Utopia – Dystopische NWO-Zukunftspläne

von Mr. Rabbit

„Utopia“ ist eine britische Serie, welche von 2013 bis 2014 in zwei Staffeln erstausgestrahlt wurde. Vier Mitglieder eines Internetforums kommen darin einer gigantischen Verschwörung auf die Spur, deren Ziel die drastische Reduzierung der Weltbevölkerung ist. Dabei wird in beiden Staffeln mehrfach betont, dass das angestrebte Ziel eine Bevölkerungszahl von 500 Millionen ist. Die Georgia Guide Stones lassen grüßen.

Das Netzwerk, welches hinter der Verschwörung steckt, verfolgt in seiner Selbstdarstellung edle Ziele. Da die Ressourcen knapp werden und die Erde zunehmend unbewohnbar wird, müsse die Menschheit ausgedünnt werden, um ihr Überleben zu sichern. Auch diese vermeintlich positive Motivation könnte direkt von den Georgia Guide Stones abgeschrieben sein.

Das ach so humanistische Netzwerk aus „Utopia“ will daher auch keinen Genozid verüben, sondern die Menschen lediglich durch gentechnisch veränderte Lebensmittel und Impfungen unfruchtbar machen. Doch um die Impfung breitflächig durchzusetzen, sind die Verschwörer bereit, einen tödlichen Grippevirus auf die Menschheit loszulassen, bei dem zehntausende Opfer einkalkuliert sind, bis die Impfung anschlägt. Das erinnert nicht zufällig an die Schweinegrippepandemie, welche gar keine Pandemie war und deren mit Quecksilber verseuchte Impfung ihr Ziel weit verfehlte.

Doch nicht nur die Methoden der Sterilisation strafen die angeblich wohlwollenden Ziele des Netzwerkes Lügen. Um ihre Verschwörung geheim zu halten, gehen die Verantwortlichen ebenfalls über Leichen. In der Serie wird gemordet, was das Zeug hält, wobei nicht einmal vor Kindern Halt gemacht wird. Die ersten Opfer sind die Anwesenden in einem Comicladen, in dem das Utopia-Manuskript vorübergehend gelandet ist. Der Comicbuchverkäufer trägt in der betreffenden Szene ein auffälliges T-Shirt mit zwei Pyramiden, die nach unten und oben zeigen.

Auch die vier Forengeeks, die der Verschwörung auf der Spur sind, bekommen schnell die aggressive Macht des Netzwerkes zu spüren. Ian (Nathan Lloyd Stewart-Jarrett) wird Pädophilie unterstellt und in der zweiten Staffel wird ihm obendrein noch der Mord an seinem eigenen Bruder in die Schuhe geschoben. Dem elfjährigen Grant (Oliver Woolfort) wird indes ein Amoklauf an seiner Schule angelastet. Bei der Inszenierung werden eben mal 8 Lehrer und Schüler hingerichtet. Auch das kommt einem irgendwie bekannt vor.

Wilson (Adeel Akhtar) wird schlussendlich Opfer einer Folter, bei der er ein Auge verliert. Die Serie ist wirklich extrem drastisch und nichts für schwache Nerven. Doch obwohl Wilson auf brutale Art verstümmelt und außerdem sein Vater ermordet wird, wechselt er später die Seiten und glaubt an die guten Absichten des Netzwerks. Becky (Alexandra Elizabeth Roach) verrät die Gruppe dagegen zeitweilig, weil sie an einem tödlichen Syndrom erkrankt ist, für das sie sich ein Heilmittel verspricht.

Mit Hilfe von Jessica Hyde (Fiona O’Shaughnessy), deren Vater das sterilisierende Gen entwickelt hat, kommen sie der Verschwörung allmählich auf die Spur. Der wichtigste Hinweis ist dabei das Utopia-Manuskript, ein abgefuckter Comic von Jessicas Vater, in dem der genetische Schlüssel zur Massensterilisation versteckt ist.

Der Name „Hyde“ dürfte übrigens als Wortspiel zu verstehen sein, denn das gleich klingende „hide“ heißt übersetzt „verstecken“. Eine weitere Anspielung ist der Name des Sterilisationsprojektes, welches den Titel „Janus“ trägt. Janus ist ein römischer Gott, der für den Anfang und das Ende steht. Was also das Ende eines Großteils der Menschheit bedeutet, ist für den Rest der Anfang einer neuen Weltordnung.

Kopf der Verschwörung ist ein „Mr. Rabbit“. Gleich im Pilotfilm tanzt sinnbildlich ein weißer Hase vor dem „Doomsday Comics“, was in jeder Hinsicht von hoher symbolischer Bedeutung ist. Das weiße Kaninchen führt die Wahrheitssuchenden in die tiefsten Tiefen der Verschwörung und der Utopia-Comic enthält im wahrsten Sinne des Wortes das Jüngste Gericht.

Hinzu kommt die übliche Freimaurersymbolik. So wird Jessica Hyde vorübergehend in einem Pyramidenbau inhaftiert.

Natürlich gelingt ihr die Flucht und zusammen mit den anderen können sie die Freisetzung der tödlichen Grippe und damit auch die Impfkampagne stoppen. Unerwartete Hilfe erhalten sie dabei aus dem Netzwerk, da sich herausstellt, dass Jessicas Vater Anton (Ian McDiarmid) dem Netzwerk nicht das geliefert hat, was es wollte. Die genetische Veränderung schützt nämlich nicht wie verabredet vor der russischen Grippe und sterilisiert alle Menschen mit Ausnahme der Roma.

Es geht also um eine gezielt rassistische Ausrottung fast der gesamten Menschheit. Die Wahl hat Anton getroffen, da er als Roma Opfer des Holocausts war und sich an der Menschheit rächen wollte. Dieser Handlungsverlauf grenzt schon fast an judenfeindliche Verschwörungstheorien. Dass der Serienschöpfer Dennis Kelly statt der Juden eine andere von der Shoa betroffene Minderheit ins Zentrum einer Weltverschwörung setzt, macht die Sache allerdings nicht besser. Die Serie schürt damit rassistische Ressentiments.

Die Aussage, dass die Serie sich über Verschwörungstheorien lustig mache, an die Kelly selbst nicht glaube, ist dabei nicht sonderlich glaubwürdig. Zum einen bezieht sich die Serie massiv auf die Georgia Guide Stones und die sind alles andere als eine Theorie, sondern können von der Öffentlichkeit jederzeit an ihrem Standort bewundert werden. Hinzu kommt die massive Freimaurersymbolik und schlussendlich ist die Serie einfach nicht humorvoll als dass man sie für eine Parodie halten könnte. Sie ist brutal und streckenweise regelrecht abartig.

Klar werden am Rande auch einige abstruse Verschwörungstheorien erwähnt, die durch das Internet geistern. Interessanterweise ist es aber ausgerechnet Wilson, der erst als Verschwörungstheoretiker jeden Scheiß glaubt, am Ende aber selbst zum Kopf der Verschwörung wird und den Platz des erschossenen Mr. Rabbit einnimmt. Was damit wohl ausgesagt werden soll?

Fazit: „Utopia“ ist eine extrem drastische Serie, die streckenweise nur schwer zu ertragen ist. Die Botschaft einer neuen Weltordnung ist dabei unübersehbar und die Bezüge zur Realität sind unleugbar. So gibt es von medizinischer Seite bereits seit längerem ernsthafte Anzeichen, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel sowie Weichmacher in Plastikprodukten unfruchtbar machen können.

Auf der anderen Seite schürt die Serie unnötig Ängste vor eingebildeten Verschwörungen, die jeder Grundlage entbehren. So stecken bestimmt nicht die verfolgten Roma hinter den finsteren Plänen der neuen Weltordnung. Man muss sich nur einmal ansehen, wie sie vor allem in Ost- und Südeuropa verfolgt und geächtet werden. Die meisten leben in bitterer Armut, da sie aufgrund ihrer Abstammung keine Arbeit bekommen. Sie sind also weit davon entfernt, mächtig und einflussreich zu sein.

Zu guter Letzt ist „Utopia“ Wasser auf die Mühlen der Impfgegner. Ja, die Schweinegrippeimpfung war nicht koscher, aber das kann nicht auf alle Impfungen pauschalisiert werden. Im Gegenteil sorgen eher die Impfgegner dafür, dass tödliche Krankheiten wie die Masern oder Keuchhusten wieder auf dem Vormarsch sind, was viel eher zu einer Bevölkerungsreduktion beiträgt. Schon allein dafür sollte „Utopia“ in die nächste Tonne gekloppt werden. Zumindest hat schon mal ein amerikanischer Abklatsch, der von David Fincher („Fight Club“) gedreht werden sollte, den Weg auf den Müllhaufen nicht realisierter Konzepte gefunden.

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3 Kommentare zu “Utopia – Dystopische NWO-Zukunftspläne

  1. Weil die Masern auch so tödlich sind. Vielleicht informiert ihr euch erstmal richtig. Da stirbt ein Kind in Deutschland, die Medien schaukeln es hoch und ausgerechnet ihr glaubt den Käse?

    Impfpflicht, also noch mehr Zwangsmaßnahmen durch den Staat findet ihr also gut? Wow… und Aluminium ist in jeder Impfung. Auch da sagt doch die Wissenschaft (die ihr von Zombiewood scheinbar über alles stellt) das es schädlich für den Organismus ist. Macht aber nichts oder? Mal ganz davon abgesehen das es überhaupt keine Sicherheit für die Wirksamkeit einer Impfung gibt…

    Ich bin kein Impfgegner, aber wir haben keine sicheren Impfungen. Und die Pharmaindustrie ist auch nicht daran interessiert etwas zu verbessern. Vergleicht mal wieviele Leute in den letzten 10-20 Jahren in Europa an Masern gestorben sind und wieviele Menschen durch impfungen geschädigt oder sogar gestorben sind.

    Da gibt es nicht nur ein schwarzes Schaf unter den Impfungen. Außerdem ist es nur logisch, wenn eine Impfung schlecht ist, auch die anderen kritisch zu betrachten.

    Ich empfehle die Dokumentation „Man made Epidemic“ für tiefere Einblicke in das Thema. Dort kommen auch beide Seiten zu Wort.

    • Die Masern sind sehr wohl tödlich, vor allem, wenn man sie erst im Erwachsenenalter bekommt. Vielleicht nicht so tödlich wie die Pest, aber ein Spaß ist diese Krankheit trotzdem nicht! Der Grund, warum kaum noch Menschen daran sterben, ist die Immunisierung eines Großteils der Bevölkerung durch die Impfung!

      Beim Thema Aluminium stimmen wir teilweise zu. Nur sollte berücksichtigt werden, dass der Aluminiumanteil verschwindend gering ist, der Konservierung dient und kein Mensch sich täglich impfen lässt. Alle paar Jahre mal eine Tethanus-Auffrischung ist wesentlich ungefährlicher als eine tödliche Sepsis! Viel schädlicher sind da schon Aluminiumsalze in Deosprays, da diese regelmäßig angewendet werden. Darum verzichten die meisten Hersteller inzwischen auch darauf.

  2. Amazon hat sich der Sache angenommen und produziert nun doch die US Version von Utopia. Entwickelt und inszeniert wird dies jedoch inzwischen von Gillian Flynn (Gone Girl) und einer der Hauptrollen übernimmt John Cusack.

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