Helmut Schmidt – der Freimaurer

Als der SPD-Politiker Helmut Schmidt (1918-2015) am 10. November letztes Jahres starb, war uns dies keine Meldung wert. Überhaupt interessiert uns der Tod von Prominenten nur in soweit, wie es dabei zu Ungereimtheiten kommt. Bei Helmut Schmidt war dies nicht der Fall. Sein Ableben hatte vor allem mit seiner Zigarettensucht zu tun und trotz dieser erreichte er ein stolzes Alter von 96 Jahren.

Es gibt auch sonst keinerlei Anlass, Helmut Schmidt in irgendeiner Weise zu würdigen. Der ehemalige Bundeskanzler der Bananenrepublik Deutschland war in seinem politischen Wirken derart konservativ, dass er selbst von der CDU gelobt wurde. Neben seiner politischen Karriere war Schmidt bis zu seinem Tod Mitherausgeber der Zeit. Darüber hinaus war ein enger Freund des Bankiers Eric M. Warburg (1900-1990) und wurde Mitglied in der von Warburg gegründeten Atlantik-Brücke.

Alles in allem war Helmut Schmidt also niemand, den die alternativen Medien zitieren sollten. Dennoch geschah genau dies, nachdem er sich in den letzten Jahren für eine freundschaftliche Beziehung mit Russland engagierte. Völlig unreflektiert wurde diese Einstellung umjubelt, ohne das Szenario des neuen Kalten Krieges zu hinterfragen. Schaut man nämlich etwas genauer hin, stellt man fest, dass beide Machtblöcke von Freimaurern kontrolliert werden und ein eben solcher war auch Helmut Schmidt.

Im Jahr 2000 hielt der ehemalige Bundeskanzler eine wegweisende Rede vor Hamburger Logenbrüdern, in der er die Verschwiegenheit der Freimaurerei kritisierte. „Tue Gutes und Rede darüber“, sollte ihm zufolge das Motto der Freimaurer sein. Natürlich nicht ohne Eigennutz, denn er hob dabei die erzieherische Methodik hervor, mit der die Freimaurer sich selbst als Wohltätigkeitsorganisation in den Köpfen der Menschen verankern sollten. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch: „Tue Schlechtes und schweige darüber.“

Zu den Schlechten Dingen der Freimaurerei, die bei Schmidts Rede auffallen, zählt unter anderem die Abwesenheit von Frauen. Obgleich es schon lange auch Frauenlogen sowie gemischte Logen gibt, sind die Freimaurer in der Mehrheit bis heute ein extrem sexistischer Herrenclub. Zudem sind sie absolut verlogen. Wer über Wohltätigkeit schwafelt und gleichzeitig Coca Cola ausschenkt, kann einfach nicht ernst genommen werden. Was steckt denn da für eine Logik dahinter? Gewerkschafter in Kolumbien erschießen ist okay, wir sammeln dann Spenden für die Waisenkinder? Die Freimaurer sind und bleiben ein elitärer Haufen von Kapitalisten, die sich trotz aller Ausbeutung der arbeitenden Massen ein positives Image geben wollen.

Ein Kommentar zu “Helmut Schmidt – der Freimaurer

  1. Helmut Schmidt wurde tatsächlich immer mal wieder für sein Engagement gelobt. Allerdings sind solche von euch aufgezählten Versuche für mich ebenfalls nur oberflächliche und unwichtige Aktionen. Wahrscheinlich ohne aufständischen und aufrichtigen Hintergrund.

    R.I.P. Helmut Schmidt. Seine Karriere bleibt für mich allerdings von der okkulten Agenda geprägt.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s