Terror von rechts

Die Anschläge von Paris und Brüssel dominieren die Massenmedien und treiben immer mehr Menschen in die Arme von Rechtspopulisten und Neonazis. Letztere sind jedoch selbst Terroristen und haben allein 2015 rund 200 Sprengstoffanschläge in Deutschland verübt. Die 94 Brandstiftungen in Asylheimen nicht mitgerechnet. Glücklicherweise gab es zwar noch keine Toten, aber Dutzende Verletzte. Was sind das nur für Unmenschen, die Sprengstoffanschläge auch auf Kinder verüben, die gerade erst aus einem Kriegsgebiet entkommen sind? Wo ist da der Unterschied zu Islamisten, außer in der Berichterstattung?

In den Medien ist diese Terrorserie unfassbaren Ausmaßes nämlich fast völlig untergegangen. Mehr noch, in den Schlagzeilen wurden aus Sprengsätzen und Rohrbomben „Böller“ und „Feuerwerkskörper“, was eine Verharmlosung sondergleichen darstellt. Das ist zwar nicht unbedingt das, was Rechtspopulisten mit „Lügenpresse“ meinen, trifft es aber ganz gut. Es ist direkt ironisch, dass ein Großteil dieser „Lügenpresse“ scheinbar auf der Seite der Rechtsextremisten steht, was auf Pegida-Demos freilich niemals kritisiert werden wird.

Zum Glück gibt es aber auch noch Journalisten, die ihren Job ernst nehmen und den Terror von Rechts nicht totschweigen, wie es einige große Zeitungen tun. Leider laufen solche Senden erst nach 21 Uhr, doch glücklicherweise gibt es inzwischen Youtube.

6 Kommentare zu “Terror von rechts

  1. Die „NEUE“ Bedrohung??! Die war doch nie weg und flammt halt jetzt noch mal richtig auf. Schlimm daran ist heute meiner Meinung nach die Vielfalt an Leuten und Meinungen und die anderen, die gerne nur schwarz-weiß malen und einordnen.
    Das war in den 90ern noch viel einfacher und leichter die Leute nach links oder rechts zu ordnen ^^
    Ok nun bin ich auch älter und sehe einiges auch differenzierter.
    Meiner Meinung nach sind auch nicht alle Pegida-Leute Nazis und die heutige Antifa sind in der Tat oft seltsame Leute teilweise. Manchmal echt unkritisch und nur aus Prinzip dann einige für Israel und Amerika?! Und Antiamerikanismus wird dann auch schon als rechts angesehen. Naja verrückte Welt.

    Meiner Meinung nach hätte man schon auch auf die Menschen mehr eingehen müssen im Sinne von „Wir nehmen euch wahr und ernst“. Ich kann verstehen, wenn ein Dorf beunruhigt ist, wenn mehr als Einwohner, fremde Flüchtlinge auf einmal mit hinsollen. Rein aus biologischer Sicht ist das nachvollziehbar. Ne Gruppe sozialer Tiere wird plötzlich mit ner anderen Gruppe sozialer Tiere konfrontiert. Da ist klar, dass es da Stress gibt.

    Genauso auch das ganze Drumrum. Es gibt definitiv auch Probleme mit Ausländern auch bestimmte Probleme mit bestimmen Gruppen von Ausländern oder religiösen Gruppen. Das ist einfach mal so und sollte nicht relativiert werden.
    Auch z.B. mit Roma. Das ist einfach mal so und sowas sollte nicht verschwiegen werden oder heruntergespielt werden. Oder wenn sich (scheinbar oder auch in echt) sich um Flüchtlinge mehr gekümmert wird materiell und auch z.B. beim Wohnen und andere Mieter raus sollen, dann trägt sowas gewaltig dazu bei, dass sich Feindschaften entwickeln.

    Meiner Meinung nach ist es ok und vielleicht auch notwendig, wenn man Regeln klar macht und sich auch seiner eigenen Herkunft bewusst ist bzw. nen gewissen Patriotismus finde ich ok und nichts schlimmes und ein (auch unter anderem nationales) Identitätsbewusstsein oder Heimatverbundenheit trägt auch viel zur Gemeinschaft und Stärke bzw. Gesundheit einer Gesellschaft bei!
    Und soeine Gesellschaft wäre auch stark genug anderen zu helfen und Solidarität mit ausländischen Mitmenschen zu pflegen (übrigens war das zumindest offiziell ja auch Teil der DDR: Patriotismus und Solidarität und Linkssein, also die „Guten“ zu sein.

    Fragt sich also, was dann der eigentliche Grund für Feindschaften und Ausländerhass ist. Betrachtet man nur Patriotismus bzw. Heimatverbundenheit, als das, was eigentlich damit gemeint ist und nicht das, was man heutzutage leider darunter versteht, trägt das nicht zu Fremdenfeindlichkeit bei. Denn so hat man Vielfalt. Besonderheiten aus dem eigenen Land und Besonderheiten aus anderen Ländern und es ist interessant eben anderes kennenzulernen und Freundschaften zu pflegen.
    Klar sind alles Menschen und Menschen ansich sind gleich. Aber meiner Meinung nach spielt Kultur eine große Rolle in der menschlich-sozialen Interaktion und es wird leider oft als unwichtig gesehen.

    Und dass es am Bildungsmangel liegt ist auch inkorrekt. Gerade die (nicht ganz jungen) Ossis haben ne gute Bildung genossen und es ist auch nicht das.
    Manches wird aber auch verzerrt. Ich komme aus Sachsen und meiner Meinung nach sind „wir“ hier im Osten noch die harmlosesten trotz dem ganzen Medienspektakel.
    Ich wohne (auch sogesehen als Ausländer ^^) in nem naja richtigem dunkeldeutschem Bundesland und frage mich schon, warum hier (meiner Meinung nach) vieles krasser ist. Es gibt hier viele herzliche Leute aber die allgemeine Stimmung ist weit weniger offen als in Sachsen generell. Auch gibt es hier mehr aggressive und gewaltbereite Menschen. Darum denke ich auch, dass es was mit fehlender Identität zu tun hat. Sachsen z.B. hat nen gewissen lokalen Stolz und Kultur wenn man so will, dadurch sieht man sich eigentlich weniger bedroht von anderen.
    Naja zumindest jetzt. Meine Heimatstadt hatte in den 90ern schon ein Naziproblem, also hab ich so empfunden. Seitdem hat sich aber vieles zum Positiven entwickelt.
    Bei Thüringen weiß ich, dass es da auch krasse regionale Unterschiede gab (ist natürlich auch nur ein subjektiver Eindruck) z.B. Weimar war voll von Punks und hatte ne alternative Szene. Aber auf den Dörfern in der Nähe gab es viele Nazis. Und naja die NSU ist ja auch aus Thüringen.
    Klar ist hier Pegida entstanden, aber die wirkliche, einzelne menschliche Sicht einzelner Leute als Individuen ist für mich die Wahrheit. Und da kommen für mich die Sachsen von den ganzen Jammerossis noch am empathischsten rüber. Aber klar dass ich das jetzt nur subjektiv betrachten kann^^

    Aber apropos NSU: das ist doch schon nicht mehr ernstzunehmen, diesse angeblichen „Fehler“ die „ausversehen“ gemacht wurden. Da waren niemals nur die drei beteiligt!
    Da ihr euch ja mit Okkultem beschäftigt, frage ich mich, ob dieses Fahndungsbild, was in nem Tatort aufgetaucht war, beabsichtigt war.
    Naja generell sind meiner Meinung nach im Verfassungsschutz fast nur Rechte.
    Und das Ganze ist sowieso ein „Witz“. Ständig liest man bei allem Möglichen: wird vom VS BEOBACHTET. Toll, das bringt es voll. Nie wird gehandelt und wenn dann zu spät.
    Ich weiß nicht wie seriös das ist, aber der VS ist glaube ich auch aus Nazis entstanden, die Angst vor dem Kommunismus hatten und dem entgegen wirken sollten.
    Also wie gesagt: Bei der NSU waren mehr als nur 3 beteiligt. Dann jetzt: dieses tatsächliche Überstrapazieren des „Nazi“-Begriffs und auch wirklich falsche Anwenden der „Nazi-Keule“ und das Hervorheben in Zeitungen etc. von positiven Dingen über Ausländer und Flüchtlinge sowie das teilweise Verschweigen von Verbrechen durch Ausländer bzw. das Herunterspielen von negativen Dingen, die typischerweise vermehrt bei manchen Ausländern vorkommen. Das trägt leider viel und gerade zum Hass bei. Würde man sich wirklich sachlich auseinander setzen mit sowas, wär das besser. Denn dann ist die Gruppe halt eher so na und?! Ich finde in meiner hiesigen Sozialisation das Scheiße, dass die Ausländer das und das machen was Deutsche eher nicht tun würden, aber seh ich diese Ausländer dann weniger als Mensch? NEIN! Natürlich sind es Menschen, nur mit anderen positiven wie negativen kulturellen und Mentalitätsbesonderheiten. Anders wär es sicher, wenn man selbst Opfer z.B. einer Gewalttat wird. Dann darf man meiner Meinung nach auch den anderen nicht als Mensch sehen und das gerechteste wär dass das Opfer sich am Täter rächen darf also selbst Ausgleich und damit Genugtuung erhält. Auge um Auge halt.

    Also wie gesagt, der Umgang der Medien und der Politik durch ihre Überhöhung manchmal der einen und manchmal der anderen Seite und auch dass sich doch auch manchmal mehr um die einen gekümmert wird, trägt viel zum Fremdenhass bei.
    Und da Politiker doch bestimmt intelligente Berater haben, die sich mit Psychologie auskennen, dürfte denen doch klar sein, dass das zum Hass gegen Ausländer führt.
    Also wird es gewollt sein. Aber dann wozu?! Man holt erst Ausländer her bzw. bombt sie indirekt aus ihrer Heimat weg oder ködert sie mit teils falschen Versprechen um dann Hass gegen sie zu schüren und sie damit sicher wiedre zu vertreiben.
    Und dann? Hat man immernoch fremdenfeindliche Einheimische.
    Wozu das Ganze?! Also, wie gesagt, das wird schon bewusst so gewollt sein. Vielleicht ist auch der Verfassungsschutz ein Ding ganz für sich was auch mit in Wirklichkeit Deutschland beherrscht und selbst stark genug ist, das Land wiedre nach rechts zu ziehen. Trotzdem: Wozu?! Nachhaltig bringt es nichts und denen selbst ja auch nicht damit.

    Ok das war´s jetzt aber erstmal ^^ Sorry für den langen Text.

    Gruß

    • Erst mal zum Titel „Die neue Bedrohung“. So heißt nun einmal die Doku, dafür können wir nichts. Klar ist diese Nazibedrohung schon rund 100 Jahre alt und die heutigen Kameradschaften sind nicht besser als die SA-Schlägertrupps von damals.

      Was die Probleme in Deutschland angeht, so betreffen diese generell Kriminelle und auch wenn die Rechtspopulisten anderes behaupten, die meisten Verbrechen in Deutschland werden immer noch von Deutschen begangen. Da wären wir auch gleich bei den abendländischen Werten, auf die manche so stolz sind. Die Deutschen sind Weltmeister im Steuerhinterziehen, Flüchtlingsheime anzünden und auch bei Kriegen und Rüstungsexporten liegen „wir“ ganz weit vorn. Da möchte man doch glatt auf das „Wir“ verzichten.

      Es gibt sehr wohl einen Unterschied zwischen Heimatverbundenheit und Patriotismus. Die Heimat ist da, wo man sich zu Hause fühlt. Das kann ein Ort, eine Region, ein Land und sogar ein ganzer Planet sein. Patriotismus hat dagegen mit Heimatgefühlen nichts zu tun, sondern ist der reine Stolz auf eine Nation. Patriotismus war schon immer eine Idiotie, denn wir sind nur zufällig hier geboren und woran macht man Stolz auf ein Land überhaupt fest? An einer Landkarte? An einem Regime, für welches man in einen sinnlosen Tod zieht? Oder an großen Geister wie Marx und Einstein, welche die Nazis nicht einmal zu schätzen wissen?

      Zum Schluss noch etwas zu den Roma. Die Vorurteile gegen diese sind einfach nur zum Kotzen. Es stimmt zwar, dass einige von denen stehlen, aber doch nur, weil sie in Ländern wie Ungarn keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben und sie von der Mehrheitsgesellschaft in die Kriminalität getrieben werden. Die Mehrheit der Roma sind ganz normale Leute, die hart arbeiten und unsere Werte teilen. Viele von ihnen verschleiern jedoch nach außen, dass sie Roma oder Sinti sind, aus Angst vor Ausgrenzung. Das ist wiederum ein Grund dafür, warum man nur selten etwas von positiven Sinti und Roma hört.

      Mal davon abgesehen gibt es wie gesagt auch kriminelle Deutsche und so wenig ich mich für diese schämen möchte, so wenig möchte ich auf etwas stolz sein, was ich nicht selbst geleistet habe.

      • Ok, ich komme für euch wahrscheinlich so rüber wie der typische Ich-bin-ja-kein-Nazi-aber-…
        Denn ich sehe mich tatsächlich nicht als einer, aber ich nehme nunmal Probleme wahr, die wirklich vermehrt von manchen Ausländergruppen ausgehen.
        Das mit den Roma sind keine Vorurteile, Bekannte von mir berichten, wie es da zugeht , als sie vermehrt in eine bestimmte Wohngegend gezogen sind. Auch wenn ich mit dem Zug zur Arbeit fahre, ist es wirklich auffällig, dass bestimmte Leute von ihnen jedesmal versuchen ohne Fahrschein durchzukommen und immer schauen ob der Kontrolleur kommt. Das sind keine Vorurteile sondern das ist einfach mal so.
        Ok das nervt mich schon, muss ich sagen. Was ich damit aber nicht sage ist, dass ich deswegen die Leute besonders schlimm oder störend finde. Mich nervt es weil es nicht zu meinen Werten oder Mentalität passt. Genauso nerven mich aber auch hier aggressive Leute aus der Hooligan-Szene. Die kenn ich in der Form auch nicht aus meiner Heimat. Also stört mich das auch.
        Es ist schon schlimm, auch wenn ich es nachvollziehen kann, aber dass man fast reflexartig als fremdenfeindlich gilt, nur weil ich mich halt über Roma oder auch manche andere Ausländer aufrege. In Köln zu Silvester war nunmal weniger typisch deutsches, was da ablief. Und sowas sollte man nunmal auch benennen dürfen.
        Und zu eurem Reflex😉 : Natürlich gibt es viele kriminelle Deutsche (aber eben auch andere). Und da wo ich wohne, geht ganz klar die Gefahr mehr von deutschen aus.
        Ok, leider wurde ich auch schonmal durch Vorurteile beeinflusst, da ich auch bei Afrikanern was erlebt hab, was man, wenn man will als sexuelle Belästigung auslegen kann (bin weiblich) und davon geprägt hatte ich bei anderen gedacht, dass sie auch so sind, dabei wollten sie mich nur was ganz normales fragen. Das ist mir natürlich bewusst, dass das falsch war und man so nicht denken sollte.
        Aber es nützt nichts bestimmte Probleme unter den Teppich zu kehren und kulturelle Besonderheiten zu leugnen.
        Meiner Meinung nach gibt´s die ja auch zwischen manchen Gegenden innerhalb Deutschlands ^^ so what?! Finde nur, man darf nichts verschweigen und muss gleichberechtigt bestrafen und konsequent, wenn es zu Verbrechen kommt.

        Und mit den Deutschen braucht ihr mir echt nicht zu sagen, wie gesagt. Ist nunmal tatsächlich im Osten schlimmer als im Westen und wenn ich hier unterwegs bin hab ich eher Angst vor komischen, nazinahen Fußball“fans“ oder aggressiven Asis als vor Ausländern. Aber dennoch weiß ich, dass z.B. hier am Bahnhof in der Nähe bei den ausländischen Typen die rumstehen leicht an Drogen kommt bzw. das da eben ihr „Verkaufsgelände“ ist, oder eben dass auch junge Mädels von arabisch stämmigen belästigt worden. Ist eben blöd, weil das noch auf die „normale“ Kriminalität dazu kommt. Ich persönlich hab eher festgestellt, dass die Ausländer in den öffentliochen Verkehrsmitteln z.B. viel höflicher und aufmerksamer sind als die Deutschen.

        Achso und zu dem Patriotismus/Heimatverbundenheit vielleicht noch. Ok, wahrscheinlich unterscheide ich da nicht bzw für mich ist das halt ein ähnlicher Begriff. Aber wenn ihr das so seht, bitte.. Ich meine halt nur, es ist mitunter wichtig seine Heimat zu kennen und zu schätzen. Sei es, dass man sich mit Flora und Fauna auskennt oder etwas über die Stadtgeschichte weiß. Ist doch nicht schlimm da stolz zu sein. Auch extrapoliert auf ein Land finde ich das ansich noch nicht schlimm. Ja man hat nichts geleistet aber die meisten Eltern sind auch auf ihre Kinder stolz obwohl die Eltern da nichts direkt in den konkreten Situationen dazu beigetragen haben. Da gilt es aber als legitim. Oder keine Ahnung..hört man Pagan Metal, hört man oft auch ne gewissen Stolz meiner Meinung nach raus. Wobei ich das aber was normales und natürliches ist und nicht nach dem Motto: Wir gut, ihr schlecht.

        Wie auch immer.
        Mir ging es im Endeffekt darum, dass man eben Dinge nicht relativieren soll und Probleme die vermehrt bei manchen Ausländergruppen vorkommen herunterspielen soll (genausowenig wie aufbauschen), weil das ins Gegenteil führt letztendlich.
        Wobei ich denke, dass das beabsichtigt ist, aber ich noch nicht genau weiß wozu genau? Ne totalitäre NWO-Regierung würde sich durch Fake-Terroranschläge viel leichter aufbauen lassen als ich sag mal chaotische, nicht gebündelte Kräfte durch aggressive rechte Idioten in der Bevölkerung.

        • „Das mit den Roma sind keine Vorurteile“

          Sobald die Taten einiger Roma auf alle pauschalisiert werden, sind es sehr wohl Vorurteile. Was deinen Bekannten passiert ist und was übrigens auch in unserer Gegend schon vorkam, ist natürlich schlimm. Ich kenne aber auch Sinti und Roma, die das genaue Gegenteil davon verkörpern. Also bitte höre auf, Menschen in Gruppen zu beurteilen. Man kann und darf Menschen nur als Individuen beurteilen. Sonst wären alle deutschen Nazis, alle Christen Inquisitoren, alle Moslems Terroristen, alle Juden Bankiers, alle Afrikaner Kannibalen, alle Briten hätten schlechte Zähne usw. Pauschalisierungen sind einfach Kacke!

          „Auch wenn ich mit dem Zug zur Arbeit fahre, ist es wirklich auffällig, dass bestimmte Leute von ihnen jedes Mal versuchen ohne Fahrschein durchzukommen und immer schauen ob der Kontrolleur kommt.“

          Ganz ehrlich? Bei den Bahnpreisen verstehe ich das. Wie sich die Bahnchefs Millionen in die eigene Tasche wirtschaften ist viel krimineller als jede Schwarzfahrt. Also wen kümmert’s? Wem schadet denn ein Flüchtling, der aus Geldmangel mal ohne Ticket fährt? Abgesehen von diesem Dreckskonzern, natürlich. Es gibt keine Notwendigkeit, ein System zu verteidigen, das einen selbst knechtet.

          „Genauso nerven mich aber auch hier aggressive Leute aus der Hooligan-Szene.“

          Die sind z.B. weitaus schlimmer als ein paar Schwarzfahrer, weil sie Leib und Leben anderer gefährden.

          „In Köln zu Silvester war nunmal weniger typisch deutsches, was da ablief.“

          Falsch! Sexuelle Übergriffe sind deutscher Alltag. Bis in die 1990er Jahre hinein war nicht mal Vergewaltigung in der Ehe strafbar – vielen Dank dafür an die CDU/CSU mit ihren konservativen „Werten“. Klar ist das, was in Köln passiert ist, schlimm. Genauso schlimm ist jedoch, dies als Argument für Fremdenfeindlichkeit anzuführen und dabei auch noch zu unterschlagen, dass drei der Täter Deutsche waren. Gewalt gegen Frauen ist leider ein kulturübergreifendes Problem und wenn es nach uns ginge, wäre Kastration die Mindeststrafe dafür.

          „Aber es nützt nichts bestimmte Probleme unter den Teppich zu kehren und kulturelle Besonderheiten zu leugnen.“

          Eine kulturelle Besonderheit in Saudi Arabien ist die Todesstrafe für Homosexuelle. Doch statt homosexuelle Flüchtlinge aus Saudi Arbien willkommen zu heißen, hetzten die Rechten von der AfD bis zum III. Weg hierzulande genauso gegen Andersliebende. Ist wohl eine Besonderheit, die einige Deutsche mit den Saudis gemein haben… Wir wollen dich damit jetzt nicht verhöhnen, lediglich zum kritischen Nachdenken anregen.

          „Finde nur, man darf nichts verschweigen und muss gleichberechtigt bestrafen und konsequent, wenn es zu Verbrechen kommt.“

          Dito. In dem Punkt stimmen wir absolut überein.

          „Ich meine halt nur, es ist mitunter wichtig seine Heimat zu kennen und zu schätzen. Sei es, dass man sich mit Flora und Fauna auskennt oder etwas über die Stadtgeschichte weiß.“

          Das ist ja auch vollkommen legitim. Und wenn man etwas über seine Stadtgeschichte weiß, kann man genau darauf stolz sein. Die meisten „deutschen Patrioten“ wissen aber einen Dreck über ihre Stadtgeschichte oder die Natur. Deren Tradition besteht darin, mit der Bierflasche in der Hand vor dem Supermarkt zu gammeln, über Ausländer zu schimpfen, anschließend auf die Straße zu urinieren und vielleicht noch abends auf ein Rechtsrockkonzert zu gehen. Zum Glück muss man deswegen sich genauso wenig schämen, Deutscher zu sein, wie man darauf stolz sein kann.

          „Ist doch nicht schlimm da stolz zu sein. Auch extrapoliert auf ein Land finde ich das an sich noch nicht schlimm. Ja man hat nichts geleistet aber die meisten Eltern sind auch auf ihre Kinder stolz obwohl die Eltern da nichts direkt in den konkreten Situationen dazu beigetragen haben.“

          Der Vergleich hinkt. Wenn Eltern stolz auf ihre Kinder sind, gibt das den Kindern Bestätigung. Ein Land ist hingegen kein fühlendes Wesen, sondern ein willkürlich abgestecktes Gebiet auf der Erdoberfläche. Man kann sich dort heimisch fühlen, aber mehr auch nicht. Auf die Kultur könnte man vielleicht noch stolz sein, sofern man einen Beitrag dazu leistet. Ansonsten schmückt man sich nur mit fremden Federn.

          Um es noch mal deutlich zu machen: Dieses „Wir sind Weltmeister!“ oder „Wir sind Papst“ ist einfach nur lächerlich. Wenn wir Fußballweltmeister oder Papst wären, müssten wir nicht arbeiten gehen oder uns beim Jobcenter für Almosen anstellen.

          „Ne totalitäre NWO-Regierung würde sich durch Fake-Terroranschläge viel leichter aufbauen lassen als ich sag mal chaotische, nicht gebündelte Kräfte durch aggressive rechte Idioten in der Bevölkerung.“

          Wer kontrolliert denn die rechten Kräfte? Die AfD wird von Freimaurern und Angehörigen des Hochadels angeführt. Klar, die Kameradschafter sind besoffene Chaoten, aber auch nützliche Idioten. Sobald die NWO an der Macht ist, fallen die einer „Nacht der langen Messer“ zum Opfer. Das hat ja schon einmal funktioniert.

          • Also ich glaube du missverstehst mich ein bissel oder willst mich falsch verstehen😉
            wo du selbst deinen eigenen werten widersprichst und mich in ne bestimmte Gruppe einordnen versuchst (so Richtung Wutbürger oder zumindest Lässt-sich-vom-Rechtspopulismus-stärker-beeinflussen) und damit mich nicht als Individuum wahrnimmst. Das macht es halt einfacher, was (; ?

            Aber ok, ich muss zugeben ich trage sicher auch teilweise dazu bei, da ich gern mitunter ein wenig provozieren möchte, aber eben auch um mal ganz andere Standpunkte zu beleuchten damit es eben NICHT nur schwarz und weiß zugeht.
            So wie du es selbst mehr oder weniger getan hast.
            Auch sehe ich (da ich in dem Umfeld arbeite) vieles erstmal sachlich, wissenschaftlich und Menschen manchmal wie wissenschaftliche Objekte. Naja hab vielleicht selbst ein paar soziopathische Züge, was die Betrachtung angeht..zumindest sehen das wohl manche so. Vielleicht haben sie ja recht. Mir egal.
            Und ok, ich kann mich nicht immer so gut ausdrücken vielleicht. keine Ahnung.
            Mal davon abgesehen ist es menschlich dass man andere in Gruppen also Schubladen um es böse zu sagen einordnet.

            Also jedenfalls verwechselst du da was: Es ist NORMAL (da nen Ordnungsfaktor) und auch nachweisbar auf bestimmte Eigenschaften Menschen in Gruppen zu ordnen.
            Dazu gehört z.B. dass sehr viele Roma hierzulande gewissermaßen schmarotzend leben, dazu gehört auch dass die Deutschen schlecht gelaunt und prinzipiell obrigkeitshörig sind. Für mich sind z.B. auch der Großteil der Sachsen-Anhalter latent und mitunter ganz offen fremdenfeindlich. Bzw. ich sehe das schon auch bestätigt.
            Das ist einfach mal so und stellt für mich keine Bewertung dar.
            Und im Zug (war übrigens kein Flüchtling sondern ne Romafrau bzw. sie mit Familie die regelmäßig das versucht) ja hat mich genervt weil ich Geld bezahle.
            Das wiederum heißt jedoch nicht automatisch, dass ich die Preise ok finde oder generell Schwarzfahren als was schlimmes. Mich nervt halt nur diese Dreistigkeit und dass sie es immer wieder hintenrum und mit Rausreden versucht.

            Und es ist schon auch ein Unterschied zwischen Feststellen, dass Merkmale in bestimmten Gruppen vermehrt auftreten und Pauschalisieren, also dass man sagt ALLE sind so!
            1. mach ich das ja nicht
            2. Stellt das noch keine Beurteilung der Menschen ansich dar.
            Ich verurteile einzelne Sachen, die mich halt stören. Ja, auch wenn z.B. so in manchen Städten so die Oberchecker unter türkischen Migranten meinen sie wären härter als die Deutschen. Na und?! Darf mich doch stören.
            Im Grunde stört mich sogar, wenn viele Fremde ins Land kommen, genauso würde mich stören, wenn es unter den Deutschen eine Geburtenexplosion geben würde.
            Ich will generell weniger Bevölkerung und mehr meine Ruhe. Ja mich nerven manchmal einfach Menschen ganz gleich welcher Hautfarbe und Herkunft😉

            Und ja. Siehst du! Wir haben sogar die gleiche Meinung. Das andere magst du immer noch anders sehen, aber du hast mich (vielleicht auch absichtlich) missverstanden. Weil du selbst schnell geurteilt und pauschalisiert hast. Aber ist ok, ist halt auch in erster Linie ne menschliche Reaktion. Kommt halt immer drauf an, was man draus macht. Fängt man an Gruppen zu verurteilen, so sieht man sie nicht mehr als gleichwertig an. Ich bin der Meinung, ich sehe Besonderheiten, aber sehe sie immer noch als Menschen von bestimmter Sozialisation. Außer wenn wirklich jemand an mir nen Verbrechen verüben will. Da hat meiner Meinung nach jeder das Recht den Täter nicht mehr als Mensch zu sehen.

            Naja das mit dem Patriotismus für ein ganzes Land seh ich immer noch anders.
            Allerdings versteh ich darunter auch nicht das „WIR sind Weltmeister“ und schon gar nicht „Wir sind Papst“.. das ist ganz klar lächerlich und dumm. Wobei man Fußballeuphorie schon verstehen kann und Deutschlandfahnen nichts schlimmes sind da Fußball schon auch zur Tradition gehört.

            Was mich wiederum auch stört, ist, wenn Leute auf die deutsche Kultur stolz sind und dann nicht mehr meinetwegen die Märchen der Gebrüder Grimm kennen oder nicht wissen, dass Frau Holle eigentlich ne Sagengestalt und ne Art heidnische Gottheit.
            Oder wenn manche das Land der Dichter und Denker so hervorheben, gleichzeitig aber über die angebliche Sinnlosigkeit von Geisteswissenschaften bzw. Studenten überhaupt lästern und dann von den Schattenseiten der deutschen Geschichte nichts wissen wollen oder relativieren.
            (ich muss zwar sagen ich finde es nicht ok, dass Holocaustleugnung bzw über die Zahl der Opfer (wobei das natürlich egal und markaber ist zu sagen na bei weniger ist es ja nicht ganz so schlimm…) als Straftat ausgelegt werden kann, einfach weil man kritische Auseinandersetzungen nie verbieten darf, aber leider geht, alles, was man so auf die Schnelle dazu findet direkt in die rechte Menschenverachtende Richtung).
            Naja jedenfalls kann man schon auch stolz auf die eigene Kultur sein, weil wenn man sich damit beschäftigt, trägt man schon auch selbst dazu ja bei, was es ja nach deiner Logik wieder legitimieren würde, also den Stolz.

            „Falsch! Sexuelle Übergriffe sind deutscher Alltag. Bis in die 1990er Jahre hinein war nicht mal Vergewaltigung in der Ehe strafbar – vielen Dank dafür an die CDU/CSU mit ihren konservativen „Werten“. Klar ist das, was in Köln passiert ist, schlimm. Genauso schlimm ist jedoch, dies als Argument für Fremdenfeindlichkeit anzuführen und dabei auch noch zu unterschlagen, dass drei der Täter Deutsche waren. Gewalt gegen Frauen ist leider ein kulturübergreifendes Problem und wenn es nach uns ginge, wäre Kastration die Mindeststrafe dafür.“

            Also hier noch mal konkret: Was ist denn falsch? Dass das in Köln irgendwie organisiert in ner Art Bandenstruktur abgelaufen ist, ist von Deutschen nicht so bekannt. Und in Köln waren nunmal hauptsächlich sog. Nordafrikaner.
            Wobei ich persönlich deshalb nicht alle Nordafrikaner verurteile oder sage alle sind so. Wieso auch? Hab ja selbst welche kennengelernt im Studium und bin mit denen weg gewesen.
            Aber diese Form sexueller Übergriffe ist bisher nunmal nicht bei Deutschen in Deutschland so abgelaufen.
            Mal davon abgesehen legitimiere ich damit keine Fremdenfeindlichkeit. Hallo?!?

            Und NATÜRLICH sind Gewalttaten schlimmer als Schwarzfahren. Sowas sollte eh kostenlos sein. Aber ist wohl zu utopisch.
            Jedenfalls zeigt sich halt immer deutlicher dass der (globalisierte) Kapitalismus gar nicht funktionieren kann.

            Ja Saudi-Arabien muss ein ziemlich krasses Land sein, finden z.B. auch die Syrer die ich kenne. Und ja, Rechtspopulisten unterscheiden nicht groß.
            Wobei ich schon auch denke, die AfD hat auch sehr, sehr viele Proteststimmen bekommen. Gewissermaßen sehe ich da schon was Positives in dem Sinne, dass die anderen Parteien jetzt vielleicht endlich auch mal ernsthafter überlegen, dass sie WIRKLICH mal wiedre volksnaher sein müssen.

            AfD von Freimaurern gegründet!? Gibts dazu Quellen? Habt ihr bestimmt hier im Blog was geschrieben dazu muss ich suchen. Nicht dass ich das nicht glaube, aber wär interessant was zu finden.

            Hm mein Eindruck von dir bzw. euch und eurem Blog ist, dass ihr zumindest anfänglich auch mit der sog. neuen Friedensbewegung und den Demos sympathisiert.
            Mir ist da auch einiges aufgefallen, hier im Ort war ich auch mal da bzw. fand das gut was die erzählten und es war alles andere als rechts. Doch seit der Flüchtlingskrise ist es eindeutig zumindest von ner bestimmten Person aus immer mehr in ne rechte Ecke gegangen. Auch was man so im Internet teilweise dann gelesen hat an Aussagen war echt erschreckend.
            Will jetzt auch nicht schreiben wo ich genau wohne vielleicht könnt ihr euch das denken, keine Ahnung. Fände es zwar interessant da was rauszufinden oder von euch rausfinden zu lassen, aber mir ist halt wie euch Anonymität wichtig und ich sehe in der Tat eben bei sowas auch ne echte Gefahr in die man sich begeben kann.
            Und ihr wisst ja nicht wer ich bin, vielleicht bin ich auch nur ein rechter Maulwurf der euch unterwandern will oder identifizieren (nein bin ich natürlich nicht, aber ich verstehe euer Misstrauen und den Wunsch nach Anonymität sehr gut)
            Nur soviel: Ich denke gerade auch der Verfassungsschutz hat bestimmt seine Finger im Spiel. Und erschreckenderweise hat man bei der ganzen NSU-Sache gemerkt, wieviel da nicht mit rechten Dingen zu gehen kann, es gab mal eine gute Doku dazu, die auch vieles klargemacht hat, das wohl absichtlich vertuscht wurde von Anfang an und es eben mehr Täter gab.

            Aber dann gibt es das Phänomen von Antideutschen (habt ihr ja auch ein bissel was zu geschrieben mal) oder wirklich seltsamer Antifa-Leute. Wo ich wirklich auch denke, die sind garantiert auch irgendwie unterwandert worden.
            Und auch ist Israelkritik z.B. tatsächlich ein schwieriges Thema, da wird wirklich mehr als Antisemitismus niedergemacht, was gar keiner ist.
            Aber ok anderes Thema. Und wieder viel zu langer Text geworden… aber finde euren Blog echt gut (auch wenn ich bei einigem und einigem anderen noch, eben gar nicht eure Meinung teile) aber es ist wirklich schwierig heutzutage sowas zu finden, da Leute die Verschwörungstheorien analysieren und überhaupt betrachten wollen, tatsächlich vermehrt als Spinner abgetan oder in die rechte Ecke fälschlicherweise geschoben werden. Oder die anderen tatsächlich entweder rechts sind oder mehr oder weniger Spinner weil sie leider etwas zum Wahn und Fanatismus neigen und leider irgendwann die distanzierte Betrachtung verlieren. Auch wenn das eher was mit der Persönlichkeit bzw. Psyche zu tun hat und da gibt es halt auch mitunter mehr Leute die sich dann zu sehr verrennen.

            Viele Grüße

          • „Also ich glaube du missverstehst mich ein bissel oder willst mich falsch verstehen
            wo du selbst deinen eigenen werten widersprichst und mich in ne bestimmte Gruppe einordnen versuchst“

            Ähm, nein, Wir haben das nicht auf dich bezogen, sondern lediglich unsere Sichtweise dargestellt. Du musst ja bedenken, dass das hier auch andere lesen, von daher nimm das jetzt um Himmels willen nicht alles persönlich.

            „dazu gehört auch dass die Deutschen schlecht gelaunt und prinzipiell obrigkeitshörig sind“

            Schlechte Laune hat meist Ursachen und obrigkeitshörig sind wird persönlich nicht, obwohl wir Deutsche sind.

            „Für mich sind z.B. auch der Großteil der Sachsen-Anhalter latent und mitunter ganz offen fremdenfeindlich.“

            Auf 24% mag das zutreffen. Aber das sind nicht alle Sachsen-Anhalter, ja nicht einmal die Mehrheit. Also nehmen wir mal an, dass 20% der Roma Diebe wären, dann hieße das, dass die überwältigende Mehrheit der Roma nicht kriminell sind.

            „wenn z.B. so in manchen Städten so die Oberchecker unter türkischen Migranten meinen sie wären härter als die Deutschen. Na und?! Darf mich doch stören.“

            Arrogante Oberchecker sind ganz klar ein Störfaktor. Doch wie reagiert man am besten, wenn ein türkischer Idiot einen als „Scheiß Deutscher!“ bezeichnet? Begibt man sich auf dessen rassistisches Niveau und antwortet „Scheiß Türke!“ oder nimmt man ihn als das Arschloch, dass er ist, und sagt „Scheiß Arschloch!“?

            „Dass das in Köln irgendwie organisiert in ner Art Bandenstruktur abgelaufen ist, ist von Deutschen nicht so bekannt.“

            Was ist mit den Prostitutionsringen von deutschen Rockerbanden?

            „Und in Köln waren nunmal hauptsächlich sog. Nordafrikaner.“

            Schon mal daran gedacht, dass die ganze Sache inszeniert gewesen sein könnte? Wer war z.B. der US-Amerikaner, der unter den Tatverdächtigen war? Ist jetzt nicht so typisch, dass ein Tourist mal spontan mit ein paar Migranten auf Grabschtour geht. Könnte ja wie bei der Sauerlandzelle oder dem NSU gewesen sein – nützliche Idioten unter geheimdienstlicher Anleitung.

            „Jedenfalls zeigt sich halt immer deutlicher dass der (globalisierte) Kapitalismus gar nicht funktionieren kann.“

            Das ist die richtige Einstellung! 

            „AfD von Freimaurern gegründet!? Gibts dazu Quellen?“

            Ja, die gibt es: https://zombiewoodproductions.wordpress.com/2016/03/10/die-afd-freimaurer-connection/

            Nun noch zum Thema Friedensbewegung. Ja, die Mahnwachen wurden von Rechten unterwandert und gerade der eindeutig rechts stehende Elsässer hat absolut Unrecht, wenn er sagt, dass für den Frieden alle zusammenstehen müssten. Denn wer auf Flüchtlinge schimpft, die vor Krieg fliehen, der ist offensichtlich nicht für Frieden. Krieg und Flucht gehören nämlich zusammen. Richtig grotesk wird es dann bei Hardcore-Nazis, die sich erst auf eine Friedensmahnwache stellen und sich danach Landsermärchen anhören.

            Wir sehen allerdings nach wie vor keinen Grund, uns von der Friedensbewegung als Ganzes zu distanzieren, wohl aber die Notwendigkeit, dass sich die Friedensmahnwachen von Rechtspopulisten und –extremisten distanzieren. Die meisten haben dies auch getan.

            „Ich denke gerade auch der Verfassungsschutz hat bestimmt seine Finger im Spiel.“

            Auf jeden Fall!

            „Aber dann gibt es das Phänomen von Antideutschen (habt ihr ja auch ein bissel was zu geschrieben mal) oder wirklich seltsamer Antifa-Leute. Wo ich wirklich auch denke, die sind garantiert auch irgendwie unterwandert worden.“

            Wir sind ja selber Antifaschisten und sehen das mit den Antideutschen genauso. Was die an Argumenten auffahren ist auf einer Linie mit der Atlantikbrücke (Amerikakritik=Antiamerikanismus=Antisemitismus). Auch innerhalb der LINKEN, wo die Antideutschen zum Glück eine verschwindende Minderheit sind, gibt es Kritik an selbigen. In der KPF wurden sie z.B. als „Spaltpilz“ bezeichnet, der absichtlich gesät wurde, um die gesamte linke Bewegung zu schwächen. Also quasi ein Instrument, um Alternativen zum Kapitalismus zu zerschlagen, was man ja schon daran erkennt, dass die Antideutschen inzwischen auch jede Kritik am Finanzsystem und der Bankenmafia zum Antisemitismus erklärt haben.

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