Die Plejaden – Das Siebengestirn

von Joe Doe

Die Plejaden (Messier-Katalog Nr. M45) sind ein offener Sternhaufen in einer Entfernung von rund 380 Lichtjahren zu unserem Sonnensystem. Er enthält mindestens 1.200 Sterne, wobei die sieben auffälligsten ihm den Namen Siebengestirn gaben. In einigen Kulturen werden gar nur sechs Sterne zu den Plejaden gerechnet. Vor der Erfindung des Teleskops waren schlichtweg nicht mehr Sterne erkennbar und bei der heutigen Lichtverschmutzung sieht man die Plejaden mit bloßem Auge nur noch als verschwommenen Fleck westlich vom Sternbild Orion.

Plejaden

Die Plejaden waren bereits in zahlreichen antiken Kulturen von zentraler Bedeutung. Sie sind u.a. auf der Himmelsscheibe von Nebra abgebildet.

Himmelsscheibe von Nebra

Bei den Sumerern galten die Plejaden als „Sterne des Enki“. Ihr heutiger Name bezieht sich auf die sieben Töchter des Titanen Atlas und seiner Frau Plejone aus der griechischen Mythologie. Die Namen der Töchter Alkyone, Asterope, Celaeno, Elektra, Maia, Merope und Taygete sind zugleich die Namen der hellsten Sterne der Plejaden. Der Sage nach wurden die sieben Frauen von Orion verfolgt, was sich aus der Anordnung am Nachthimmel ableitet.

In Japan heißen die Plejaden dagegen Subaru und es ist kein Zufall, dass das Logo des gleichnamigen Autoherstellers sechs Sterne des Sternhaufens zeigt.

subaru-logo

Dank diverser UFO-Sekten werden die Plejaden heutzutage immer mehr mit humanoiden Außerirdischen assoziiert, die angeblich von dort kommen sollen. Zu den Sekten, die diesen Unfug verbreiten, gehören allen voran Billy Meiers FIGU, die Alcione-Gesellschaft, die Galaktische Föderation des Lichts sowie eine Vielzahl von Channelmedien.

Sirius – Das Auge des großen Hundes

Sirius ist nach einem der beiden Hunde des Jägers Orion benannt und stellt zugleich das Auge des Sternbildes Canis Major dar. Daher auch der Name Hundsstern, wobei es sich eigentlich um ein Doppelsternsystem handelt. Die beiden Sterne sind etwa 8,6 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Sirius A ist etwa doppelt so groß wie unsere Sonne und nur geschätzte 240 Mio. Jahre alt, was eigentlich zu jung ist, um bewohnte Planeten in der Umgebung hervorzubringen. Sein Begleiter Sirius B ist dagegen ein weißer Zwerg von der ungefähren Größe der Erde. Etwaiges Leben in seiner Umgebung dürfte schon vor langer Zeit erloschen sein. Es ist also nicht besonders realistisch, dass Sirius in vielen Mythologien sowie der Science Fiction als Heimat diverser Götter bzw. Außerirdischer herangezogen wird.

Von zentraler Bedeutung ist er aber dennoch in der Astrologie. Das folgende Logo bringt die entsprechende Symbolik dabei perfekt auf den Punkt.

Sirius Satellite Radio

Der Orion – Ein Sternbild von zentraler Bedeutung

von Joe Doe

Der Orion ist das wohl bekannteste und am leichtesten auszumachende Sternbild. In nördlicheren Breiten ist es allerdings nur in den Wintermonaten zu bewundern. Am auffälligsten sind die drei Sterne des Oriongürtels (Alnitak, Alnilam & Mintaka), unter denen der Orionnebel als verschwommener Fleck auszumachen ist. Unten rechts findet sich der blaue Riese Rigel und oben links der rote Überriese Beteigeuze, der in naher Zukunft in einer Supernova aufgehen wird.

Zum Sternbild Orion gehören zudem eine Reihe schwächerer Sterne, die das Schwert und den Schild bilden. Da diese weniger auffallen, erkennen viele Menschen auf den ersten Blick nur die sieben hellsten Sterne des Orion.

Sternbild Orion

Kommen wir nun zur Mythologie. In Griechenland war Orion als Jäger bekannt, der in Böotien und auf Kreta lebte. Er wurde von seinen beiden Jagdhunden Sirius und Procyon begleitet, die sich als Sternbilder Canis Major und Canis Minor (großer und kleiner Hund) direkt neben dem Sternbild des Orion wieder finden. Zusammen mit dem Sternbild Lepus (dem Hasen) bilden sie eine astrologische Jagdszene.

Orion

Orion soll drei Väter gehabt haben, darunter die Götter Zeus und Poseidon. Der Dritte soll entweder Hermes oder Ares gewesen sein. Nachdem Orions Frau Side von Hera den Tartaros hinab gestoßen wurde, verliebte sich in Oinopions Tochter Merope in Orion. Als ihr Vater der Heirat nicht zustimmte, vergewaltigte Orion sie aus Wut, woraufhin Oinopion Orion die Augen ausstach.

Eos, die Göttin der Morgenröte, stellte Orions Sehkraft schließlich wieder her, was ein wenig an die Geschichte des ägyptischen Gottes Horus erinnert, der jedoch nur ein Auge verlor, welches wieder hergestellt wurde. Das Sternbild des Orion wurde im antiken Ägypten allerdings mit dem Gott Osiris gleichgesetzt.

Das Sternbild Orion/Osiris spielte für die Ägypter eine zentrale Rolle. Die drei großen Pyramiden von Gizeh wurden sogar nach dem Vorbild der Gürtelsterne des Orion angelegt, wobei der Nil den Verlauf der Milchstraße markiert.

Pyramiden Gizeh Orion

Zudem liegt der Orion/Osiris nahe dem heiligen Stern Sirius, welcher der hellste am Nachthimmel ist. Sirius, der das Auge des Sternbildes Großer Hund verkörpert, wurde später in der christlichen Mythologie mit dem Stern von Bethlehem in Verbindung gebracht. Die drei Könige, die nachweislich nie existierten, wären demnach die drei Gürtelsterne des Orion, welche dem Sirius folgen.

Es fällt auf, dass das Sternbild Orion sowie der Stern Sirius in den meisten Kulturen eine große Rolle spielen. Dabei reicht die Verehrung um einiges weiter zurück, als die offizielle Geschichtsschreibung vermuten lässt. So präsentierte Klaus Dona einige uralte Artefakte, die den Orion zeigen und von einer Qualität sind, die wir kaum mit unseren heutigen technologischen Fähigkeiten erreichen können. Unter den Artefakten befindet sich eine dreizehnstufige Pyramide mit Auge, die auf ein Alter von ca. 13.000 Jahren datiert wird und das Sternbild Orion auf der Unterseite trägt.

Pyramide sanskrit

Diese Artefakte könnten erklären, warum der Orion bis heute ein überaus beliebtes Motiv in der Freimaurerei sowie anderen Geheimgesellschaften ist. Darüber hinaus wird in der Prä-Astronautik vermutet, dass Sirius das Heimatsystem antiker Götter wie jener der Ägypter ist. Vor langer Zeit soll es in der Orion-Konstellation sogar zu einem Krieg der Sterne gekommen sein. Diese Legende soll u.a. in der „Star Wars“-Saga nacherzählt worden sein. Der Wahrheitsgehalt solcher Aussagen lässt sich natürlich nur schwer überprüfen, bekannt ist aber, dass sich die heutige Science Fiction sehr wohl antiker Mythen sowie freimaurerischer Ideen bedient.

UFO Report – Die Mars Connection

Eins vorweg: Die Behauptungen über das so genannte Marsgesicht teilen wir nicht. Es wirkt tatsächlich wie ein Spiel aus Licht und Schatten und man braucht schon sehr viel Phantasie, um darin ein Gesicht zu erkennen. Mit etwas Geduld klappt das auch bei Raufasertapete.

Es wird zwar in der Doku behauptet, es gäbe noch ein zweites, detaillierteres Foto des Marsgesichts, aber dieses wird nicht gezeigt. Das einzige andere Bild, welches eingeblendet wird, untermauert eher die offizielle Darstellung der NASA.

Der wesentlich interessantere Grund, aus dem wir diese Folge des UFO Reports dennoch posten, sind die klar strukturierten Marspyramiden. Diese sind tatsächlich von Bedeutung, da alles auf eine künstliche Herkunft hindeutet.