Die Tempelritter – Gralshüter oder Grabräuber?

von Shinzon

Die Geschichte der Tempelritter ist so umfangreich, dass man ganze Bücherregale damit füllen könnte. Wir wollen uns jedoch auf das wesentliche beschränken und die Bedeutung der Templer für die moderne Freimaurerei ergründen. Es geht im wahrsten Sinne des Wortes um „das Vermächtnis der Tempelritter“.

Gegründet wurde der Orden 1118 infolge des ersten Kreuzzuges. Urkundlich erwähnt wurde er zum ersten Mal 1128 im Rahmen des Konzils von Troyes, welches nach heutiger Zeitrechnung allerdings auch auf das Jahr 1129 fallen könnte. Einer der wichtigsten Initiatoren war Hugo von Payns (1080-1136), welcher auch zum ersten Großmeister der Templer wurde. Zu den weiteren Gründungsmitgliedern gehörten Gottfried von Saint-Omer, Gundomar, Gudfried, Roland, Payen von Montdidier, Gottfried Bisol, Archibald von Saint-Amand und André de Montbard. Letzterer wurde später der fünfte Großmeister des Ordens.

Es fällt auf, dass fast alle Gründungsväter der Tempelritter französischer Herkunft waren und tatsächlich waren die Templer hauptsächlich in Frankreich aktiv. In Folge des Konzils von Troyes 1129 gründete Hugo von Payns auf einer Reise durch Europa weitere Niederlassungen, darunter vor allem auch in England und Schottland, neben Frankreich die wichtigsten Zentren der späteren Freimaurerei. In Deutschland gab es ebenfalls Niederlassungen, wie z.B. der Komturhof Utterode bei Nordhausen (Thüringen).

Ein weiterer Bezug auf die Freimaurerei findet sich im Namen der Templer. Die volle Bezeichnung des Ordens lautete „Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem“. Salomons Tempel ist ein Kernthema der freimaurerischen Mythologie. Was indes die arme Ritterschaft angeht, ist der Teil ein wenig geheuchelt. Aus armen Verhältnissen stammten die Ritter nämlich nicht, allerdings übertrugen sie mit dem Beitritt ihr Vermögen der Ritterschaft. Der Orden selbst war damit durchaus vermögend und erhielt zusätzlich Landschenkungen.

So etwas lässt sich wohl nicht vermeiden, wenn die Ideale der adeligen Ritter mit denen der Mönche vereint werden. Wobei die katholische Kirche ja selbst durch alle Zeitalter Wasser predigte und Wein trank. Während die Korruption der Vatikanbank ein Kapitel für sich ist, gelten die Templer als Vordenker des modernen Bankwesens.

Neben der Verwaltung ihres eigenen Vermögens übernahmen die Templer auch den Transport der Kirchen- und Klostereinkünfte, wobei sie ihre Tempelhäuser als Tresore zur Verfügung stellten. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts zählten auch Geldanleihen zu den geschäftlichen Tätigkeiten des Ordens. Für diese wurde ein System von Kreditbriefen eingeführt und auch die Techniken der Buchführung waren für die damalige Zeit sehr modern.

Eines der wichtigsten Finanzzentren war die Temple Church in der Fleet Street von London. Diese Straße ist heute nicht zufällig Teil der City of London, einem Staat im Staate, welcher bis heute die gesamte Welt im finanziellen Würgegriff hält. Ebenso wenig dürfte es ein Zufall sein, dass die City of London immer noch das Templerkreuz im Wappen führt. Die Tempelritter waren also schon lange vor den Rothschilds da und können mit Recht als Begründer der modernen Bankendiktatur angesehen werden. Es gilt dabei als relativ sicher, dass die Finanzelite das Ende des Ordens überlebte und später an zahlreichen Bankengründungen beteiligt war.

Wappen der City of London

Wappen der City of London

Angesichts dessen scheint der vermeintliche Hauptzweck des Ordens lediglich eine geschickte PR-Aktion gewesen zu sein. Nach außen hin verkauften sich die Tempelritter nämlich als Beschützer der Kreuzfahrer gegen Überfälle. Sie waren in dieser Hinsicht eine militärische Eliteeinheit und im Kreuzzug gegen die Muslime auch an Kriegsverbrechen beteiligt. Zu ihren Schandtaten gehörten u.a. die gewaltsame Vertreibung der Mauren von der iberischen Halbinsel sowie zahlreiche Massaker im Nahen Osten. Aktiv waren die Templer vor allem in Jerusalem, wo sie die Al-Aqsa-Moschee zu ihrer Festung ausbauten. Schon damals ließ der Westen die Muslime spüren, wer der Herr im Heiligen Lande ist. Eine Tradition, welche heute von den USA und ihren NATO-Verbündeten fortgesetzt wird.

Tempelritter

Der Frevel nicht genug, plünderten die Tempelritter das Heilige Land nach Strich und Faden aus. Sicherlich zählten Gold und andere Reichtümer zu den Schätzen des Ordens, doch es ranken sich auch andere Mythen um seine Beute. So sollen die Templer bei Ausgrabungen unter dem Tempelberg wahlweise die Bundeslade oder antikes Wissen jenseits unserer Vorstellungskraft gefunden haben. Auch der Heilige Gral soll sich in ihrem Besitz befunden haben.

Im 13. Jahrhundert wurden die Templer allmählich zu reich und einflussreich, was vor allem beim französischen König Philipp IV. (1268-1314) Neid erzeugte. Nachdem dessen Antrag auf Mitgliedschaft vom Orden abgelehnt wurde, sanken seine Sympathien für selbigen drastisch. Kein guter Schachzug, denn als Philipp IV. trotz hoher Schulden einen neuen Kreuzzug beginnen wollte, gedachte er dennoch, sich die finanziellen Mittel bei den Tempelrittern zu holen. Er traute sich etwas, wovor heutzutage jeder Politiker zurückschrecken würde: Er ging rechtlich gegen eine korrupte Bank vor. Allerdings hatte er dabei keineswegs das Wohl der Kleinanleger im Sinn und auch seine Methoden waren äußerst verwerflich.

Zunächst zog er den aus Frankreich stammenden Papst Clemens V. († 1314) auf seine Seite, indem er die Templer der Ketzerei und Sodomie (was damals auch Homosexualität einschloss) anklagte. Clemens V. hatte dabei kaum eine andere Wahl, denn Philipp IV. hatte bereits ein Attentat auf seinen Vorgänger Bonifatius VIII. (1235-1303) verüben lassen, infolge dessen dieser wenige Tage später verstorben war. Nun drohte der skrupellose König mit einem Ketzerprozess gegen Clemens’ Mentor sowie einer Abspaltung der Kirche Frankreichs, für den Fall, dass der Papst seine Unterstützung der Templer nicht einstellen sollte.

Die Ausfertigung des königlichen Haftbefehls erfolgte am 14. September 1307, nicht ohne Absicht genau zum Fest der Kreuzerhöhung. Die Templer sollten ohne Ausnahme verhaftet und dem Urteil der Kirche zugeführt werden. Ihre Besitztümer seien zu beschlagnahmen. Die Briefe wurden von der königlichen Kanzlei versiegelt an alle Dienststellen im Frankreich geschickt, wo sie überall gleichzeitig am 13. Oktober 1307 geöffnet werden sollten. Damit sollte verhindert werden, dass sich die Templer gegenseitig warnen und untertauchen konnten. Tatsächlich sollen nur 12 Tempelritter der Verhaftung entkommen sein.

Der fragliche Freitag der 13. ging als düsterer Tag in die Geschichte ein, obgleich der wirklich finsterste Part für die insgesamt 546 Inhaftierten erst noch anstand. Sie wurden allesamt nach Paris gebracht, wobei 138 Personen direkt in der französischen Hauptstadt verhaftet worden waren. Dort warteten Inquisition und Folter auf die Templer. Die Kirche zog das Ermittlungsverfahren genüsslich in Länge, wohingegen Philipp IV. einen schnellen Prozess gewünscht hatte. Außerdem wurde nicht der Orden in seiner Gesamtheit verurteilt, sondern nur einzelne Templer.

Letztendlich fanden der König und der Papst jedoch einen Kompromiss. Clemens V. ließ die führenden Köpfe des Ordens auf dem Scheiterhaufen verbrennen und schrieb in der Bulle rex glorie virtutum vom 27. April 1311 die Gottunmittelbarkeit des Königtums fest. Im Gegenzug durfte er Papst bleiben, Frankreich blieb römisch-katholisch und das Vermögen der Templer blieb im Kirchenbesitz. Die Verlierer waren damit einzig und allein die Templer, welche am 22. März 1312 auf dem Konzil von Vienne offiziell aufgelöst wurden.

Der letzte Großmeister des Templerordens, Jacques de Molay, wurde zusammen mit Geoffroy de Charnay am 18. März 1314 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Eigentlich wurde de Moley lediglich zu lebenslanger Kerkerhaft verurteil, da er sein Geständnis jedoch widerrief, wurde er als rückfälliger Ketzer behandelt. Die Freimaurerei, welche sich zu einem großen Teil auf die Tempelritter gründet, hat der katholischen Kirche diese Taten lange Zeit nicht verziehen. Erst Ende des 20. Jahrhunderts näherten sich Kirche und Freimaurer wieder an, wobei zu diesem Zeitpunkt jedoch schon zahlreiche hochrangige Vatikanvertreter der Freimaurerei angehörten.

Dem letzten Großmeister der Tempelritter setzten die Freimaurer schon etwas eher ein Denkmal. 1919 gründeten sie in Kansas City (Missouri, USA) den Order of de Molay, eine freimaurerische Jugendorganisation für männlichen Nachwuchs zwischen 12 und 21. Der Orden hat heute ca. 15.000 Mitglieder in den USA und Kanada. Ableger gibt es in Aruba, Australien, Bolivien, Brasilien, Serbien, Japan und auf den Philippinen, wobei Brasilien die höchste Mitgliedzahl hat. Bekanntestes Mitglied des Ordens war Walt Disney.

Walt Disney

Es fällt auf, dass sich die Freimaurer gerne und oft auf die Tempelritter beziehen, was die Vermutung nahe legt, dass sie zumindest in Teilen eine Nachfolgeorganisation sind. Sicherlich gibt es da noch die Dombauhütten und antike Mysterienreligionen, die allesamt eine Rolle spielen, aber auf jeden Fall leben die Templer in der Freimaurerei fort. Das ist nicht zuletzt auch der Grund, warum das rote Templerkreuz heute immer noch so weit verbreitet ist.

Templerkreuze

5 Kommentare zu “Die Tempelritter – Gralshüter oder Grabräuber?

  1. Sehr guter Artikel, deckt sich weitgehend mit den Originaltexten der Freimaurer, die William Cooper in Mystery Babylon offengelegt hat. Er geht aber davon aus, dass trotzdem einige Köpfe und größere Teile des Vermögens in den Untergrund gewandert sind und Startkapital der Freimaurerei wurden. Kennt ihr den Mythos, dass untergetauchte Templer zu den Freibeutern/Piraten wurden? Deren Flagge sowie mysterien-nahe Rituale legen das nahe.
    Herzlichst, der Chaukee

  2. DIE FREIMAURER-DIKTATUR

    1. Zitate von Jean-Claude Juncker (Er ist Präsident der EU-Kommission und höchstwahrscheinlich ein Reptiloid):
    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
    „Wenn es ernst wird, muss man lügen.“

    Reptiloid und Oberst a.D. Albert Buddecke schrieb im April 1928 in der „Allgemeinen Logenzeitung“:
    „Wer die Freimaurerei angreift, der muss wissen, dass er damit die Ethik bekämpft, die wir verkörpern wollen, und dass er einer Kulturmacht den Krieg erklärt. Auf den muss es aus der Freimaurerei von allen Seiten so niederblitzen und hageln, dass er die Waffen strecken muss und vor der Öffentlichkeit als ein Unwürdiger und Unsittlicher dasteht, der ein Heiligtum entweiht hat.“

    Reptiloid Professor Hans Bankl:
    „In der Weltbruderkette der FREIMAURER sind ÄRZTE die AM HÄUFIGSTEN vertretene Berufsgruppe … .“
    (Viele Ärzte sind Reptiloide und arbeiten für die STASI 2.0)

    2. Der Drache/ Die Schlange Queen Elisabeth II. ist die Schirmherrin der FREIMAUREREI und die babylonische HEXE Astarte. Sie ist die Wurzel allen Übels. Sie will die ganze Welt beherrschen und die Menschheit versklaven. Sie ist die Königin der Ganoven (NWO-Satanisten) und eine ganz üble satanische Terroristin. So gut wie alle Politiker und Generäle sind FREIMAURER (Tempelritter) und kämpfen für die Queen Elisabeth. Sie kontrolliert die EU, USA, Kanada, Russland, Israel, … also fast die ganze Welt! Sie hat heimlich in Deutschland die STASI wiedereingeführt. Wir werden rund um die Uhr abgehört und ausspioniert, ganz besonders von der NSA. Die Freiheit wird jeden Tag ein wenig beschnitten. Sie will alles was in ihrem Weg steht zerstören/ ZERSETZEN. Ihre STASI-Zombies sind Psychos der übelsten Sorte und wollen die Infokrieger und Truther solange stressen bis sie nachgeben. Die Hexe Queen Elisabeth ist HIRNVERBRANNT und TOLLHAUSREIF!!!!

    • Die Zitate mögen ja stimmen, aber wo sind die Beweise, dass es sich bei diesen Personen um Reptiloide handelt? Auf unserem Blog argumentieren wir mit handfesten Fakten. Mittels solcher Fakten konnten wir bereits eine Verbindung der Hochgradfreimaurerei zum Satanismus nachweisen und tatsächlich werden im Satanismus Schlangen angebetet. Aber das ist eben noch kein Beweis für die reptiloide Herkunft gewisser Personen.

      Wir konnten auch noch nicht feststellen, dass wir als Truther von diesen Leuten in besonderem Maße gestresst werden. Wir sind viel zu unbedeutend, als dass wir über die normale Überwachung hinaus von irgendwelchem besonderen Interesse für die herrschende Elite sind. Gestresst werden darüber hinaus sowieso alle Menschen permanent mit Niedriglöhnen bei ständig steigenden Lebenshaltungskosten, Steuererhöhungen und kommunalen Wucherbeiträgen. Hinzu kommt noch das Sanktionsregime der Jobcenter. Aber das alles richtet sich nicht explizit gegen Wahrheitsaktivisten, es sind generelle Terrorinstrumente gegen die gesamte Bevölkerung.

      • Egal! Die NWO-Satanisten nennen uns Terroristen, Chaoten, Pack,… , und wir nennen sie Reptiloide, Zombies, Ziegenanbeter (Baphomet ist ein Ziegendämon),…
        Diese Satanisten respektieren uns (Infokrieger, Truther) nicht, also werden wir sie auch nicht respektieren. Diese NWO-Zombies wollen uns das Leben erschweren, sie wollen, dass wir auswandern oder Selbstmord begehen. Ich habe sehr üble Erfahrungen mit denen gehabt. Am schlimmsten sind die Ärzte im Krankenhaus und die Zahnärzte. Viele Ärzte sind Freimaurer und arbeiten für die STASI 2.0.
        Auf der arbeit werden wir gemobbt, auf der Starße bedroht, sie verbreiten Gerüchte über uns, um den Ruf zu ruinieren,…
        Im Internet gibt es genug Leute, die aufmerksam machen und über ihre Erlebnisse berichten.

        • Es geht uns nicht um Respekt vor der Elite, die uns knechtet. Es geht uns um belegbare Fakten. Wenn man ohne Beweise irgendwelches Zeug behauptet, egal ob nun richtig oder falsch, macht man es denen doch nur leichter, einen als Spinner hinzustellen.

          Was die Ärzte angeht, behandeln die meisten alle Patienten wie ein Stück Fleisch, weil private Krankenhäuser nun mal profitorientiert arbeiten. Der Mensch steht dabei nicht im Mittelpunkt, sondern die Wirtschaftlichkeit. Schon allein deshalb würden wir Krankenhauskonzerne meiden, von den ganzen multiresistenten Keimen ganz zu schweigen.

          Mit unserem Zahnarzt haben wir derweil kein Problem. Der ist absolut in Ordnung und es sind auch nicht ausnahmslos alle finstere Freimaurer. Wer dennoch mit seinem Arzt unzufrieden ist, kann ihn ja wechseln. Die ganze Panikmache ist indes kontraproduktiv und führt nur dazu, dass man ein Leben in Angst und Paranoia führt. So weit sollte man den Mächtigen nicht entgegen kommen.

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