Panama-Papers – Korrupte decken Korruption auf

Wirklich überraschend sind die Inhalte der Panama-Papers nicht. Politiker, Fußballer und Konzerne sind korrupt, das hätte jeder wissen können, der die letzten Jahre nicht verpennt hat. Interessant ist jedoch, wer die Aufdeckung der Steuerflucht finanziert hat. Da tauchen u.a. Namen wie die Henry-Ford-Stiftung, die Rockefeller-Foundation und der Milliardär George Soros auf. Mit anderen Worten ultrareiche Säcke, die ihr eigenes Geld in Stiftungen und Briefkastenfirmen verstecken.

Natürlich haben es diese Verantwortlichen vermieden, ihre eigene Korruption an den Pranger zu stellen. Hauptzielscheibe ist wieder einmal Putin, obwohl man dem russischen Präsidenten direkt gar nichts nachweisen konnte. Lediglich einige politische Freunde Putins haben ihr Geld in Steueroasen angelegt, aber das machen Politiker in den USA und der EU gleichermaßen. Natürlich stürzen sich die Journalisten der Atlantikbrücke eben nur auf Russland, obwohl es für uns Europäer wesentlich interessanter wäre, welche deutschen, britischen und französischen Politiker einen Briefkasten in Panama haben.

Zwar sind die Panama-Papers dennoch interessant, da zumindest einige Korruptionsfälle aufgedeckt und Banken als Schleuser für Steuerflüchtlinge enttarnt werden. Nur ist das ganze leider von oben gelenkt und wird für die deutschen Steuerflüchtlinge und Banken keinerlei politische Konsequenzen haben.

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