Mystery Men – Die beknacktesten Superhelden

von Shinzon

Wer schon immer mal Superhelden mit überflüssigen Kräften erleben und dabei mit okkulten Symbolen bombardiert werden wollte, der ist bei den „Mystery Men“ genau richtig. Dieser sinnlose Streifen aus dem Jahr 1999 hat alles, was man nie sehen wollte. An den Kinokassen geriet diese Verfilmung des „Flaming Carrot Comics“ von Dark Horse aus gutem Grund zum Flop.

Alles beginnt mit einer Ü80-Party, auf der ein GILF ältere Damen anbaggert. An der Theke gibt es statt Drinks Medizin und auf der Tanzfläche werden nicht die Beine, sondern die Räder geschwungen. Wer genau hinschaut, entdeckt unter den Gästen auch einen Shriner.

01 Shriner

Die Party wird plötzlich von einer Gang namens Red Eyes gecrasht, die alle Wertsachen einsackt. Doch die Superhelden sind schon da, um sie zu vermöbeln. Darunter der Schaufler (William H. Macy), der Blue Raja (Hank Azaria), Meister des Tafelsilbers, und Mr. Furious (Ben Stiller), dessen Superkraft es ist, wütend zu werden. Außerdem schmückt er sich mit Pentagrammen, die er vom Schrottplatz aufgesammelt hat, auf dem er arbeitet.

Blue Raja

Blue Raja

Der Schaufler

Der Schaufler

Mister Furious

Mister Furious

05 Furious Pentagramm

Selbstverständlich bekommen die selbsternannten Superhelden erst mal eine Supertracht Prügel. Erst als Captain Amazing (Greg Kinnear) auftaucht, beziehen auch mal die Bösewichter Haue. Am Ende ist Amazing der strahlende Held und obwohl er selbst ein Milliardär ist, lässt er sich von Großkonzernen wie Pepsi sponsern. Sein Kostüm ist eine Werbetafel auf zwei Beinen.

07 Captain Schleichwerbung_1

08 Captain Schleichwerbung_2

Während Captain Amazing den ganzen Ruhm erntet, werden die anderen drei Versager von der Polizei ausgelacht. Die Beamten tragen Lederklamotten, wie man sie sonst nur als Klischees in Schwulenbars kennt, und so bezeichnet Mr. Furious sie als „Ledertunten“. Er hätte sie auch Freimaurer nennen können, denn ihre Mützen werden durch ein Schachbrettmuster geziert.

06 Schachbrettbullen

Captain Amazing ist indes keinesfalls so glücklich, wie es nach außen den Anschein hat. Er braucht einen Superschurken als Gegner, doch die hat er längst alle hinter Gitter gebracht. Um endlich wieder große Schlagzeilen machen zu können, fasst er den sagenhaft dämlichen Entschluss, den Gangster Casanova Frankenstein aus der Irrenanstalt zu holen.

In der Irrenanstalt, wo Frankenstein gerade auf die Freimaurerhymne „Ode an die Freude“ anspielt, legt Lance Hunt alias Captain Amazing ein gutes Wort für den Kriminellen ein. Der Anstaltsleiter, welcher aus unerfindlichen Gründen einen Sowjetorden trägt, entlässt den Insassen daraufhin. Das Unglück nimmt seinen Lauf.

09 Sowjetman

In Champion City (was für ein dämlicher Name) sitzen derweil die drei Versager in einem Restaurant und philosophieren darüber, ob Lance Hunt Captain Amazing ist. Das spielt auf all die Superhelden an, die im normalen Leben eine Brille tragen und deshalb von niemandem erkannt werden. Zumindest dieser Seitenhieb ist absolut gerechtfertigt. Ansonsten versagt der Film mit seiner abgeschmackten Gotham-Version jedoch als Satire auf Superheldenfilme.

10 Champion City_1

11 Champion City_2

Die Hauptfiguren sind einfach zu platt. Der Schaufler ist ein Familienvater, dessen Frau von seinen nächtlichen Streifzügen wenig begeistert ist. Der blaue Raja ist noch schlimmer, denn er wohnt mit über 40 noch bei Mutti und klaut deren Tafelsilber, um damit Ganoven zu bewerfen. Mr. Furious ist indes ein absoluter Loser, der es nicht schafft, das Team zusammen zu halten. Am Ende fährt er allein zur Residenz von Casanova Frankenstein. Übrigens ein wahrer Tempel der Dekadenz.

12 Casanova Bude_1

13 Casanova Bude_2

Dort spielt der Bösewicht erst mal auf den Sündenfall an, um zu unterstreichen, wie böse er ist. Allerdings versäumt er es, in den Apfel hinein zu beißen, weil er von seiner Psychiaterin unterbrochen wird. Diese stand die ganze Zeit auf seiner Seite und hat ihn deshalb für geheilt erklärt, obwohl er dies offensichtlich nicht ist.

14 Sündenfall

Als erstes sprengt der Irre dann auch gleich mal die Irrenanstalt, wobei dieser Akt des Vandalismus Captain Amazing auf den Plan ruft. So schlau, wie dieser immer tut, ist er allerdings nicht. Zunächst verwechselt er den Begriff „Antagonisten“ mit „Anthroposophen“, womit hier Rudolf Steiners Esoterikerverein beworben wird. Allerdings nur in der deutschen Übersetzung. Schließlich fällt Amazing auch noch auf einen dummen Trick herein und lässt sich gefangen nehmen. Natürlich wundert sich niemand, dass nach dem Verschwinden des Milliardärs Lance Hunt auch Captain Amazing aus der Öffentlichkeit verschwindet.

Am darauf folgenden Abend versuchen Mr. Furious, Blue Raja und der Schaufler, in die Residenz von Casanova einzudringen und Captain Amazing zu befreien. Die Aktion endet damit, dass sie von ein paar Disko-Typen verprügelt werden, nachdem sie diese dumm angemacht haben.

15 Drei Deppen

Offensichtlich sind sie den Bösewichten hoffnungslos unterlegen und so beschließen sie, ihr Team zu vergrößern. Sie besiegeln ihren Entschluss mit dem Baphomet-Gruß.

16 Baphomets

Als erstes suchen sie den unsichtbaren Bengel (Kel Mitchell) auf, der allerdings nur unsichtbar werden kann, wenn niemand zusieht. Nun, zumindest ist er ein guter Netzwerker und kennt sämtliche potentiellen Mitbewerber, sodass er fürs Erste mitmachen darf. Im Restaurant stößt dann noch der verpickelte Spleen (Paul Reubens) zum Team, dessen Fähigkeit es ist, zu furzen, wenn man an seinem Finger zieht. Spätestens an dieser Stelle verflüchtigt sich das restliche Niveau unter dem Türschlitz hindurch.

Im Garten des Schauflers organisieren die fünf Superversager ein Casting, bei dem nur Knallchargen aufschlagen. Darunter der Waffler, der Ballerinamann und zwei sich zankende Wonder Women. Erst nach Ende der Party trifft mit der Bowlerin eine Bewerberin ein, die es letztendlich ins Team schafft. Sie hat zwar keine Superkräfte, aber dafür eine Superwaffe. Es handelt sich um eine intelligente Bowlingkugel, in der sie den Schädel ihres ermordeten Vaters einarbeiten lassen hat. Ziemlich kranker Scheiß, zumal sie auch noch mit dem Schädel redet.

17 Bowlingschädel

Die erste Aktion des verstärkten Teams besteht darin, Casanova Frankensteins Limousine zu ramponieren. Einer seiner Discoboys zeigt wieder mal den Baphomet, als dieser die Verfolger bemerkt.

18 Discomet

Casanovas rechte Hand (Eddie Izzard) prahlt indes damit, dass er den Vater der Bowlerin ermordet hat. Diese reagiert darauf sehr ungehalten und schickt ihre Bowlingkugel in den Kampf.

19 Todesbowling

Die ganze Nummer hat natürlich ein Nachspiel und nach einer nächtlichen Sauftour lauern Casanovas Discoboys den sechs Superknallchargen vor deren Wagen auf. Gibt es eigentlich ein dämlicheres Auftreten für Gangster als den Discostyle?

20 Discogang

In letzter Sekunde werden die Supertrottel von einem mysteriösen Helden namens Sphinx gerettet. Der Name sagt eigentlich schon alles. Ursprünglich sollte dieser Charakter schon früher im Film auftauchen und in einer geschnitten Szene hätte man gleich die Pyramide mit Auge als Tattoo auf seiner Hand gesehen. Übrigens wieder mit einem Reptilienauge.

21 Sphinx Tattoo

Auf dem Kostüm der Sphinx ist das Zeichen der Freimaurer ebenfalls deutlich zu sehen. Die Frage, warum dieser grottige Film für den Saturn Award in der Kategorie beste Kostüme nominiert war, erübrigt sich damit wohl.

22 Sphinx Cape

Die Sphinx wird der Lehrmeister des Teams und trainiert die Superhelden in der Kampfkunst. Außerdem klopft er die ganze Zeit spirituelle Sprüche, bis es Mr. Furious reicht. Roy, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, verlässt den Schatten der Pyramide und geht von nun an eigene Wege.

23 Stoffpyramide

Die Sphinx gedenkt, den Verlust von Arbeitskraft durch Feuerkraft auszugleichen. Diese holen sich die Superhelden bei dem GILF von der Ü80-Party. Dr. Heller (Tom Waits) betreibt nämlich eine Waffenschmiede in einem verlassenen Freizeitpark. Natürlich sind die Waffen alle nicht tödlich, wie der Tornado in der Dose. Gefährliche Waffen dürfen nur die Bösewichte tragen. Die Zeit war damals halt noch nicht reif für „Deadpool“.

Mr. Furious flirtet in der Zwischenzeit mit der Kellnerin Monica (Claire Forlani), die endlich auf seine Avancen eingeht. Sie überredet ihn, sich dem Team wieder anzuschließen, womit das Team wieder komplett wäre. Zusammen machen sie sich auf den Weg, Captain Amazing aus den Klauen von Casanova Frankenstein zu retten.

Letzterer hat alle kriminellen Banden der Stadt zu einem rauschenden Fest eingeladen. Darunter eine Studentenverbindung, die wegen tödlicher Rituale vorbestraft ist. Wer muss da nicht sofort an Skull & Bones denken?

24 Gangsterbanden

Draußen überwachen der Spleen und der unsichtbare Junge die Lage. Als es plötzlich anfängt zu stinken, ist diesmal nicht der Spleen schuld, sondern ein Stinktier, welches es mit dem Bein des Spleens treibt. Diese überflüssige Szene spielt sich im Licht des Vollmondes statt, wobei über Champion City irgendwie jede Nacht Vollmond ist.

25 Vollmondromanze

Zum krönenden Abschluss der Party will Casanova eine Superwaffe vorstellen, mit der er Champion City zu terrorisieren gedenkt. Zunächst will er sie an Captain Amazing testen, doch da kommen ihm Mr. Furious, Blue Raja, die Bowlerin und der Schaufler zuvor. Bei dem Versuch, den Star der Stadt zu retten, grillen sie ihn aus Versehen und Amazing endet als abstraktes Kunstwerk. Welch Ironie, dass jene, die tödliche Waffen ablehnen, mit einer ebensolchen gerade jemanden aus dem eigenen Team erledigen. Obwohl, eigentlich hat Captain Amazing den ganzen Schlamassel überhaupt erst verursacht. Karma is a Bitch!

26 Autsch_1

26 Autsch_2

27 Autsch_3

Entsetzt treten die sechs Superidioten den Rückzug an und suchen den Rat der Sphinx. Zwischenzeitlich outet sich der Blue Raja gegenüber seiner Mutter als Gabelwerfer, was diese überraschend positiv aufnimmt. Sie übergibt ihm sogar das Tafelsilber seiner Oma. Die Frau des Schauflers droht ihrem Mann dagegen mit Scheidung. Roy holt sich derweil einen Abschiedskuss von Monica. Nachdem alle sich in ihre neuen Outfits geworfen haben, sind die glorreichen Sieben bereit, Casanova Frankenstein den Arsch aufzureißen.

28 Glorreiche 7

Mit einem Panzerwagen penetrieren die Superhelden den Partysaal von Casanovas Villa und entwaffnen die Schurken erst einmal mit einem Supermagneten. Um am Superlaser der Schurkenresidenz vorbei zu kommen, brauchen sie einen Unsichtbaren und siehe da, die Kräfte des unsichtbaren Jungen sind tatsächlich real. Nur schwinden sie auch tatsächlich, als alle ihn ansehen und so steht er ziemlich entblößt da. Irgendwie ist es schon rassistisch, dass es den einzigen Afroamerikaner im Team trifft.

29 Unsichtbar

30 Sichtbar

Nach dem Rassismus gibt es noch etwas Sexismus. Die Schrumpfkanone lässt nämlich keine Menschen schrumpfen, sondern lediglich die Klamotten der Girlie-Gang eingehen. Hier gibt es für das männliche Publikum nackte Hintern.

31 Sexismus

Nachdem die glorreichen Sieben alle Gangster ausgeschaltet haben, darf zum Schluss Mr. Furious noch mal so richtig wütend werden.

33 Wutbürger

Er schmeißt den Casanova in dessen eigene Superwaffe, die übrigens eine sechseckige Form aufweist, und rettet Monica aus den Klauen des Bösewichts.

34 Gerechte Strafe

Bei der Zerstörung der Superwaffe kommt derweil die Bowlingkugel zum Einsatz, die es schwer beschadet übersteht.

35 Schädelwaffe_1

36 Schädelwaffe_2

Diesmal sind es die Mystery Men, auf welche die Presse draußen wartet. Scheinbar interessiert sich sogar das israelische Fernsehen für die Truppe, denn das Mikrophon einer Reporterin wird von hebräischen Buchstaben geziert.

37 Israel TV

Fazit: Was für ein bundesligareifer Schwachsinn! Außer einem Sammelsurium okkulter Symbole hat dieser Film absolut nichts zu bieten. Die „Zieh an meinem Finger!“-Witze sind dabei echt das Sahnehäubchen der Niveaulosigkeit. In die Tonne damit!

2 Kommentare zu “Mystery Men – Die beknacktesten Superhelden

  1. Ekelerregender Fund und schöner Artikel soweit!

    Man kann niemandem trauen! Ich bin nirgendswo online unterwegs, um zu kommunizieren also möchte ich hier nun gerne meine Eindrücke verbreiten. Ich habe mit Film, Theater und Schauspiel auf professioneller Basis überhaupt nichts zu tun und bin auch kein Journalist. Als ehemaliger Splatter- und Trashfan habe ich noch den Low-Budget-Horrorfilm „Uncle Sam“ im Gedächtnis, welcher dazu genutzt wurde, um einige Szenen total identisch zu denen eines anderen Films (ich glaube es war ein Teil aus der Reihe „Maniac Cop“ mit Bruce Campbell) zu gestalten. Ich fand und finde dies sehr interessant und hinterfrage noch heute die genauen Hintergründe.

    Trotz eigentlich konstant anspruchsvollen Filmauswahlkriterien habe ich mich erneut in die Videothek vorgewagt und habe mich drei Randerscheinungen des Mainstreams angenommen. Die Filme „I Spit On Your Grave 3“, „Lila und Eve“ mit Jennifer Lopez sowie „Cake“ mit Jennifer Aniston sind auf der alleroberflächlisten aller Ebenen, welche vor allem auf Unterhaltungswert und Kurzweile beruht, sehr gut gemacht. „I Spit On Your Grave 3“ hält das Level und sogesehen ist der erwähnte Film der für mich eindrucksvollste Film mit J.Lo und ob Aniston den Oscar für ihre Rolle verdient hätte ist streitbar, aber auch ihre Leistung war sehr stark. Enorm gelungener Spannungsaufbau, schön inzeniert, gutes Tempo, starke Stories. Gilt durchweg. Mir fielen allerdings „zufälligerweise“ einige Parallelen auf. Das Grundgerüst dieser drei total unterschiedlichen Filme ist quasi identsich. Nicht wie „High School High“ und „187“ oder „Deadly Games“ und „Kevin Allein Zuhaus“. Anders.

    In allen eingangs genannten Filmwerken gibt es Therapiegruppen, in denen es für die weibliche Hauptrolle eine spezielle neue Freundin gibt, die ihr Leben verändert und auf der der jeweilige Film sozusagen beruht. Ich muss jetzt hier leider übelst spoilern. In „I Spit On Your Grave 3“ ist es eine rachedurstige, brutale Kidnapperin, welche der beliebten Hauptrolle (die sich im Film übrigens einen Alibinamen mit der Übersetzung „Morgenstern“ ausgesucht hat, worüber eine von Lucifer faszinierter Nebenrolle auch freudig philosophieren darf) mit ihrem Gerechtigkeitssinn imponiert. In „Cake“ ist es wieder eine Leidensgenossin und Selbstmörderin, die später als Geist/Halluzination ebenfalls zu einer Art Ratgeberin wird und in dem sehr starken Werk „Lila und Eve“ ist es eine wohl im schizophrenen Wahn eingebildete Freundin, die für den moralischen Abfall der Hauptperson sorgt und nach immer weiteren Rachemorden dürstet.

    Eigentlich ist das eine Kleinigkeit und nichts Auffälliges im Hinblick auf Okkultes. Wenn man bedenkt, dass jede einzelne Sequenz in einem Film geplant ist und welche freimaurerischen und anderen Kräfte sich hinter der Industrie verbergen, fragt man sich, wozu dieser „Zufall“ dient? Ich jedenfalls finde es sehr interessant. Alle drei Werke sind auch so ziemlich auffällig.

    In „I Spit On Your Grave“ ist Satan quasi ein zentrales Thema und die geisteskranke Hauptrolle wirft in einer Szene symbolisch extra ein Bild von der Wand (es handelt sich dabei um einen Flügel eines Schmetterlings während der andere Flügel in Form eines weiteren Bildes an der Wand bleibt). Sie verabschiedet sich von einer ihrer Persönlichkeitshälften und wird danach endgültig zum brutalen, unberechenbaren Fall für die Klinik mit Wahnvorstellungen. Darüber hinaus gibt es noch ein paar andere Symbole. Die üblichen Verdächtigen.

    In „Lila und Eve“ ist die Freundin aus der Therapie mit einer Frucht in der Hand zu sehen (Sündefall?) und es gibt soweit meine Erinnerung taugt auch Einaugen und andere Symbole. Die Story allein ist seltsam.

    In „Cake“ gibt es auch MK-Ultra-Anspielungen und weitere Symbole.

    Mit meinem heutigen Wissen habe ich mir auch nochmal „Hard To Kill“ mit Steven Seagal angesehen. Jackie Chan hatte ich auf einem Bild auch mal mit suspekter Gestik erwischt, während mir Bruce Lee langsam auch so vorkommt, als schummelte er das „El Diablo“-Handzeichen in seine Kung-Fu-Bewegungen mit ein. Wer weiß. Der Kerl (Seagal) wacht innerhalb der Filmhandlung jedenfalls aus einem Koma auf (Anspielung auf den Teil, den Anwärter in der Freimaurerei im Sarg verbringen?) und sagt Sachen ähnlich wie „Sie sind in der Überzahl und sind in Sachen Waffengewalt überlegen. Wir besitzen allerdings den überlegenen Geist und die überlegene Einstellung.“ Auch mit einem siebenjährigen Koma und dem Alter der Hauptrolle (anders als Seagals wahres damaliges Alter war diese bei Eintritt des Komas 32 Jahre alt…vom 32. Grad geht es bei den Fraimaurern in den höchsten Grad) passt da vieles in Sachen Nummerologie. Man sieht darüber hinaus auch eine Eule auf seinem Kühlschrank und der ganze Film dreht sich um kriminelle Machenschaften in der Politik. Suspekt!

    In letzter Zeit ist ja eh wieder einiges los. P!nk mit ihrem Video voller Schachbrettmuster und MK-Ultra-Anspielungen (Schmetterling) für den okkulten Film „Alice im Wunderland“. Gwen Stefani…

    Fergie mit ihrem neuen Hype Video, welches mit einer Schlange, einem Blitz, zwei sich parallel zueinander bewegenden Männern, einem Auge in einer Pyramide mit dem Wort „hungry“ („hungrig“) und jeder Menge schwarz/weiß aufwartet. Ich glaube da steckt auch die „666“ drin. Jesus!

    Naja. Der Tunnel in der Schweiz, Bilderberg…sie sind wieder dabei.

    • Danke für die Tipps. Klingt interessant. Eine kleine Korrektur am Rande: Freimaurer legen sich bei der Initiation nicht in Särge. Das war die Studentenverbindung Skull & Bones. Allerdings ist diese im Grunde ja auch freimaurerisch, von daher…

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