdings auch darauf, dass es das Böse laut Bibel nun mal auch geben muss und der eigentliche Krieg zwischen Gut und Böse IM Menschen stattfindet. Marley zitierte immer wieder die Bibel. Kurz nachdem Marley ein Album mit einem gezeichneten Bild von ihm und einem von ihm aufgespießten Drachen veröffentlichte, verstarb er an Krebs. Robert Nesta Marley trat zuvor der orthodoxen äthiopischen Kirche bei und ließ sich taufen, um als Anhänger Jesu erkannt zu werden. Ob er nun geopfert wurde, ein „zweites“ Leben in Geheimkreisen führt oder doch seine ganze Karriere inklusive seines Todes Teil eines Spieles von Verschwörern war, bleibt offen. Im Reggae kam es allerdings zu vielen mysteriösen Todesfällen. Der christliche Rasta Garnett Silk, der bei einer plötzlichen Explosion in einem Wohnhaus starb. Peter Tosh, Jacob Miller, Dennis Brown. Erschossene Dancehall Artits. Gregory Isaac. Die Liste setzt sich leider noch lange fort. Die Lehre der Rastas mag offen „altheidnisch“ und anscheinend christlich zugleich sein, doch kommt sie oft von authentischen Sängern aus einfachen Verhältnissen, die scharfe Gesellschaftskritik an den Tag legen und dem System gefährlich werden.

    Dieses kemetische Altheidentum beinhaltet viele Faktoren, die äußerst wichtig in Freimaurerkreisen sind. Sogar Yoga soll wie die Lehre zum Öffnen des dritten Auges an sich aus Kemet stammen. Yoga galt dabei früher Berichten zuffolge als körperliche Fitness für spirituelle Lehrer, um voll und ganz „austrainiert“ zu sein. Auch das Yoruba-Prinzip der männlichen und weiblichen Kräfte des Menschen stammt wohl wie die Sonnenverehrung aus Afrika. Nicht zu vergessen die Legende um Horus und das allsehende Augen.

    Während der Roots Reggae wahrlich die Musik der Rastabewegung darstellt steht Dancehall Reggae seit jeher im Dienst der Unterhaltung. Reggae Instrumentals wurden bei Tanzveranstaltungen gespielt, um sie von dem Sprechgesang lokaler Unterhaltungskünstler verzieren zu lassen. So entstand Dancehall und als „Ableger“ später Rap in New York. Man kann auch beobachten, dass quasi sämtliche Genres dem Takt des Jazz nahe stehen und dieser ebenfalls direkt auf afrikanische Klänge zurückzuführen ist. Dort wurde allerdings musiziert, um sich von den monotonen Klängen in Trance leiten zu lassen, um Geistern und der spirituellen Welt näher zu sein. So gesehen ist jede neumodische Musik heidnisch und sollte von Christen vermieden werden. Man höre sich nur Vorträge von Dr. Roger Liebi von Bibel TV an. Weihnachten ist für Dr. Liebi allerdings wiederum nicht heidnisch. Auffällig ist jedoch, dass es bei den bekanntesten Künstlern im Dancehall Reggae ebenfalls freimaurerische Einflüsse zu geben scheint. So sind im Video von Shabba Ranks („Mr: Lover Man“) oftmals Schachbrettmuster zu sehen. Der Artist ist allerdings seit Dekaden nicht mehr im Main Stream anzutreffen. Er bekennt sich regelmäßig wie sein Kollege Ninja Man zu Jesus und hat gewisse Vertragsansrüche hinsichtlich der Kontrolle über seine Musik. Sogar im Video zum christlichen Song „Prayer“ von Yellowman haben wir die Bibel auf einer Abstellvorrichtung mit großem Sonnensymbol, die sogar das Video schließt. Man darf allerdings nicht vergessen, dass die meisten Kirchen solch okkulte Symbole beinhalten und Yellowman ansonsten alles andere als auffällig ist. Yellowman hält oftmals ein Auge geschlossen. Als Albino ist es für mich aber schon extrem naheliegend, dass die hohe Anfälligkeit der Augen dies verschuldet. Es wirkt nicht von symbolischer Bedeutung und er tut es ja auch live ständig.

    Ich denke mir, dass Reggae und Dancehall den Verschwörern an der Spitze ein Dorn im Auge ist und durch ihre Fügungen (Todesfälle und Ignoranz des Genres) nur oberflächliche und gewalttätige Lyrics in den Vordergrund rücken können.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s