Sahra Wagenknecht im Fünferduell

Sahra Wagenknecht war im Fünferduell die Einzige, die die Systemfrage gestellt hat. Insbesondere beim Thema Flüchtlingskrise hat sie den Zusammenhang mit dem globalen Kapitalismus schonungslos aufgedeckt.

Selbstverständlich findet sich bei Youtube auch die komplette Fünferrunde, aber wir wollten Alice Weidels Positionen hier keine Plattform bieten. Unter anderem forderte sie den Einsatz des Militärs im Innern und Bundeswehrsoldaten an jedem Bahnhof. Jedem halbwegs geradeaus denkenden Menschen sollten die Parallelen dieser Forderung zur Neuen Weltordnung auffallen. Wir sollen an bewaffnete Sturmtruppen im zivilen Alltag gewöhnt werden, die berechtigt sind, jeden „Gefährder“ (also Abweichler) auszuschalten. Mit jedem ihrer Worte hat die Goldman Sachs Bankerin bewiesen, dass die AfD eine Systempartei ist, die den Zielen der NWO dient.

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4 Kommentare zu “Sahra Wagenknecht im Fünferduell

    • Dein Vorwurf stimmt nur zur Hälfte. Richtig ist, dass es innerhalb der LINKEN einen Karrieristenflügel namens FDS gibt. Dieser strebt eine Koalition mit SPD und Grünen auf Bundesebene an. Dietmar Bartsch gehört genauso dazu wie das Atlantik-Brücke-Mitglied Stefan Liebich. Du siehst, wir verschweigen hier nichts!

      Fakt ist aber auch, dass das FDS mehrfach von der Parteibasis in die Schranken gewiesen wurde. Dieser Flügel beherrscht die Partei nicht, auch wenn seine Protagonisten hart daran arbeiten. Die basislinken Parteistrukturen arbeiten dagegen und das bisher erfolgreich. Darum konnte das FDS auch Sahra Wagenknecht bisher noch nicht ausbooten.

      Eine wichtige Rolle spielt dabei die Kommunistische Plattform, die absolut nichts mit altstalinistischem Sowjetmuff zu tun hat. Sie ist der progressive Flügel der Partei, der einen Systemwechsel fordert und die Zusammenarbeit mit Systemparteien wie der SPD und den Grünen ablehnt. Die KPF wird nicht umsonst vom Verfassungsschutz beobachtet (sogar in Thüringen, wo DIE LINKE die Regierung anführt), weil sie eben nicht zum System gehört. Das System sieht in einem Großteil der LINKEN immer noch eine Gefahr.

      Ein weiterer Punkt,der dagegen spricht, dass DIE LINKE eine Systempartei ist, ist ihre kategorische Ablehnung von Konzernspenden. DIE LINKE lässt sich nicht kaufen und möchte darüber hinaus das Parteiensponsoring generell verbieten. Alle anderen Parteien (Union, SPD, FDP, Grüne und auch AfD) werden nachweislich von Banken und Konzernen finanziert. Momentan ist DIE LINKE daher die einzig wählbare Partei mit Chancen auf einen Einzug in den Bundestag. Die Parteibasis muss allerdings höllisch aufpassen, dass die Partei nicht vom FDS übernommen wird. Das wäre sonst definitiv ihr Untergang.

      • Ich weiß, dass es innerhalb der Linken durchaus Unstimmigkeiten gibt. Ich denke auch, dass Sarah Wagenknecht zu den „Guten“ gehört.
        Kämen sie an die Macht, wären sie trotzdem Teil des Systems und es ist wie bei den Grünen, die auch wie alle anderen sind.
        Ich bin der Meinung, diese Form oder überhaupt Demokratie funktioniert ohne Kompromisse einfach nicht. Bzw. darum geht es ja gerade, dass jeder was zu sagen hat und das schafft Kompromisse, die es alles wieder lasch werden lassen.
        Was Parteien angeht bin ich da halt überall skeptisch, für mich sieht höchstens die MLPD nach echter Alternative aus.
        (Und Die Partei, wäre zumindest interessant was passieren würde wenn die an die Macht kämen ^^)

        • Ohne ein gewisses Maß an Kompromissen kann keine Gesellschaft funktionieren. Übrigens nicht mal eine Diktatur. Das fängt schon ganz unpolitisch in der eigenen Familie oder unter Nachbarn an. Wenn einer sich kompromisslos über alle anderen erhebt, wären wir bei Crowleys „Tu, was du willst!“

          Problematisch wird es, wenn faule Kompromisse mit den falschen Leuten zu Ungunsten der Mehrheit oder dem gezielten Schaden einer Minderheit eingegangen werden. Das ist das eigentliche Problem der momentanen Politik. Gekaufte Konzernlobbyisten bestimmen über unser aller Schicksal. Es gibt allerdings Auswege, nur muss man für diese aktiv werden. DIE LINKE im Parlament braucht dabei auch immer einer ApO, die sie begleitet und notfalls zurecht weißt.

          Wählen gehen halten wir trotz allem für wichtig. Mag sein, dass dadurch (zumindest in naher Zukunft) nicht vieles besser wird, aber zumindest können wir verhindern, dass es noch sehr viel schlimmer wird. Was uns blühen könnte, wenn hier noch krassere Typen als Schäuble und de Maiziére an die Macht kommen, kann jeder am Beispiel der Türkei sehen. Dann gibt’s erst mal 5 Jahre Untersuchungshaft mit Folter für jeden Freigeist.

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