Mercedes und die Freimaurer

In einem Superbowl-Werbespot von 2013 spielt der bekannte Hollywood-Star Willem Dafoe den Teufel, der einem jungen Mann einen Mercedes CLA im Tausch für dessen Seele verspricht. Passenderweise ist der Spot mit dem Song „Sympathy for the Devil“ untermalt.

01 Traumauto

02 Teufel

Der Teufel trägt in dem Fall nicht Prada, sondern einen Freimaurerring.

03 Freimaurerring

Im Verlauf eines Tagtraums tanzt der junge Mann mit Usher vor einer Doppelpyramide, welche das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ verkörpert.

04 Usher

Weiter geht es mit dem Mercedes in den Sündenpfuhl Las Vegas.

05 Las Vegas

Die Traumvorstellung endet damit, dass der Typ total berühmt wird, alle Titelblätter ziert und von Frauen begehrt wird. Für diesen abgrundtiefen Materialismus muss er nur einen Vertrag mit dem Teufel unterzeichnen.

06 Vertrag mit dem Teufel

Als er jedoch sieht, dass es den Wagen schon ab einer Anzahlung von 29.000 gibt, lehnt er dankend ab und der Teufel löst sich in Rauch auf.

07 In Rauch aufgelöst

Interessanterweise haben sich einige Freimaurer extrem über diesen Spot empört, da er die Freimaurerei mit Satanismus in Verbindung bringt. Der Leiter der Media Relations von Daimler, Norbert Giesen, meinte auf Anfragen, bei dem Ring handele es sich lediglich um ein „Fantasieprodukt“. Der Spot wurde dennoch digital überarbeitet, sodass inzwischen kein Freimaurerring mehr zu sehen ist.

Quelle

Der Teufel steckt hier natürlich im wahrsten Sinne des Wortes im Detail. Selbstverständlich war der Freimaurerring nie als „Fantasieprodukt“ gemeint, denn die Freimaurer sind ja keinem Märchenbuch entsprungen. Entweder handelt es sich um Willem Dafoes persönlichen Schmuck oder der Ring wurde ganz bewusst an seinem Finger platziert. In jedem Falle wimmelt es in der Chefetage des Daimler-Konzerns von Freimaurern und auch die Stars im Werbespot sind Logenbrüder. Wer hier an Zufälle glaubt, hat nichts begriffen.

Warum also regen sich einige Freimaurer über diesen Spot auf? Nun, es dürfte wohl klar sein, dass es sich bei den Betreffenden um Mitglieder von Johanneslogen handelt. Dies beweist einmal mehr, dass die blauen Grade nicht wissen, was bei den hohen Graden des Schottischen Ritus abgeht. Sonst wäre ihnen vielleicht schon aufgefallen, dass auch in Filmen wie „Im Auftrag des Teufels“ der Leibhaftige in Kombination mit Freimaurersymbolen zu sehen ist. Die Liste der Beispiele ist lang und viele sind bereits auf diesem Blog zu finden.

Scheinbar wissen wir mehr über die Freimaurerei, als die Logenbrüder auf den unteren Rängen. Statt sich über den Ring in dem Mercedes-Spot aufzuregen, sollten sie sich lieber fragen, warum ihre Brüder aus der Hochgradfreimaurerei den Ring am Finger des Teufels platziert haben? Vielleicht würden sie dann erkennen, in welches Kontrollsystem sie hineingeraten sind. Es ist nie zu spät, aus der Freimaurerei auszusteigen.

Vor allem erspart man sich dann einige peinliche Rituale, von denen Bruder Willem Dafoe sicherlich ein Lied singen kann. Der musste nämlich 2016 für einen weiteren Superbowl-Spot von Snickers in ein Frauenkleid schlüpfen. Offensichtlich ist er selbst einen Deal mit dem Teufel eingegangen und muss nun die Rechnung für seinen materiellen Wohlstand zahlen.

Marilyn Dafoe_1

Marilyn Dafoe_2

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