Geplanter Terroranschlag unter falscher Flagge aufgeflogen

Normalerweise stellen sich Terroranschläge unter falscher Flagge erst Jahre später als solche heraus und selbst dann versuchen einige Massenmedien noch alle Fakten als Verschwörungstheorien zu diffamieren, um das Treiben der Geheimdienste zu vertuschen. Man denke nur an den Bologna-Anschlag von 1980, die Terrorattacken des NSU oder 9/11. Im nun vorliegenden Fall ist jedoch alles anders.

Am 26. April 2017 wurde der Bundeswehrsoldat Franco A. während eines Lehrgangs in Hammelburg (Bayern) verhaftet. Zuvor war er am Wiener Flughafen aufgefallen, wo er eine zuvor deponierte illegale Waffe abgeholt hatte. Was sich im Zuge der Ermittlungen offenbarte, klingt wie das Drehbuch eines schlechten Agentenfilms.

Franco A. hatte sich bereits Ende 2015 als vermeintlicher syrischer Flüchtling unter dem Namen David Benjamin in Bayern registrieren lassen. Eigentlich hätte er sofort auffallen müssen, da er nur wenige Sätze in gebrochenem Arabisch zustande bekam, dafür aber perfekt Französisch sprach. Nebenbei bemerkt konnte er auch fließend Deutsch. Aber es kam noch besser, denn beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge saß Franco A. einem Kameraden von der Bundeswehr gegenüber, welchen das Bamf ausgeliehen hatte. Der hätte ihn eigentlich erkennen müssen.

Quelle

Das alles ist schon sehr seltsam und hätte fast zu einer Katastrophe geführt. Franco A. plante nämlich Anschläge sowie Attentate auf Politiker, welche nach den Taten eines Flüchtlings aussehen sollten. Augenscheinlich hatte er dafür fremdenfeindliche Motive, doch möglicherweise steckt auch mehr dahinter. So bereitete er das Attentat über ein Jahr lang vor und baute sich dafür eine falsche Identität auf. Offenbar hatte er alles genauestens durchdacht und sehr viel Aufwand für sein falsches Spiel betrieben.

Ein typischer Rechtsextremist hätte wohl nicht so lange gewartet, sich einfach angemalt, „Allahu akbar“ gerufen und in eine Menschenmenge gefeuert. Was Franco A. betrieben hat, sieht hingegen eher nach einer Stay Behind-Aktion aus. Dafür spricht nicht nur, dass sein Kamerad ihn als Syrer hat durchgehen lassen. Angeblich fiel auch sonst niemandem bei der Bundeswehr sein Doppelleben auf. Wie wahrscheinlich ist das?

Nicht einmal die Massenmedien kommen diesmal umhin, zuzugeben, dass Franco A. einen Anschlag unter Falscher Flagge plante. So viel steht schon mal fest. Doch handelte er wirklich auf eigene Faust? Nach den Verstrickungen des BKA NRW in den Fall Anis Amri erscheint das eher unwahrscheinlich. Und wenn der geplante Anschlag von Franco A. geglückt wäre, hätte man uns dann einen toten Syrer namens David Benjamin als Täter verkauft?

Wir werden es wohl nie erfahren, was aber auch positive Seiten hat, da uns ein weiterer inszenierter Anschlag erspart geblieben ist. Ebenso positiv zu bewerten ist es, dass das Auffliegen dieser geplanten Tat dem gewünschten Rechtsruck weiter schaden wird. Stattdessen werden nun mehr Menschen aufwachen und vermeintlich islamistische Anschläge zu hinterfragen beginnen.

Man darf gespannt sein, was im Falle Franco A. noch für „Pannen“ aufgedeckt werden. Er selbst dürfte jedenfalls zusammen mit einem in Offenbach verhafteten mutmaßlichen Komplizen wegen der Planung einer staatsgefährdenden Straftat verknackt werden. Natürlich nur, sofern ihm in der Untersuchungshaft kein tödlicher Unfall bzw. Suizid widerfährt, wie das bei dem Terrorverdächtigen Jaber al-Bakr im Oktober 2016 in der JVA Leipzig geschehen ist.

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