Die Shriners – Freimaurer mit Fes

von Shinzon

Die Shriners sind eine freimaurerische Charity-Organisation, ähnlich dem Rotary oder Lions Club. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied. Während Rotary und Lions Club lediglich von Freimaurern gegründet wurden und ein Beitritt keine Logenmitgliedschaft voraussetzt, sind die Shriners der Freimaurerei direkt angegliedert. Das zentrale Anliegen ist jedoch bei allen drei Vereinen eine wohltätige Außenwirkung.

Gegründet wurden die Shriners, welche auch als „Alter arabischer Orden der Edlen vom mystischen Schrein“ bekannt sind, 1871 in New York. Die Initiatoren waren der Arzt Walter M. Fleming und der Schauspieler William J. Florence, welche den Fokus mehr auf Spaß als auf Rituale legen wollten.

Walter M. Fleming

Walter M. Fleming

Einige Shriners sehen sich sogar selbst als Clowns und es sollte nicht verwundern, dass die beiden berühmten Komiker Stan Laurel (1890-1965) und Oliver Hardy (1892-1957) der Bruderschaft angehörten.

Doof, Dick & Shriner

Doof, Dick & Shriner

Die Bruderschaft verbreitete sich vor allem in den USA rasant. Gab es 1878 noch 425 Mitglieder in 13 Tempeln, waren es 1888 bereits 7.210 Mitglieder in 48 Tempeln, wobei einige davon in Kanada gelegen waren. 1903 kam die erste Frauenorganisation hinzu, welche in Wheeling (West Virginia) gegründet wurde. Heute gibt es rund eine halbe Million Shriners, die in 194 Tempeln rund um den Globus organisiert sind. Ihr Hauptquartier liegt in Tampa (Florida).

Der Dachverband der Shriners International nennt sich Imperial Divan und fungiert als Verwaltungsapparat. Ihm gehören 13 Mitglieder an. Das höchste Amt ist der Imperial Potentate, welcher zugleich Präsident und Vorstandsvorsitzender des Dachverbandes ist. Außerdem ist der Imperial Potentate der Aufsichtsratsvorsitzende der 22 Kinderkrankenhäuser, welche die Bruderschaft betreibt.

Neben vielen anderen Almosenaktionen gehören die Kinderkrankenhäuser zu den Kernprojekten der Shriners. Sie verfügen über ein unfassbares Budget von 5 Milliarden Dollar, gespeist aus Stiftungsvermögen, Aktienfonds und Spenden. Dennoch leisten kubanische Ärzte weltweit mehr, obwohl ihnen kein solches Budget zur Verfügung steht. Davon einmal abgesehen sollten sich Eltern lieber zweimal überlegen, ob sie ihre Kinder in die Obhut eines Freimaurerkrankenhauses geben. Immerhin gehören die Shriners überwiegend der Hochgradfreimaurerei an.

Bis zum Jahr 2000 musste jeder, der den Shriners beitreten wollte, entweder den 32. Grad des Schottischen Ritus oder den Grad Ritter vom Tempel des York Ritus erreicht haben. Erst mit der Jahrtausendwende wurden die Anforderungen aufgeweicht, sodass heute der Meistergrad einer anerkannten Freimaurerloge ausreicht. Dennoch haben sich in Europa erst wenige hundert Freimaurer der Charity-Organisation angeschlossen, welche sich hierzulande Emirat Shriners nennt. In den USA sind die Shriners dagegen omnipräsent. Auf jeder noch so kleinen Parade fahren sie dort in ihren Miniaturautos mit.

Shriner Bobby Car

Auffällig sind auch die Kopfbedeckungen der Shriners. Der Fes sowie das darauf abgebildete Emblem der Bruderschaft wirken schon auf den ersten Blick orientalisch, was durchaus so beabsichtigt ist. Der Mitbegründer William J. Florence war nämlich während einer Tour de Marseille Gast auf der Party eines arabischen Diplomaten. Offensichtlich beeindruckt von dem orientalischen Flair, schlug er selbiges als Stil der Shriners vor. Dieser zeigt sich bereits von außen an der Architektur der Tempel.

Tripoli Shrine Tempel (Milwaukee)

Tripoli Shrine Tempel (Milwaukee)

Der erwähnte Fes wurde schon ein Jahr nach Gründung der Shriners zu dessen Erkennungsmerkmal. Allerdings war der aus Marokko stammende rote Filzhut ursprünglich kein okkultes Symbol. Diesen Status erlangte er erst 1872 durch die Shriners.

Shriners Fes

Das Logo der Bruderschaft besteht aus Krummsäbel, Halbmond, Sphinxkopf und Pentagramm. Offiziell soll der Krummsäbel für die Mitglieder der Bruderschaft stehen, welche deren Rückgrat bilden. Der Halbmond soll für Brüderlichkeit sowie Menschenliebe stehen und der fünfzackige Stern für die Kinder. Insbesondere die Erklärung des Pentagramms klingt hanebüchen, wenn man um dessen Bedeutung als Venussymbol weiß. Lediglich die Bedeutung der Sphinx als Repräsentation des regierenden Organs der Shriners hört sich plausibel an.

Shriners Logo

Das Motto der Shriners ist „Rubor et Furor“, was „Stärke und Wut“ bedeutet. Wie dies zum Slogan „Spaß haben – Kindern helfen“ passen soll, muss einem erst einmal erklärt werden. Alles in allem handelt es sich bei den Shriners um einen Freimaurerverein, der das öffentliche Image der Logenbrüder als Wohltäter feiern soll. Die Bruderschaft kann dabei als Vorlage für die später gegründeten Rotary und Lions Clubs gesehen werden, obgleich das Auftreten der Shriners weitaus unseriöser und alberner daher kommt.

Zu den einflussreichsten Mitgliedern der Shriners zählen die US-Präsidenten Harry S. Truman (1884-1972) und Gerald Ford (1913-2006).

Harry S. Truman im Dunstkreis der Shriners.

Harry S. Truman im Dunstkreis der Shriners.

Weitere berühmte Mitglieder waren und sind der Apollo-Astronaut Buzz Aldrin, der Country-Star Brad Paisley, der Rennfahrer Samuel Hornish jr. und Harland Davis Sanders (1890-1980), Gründer der Restaurantkette Kentucky Fried Chicken. In Hollywood sind die Shriners ebenfalls weit verbreitet. Neben den bereits erwähnten Komikern Stan Laurel und Oliver Hardy gehörten u.a. die Schauspieler Pat Morita (1932-2005) und Harold Lloyd (1893-1971) der Clownstruppe an.

Herold Lloyd

Herold Lloyd

10 Kommentare zu “Die Shriners – Freimaurer mit Fes

  1. „Davon einmal abgesehen sollten sich Eltern lieber zweimal überlegen, ob sie ihre Kinder in die Obhut eines Freimaurerkrankenhauses geben. Immerhin gehören die Shriners überwiegend der Hochgradfreimaurerei an.“

    Warum sollten Eltern das nicht tun?

    Stan Laurel war übrigens kein Freimaurer und daher auch kein Shriner.

    • Offenbar gehören Sie einer Johannesloge an und kennen sich mit den ganz hohen Graden nicht so gut aus? Da tummeln sich nämlich Leute wie Jimmy Savile.

      Was Stan Laurel angeht, hat dieser wohl kaum zum Spaß einen Fes getragen und diverse Gesten gemacht. Seine Mitgliedschaft mag vielleicht nie öffentlich geworden sein, die seines Schauspielkollegen Oliver Hardy hingegen schon.

      http://gran-logia-andorra.com/en/node/84

      • Was soll die Unterstellung mit Jimmy Savile? Schwarze Schafe (wobei dieser Ausdruck zugegebener Maßen stark untertrieben ist) gibt es überall, auch in der Freimaurerei. Aber wer alle über einen Kamm schert, macht es ich zu einfach.

        Wie Sie evtl. wissen, sind Symbole und Begriffe in der Freimaurerei nicht urheberrechtlich geschützt. Jeder kann sie also verwenden und sich Freimaurer nennen. Von daher ist es nicht schlimm, dass Stan Laurel einen Fes trug oder Gesten gemacht hat. Aber allein deswegen kann man nicht darauf schließen, dass er ein Freimaurer war. Und falls er es doch gewesen sein sollte. Was wäre dann?

        Aber Sie haben meine Frage noch nicht beantowrtet:
        Warum sollten Eltern ihre Kinder nicht in ein Kinderkrankenhaus der Shriner schicken?

        Zu meinem freimaurerischen Background.
        Sie vermuten richtig. Ich bin Mitglied einer Johannesloge. Gleichzeitig auch im York Ritus unterwegs und trage auch einen Fes (nicht nur zum Spaß).

        • Was Jimmy Savile angeht, ist daran nichts unterstellt, sondern alles erwiesen. In der Freimaurerei wimmelt es von solch schwarzen Schafen, was an sich nicht schlimm wäre, wenn diese ausgeschlossen werden würden. Als z.B. Henry Ford die „Protokolle der Weisen von Zion“ in die USA gebracht und seine eigene antisemitische Hetzschrift „Der internationale Jude“ verzapft hat, hätte es sofort ein Ausschlussverfahren gegen ihn geben müssen. Aber man hat ihm selbst dann noch Pardon gewährt, als die USA bereits im Krieg mit Deutschland standen und seine Unterstützung des Naziregimes unter den Straftatbestand des Landesverrats fiel. Bis heute wieder dieser antisemitische Naziunterstützer von den Freimaurern gefeiert.

          Als Insider können Sie uns vielleicht die Frage beantworten, wie so etwas möglich ist? Wenn Sie darauf keine Antwort haben, sollten Sie sich selbst diese Frage stellen. Zumal das ja wahrhaftig keine Einzelfälle sind.

          Anhand unserer Recherchen haben wir den Schluss gezogen, dass es einen gravierenden Unterschied zwischen Johannesfreimaurerei und der roten Freimaurerei des Schottischen Ritus gibt. Die Johannesfreimaurer haben sich ja Freiheit, Gleichheit und Humanität auf die Fahnen geschrieben. In unseren Augen absolut ehrenwerte Ziele, die wir unterstützen. Nur werden sie eben nicht überall in der Freimaurerei gelebt. Insbesondere wenn man sich den europäischen Hochadel oder die italienische Propaganda Due ansieht.

          • Ich gebe Ihnen vollkommen recht, dass solch eine Hetze zum sofortigen Ausschluss hätte führen müssen. Ein Bund, der sich ethische Werte zum Ziel setzt, darf so etwas nicht dulden. Warum dies nicht gemacht wurde kann ich Ihnen nicht sagen. Für mich stellt sich auch nicht die Frage nach dem warum, da es nicht mehr zu ändern ist. Einzig allein die Erkenntnis ist daraus zu ziehen, dass sich so etwas nicht nochmal wiederholen darf.

            A propos Frage. Meine Frage warum Ihrer Meinung nach Eltern ihre Kinder nicht in ein Shriner Krankenhaus bringen sollen ist weiterhin unbeantwortet.

            Aber nochmal. Sie verallgemeinern bzw. unterstellen Freimaurerei wäre ein Hort für Schwerverbrecher. Wäre dies der Fall dann müssten Sie die gesamte Menschheit als Schwerverbrecher titulieren.
            Als angeblichen Nachweis führen Sie die Loge Propaganda Due an. Hier ist doch längst bekannt, dass die Loge einzig und allein mit dem Ziel einer politischen Verschwörung gegründet wurde und nichts mit Freimaurerei zu tun hat. Ihre Regularität wurde daher widerrufen. Und auch eine Reaktivierung kurze Zeit danach blieb letztendlich ohne Erfolg.

            Mich würde interessieren welche Recherechen Sie zu dem Ergebnis kommen lassen, dass es einen gravierenden Unterschied zwischen der roten Freimaurerei und der blauen Freimaurerei gibt. Und hier insbesonders beim Schottischen Ritus.
            Ich bin wie gesagt im York Ritus unterwegs, der ebenfalls zur roten Freimaurerei gehört und kann nicht viel zum schottischen Ritus sagen. Außer dass das System des Schottischen Ritus nicht mein Fall ist.
            Es gibt Unterschiede zwischen Johannisfreimaurerei und den weiterführenden Graden. Das ist richtig. Gravierend würde ich sie allerdings nicht nennen.

            Zu Ihrer Aussage, dass die Werte, die sich die Freimaurerei auf ihre Fahnen geschrieben hat nicht überall gelebt werden sei nur gesagt, dass es sehr viele Projekte gibt die von Freimaurern gegründet und betrieben werden. Sollten Sie im Winter in Hannover das Zahnmobil sehen, es wurde von einem Freimaurer und seiner Frau gegründet.
            In meiner Nachbarloge baut ein Bruder in Nepal Schulen auf, der Initiator von Menschen für Menschen, Karl Heinz Böhm war ebenfalls Freimaurer.
            Ist Ihnen auch bekannt, dass die Abschaffung der Todesstrafe in Deutschland und die juristische Aufarbeitung der NS-Zeit auf das starke Engagement eines Freimaurers (der auch noch im 32. Grad im schottischen Ritus war) zurückzuführen ist?
            Das sind nur einige Beispiele. Allen gemein ist, dass freimaurerische Werte durchaus gelebt werden, damit aber nicht geprahlt wird.

          • Na immerhin sehen Sie das mit Henry Ford ein. Ändern könnte man aber zumindest, dass er bis heute von einigen Logen lobend erwähnt wird. Was das mit dem Hort für Schwerverbrecher angeht, ist er allerdings kein Einzelfall. Es gibt da noch mehr Namen wie Albert Pike, Josef Stalin, der gesamte europäische Hochadel und von den Bushs bis zu den Rockefellers so ziemlich jeder raffgierige Kapitalist. Nicht zu vergessen so einige deutsche Politiker, die in den letzten Jahren Kriege, Sozialabbau sowie Lohndumping verbrochen haben und derzeit TTIP aushandeln. Da wären also noch einige Ausschlussverfahren notwendig.

            Übrigens sind genau solche finsteren Gestalten der Grund, warum wir keine Kinder einem Logenkrankenhaus anvertrauen würden. Die Frage hatten wir bereits mit Jimmy Savile beantwortet. Das mag zwar nicht auf alle Freimaurer zutreffen, aber so lange solche Figuren von ihren Logenbrüdern gedeckt werden, gibt da nach außen kein gutes Bild ab.

            Was Ihren Vorwurf der Verallgemeinerung angeht, so haben wird bereits in unserem Leitartikel zu den Freimaurern klargestellt, dass wir eben nicht pauschal alle Freimaurer verurteilen, wie dies auf Verschwörungsseiten Gang und Gebe ist. Wir haben sogar einige Namen wie Salvador Allende und Charly Chaplin positiv hervorgehoben. Was wir jedoch nicht ganz verstehen, ist die Tatsache, dass sich solche herausragenden Menschen elitären Geheimzirkel anschließen und sich dort mit finsteren Typen umgeben. Allende wurde ja nicht zuletzt von seinen Brüdern aus den USA gestürzt. Als er denen zu humanistisch wurde, war es plötzlich aus mit dem Pardon.

            Vergleichbar wäre das Ganze mit der Unterwanderung der Friedensbewegung durch Rechtspopulisten vor zwei Jahren. In einigen Städten hat man sich von Rednern wie Jürgen Elsässer distanziert, in anderen hat man ihnen Beifall geklatscht. Die Freimaurer stehen vor einer ähnlichen Entscheidung, wobei es übrigens sogar rechtspopulistische Logenbrüder wie Alexander Gauland (AfD) gibt. So ein Zahnmobil ist schön. Ein Rassist, der Rechtsextremisten in Logengebäude einlädt, eher nicht. Sie werden wohl zugeben müssen, dass derartige Fälle zu einem Glaubwürdigkeitproblem führen.

            Wir für unseren Teil brauchen jedenfalls keine Verkleidungen, antiken Symbole und geheimen Gesten, um humanistische Werte zu leben. Wir tun es einfach und wenn es irgendwo Korruption gibt, dann prangern wir diese an.

          • Wohl wahr, dass die von Ihnen zitierten Namen kein gutes Bild abgeben. Mir stellt sich allerdings die Frage, aus welchen Quellen Sie wissen, dass Stalin, der gesamte europäische Hochadel oder aber einige deutsche Politiker Freimaurer wären.

            Sind Sie auch so konsequent, wenn es um unsere eigenen Krankenhäuser geht? Es ist erwiesen, dass so manche OP unnötig ist. Und der Verdienst muss stimmen. Heißt: Wer einigermaßen wieder fit ist möchte doch bitte das Bett wieder frei machen für den nächsten Patienten.

            Einen Missbrauch in einem Kinderkrankenhaus der Shriner schließe ich jedoch aus. Allein deswegen, weil man jederzeit Zutritt zu den Krankenhäusern hat und sich einer Führung anschließen kann. Und vor allem, weil die Eltern der dort behandelten Kinder mit einbezogen werden. Ganz gleich wo das Kind herkommt, die Kosten für Flug und Unterkunft vor Ort für eine Begleitperson werden genauso übernommen wie die Kosten der Behandlung des Kindes.

            Der von Ihnen geschilderte Fall, dass Rechtsextremisten die Räumlichkeiten einer Loge angemietet haben ist in der Tat wahr. Aber kennen Sie auch die Hintergrundgeschichte dazu bzw. wie es dazu kam?
            Nur kurz dazu. Ein Mieter wird Ihnen nicht bei der Anmietung frei heraussagen, dass er gedenkt eine Veranstaltung mit Rechtsextremen durchzuführen.
            Diese Erfahrung musste auch ein Polizeiverein in Frankfurt/M. machen als sich kurz nach der Vermietung herausstellte, dass sich Rechte dort einen schönen Abend gemacht haben.
            Wenn man also recherchiert, dann sollte man sich auch mal fragen, ob das wirklich so sein kann und nicht einfach sagen das ist so.

            Zu Ihrem letzten Absatz gebe ich Ihnen recht in Bezug auf das Leben von humanistischen Werten.
            Es gibt viele Möglichkeiten die Welt human zu gestalten.

          • „Mir stellt sich allerdings die Frage, aus welchen Quellen Sie wissen, dass Stalin, der gesamte europäische Hochadel oder aber einige deutsche Politiker Freimaurer wären.“

            Einige Namen sind auf Logenwebseiten nachlesbar. Ansonsten dürften Sie als Freimaurer Ihresgleichen wohl am besten anhand von expliziten Gesten erkennen können.

            „Sind Sie auch so konsequent, wenn es um unsere eigenen Krankenhäuser geht?“

            Das sind wir sehr wohl. Daher lehnen wir auch jede Privatisierung von Krankenhäusern ab und treten für die komplette Rekommunalisierung der öffentlichen Daseinvorsorge ein. Ein Krankenhaus sollte nicht nach denselben Maßstäben arbeiten wie eine Würstchenbude.

            „Der von Ihnen geschilderte Fall, dass Rechtsextremisten die Räumlichkeiten einer Loge angemietet haben ist in der Tat wahr. Aber kennen Sie auch die Hintergrundgeschichte dazu bzw. wie es dazu kam?“

            Ja, die Hintergründe sind uns bekannt. Die anrüchige Staats- und Wirtschaftspolitische Gesellschaft hatte schon mehrere Veranstaltungen in der betreffenden Hamburger Loge abgehalten, von daher hätte letztere sich längst informieren können. Die Distanzierung erfolgte jedoch erst, nachdem 2015 zuletzt Holocaustleugner aufgetreten waren. Leider distanzierte man sich auch nur von der SWG, nicht aber vom Drahtzieher Alexander Gauland.

            „Es gibt viele Möglichkeiten die Welt human zu gestalten.“

            Richtig. Leider ist das nicht in jedermanns Interesse. Derzeit höhlen Banken und Konzerne immer weiter die Demokratie aus (TTIP etc.), überall herrscht Krieg und Europa rückt immer weiter nach rechts. Müssten die Freimaurer nicht konsequenterweise Antikapitalisten sein und die Verantwortlichen dieser neuen Weltordnung ächten? Der Freimaurer Karl Marx hätte damit sicherlich kein Problem gehabt.

  2. Interessant hierzu ist auch die Kinderserie des okkulten Senders Nick mit dem Titel „Gravity Falls“… Der Großonkel S(a)tan ist interessanter Weise mit solch einem Fes bestückt, allerdings das Emblem natürlich etwas umgeändert. Doch der Wache sieht schließlich, die Intention ist offensichtlich… Kann der Erfinder noch so sehr behaupten, sich offenkundig über Verschwörungstheorien, Okkultismus ect. zu belustigen und sich von diesen inspiriert haben zu lassen. Wie sie es alle für die Öffentlichkeit und die Schlafschafe/Zombies tun.
    Es schmerzt richtig, wenn man sich mal rein recherchetechnisch mit den neueren Kids Serienmüll beschäftigt. Da kommt jedes Mal der Hulk in einem durch… Überall wird mittlerweile ihr geliebter Luzifer mit samt okkultistischem Inhalt subliminiert… Schrecklich.

    Übrigens kommt es nicht von ungefährlich, das Kamal (Ja, so wollte er genannt werden – mit der Begründung, keinen arabischen Namen tragen zu wollen, und beleidigte gleich alle Namensfetter als Esel. Hierzu gibt es genug Quellen. Auf diversen Bildern posiert er mit der berüchtigten Hidden Hand) Paśa, aka Atatürk war auch Hochgradfreimaurer. Er verachtete den Islam und generell jede Religion war ihm ein Dorn im Auge. Er sprach sich schließlich auch für die NWO aus. Ebenfalls interessant ist die Tasache, dass A. Crowley seinen Sohn nach ihm benannte…

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