Die gekreuzten Arme – Machtsymbol der Pharaonen

von Shinzon

Die gekreuzten Arme sind eine weitere Geste, welche sich die Freimaurer vom antiken Ägypten abgeschaut haben. Die Pharaonen ließen sich häufig mit gekreuzten Armen darstellen und nach dem Tod in dieser Pose begraben. In den Händen sind dabei meist die Insignien ihrer Macht, Haken und Dreschflegel, abgebildet. Das bekannteste Beispiel dürfte wohl der Sarkophag des Pharao Tutenchamun sein.

Tutanchamun

Die Geste der gekreuzten Arme ist offensichtlich an den Gott Osiris angelehnt, der auf fast sämtlichen Darstellungen ebenfalls Haken und Dreschflegel in den Händen hält. Allerdings hält er die Arme auseinander.

Osiris 2

Einige Statuen, die Osiris darstellen, zeigen ihn hingegen sehr wohl mit überkreuzten Armen, allerdings hält er in diesen Fällen Anch-Symbole in den Händen. Die tiefere Bedeutung der Geste wissen wohl nur die Götter selbst. Der Prä-Astronautik bleibt hier viel Raum für Spekulationen.

Osiris mit Anch

Neben den Freimaurern bedienen sich auch andere Okkultisten der altägyptischen Geste. Aleister Crowley (1875-1947) posierte gar in komplettem Pharaonenoutfit mit gekreuzten Armen.

Crowley gekreuzte Arme

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