To the Stars Academy – Das Militär und die Alienagenda

von Joe Doe

2015 gründete der Musiker Tom DeLonge die To the Stars Inc., welche 2017 erweitert und in To the Stars Academy of Arts and Sciences umbenannt wurde. Ziel des Projektes ist die Erforschung außerirdischen Lebens und die Bekanntmachung der außerirdischen Präsenz auf Erden. Die To the Stars Academy ist damit Teil der Disclosure-Bewegung (zu Deutsch „Enthüllung“), zu der auch das Disclosure Project von Steven Greer gehört.

Zu Beginn traten bei der National Press Club Konferenz des Disclosure Projects 2001 noch mehrheitlich glaubwürdige UFO-Zeugen auf, doch inzwischen verbreitet Greer einen Haufen esoterisch angehauchter Desinformationen. Sein letzter Dokumentarfilm „Sirius“ von 2013 ist gespickt mit falschen Behauptungen über angebliche Alienleichen und dergleichen. Bei der To the Stars Academy sieht es ähnlich aus. Zwar stützt diese sich ebenfalls auf staatliche Dokumente, darunter das 2017 vom Pentagon enthüllte geheime UFO-Forschungsprojekt „AATIP“, doch große Sensationen blieben bisher aus.

Die bisher veröffentlichten UFO-Aufnahmen, die DeLonge noch vor der offiziellen Enthüllung durch das Pentagon zugespielt worden sind, könnten vielleicht ein Indiz für außerirdische Aktivitäten auf der Erde sein, doch ihre Beweiskraft ist mehr als dürftig. Andernfalls hätte das Pentagon sie wohl niemals veröffentlicht. Die Öffentlichkeit wird nicht einmal ansatzweise darüber informiert, was schon alles im Verborgenen abgelaufen ist. Auf aussagekräftige Dokumente zu Roswell und anderen UFO-Bergungsaktionen oder gar Kontakten wartet die Menschheit vergeblich.

Die größtenteils geschwärzten Dokumente, unscharfen Aufnahmen, Radardaten sowie die Behauptung der To the Stars Academy, im Besitz außerirdischer Technologie zu sein, taugen einzig dazu, Spekulationen anzuheizen. Damit wird die Weltöffentlichkeit schlussendlich darauf konditioniert, dass es eine neue mögliche Bedrohung aus dem Weltraum gibt. Wir werden nicht auf einen realen Kontakt vorbereitet, denn der würde schließlich alle Lügengebäude zum Einsturz bringen. Es läuft eher darauf hinaus, dass uns schon bald eine neue Lüge aufgetischt wird. Stichwort: Blue Beam Project.

Geprägt wurde der Begriff von dem kanadischen Verschwörungstheoretiker Serge Monast (1945-1996), dessen Behauptungen mit Vorsicht zu genießen sind. Fakt ist allerdings, dass es zahlreiche Aussagen von Insidern des Militärs, der Geheimdienste sowie Raumfahrtbehörden sowie deren Vertrauten gibt, die zumindest den Grundgedanken stützen, dass der militärisch-industrielle Komplex die Inszenierung einer außerirdischen Bedrohung plant. Dr. Carol Rosin behauptete z.B. auf der National Press Club Konferenz von 2001, dahingehende Informationen von Wernher von Braun erhalten zu haben.

Ein solch sinisterer Plan mag auf den ersten Blick total abgehoben klingen, doch er ist absolut logisch, wenn man die Konsequenzen bedenkt. Mit einer außerirdischen Bedrohung könnten gleich mehrere Vorhaben gerechtfertigt werden. Allen voran die Militarisierung des Weltraums, welche den Rüstungskonzernen Billionengewinne bescheren wird. Der Startschuss für diesen Prozess fiel bereits 1983 unter US-Präsident Ronald Reagan. Dieser rief die Strategic Defense Initiative (SDI oder auch „Star Wars Programm“) ins Leben und betonte vor der UN mehrfach, dass eine außerirdische Bedrohung die Menschheit vereinen würde.

Vereint soll die Menschheit natürlich unter dem Joch des US-Imperialismus werden und so richten sich die Weltraumwaffen auch nicht gegen reale oder fiktive Aliens, sondern gegen die Menschheit. Allen voran gegen andere Großmächte wie Russland und China, wobei das SDI-Progamm tatsächlich gegen sowjetische Interkontinentalraketen gerichtet war. Gleichermaßen verhält es sich auch mit der 2019 von Donald Trump initiierten United States Space Force. Wie alle Raumfahrtbehörden der Erde hat dieser Vorläufer der Erdstreitkräfte ein Chevron als Logo, welches an das Sternenflottenlogo aus „Star Trek“ erinnert. Es handelt sich jedoch um ein rein militärisches Projekt, welches eher Parallelen zu den Sturmtruppen aus „Star Wars“ aufweist.

Ob die US Space Force jemals gegen echte Aliens kämpfen und deren Heimatwelten unterwerfen wird, steht noch sprichwörtlich in den Sternen. Für die Menschheit ist die imperiale Raumflotte aber in jedem Fall eine Bedrohung. Selbstverständlich soll sie von der Menschheit nicht als solche wahrgenommen, sondern akzeptiert werden. Gäbe es dafür eine bessere Möglichkeit als eine inszenierte Alien-Invasion, welche uns die US Space Force als Retter des Planeten propagiert?

Neben der Profitmaximierung der Rüstungsindustrie und der Vereinigung der Erde unter dem US-Imperialismus gäbe es schlussendlich noch ein weiteres Ziel, nämlich die Beseitigung sämtlicher Freiheitsrechte. Man müsste der Menschheit nur verkaufen, dass die Außerirdischen wie wir aussehen und daher jeder Systemkritiker ein potentieller Feind aus einer anderen Welt sein könnte. Das klingt abenteuerlich, aber tatsächlich behauptete Clifford Stone, der Mitglied einer militärischen Spezialeinheit zur Bergung abgestürzter UFOs gewesen sein will, dass es unter 57 registrierten Spezies auch menschenähnliche Außerirdische gäbe.

Sowohl beim Disclosure Project als auch bei der To the Stars Academy wimmelt es von solchen Vertretern des US-Militärs sowie der Geheimdienste. So ist der Direktor für Globale Sicherheit der To the Stars Academy kein geringer als Luis Elizondo, ein ehemaliger Mitarbeiter des Militärgeheimdienstes Office of the Under Secretary of Defense for Intelligence (OUSDI) des US-Verteidigungsministeriums.

Es ist natürlich nicht gänzlich auszuschließen, dass es sich bei einigen der redseligen Ex-Militär und Geheimdienstmitarbeiter tatsächlich um Whistleblower handelt, wahrscheinlicher ist jedoch, dass die meisten Desinformanten sind, die gezielt eine Agenda vorantreiben. Für Letzteres spricht, dass bisher keiner der vermeintlichen Whistleblower wegen Geheimnisverrats angeklagt wurde. Denken wir nur an die gnadenlose Verfolgung echter Whistleblower wie Chelsea Manning, die reale Kriegsverbrechen der USA aufgedeckt haben. Der Umgang mit Edward Snowden und Julian Assange spricht ebenfalls Bände. Aber all die UFO-Whistleblower lässt man gewähren? Das passt einfach nicht zusammen!

Laut Serge Monast soll übrigens nicht nur der militärisch-industrielle Komplex in das Blue Beam Project involviert sein, sondern auch die Hochgradfreimaurerei und ihr angegliederte okkulte Kreise. Dafür gibt es ebenfalls handfeste Belege. So war bereits der NASA-Raketenwissenschaftler Jack Parsons ein Schüler von Aleister Crowley und Leiter der Agape Loge des satanistischen Ordo Templi Orientis.

Quelle

Der Gründer der To the Stars Academy Tom DeLonge ist ebenfalls mehr als nur ein Rockstar, der u.a. Sänger von Blink-182 war. Er ist außerdem bekennender Freimaurer, was er in Musikvideos seiner aktuellen Band Angels and Airwaves offen zur Schau stellt. Sein Interesse an Verschwörungstheorien rund um UFOs, Big Foot und dergleichen scheint daher kein Zufall zu sein.

Rätselhaft ist außerdem, wie sich seine To the Stars Academy über Wasser halten kann, obwohl sie seit mindestens 2018 einen Schuldenstand von rund 37,4 Mio. Dollar hat. Eigentlich hätte das Projekt mit solch einen Minus längst in der Versenkung verschwinden müssen, doch offenbar wird es von einflussreichen Kreisen weiterhin am Leben gehalten. Die Sache stinkt dermaßen zum Himmel, dass selbst Außerirdische im nächstgelegenen Sternensystem riechen müssten, dass daran etwas faul ist.

Wenn ein Hochgradfreimaurer gemeinsam mit hochrangigen Militärs und Geheimdienstmitarbeitern UFO-Disclosure betreibt, ist also Vorsicht geboten. Selbst wenn die To the Stars Academy hier und da echte UFO-Akten verbreitet, die ihrer Agenda nützlich sind, steckt dahinter doch stets besagte Agenda. Klar sind UFOs ein reales Phänomen und nur Dummköpfe glauben noch an das geozentrische Weltbild, laut dem die Menschheit die alleinige Krone der Schöpfung sein soll. Die volle Wahrheit wird uns DeLonges Verein jedoch keinesfalls offenbaren!

Soll London zerstört werden?

von Joe Doe

Wenn in einem Film eine Stadt oder ein weltbekanntes Monument in Schutt und Asche gelegt wird, muss das nicht viel heißen. Wenn dieselbe Stadt in zwei oder drei Filmen zerstört wird, mag das vielleicht noch Zufall sein, zuweilen schreiben Drehbuchautoren auch untereinander ab. Wenn allerdings zehn oder mehr Beispiele gehäuft zusammenkommen, handelt es sich um ein wiederkehrendes Muster. Insbesondere, wenn die Umstände ähnlich sind und wiederholt auf ein bestimmtes Ereignis angespielt wird.

London als Hauptstadt des ehemaligen britischen Imperiums steht häufig im Zentrum filmischer Zerstörungsorgien, logischerweise vor allem, wenn es um britische Produktionen geht. Am bekanntesten dürfte dabei wohl die Zerstörung des Parlamentsgebäudes samt Big Ben in der 2005 erschienen Comicverfilmung „V wie Vendetta“ sein. Einerseits geht es in dieser Produktion um ein faschistisches Regime in der Zukunft, welches sich aktuell dank des Rechtsrucks zu bewahrheiten scheint. Andererseits spielen Comic und Film aber auf den Gunpowder Plot vom 5. November 1605 an. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass hier etwas angekündigt wird.

Bei den folgenden Beispielen sieht es da schon etwas anders aus. Der Big Ben steht dabei als bekanntestes Wahrzeichen immer wieder im Mittelpunkt der Zerstörung und das schon beim jüngsten Kinderpublikum. So planen in Disney Pixars „Cars 2“ böse Autos einen Sprengstoffanschlag auf die Turmuhr.

Bereits im 1986 erschienenen Disney-Film „Basil, der Mäusedetektiv“ krachen die Mäuse in die Big Ben Uhr. Während des Showdowns wird die Uhr außerdem von einem Blitz getroffen.

Nun ist es selbstverständlich unwahrscheinlich, dass Autos oder Mäuse etwas mit der Zerstörung des Big Ben zu tun haben könnten. Sie stehen sinnbildlich für etwas anderes. Ein naheliegender Verdacht wären Terroristen. Doch das scheint angesichts der meisten anderen Beispiele eher unwahrscheinlich. Der Angriff auf London scheint eher von oben zu kommen. Davon kündet jedenfalls „Mars Attack“ aus dem Jahr 1996, wo der Big Ben abermals vom Blitz getroffen wird. Diesmal allerdings von einem Laserblitz der Aliens.

In der 2005 gestarteten Neuauflage der britische Serie „Doctor Who“ wird die Big Ben Uhr beim Crash mit einem UFO ebenfalls zerstört. Übrigens ist es in dieser Szene 2 Minuten vor 10, exakt dieselbe Zeit wie auch in „Basil, der Mäusedetektiv“. Zufall oder ein Hinweis?

Eigentlich finden in jeder Staffel dieser Serie gleich mehrere außerirdische Angriffe auf London statt. Nichts Außergewöhnliches für eine britische Fernsehserie, könnte man meinen. Doch auch Hollywood bringt London immer wieder mit Attacken aus dem All in Verbindung. So z.B. in „Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer“ aus dem Jahr 2007.

In „Die 5. Welle“ von 2016 gibt es ebenfalls einen kurzen Schwenk nach London.

Im gleichen Jahr erschien „Independence Day – Wiederkehr“. In diesem überfliegen die Helden das untergehende London, wobei Jeff Goldblums Rolle sogar anmerkt, dass die Außerirdischen ein Faible für Wahrzeichen haben. Interessant daran ist, dass alle großen Städte eigentlich schon im ersten Teil ausgelöscht worden sind, aber London offenbar davon ausgenommen war.

Im 2019 erschienenen „Spider-Man – Far from Home“ findet sogar der Showdown in London statt. Allerdings handelt es sich bei der Alien-Invasion aus einer anderen Dimension tatsächlich um einen Fake, der mittels Drohnen und Hologrammen erzeugt wird. Wenn das kein konkreter Hinweis auf das Blue Beam Project ist…

Der Verantwortliche, ein vermeintlich extradimensionaler Superheld namens Mysterio, stellt sich dabei als geschasster Mitarbeiter von Stark Industries heraus. Mit anderen Worten steckt der militärisch-industrielle Komplex hinter der Inszenierung und die Pyramide mit dem allsehenden Auge ist auch nicht weit.

Neben der Filmindustrie haben es gleichermaßen in der Videospiele-Industrie die Aliens auf London abgesehen. Darunter in „Mass Effect 3“ aus dem Jahr 2012.

In „Hellgate: London“ von 2007 wird die britische Hauptstadt zwar nicht von Aliens, aber dafür von Dämonen heimgesucht. Das passt zu einer der Hauptstädte des Satanismus, wobei Aliens und Dämonen für solche Leute durchaus ein Synonym sind.

Eine solche Konzentration von Hinweisen ist definitiv ein wiederkehrendes Muster, zumal die deutliche Mehrheit der Beispiele auf das Blue Beam Project hindeutet. Ob wir es wirklich mit einer Ankündigung eines geplanten Rituals zu tun haben, werden wir natürlich erst wissen, wenn es tatsächlich eintrifft. Wenn es allerdings dazu kommt, möchte sich niemand in London aufhalten und auch nicht in New York. Diese beiden Städte scheinen in naher Zukunft die unsichersten Orte der Welt zu sein.

Kommt bald die nächste Inszenierung?

von Joe Doe

Für jeden Krieg braucht es einen Anlass und in der Regel wird dieser als Operation unter falscher Flagge inszeniert. Man denke an den Überfall auf den Sender Gleiwitz (Polen, 2. Weltkrieg), den Ton-Kin-Zwischenfall (Vietnam) oder die gefälschten Beweise für Saddams angebliche Massenvernichtungswaffen (Irak). Jeder Krieg beginnt mit einer Lüge, so viel ist schon mal Fakt.

Kennzeichnet der Beginn eines großen Krieges zugleich einen historischen Wendepunkt, wie beim „Krieg gegen den Terror“ geschehen, reicht eine einfache Inszenierung nicht aus. Der Startschuss für die Neue Weltordnung musste schon etwas Besonderes sein. Die 9/11-Anschläge hatten daher den Charakter eines okkulten Rituals, welches in zahlreichen Hollywoodfilmen und Musikalben angekündigt wurde.

Da der alles verändernde 3. Weltkrieg unmittelbar bevorzustehen scheint, stellt sich die Frage, ob wir schon bald erneut mit einem Megaritual ungekannten Ausmaßes konfrontiert werden? Wir sind den Spuren einmal nachgegangen und zahlreiche Hinweise deuten auf einen Anschlag während eines großen Sportereignisses hin. Ob dieses wirklich den 3. Weltkrieg oder etwas ganz anderes auslösen wird, ist allerdings nicht 100%ig klar.

Zudem handelt es sich im Folgenden nur um vage Indizien, die bereits teilweise auf die Olympischen Spiele 2012 hingedeutet haben. Damals war bekanntlich nichts geschehen, was aber nicht heißen muss, dass nichts geplant gewesen war. Vielleicht war das Ritual aufgrund der öffentlichen Aufmerksamkeit nicht wie vorgesehen durchführbar? Oder es war eine bewusst platzierte Nebelkerze, um aufmerksame Menschen der Lächerlichkeit preiszugeben?

Was bleibt, ist eine Brotkrumenspur. Zu dieser gehörte u.a. die Episode Blackout der Disney-Serie „Tron: Der Aufstand“. In der Zeichentrickserie ging es um sportliche Wettkämpfe in einer virtuellen Welt. In der fraglichen Folge gab es während eines Motorradrennens eine Atomexplosion in einem Stadion.

Die pyramidenförmigen Scheinwerferanlagen sahen denen des Olympiastadions in London zum verwechseln ähnlich.

Die ganzen Anspielungen auf die Zerstörung Londons lassen wir einmal außen vor, da diese sich seit 2012 weiter gehäuft haben. Bei einigen hätte zwar durchaus ein Zusammenhang mit den Olympischen Spielen hergestellt werden können, jedoch deuten die meisten auf ein anderes geplantes Ritual hin, welches Stoff für einen weiteren Artikel wäre.

Ob die Verbindung zu den Olympischen Spielen noch von Relevanz sein könnte, bleibt dagegen offen. Zumindest dürfte die Einhaltung des Zeitplans diesbezüglich unmöglich geworden sein, da die Olympischen Spiele 2020 wegen der Coronapandemie um ein Jahr verschoben werden mussten. Da einige Hinweise lediglich einen Anschlag auf ein undefiniertes Sportereignis andeuten, sind die Möglichkeiten zudem weit gefasst.

In der Science Fiction TV-Serie „Caprica“, die 2010 noch vor den Olympischen Spielen in London produziert wurde, wird ein Stadion während eines fiktiven „Pyramid“-Spiels von religiösen Fundamentalisten gesprengt.

Das Interessante an „Caprica“ ist, dass dort der Anschlag als Vorwand für den Einsatz von Killerrobotern mit künstlicher Intelligenz genommen wird.

Im folgenden Beispiel ist das Szenario ein Ähnliches. Im 2018 erschienenen Animationsfilm „Next Gen – Das Mädchen und ihr Roboter“ wird ebenfalls ein Anschlag auf ein Sportstadion verübt. Man beachte dabei die freimaurerische M-Handgeste.

Verübt wird der Anschlag von einem Kampfroboter namens Ares. Ares ist der griechische Kriegsgott, womit hier ziemlich unverhohlen auf den 3. Weltkrieg oder einen Krieg gegen eine höher entwickelte Intelligenz angespielt wird.

Die künstliche Intelligenz im Film hat längst von seinem Schöpfer Besitz ergriffen, der wie Horus ein Auge verliert.

Das allsehende Auge wird sogleich auf einen Monitor in Form einer umgedrehten Pyramide projiziert. Wenn solch offensichtliche Freimaurersymbolik auf ein angekündigtes Großereignis trifft, sollte die Warnung ernst genommen werden.

Welches Sportereignis gemeint sein könnte, offenbart derweil „Batman – The Dark Knight Rises“. Der erschien zwar im Jahr der Olympischen Spiele in London, zeigt jedoch einen Anschlag auf den Super Bowl. Geht man davon aus, dass das geplante Ritual wie bereits 9/11 in den USA stattfinden wird, gäbe es kein symbolträchtigeres Ziel.

In „The Dark Knight Rises“ geht es rein zufällig um den Aufstieg des falschen Propheten Bane und der Antichristin Miranda. Das dargestellte Ereignis wird also weit mehr in Gang setzen als nur den 3. Weltkrieg. Vielleicht findet es sogar erst nach dem Krieg statt und soll auf etwas ganz anderes vorbereiten. Zum Beispiel auf das Blue Beam Project?

Dies implizieren jedenfalls die Filme „Men in Black“ von 1997 sowie „Transformers“ von 2007. In beiden Filmen stürzen Außerirdische über einem bzw. direkt in ein Sportstadion ab.

Vergessen wir auch nicht das zerstörte Football-Stadion der New York Giants in den Invasionsfilmen „Der Tag an dem die Erde still stand“ von 2008 und „Oblivion“ von 2013. Die Hinweise häufen sich auf beunruhigende Weise. Übrigens sah Gotham in „The Dark Knight Rises“ wie Manhattan aus, also steht vielleicht sogar schon die Location fest.

Was auch in naher Zukunft geschehen mag, es wird mit einem Sportereignis zusammenhängen und viele Menschenleben kosten. Zumindest für die deutschen Fußballfans kann allerdings Entwarnung gegeben werden. Das Ritual wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in den USA stattfinden. In der deutschen Filmgeschichte gibt es jedenfalls nur eine einzige Anspielung. In dem stumpfsinnigen RTL-Film „Undercover Love“ von 2010 nistet sich die Vril-Gesellschaft im Berliner Olympiastadion ein.

Reichsflugscheiben unter einem Olympiastadion könnten bestenfalls als weiterer Hinweis auf eine Fake Invasion im Rahmen der Olympischen Spiele gedeutet werden. Immerhin wird in diesem Fall sogar angedeutet, dass die Flugscheiben irdische Geheimprojekte sind. Für die entsprechende Inszenierung würden sich die Olympischen Spiele wiederum besser eignen als der Super Bowl, da die ganze Welt daran teilhat und es ein globales Ereignis wäre.

Tatsächlich fand bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles schon ein Probelauf des Blue Beam Project statt. Zur Abschlusszeremonie wurde damals eine UFO-Landung inszeniert. Laut derzeitiger Planung sollen die Olympischen Spiele im Jahr 2028 übrigens wieder in Los Angeles stattfinden. Schließt sich dort möglicherweise der Kreis?

Die okkultesten Filme 2019

von Joe Doe

In diesem Jahr sind wieder eine Menge großer Blockbuster erschienen, die allein durch ihre Symboliken erkennen lassen, wer wie viel Einfluss in Hollywood hat. Einige sind nichtsdestotrotz unterhaltsames Popcornkino, manche sind sogar herausragend gut oder werfen gesellschaftskritische Fragen auf. Es gibt jedoch eine kleine Anzahl an Filmen, deren einziger Zweck es ist, den okkulten Aberglauben sowie die Macht und Methoden der herrschenden Elite zu propagieren. Auf diese Werke wollen wir uns hier konzentrieren.

Ready or not

Es sollte eigentlich eine schöne Hochzeit für Grace (Samara Weaving) werden, zumal die Familie ihres Bräutigams Alex Le Domas (Mark O’Brien) stinkreich ist. Doch wie vor ihr schon Lady Di muss sie bald feststellen, dass die Reichen etwas anders ticken und ihr Vermögen nicht durch ehrliche, harte Arbeit erwirtschaftet haben. Viel mehr haben die Le Domas einen Pakt mit dem Teufel abgeschlossen, den sie Mr. Le Bail nennen. Der Name ist ein Anagramm und bezieht sich auf den Dämon Belial.

Diesem Pakt haben sie den Erfolg ihres Spiele-Imperiums zu verdanken und mit einem Spiel soll auch die Aufnahme von Grace in die Familie besiegelt werden. Eine magische Box gibt dabei vor, was gespielt wird. In der Regel sind es harmlose Spiele, denn die Familie muss ja irgendwie wachsen. Doch zieht die Braut die Versteckspielkarte, bedeutet dies, dass die Familie sie dem Teufel opfern muss.

Eine gnadenlose Jagd beginnt, bei der Grace entdeckt, dass die Le Domas schon so einige Leichen im Keller liegen haben. Sie soll die nächste sein, doch dafür hat die Familie nur Zeit bis zum Morgengrauen. Ist das Opfer bis dahin nicht erbracht, gilt der Pakt als gebrochen.

Zunächst dezimiert die Familie durch eine Reihe unglücklicher Unfälle ihre eigene Dienerschaft. Grace muss allerdings ebenfalls schwer einstecken und zieht sich einige heftige Verwundungen zu. Dennoch wehrt sie sich erfolgreich und die ebenfalls überlebenden Le Domas beginnen schon zu hoffen, dass der Pakt nichts als alberner Aberglaube sei. Der Film propagiert jedoch, dass es den Teufel wirklich gibt, und so zerplatzen nicht nur die Träume der Familie, sondern auch ihre Körper.

Fazit: „Ready or not“ offenbart nichts Geringeres als den satanistischen Glauben der kapitalistischen Elite. Ihre Macht und ihren Reichtum schreiben sie dem Teufel zu, dem sie zum Dank Menschen opfern. Wer in diese Kreise einheiratet, wird entweder ein Teil dieser Gesellschaft oder wird es zwangsläufig bereuen, denn ein Ausstieg ist gleichbedeutend mit dem Tod. Sicherlich trifft das nicht auf jeden Unternehmer und auch nicht auf jeden Millionär zu, aber definitiv auf die Familien an der Spitze der irdischen Machtpyramide. Grace mag vielleicht den Film überlebt haben, in der Realität hatte Lady Di bei ihrem Ausstieg aus dem britischen Königshaus jedoch weniger Glück.

Die Hintergründe der Filmemacher sind ebenfalls interessant. Ryan Murphy, einer der Drehbuchschreiber, ist außerdem Produzent der hochgradig okkulten Serie „American Horrorstory“. Die Regisseure Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett gehören derweil dem Filmemacherkollektiv „Radio Silence Productions“ an, welches u.a. solche Titel wie „Devil’s Due“ zu verantworten hat.

Doctor Sleeps Erwachen

Lange mussten die Fans von Stephen King auf die Fortsetzung von „Shining“ warten. Dieser Geisterstreifen war schon nicht ganz unbelastet, was okkulte Symbolik anging, doch die Fortsetzung toppt ihn um Längen. Wie sich nämlich herausstellt, gibt es Energievampire in menschlicher Gestalt, die sich von der Lebensenergie der Menschen ernähren. Insbesondere auf Kinder und auf Personen mit Shining haben sie es abgesehen, da ihre Energie am stärksten ist.

Bei der rituellen Tötung fügen sie ihren Opfern maximale Schmerzen zu, da dies die Qualität der ausströmenden Energie erhöhen soll. Durch den Konsum des freigesetzten Shinings können die Energievampire ihre Lebenserwartung um Jahrhunderte erhöhen und ihre eigenen übernatürlichen Fähigkeiten steigern. Während sie konsumieren, leuchten ihre Augen, was als Indiz für eine dämonische Besessenheit gewertet werden kann.

Ein weiteres Detail von Interesse ist die Kopfbedeckung der Anführerin Rose (Rebecca Ferguson), welche sie insbesondere bei den Opferritualen trägt. Es ist ein Zylinder, womit sie die Meisterin vom Stuhl(gang) ist. Ein ziemlich unverhohlener Hinweis auf die Rolle satanistischer Logen beim Verschwinden von Kindern.

Danny Torrance (Ewan McGregor), der immer noch unter seinem Kindheitstrauma vom Overlook Hotel leidet, wird telepathisch von einem Mädchen mit sehr starkem Shining kontaktiert. Abra Stone (Kyliegh Curran) gerät durch ihre Fähigkeiten ins Visier der Energievampire und nach anfänglichem Widerstreben entschließt sich Danny, dem Mädchen zu helfen. Natürlich gelingt es den beiden, die Kinderfänger auszuschalten. Doch für viele Kinder kommt dies zu spät und wie die Anführerin offenbart, gibt es noch viele weitere Gruppen, die sehr mächtig und gut vernetzt sind.

Fazit: In „Doctor Sleeps Erwachen“ erfahren wir, warum Satanisten Kinder rituell abschlachten. Sie glauben tatsächlich, sie könnten mit der dabei frei werdenden „Energie“ arbeiten. Nachzulesen in den Werken von Aleister Crowley und anderen geisteskranken Psychopathen. Ob da wirklich etwas dran ist, darf bezweifelt werden. Vielmehr dürfte es sich um puren Sadismus handeln oder am ehesten noch um Fleischbeschaffung für die Wesen, die über der irdischen Elite stehen.

Abartig ist das Ganze auf jeden Fall und der Hinweis im Film, dass es sich um ein mächtiges Netzwerk handelt, darf als Wink mit dem Zaunpfahl verstanden werden. Ob und in wie weit Stephen King aus eigener Erfahrung schreibt, ist Stoff für Spekulationen. Es ist allerdings auffällig, dass er immer wieder auf das Thema kinderverzehrender Dämonen zurück kommt, wie man sie bereits aus „Es“ kennt. „Es Kapitel 2“ erschien übrigens ebenfalls 2019.

Ein weiteres pikantes Detail ist der Hintergrund der jungen Nachwuchsschauspielerin Emily Alyn Lind, deren Rolle „Snakebite“ in den Kult der Energievampire eingeführt wird. Schon der Hinweis auf den Schlangenbiss sowie das Initiationsritual sprechen Bände. Außerdem spielte sie bereits in Filmen wie „Wer ist Clark Rockefeller?“ (2010) und „Haus der Dämonen 2“ (2013) mit. Damals war sie noch ein Kind!

Spider-Man: Far from Home

Dieser Film fällt im Vergleich zu den ersten beiden etwas aus dem Rahmen. Selbstverständlich hätte man die Aufzählung mit weiteren Horrorfilmen ergänzen können, die von Natur aus okkult sind. Allen voran „Annabelle 3“, in dem eine ganze Horde Dämonen über den Kinosaal hereinbricht, oder „Midsommar“, in dem eine Gruppe Studenten in die Fänge einer inzestuösen Psychosekte gerät, bis hin zu Slashern wie „Halloween Hunt“ und Rob Zombies neuster Schlachtplatte „3 from Hell“. Auch Disney hat mit „Maleficient 2“ wieder einmal Hexerei propagiert, aber nichts davon ist von herausragender Bedeutung.

Den Vogel haben dieses Jahr die Marvel Studios mit „Spider-Man: Far from Home“ abgeschossen. In diesem bekommt es Spidey (Tom Holland) schon wieder mit einer Invasion zu tun, als hätte der Auftritt von Thanos nicht gereicht. Diesmal handelt es sich allerdings scheinbar um eine extradimensionale Bedrohung, der sich ein vermeintlicher Superheld aus einer anderen Dimension entgegen stellt. Doch Mysterio (Jake Gyllenhaal) ist nicht das, was er zu sein scheint und selbiges trifft auf die Invasion zu.

Tatsächlich handelt es sich um einen ehemaligen Mitarbeiter von Tony Stark, der mit anderen gefeuerten Mitarbeitern die Kontrolle über die Technologie des verstorbenen Rüstungsunternehmers erlangen will. Die Invasion ist dabei nur Mittel zum Zweck, um von Spidey die Codes für Starks Technologie zu bekommen.

Was daran jetzt so bedeutend ist? Es sind die Drohnen, die Hologramme einer außerirdischen Invasion erzeugen können. Kein anderer Film bringt das Blue Beam Project so exakt auf den Punkt wie dieser! Die Tatsache, dass Mysterio umgedrehte Pyramiden mit Auge am Kostüm trägt und selbige auch in giftigem Grün verschießt, offenbart obendrein, wer hinter diesem Plan steckt.

Fazit: Man kann dem neuen Spider-Man-Film gewiss nicht den hohen Unterhaltungswert absprechen, doch die wenigsten Kinogänger dürften durchschauen, worum es hier wirklich geht. Dabei ist es eigentlich mehr als offensichtlich! Während die ganzen anderen Invasionsfilme uns auf ein außerirdisches Feindbild konditionieren, wird der Betrug in diesem Blockbuster offen zur Schau gestellt. Die Freimaurersymbolik ist ebenfalls unübersehbar und einen ausführlicheren Artikel wert. Für den Moment sollte aber die Pyramide, die schon auf dem Kinoplakat zu sehen ist, ausreichen.

Volle Vril-Kraft voraus

Der Untertitel „The Coming Race“ verrät sofort, dass „Iron Sky 2“ auf dem 1871 erschienen gleichnamigen Buch von Edward George Bulwer-Lytton basiert. In zwei wichtigen Punkten weicht der Film jedoch von der Romanvorlage ab. Zum einen wurde es lange vor dem Aufstieg der Nazibewegung geschrieben und dementsprechend sind die darin beschriebenen Vertreter der Übermenschenrasse Vril-ya keine Deutschen, sondern eine antikes Volk. Des Weiteren leben die Vril-ya lediglich in Höhlen unter der Erde. Die Theorie der hohlen Erde kommt im Buch nicht vor. „Iron Sky“ vermischt Lyttons Werk mit modernen Verschwörungstheorien brauner Esoteriker.

IS2 Vril-Logo

Noch beknackter ist der RTL-Fernsehfilm „Undercover Love“ von 2010. In diesem versucht die Vril-Gesellschaft, welche ausschließlich aus Naziweibern in lila Uniformen besteht, Deutschland mit Reichsflugscheiben zurück zu erobern. Die Gruppe hat sich unter dem Berliner Olympia-Stadion eingenistet, welches noch aus den 1930ern stammt. Möglicherweise eine Anspielung darauf, dass zu zukünftigen Olympischen Spielen oder ähnlich großen Sportereignissen ein UFO-Fakeangriff inszeniert werden soll. In jedem Falle aber ganz schlechte Unterhaltung.

Undercover Lovenazis

Vril UFO

RTL Vril-Projekt

Jupiter Ascending – Genetische Ausbeutung

von Joe Doe

Im Bereich Science Fiction gehören die Filme der Wachowski-Geschwister zu den ungewöhnlichsten. So ist „Matrix“, trotz Freimaurersymbolik, geradezu legendär. „Cloud Atlas“ beschäftigte sich indes mit dem Thema der Reinkarnation auf mehreren Erzählebenen. Mit „Jupiter Ascending“ wagen sich Andy und Lana nun in den Weltraum und präsentieren eine Alienwelt, welche sich direkt am Entführungsphänomen orientiert.

Die Handlung dreht sich um Jupiter Jones (Mila Kunis), Tochter eines britischen Astrophysikers und einer russischen Mathematikerin aus St. Petersburg. Mit römischer Mythologie scheinen sich ihre Eltern allerdings nicht auszukennen, denn Jupiter ist eigentlich ein männlicher Name. Es handelt sich genau genommen um den römischen Hauptgott, welcher dem griechischen Zeus entspricht.

Ihren Vater Maximilian (James D’Arcy) lernt Jupiter nicht kennen, denn er wird vor ihrer Geburt bei einem Raubüberfall ermordet. An der Wand hängt in dieser Szene ein Plakat mit einem allsehenden Auge sowie den Zahlen 3 und 6. Die „3“ ist zwar eigentlich ein russisches „Z“, aber da es sich um einen amerikanischen Film handelt, könnte die Zahlensymbolik durchaus beabsichtigt sein. In jedem Falle wären da aber noch das Auge und die 6.

01 Kinoplakat

Die schwangere Mutter Aleksa (Maria Doyle Kennedy) flieht in die USA, wo sie sich ein besseres Leben erhofft. Ganz so, als gäbe es dort kein Verbrechen. Die Überfahrt sowie Jupiters Geburt finden im Licht des Vollmondes statt. Geboren wird die Kleine im Tierkreiszeichen des Löwen, einem königlichen Tier, welches ihren späteren Herrschaftsanspruch unterstreicht. Um die Astrologie mit etwas Zahlenmystik abzurunden, steigt der Jupiter zudem bei 23° im Aszendenten auf.

02 Vollmondfahrt

Laut ihrer Tante ist Jupiter zu Großem bestimmt, aber Jahre später putzt sie zusammen mit ihr die Klos reicher Säcke. Wer Erfolg haben will, muss halt zum Club gehören. Dann kann man sich auch Schachbrettmuster auf dem Scheißhaus leisten.

03 Schachbrettscheißhaus

Ortwechsel. Auf einer hübschen Welt namens Salinta irgendwo in der Milchstraße wurde gerade eine komplette Spezies ausgelöscht. Einige Humanoide vom Herrschergeschlecht der Abrasax schreiten durch die leeren Straßen und bezeichnen den Vorgang als „Ernte“. Damit ist der blaue Sand gemeint, welcher die Überreste der Einwohner dieser Welt darstellt. Das Gespräch der dekadenten Invasoren nimmt einen unangenehmen Verlauf, denn der Erde, die sich im Besitz von Lord Balem (Eddie Redmayne) befindet, könnte bald ein ähnliches Schicksal blühen.

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Zurück auf dem blauen Planeten beginnt für Jupiter ein neuer Arbeitstag. Sie erwacht unter dem Regenbogen eines Pink Floyd-Posters. Pink Floyd bieten sich immer an, wenn Regisseure eine Pyramide mit Regenbogen in eine Szene einbauen wollen.

07 Pink Floyd

Jupiter putzt weiter die Häuser von Millionären und betont jeden Tag aufs Neue, wie sehr sie ihr eintöniges Leben hasst. Doch das soll sich schon bald ändern. Die Aliens sind bereits in der Stadt und verfolgen einen der ihren. Die Truppe könnte direkt von einem Gothic-Festival kommen, wobei Cyberpunks und Cyborgs ohnehin zu cool sind, um von dieser Welt zu sein. Aber mal im Ernst, die Wachowskis bedienen sich schon stark bei der schwarzen Szene und bei Star Trek.

08 Cybergothgirl

09 Cyborg

Um die Erde entbrennt indes ein Interessenkonflikt zwischen den drei Geschwistern des Hauses Abrasax. Lord Balem reist daher unverzüglich zu seinem vorgelagerten Außenposten, welcher sich im roten Fleck des Jupiters verbirgt. Ein Sturm scheint zwar nicht der geeignete Ort für eine Basis zu sein, aber zumindest sind die Bilder beeindruckend.

10 Jupiterstation

Balems Adjutant Chicanery Night (Edward Hogg) ist eine Kreuzung zwischen Mensch und Ratte, was durchaus seinem Charakter gerecht wird. Die humanoiden Außerirdischen sind ausgezeichnete Genetiker, die so ziemlich alles mit allem kreuzen. Die meisten Aliens sind daher keine eigenständigen Spezies mit einer Heimatwelt, sondern künstlich gezüchteter Gensalat.

11 Rattenmann

12 Genexperiment

13 Schildkrötenmann

14 Elefantenmann

Dennoch ist die Galaxie auch mit anderen Spezies als den Humanoiden und ihren Schöpfungen bevölkert. Eine wichtige Rolle spielen u.a. die Reptiloiden, deren geflügelte Darstellung durchaus realistisch ist. Tatsächlich soll die Herrscherkaste der Draco Flügel besitzen und damit für die antiken Legenden über Drachen verantwortlich sein. Allerdings dürfte es den Tatsachen widersprechen, dass die Draco hier als Dienerrasse der Humanoiden auftreten.

15 Drei Alienrassen

17 Reptiloide_2

Eine weitere Spezies von zentraler Bedeutung sind die Grey. Bei einer Freundin wird Jupiter Zeugin, wie diese von kleinen Grauen paralysiert und untersucht wird. Die Wesen besitzen die Gabe, sich unsichtbar zu machen, was im Film als Tarntechnologie dargestellt wird. In der Realität wird dagegen oft ein mentaler Mimikry-Effekt beschrieben.

18 Grey Abduction_1

19 Grey Abduction_2

Das ist jedoch keinesfalls die einzige Abweichung. Zum einen bemerken die Aliens Jupiters Anwesenheit erst, nachdem ihr Handy klingelt. Da diese Spezies in der Realität telepathisch ist, hätten sie jede andere Person sofort bemerkt und gleich mit paralysiert. Zum anderen weicht ihre Physiologie erheblich von den realen Vorbildern ab. Die schwarzen Augen sind zu klein, die Münder haben Hasenscharten und sind mit spitzen Zähnen gespickt und die doppelten Ohren sind ebenso Mumpitz wie die nach hinten geknickten Kniegelenke.

20 Grey Fiesling

21 Grey Fieslinge

Die Wachowski-Geschwister und ihre Designabteilung haben sich offensichtlich von realen Entführungsberichten inspirieren lassen und diese dann mit ihrer eigenen Phantasie ausgeschmückt. Die Glaubwürdigkeit scheint dabei keine Rolle zu spielen, denn während die Grey einerseits Jupiters Erinnerungen an das Ereignis löschen, vergessen sie andererseits das Handyfoto, welches sie gemacht hat. Wie können Wesen mit solch großen Köpfen nur so unverschämt blöde sein?

22 Handyfoto

In einer Klinik für Eispenden begegnet Jupiter den Grey unverhofft wieder, die ihr eine DNA-Probe entnehmen und sie daraufhin töten wollen. Welch ungeheurer Zufall, dass sie den Aliens gleich am nächsten Tag nichts ahnend ins Netz geht. Und warum zum Henker betreiben die Grey, welche sich hier eines weiteren Mimikry-Effekts bedienen, eigentlich eine gynäkologische Praxis? Etwa in der Hoffnung, dass von Milliarden Menschen auf diesem Planeten irgendwann einmal ausgerechnet Jupiter hineinspaziert?

23 Doctor Grey

Im letzten Moment wird selbige von einem anderen Außerirdischen gerettet, der sich zuvor schon eine Schlacht mit den Cyberpunks geliefert hat. Caine (Channing Tatum) ist nicht etwa ein Vulkanier, wie die spitzen Ohren vermuten lassen, sondern eine Lykantant. Seine Gene wurden mit denen eines Wolfs gespliced, was ihn zu einer Art Werwolf aus dem Reagenzglas macht.

24 Werwolfspock

Caine erklärt Jupiter, dass die Menschen nicht allein im Universum sind und sie mit ihm mitgehen muss, da die anderen Aliens sie töten wollen. Als die beiden gerade in sein Raumschiff schweben, wird dieses auch schon angegriffen und zerstört. Solche UFO-Sichtungen sind nebenbei bemerkt bereits seit dem Mittelalter bekannt.

25 Gar nicht auffällig

Bei der anschließenden Verfolgungsjagd gibt es erst einmal etwas Schleichwerbung.

26 Schleichwerbung

Außerdem wird bei der Schießerei halb Chicago in Schutt und Asche gelegt. Interessanterweise war Chicago bereits in den „Transformers“-Filmen Angriffsziel von Außerirdischen. Wird hier wieder einmal Predictive Programming betrieben?

27 Chicago Ritual

Alien Hotline

Im Gegensatz zu „Transformers 4“ wird sich in „Jupiter Ascending“ allerdings niemand mehr an das Ereignis erinnern. Die Stadt wird innerhalb nur weniger Stunden wieder aufgebaut und das Gedächtnis der Bewohner gelöscht. Typische „Men in Black“-Methode, aber in diesem Fall ist das wenig glaubwürdig. Zum einen muss es hunderte Tote und tausende Zeugen gegeben haben. So etwas lässt sich schlecht wegdiskutieren. Selbst mit gelöschtem Gedächtnis würde jemand die Opfer vermissen und selbst wenn alle Überwachungsvideos und Satellitenaufzeichnungen gelöscht wären, so würde doch genau dieser Blackout auffallen.

Überhaupt wird hier so getan, als ließen die Außerirdischen die Menschheit in absoluter Unwissenheit. Das stimmt so nicht. Einerseits gab es in der Realität schon genügend Massensichtungen von UFOs und andererseits werden hier die Kontakte der Grey und Co. zum militärisch-industriellen Komplex der USA völlig außer Acht gelassen.

Doch zurück zur Handlung. Caine flieht per Auto mit Jupiter raus aufs Land. Unterwegs eröffnet er ihr, dass er von Titus Abrasax (Douglas Booth) geschickt wurde, doch er gedenkt nicht, Jupiter an ihn auszuliefern. Stattdessen fährt er zu seinem alten Weggefährten Stinger (Sean Bean), dessen Haus ein verdammter freimaurerischer Bienenstock ist.

28 Bienenbude

Jupiter erkennt, dass sie die Bienen kontrollieren kann, woraufhin sie alle nur noch mit „Eure Majestät“ anreden. Und plötzlich ist sie Beeouncy.

29 Bienenkönigin

Über Caine und Stinger gibt es ebenfalls noch einige Details zu erfahren. Beide waren Skyjacker beim Militär und hatten einst Flügel, die man ihnen gestutzt hat. Offensichtlicher hätte man nun wirklich nicht darstellen können, dass es sich bei diesen Außerirdischen um gefallene Engel handelt. Nun ergibt plötzlich auch der Name Caine einen Sinn, handelt es sich doch um eine Abwandlung des biblischen Kain. Dieser war zwar kein Engel, sondern Adams Sohn, aber zweifellos handelte es sich um einen Sünder. Und wie Kain hat auch Caine jemanden umgebracht. Die Narben auf seinem Rücken stellen damit eine Art Kainsmal dar.

30 Gestutzte Flügel

Die beiden Gefallenen stehen selbstverständlich im Dienste der Pyramide.

31 Orange Pyramide

Während sie über Jupiters königliches Blut philosophieren, bekommt diese einen Anruf von ihrem stumpfsinnigen Cousin Vladie (Kick Gurry). Der hat ihren Verdienst für einen HD-TV ausgegeben und wollte nur ein wenig prahlen. Obwohl sie allein königliches Blut hat, trägt im Hause Jones Vladie die Krone. Allerdings nicht auf dem Kopf, sondern an den Fußsohlen. Möglicherweise ist diese Ironie absichtlich, denn immerhin trampelt er auf ihrer Hoheit herum.

32 Fußkrone

Nach dieser Unterbrechung klärt Stinger Jupiter über die wahre Geschichte der Menschheit auf. Diese stammt nicht etwa von der Erde, sondern von einem weit entfernten System. Die Urmenschheit entdeckte die Erde vor etwa einer Milliarde Jahre während der großen Expansion. Das wäre also noch vor dem Kambrium, in dem sich die ersten komplexeren Lebensformen entwickelten. Im Ediacarium fand gerade einmal der Sprung von den Einzellern zu den ersten Mehrzellern statt, womit der Film impliziert, dass das gesamte irdische Leben gentechnisch erschaffen wurde. Das treibt die Panspermie-Theorie etwas zu arg auf die Spitze.

Es wird aber noch abstruser, denn die Erde, die vor einer Milliarde Jahre noch keine für Menschen atembare Atmosphäre hatte, soll damals von einer Spezies namens Saurosapiens bewohnt worden sein. Intelligente Saurier hin oder her, deren Ära begann erst rund 750 Millionen Jahre später. „Jupiter Ascending“ schießt hier weit übers Ziel hinaus und gleitet ins Absurde ab.

Stinger erklärt weiter, dass die Erde seit 100.000 Jahren von Abrasax Industries zur Aussaat benutzt wird. Hier wird der Versuch unternommen, den genetischen Flaschenhals zu erklären, der jedoch in die Zeit vor rund 200.000 Jahren fällt. Im Vergleich liegt „Battlestar Galactica“ hier weitaus näher an der Wahrheit und nur um knapp 50.000 Jahre daneben.

Das Ziel hinter der Aussaat ist gruselig, denn es soll eine möglichst große Population herangezüchtet werden. Sobald diese die Tragfähigkeiten des Planeten übersteigt, wird die Menschheit abgeerntet wie Getreide. Wenn es aber darum geht, möglichst viel genetisches Material zu sammeln, machen all die Kriege und Umweltgifte überhaupt keinen Sinn. Oder soll hier unterstellt werden, dass uns die Elite mit ihrer Menschenschlächterei vor der Ausrottung bewahren will? Dient unsere Vergiftung unserem Schutz? Da könnten die Wachowskis der Menschheit auch gleich Zyanid als Krebsheilmittel anpreisen!

Bevor Stinger mit seinen Ausführungen fortfahren kann, wird der Bienenstock attackiert. Die Angreifer kommen aus dem Maisfeld und Locutus von Borg demonstriert sogleich, wie man einen Kornkreis ins Feld ballert.

33 Kornkreiskanone

Auch das startende Raumschiff der Cyberpunkerin hinterlässt einen Abdruck im Feld. Ein echter Klassiker!

34 Kornkreise

Während Jupiter entführt wird, plant Balem auf dem Planeten Jupiter eine frühzeitige Ernte, um etwaigen Ansprüchen seiner Verwandtschaft zuvor zu kommen. Dafür lässt er schon mal ein paar Stichproben nehmen, womit hier wieder mal das Entführungsthema aufgegriffen wird.

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Jupiter wird indes nach Naboo gebracht. Zumindest sieht die Architektur ganz nach „Star Wars“ aus. Wie Caine die Reise durch den Weltraum an der Außenseite des Schiffes überlebt hat, bleibt indes erklärungsbedürftig.

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Die Kidnapper werden indes von Kalique Abrasax’ Adjutanten Malidictes begrüßt, der eine Kreuzung aus Eule und Mensch darstellt. Irrwitzigerweise gibt es in Großbritannien den Mythos des Eulenmannes, welcher dem amerikanischen Mottenmann entspricht. Ob die Wachowskis sich diesen Mythos zum Vorbild genommen haben oder einfach nur den Illuminaten ihre Aufwartung machen wollten, ist unbekannt.

41 Eulenmann

Jupiter wird überraschenderweise als Gast behandelt. Am Abend holt Kalique (Tuppence Middleton) sie ab und offenbart ihr, dass Jupiter die Reinkarnation ihrer Mutter ist. Warum die Reinkarnation nur in einen Körper mit identischen Genen erfolgen kann, bleibt ebenso erklärungsbedürftig, wie die Frage, warum Jupiter gerade diese Gene aufweist? Auf jeden Fall bringt sie das Mächteverhältnis durch ihr Auftauchen ins Wanken und das wissen die drei Geschwister für sich zu nutzen.

42 Kerzenbude

Denen geht es nämlich nicht zufällig um die Ressource Mensch. Sie konsumieren menschliche Gene, womit sie annähernde Unsterblichkeit erreichen. Alle Familienmitglieder sind zehntausende von Jahren alt. Jupiter fragt völlig zu recht, ob sie eine Art Vampirrasse sind. Ja, es geht hier um Vampirismus im großen Stil. Kalique gibt sogar zu, dass ihr Geschlecht der Ursprung solcher Mythen ist. Um dies zu verdeutlichen, steigt Kalique in ein Becken, aus dem sie erheblich verjüngt wieder heraus kommt. Wenn man weiß, dass für dieses Bad Menschen gestorben sind, entpuppt sich dies als direkte Anspielung auf die Blutbäder der Gräfin Bathory.

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Spätestens an dieser Stelle dürfte Jupiter dämmern, wozu die Menschheit auf der Erde bestimmt ist. Zumal Kalique ihr sagt, dass die Erde nur ein sehr kleiner Teil einer sehr großen Industrie ist. Damit wären also alle selbstherrlichen Phantastereien der Erdlinge vom Tisch, von wegen Krone der Schöpfung und Mittelpunkt des Universums. Aber wer das im 21. Jahrhundert noch glaubt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

Nachdem Kalique die Reinkarnation ihrer Mutter mit diesen Fakten vertraut gemacht hat, kommt sie gleich zum Geschäft. Ihre Mutter hat nämlich, neben ihrem ältesten Sohn Balem, sich selbst ins Testament gesetzt. Im Klartext heißt das, dass Jupiter Anspruch auf die Erde erheben kann, was erklärt, warum Balem sie tot sehen will, während Kalique sie entführen lassen hat, um sie auf ihre Seite zu ziehen.

Bevor das Geschäft in Sack und Tüten ist, taucht die Aegis auf, eine Art intergalaktische Polizei, welche Caine alarmiert hat. Mit dem Aegis-Schiff geht es zur Halle der Titel, was Kalique nur Recht sein kann. Dort bekommt Jupiter nämlich ihren Erbtitel und damit den Anspruch auf die Erde. Die Flugzeit vertreibt sich die Neureiche mit einem kleinen Flirt, doch Caine erachtet sich selbst als ihrer unwürdig. Dabei liebt sie doch Hunde…

Die Halle der Titel liegt auf einer Raumstation, welche einen gesamten Planeten umspannt. Selbst Kuat hat nur eine solche Ringstation, womit hier mal wieder absolut übertrieben wird.

47 Kuat x 2

Übrigens gibt es in dieser Szene einen kleinen Insider-Gag. Hinter dem Kern der Halle der Titel ist auf der rechten Seite die Ringstation aus „2001: Odyssey im Weltraum“ zu sehen. Das passt insofern, da die Verfilmung von „2001“ ebenfalls im Umfeld des Planeten Jupiter spielt.

48 2001 Elysium

Innen sieht die Station weit weniger beeindruckend aus, sondern wie ein überfülltes Amt auf der Erde. Es gibt in dieser modernen Welt sogar noch stapelweise Papierakten. Obendrein sind die Antragsverfahren hoch kompliziert und so wird Jupiter von einer Stelle zur anderen geschickt. Genau wie auf der Erde. Sogar Bestechungen sind normal.

49 Amt

Modern sind hier nur die Beamten, die eine Art cybernetischen Android darstellen sollen.

50 Android

Da Jupiter bald zu den mächtigsten Personen in der Galaxie gehört, ist hier schon mal die 33 zu sehen.
51 Sub 33

Ihre ID bekommt Jupiter schließlich in einem heruntergekommen Büro direkt in die Haut geprägt. Das ist fast noch moderner als ein RFID-Chip. Ihr Fazit nach dem ganzen Theater: Sie beschwert sich nie wieder über die Zulassungsstelle.

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Nachdem Caine Jupiter offenbart hat, dass er und Stinger ihr helfen, um wieder zurück in die Legion zu kommen, offenbart ihm sein Partner, dass er immer noch für Titus arbeitet. Titus ist der dritte Abrasax, der Interesse an der Erde hat und er lässt Jupiter entführen, um sich die Erde per Ehevertrag anzueignen. Das klingt zunächst nach einem Leben voller Prunk, denn sein Raumschiff stellt mit all den überlebensgroßen Statuen und Kronleuchtern den Gipfel der Dekadenz dar.

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Während Caine ins Verließ gesteckt wird, klärt Titus Jupiter noch einmal über die Ernte auf. Er redet dabei Klartext und gibt an, dass jede Einheit des Jungbrunnenmittels aus 100 Menschen gewonnen wird. In der Frachtkammer lagern demnach Millionen ermordeter Menschen. Die Erde bezeichnet er als eine Farm von tausenden. Erst jetzt kapiert Jupiter das gesamte Ausmaß der intergalaktischen Beauty-Industrie und ihr wird klar, in welcher Gefahr sich die Erde befindet.

57 Leichenlager

Titus eröffnet ihr, dass seine Mutter zum Ende ihres Lebens dieselben ethischen Einwände entwickelte und selbstverständlich war das der Grund für ihre Ermordung. Er heuchelt Jupiter vor, dass er das Lebenswerk seiner Mutter fortsetzen will. Es dürfte wohl klar sein, dass dies nicht der wahre Grund ist, warum er Jupiter einen Heiratsantrag macht, was streng genommen auf Inzest hinausläuft.

Welch ein Lügner er ist, erzählt er lediglich Caine, bevor er diesen aus der nächsten Luftschleuse schmeißt. Wieder einmal ist es erstaunlich, wie lange der Lykaner das Vakuum, die Kälte und die Strahlung des Weltraums überlebt, bevor er sich in einen Schutzanzug retten kann. Der Raumanzug ist im Übrigen mit zahlreichen Hexagonen geschmückt.

58 Ausgesetzt

Auf der Erde bekommt Jupiters Familie unterdessen unverhofften Reptiloidenbesuch. Das ist wohl der Alptraum schlechthin, hat in dem Fall aber einen gezielten Hintergrund. Die Familie wird als Druckmittel in Geiselhaft genommen.

59 Repto Attack

Caine wird inzwischen von der Aegis gerettet und zusammen mit Stinger verhindert er die Inzesthochzeit des Motherfuckers Titus. Diese findet in einer kolossalen Kapelle in den Farben der Venus statt. Fast alles erstrahlt in hellem weiß, nur Titus selbst trägt die Farbe des Teufels. Statt der Lady in Rot gibt es hier mal einen „Homme Fatale“. Schade, dass Jupiter Caines Angebot ablehnt, den Bastard zu erschießen.

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Wieder zurück trifft ihre königliche Hoheit nicht etwa auf ihre Familie, sondern auf Mr. Night und Mr. Repto. Night bietet ihr ihre Familie im Austausch gegen die Erde an, was ein ziemlich mieser Deal ist. Dennoch willigt sie ein, sich mit Balem persönlich auf Jupiter zu treffen. Wie zu erwarten schnappt dort die Falle zu und Balem lässt den Energiefeldtunnel schließen, bevor der Aegis-Kreuzer die sichere Basis erreicht. Nur mit Not gelingt es der Besatzung, das Schiff aus dem Sturm des Jupiter zu retten.

Der Vortexgenerator erinnert übrigens an das Himmelstor in „R.I.P.D.“. Es handelt sich in beiden Fällen um ein Hexagramm.

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Hexagontunnel

Balem hat Jupiter nichts wirklich Neues zu erzählen. Er bringt ihr und den Menschen auf der Erde nichts als Verachtung entgegen. Er bezeichnet die Menschheit als Rohstoff, der nur darauf wartet, in Gewinn verwandelt zu werden. Letztendlich geht es ausschließlich um Profit. Die Gesellschaft sieht er als Pyramide, in der manche Leben bedeutender sind als andere. Er ist also nicht nur ein Kapitalist, sondern auch ein Freimaurer.

Balem ist der skrupelloseste und widerwärtigste der drei Abrasax-Geschwister. Er versteckt sich nicht erst hinter schönen Worten, sondern kommt gleich zur Sache. Entweder tritt Jupiter ihren Anspruch auf die Erde an ihn ab, oder er schlachtet ihre Familie vor ihren Augen. Die Erbin steht kurz davor, vor ihm einzuknicken, bricht die Transaktion jedoch im letzten Moment ab.

Caine stürzt sich indes mit einem wagemutigen Manöver auf den Jupiter zurück und durchbricht die Kuppel der Basis. Das hat zur Folge, dass der ganze Laden zum Teufel geht. Mitten im Inferno muss sich Jupiter allerdings noch mit Balem herumschlagen und kann erst mal nicht mit Caines Hilfe rechnen. Der hat nämlich eine Prügelei mit dem Reptoboss am laufen.

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Nachdem die Echse erledigt ist, bringt Caine erst mal Jupiters Familie in Sicherheit, bis er schließlich sie in letzter Sekunde rettet. Jupiter hat zwischenzeitlich mit Balem zu tun gehabt, bis dieser in die Tiefe gestürzt ist. Wäre der Muttermörder auch nur halbwegs vernünftig gewesen, hätte er seine Haut gerettet, statt sein Leben für einen missglückten Mord zu riskieren. Aber so funktioniert Dramatik.

Diese wird bis zum bitteren Ende ausgereizt, denn Caine und Jupiter erreichen das Aegis-Schiff in allerletzter Mikrosekunde und werden vom Hyperraumsprung mitgerissen. Im Erdorbit dürfen sie dann noch ein wenig Händchen halten, bevor sie an Bord geholt werden.

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Das Ende ist schließlich vollends beknackt. Von allen Optionen, die Jupiter nun offen stehen, entscheidet sie sich dafür, weiterhin zusammen mit ihrer Familie in ärmlichen Verhältnissen zu leben. Ihr gehört der ganze verdammte Planet und sie putzt weiter Klos von reichen Säcken! Das ist mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar.

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Okay, sie ist nicht der egozentrische Typ, der über alles herrschen will. Es ist durchaus zu begrüßen, dass sie Rücksicht auf die Menschheit nimmt und sich nicht zur Königin der Welt erklärt. Sie hat halt einen guten Charakter. Aber wieso erlaubt sie es anderen egozentrischen Unmenschen, über ihren Planeten zu herrschen und die Erde weiterhin mit Krieg, Terror, Ausbeutung und Umweltgiften zu überziehen? Es wäre doch das Mindeste gewesen, der Menschheit über die Wahrheit des Universums aufzuklären und ihr eine Alternative zum Kapitalismus anzubieten, dem die Menschheit sonst zwangsläufig auf die eine oder andere Weise zum Opfer fallen wird. Entweder indem sie von Aliens abgeerntet wird oder sich selbst für den größtmöglichen Profit vernichtet.

Das Einzige, was sie jedoch von ihrem Ausflug mitnimmt, ist eine Liebesbeziehung zu einem Werwolf und ein paar Antigravitationsstiefel. Caine hat indes seine Flügel zurückbekommen. Jedoch handelt es sich nicht um weiße Engelsschwingen, sondern um die schwarzen Federn eines gefallenen Engels.

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Fazit: „Jupiter Ascending“ ist in erster Linie optisch eindrucksvoll. Der Film hat einige wirklich herausragende Bilder. Die Handlung ist jedoch sehr konstruiert und voller Logiklücken. Die übertriebene Action mit all den physikalischen Unmöglichkeiten setzt dem ganzen die Krone auf.

Zumindest einige Aspekte der außerirdischen Agenda sind allerdings durchaus interessant. Die Beziehung der Grey, Reptos und Humanoiden untereinander mag zwar nicht ganz der Realität entsprechen, aber immerhin werden sie überhaupt thematisiert. Die Verstrickung der Grey in die Manipulation der menschlichen Genetik kommt der Wahrheit dabei durchaus nahe, obgleich die Motive in der realen Welt andere sein dürften. Eingeweihte sowie Betroffene des Entführungsphänomens können mit den Andeutungen sicherlich etwas anfangen, aber für die breite Masse kommt „Jupiter Ascending“ eher Desinformation gleich. Wie heißt es so schön: „Die schlimmste Lüge ist die Wahrheit – mäßig entstellt.“

Die 5. Welle – Willkommen im Kinder-Bootcamp

von Joe Doe

Das Invasionsthema ist einfach nicht tot zu kriegen. Der nächste Alienangriff rollt gleich in 5 Wellen über die Kinoleinwand. Dabei werden wieder einmal Kindersoldaten eingesetzt wie schon bei „Ender’s Game“. In beiden Fällen handelt es sich um Jugendbuchverfilmungen. Offensichtlich wollen Autoren wie Richard Yancey die junge Generation darauf einstimmen, dass sie in Kriegszeiten aufwachsen wird.

Der Film beginnt, wie so oft, mitten in der Handlung und springt dann zurück zum Anfang. Diese Erzählweise ist so ausgelutscht wie ätzend, da sie schon viel zu früh viel zu viel verrät. In „Transcendence“ wurde sogar schon die Auflösung in den ersten Minuten gezeigt und damit jede Spannung ruiniert. In „Die 5. Welle“ wissen wir nun bereits, dass die Außerirdischen die Menschheit an den Rand der Ausrottung gebracht haben, bevor sie überhaupt angekommen sind.

Die Ankunft geschieht ganz plötzlich und erst einmal passiert nix. Die Mutterschiffe, welche ein wenig wie aus „District 9“ wirken, schweben einfach nur so vor sich hin und da sich die Besucher nicht vorstellen, werden sie schlicht die „Anderen“ genannten. Erst nach Tagen wird der Menschheit mit einem globalen EMP der Strom abgeschaltet. Dabei gibt es die ersten Toten, die allerdings nur ein Kollateralschaden abstürzender Flugzeuge sind. Aus Sicht des Blue Beam Project könnte die erste Welle problemlos mit irdischer Technologie inszeniert werden.

District 9 like UFO

Die zweite Welle besteht aus Tsunamis, die sämtliche Küstenmetropolen hinfort spülen. Diesmal gehen die Opferzahlen in die Millionen, was durchaus beabsichtigt scheint. Tsunamis können durch Seebeben ausgelöst werden und die Möglichkeit von Erdbebenwaffen hat schon Nikola Tesla erwähnt. Die dritte Welle besteht aus einem modifizierten Grippevirus, welches der militärisch-industrielle Komplex schon seit Jahrzehnten gentechnisch erzeugen kann.

Die vierte Welle besteht aus Schläfern der Besucher, die schon lange auf der Erde leben und wie Menschen aussehen. Wie ungemein praktisch, denn derartiges könnte mit Manchurian-Kandidaten inszeniert werden. Dabei wird auch gleich die Paranoia-Karte ausgespielt, denn niemand kann mehr irgendwem trauen. Warum sich hier ein Vergleich mit den irdischen Möglichkeiten lohnt? Weil genau dieses Szenario von US-Präsident Ronald Reagan (1911-2004) in mehreren Reden vor der UN-Vollversammlung angekündigt wurde. Dort sagte er: „Und jetzt frage ich Sie, ist nicht längst eine außerirdische Macht unter uns?“ Es gibt sogar eine kleine Anspielung auf diese NWO-Reden, denn im Film wird kurz das UN-Gebäude eingeblendet.

UN-Gebäude

Die Menschen sammeln sich in abgelegenen Flüchtlingslagern, darunter auch Cassie Sullivan (Chloë Grace Moretz) mit ihrem Vater (Ron Livingston) und ihrem kleinen Bruder. Ihre Mutter (Maggie Siff) hat bereits die Vogelgrippe dahingerafft und es wird nicht ihr letzter Verlust sein. Wenig später kommt ein Militär-Konvoi ins Flüchtlingscamp und warnt vor der herannahenden 4. Welle. Da nur wenige Fahrzeuge repariert werden konnten, werden die Kinder als erste evakuiert.

Cassies kleiner Bruder vergisst natürlich seinen Teddy vergessen hat, weswegen sie noch einmal zurück eilt und so die Abfahrt verpasst. Durch diesen blöden Zufall wird sie Zeuge, wie die Erwachsenen vom Militär massakriert werden. Noch scheint alles wie ein Missverständnis, denn einer der Zivilisten hatte eine Waffe, weshalb das Unglück seinen Lauf genommen hat. Doch es dämmert einem schon an dieser Stelle, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Verunsichert durch die Paranoia, erschießt Cassie wenig später selbst einen unschuldigen Zivilisten in einem Tankstellenmarkt. Dieser ist scheinbar verletzt und als er in seine Jacke greift, glaubt sie, er würde eine Waffe ziehen. Wie sich allerdings nach seinem Ableben herausstellt, handelte es sich nur um ein metallenes Kruzifix. Diese Szene ist von immenser okkulter Bedeutung, denn hier wird nichts anderes als die Zerstörung des Christentums durch die Ankunft der Außerirdischen angedeutet.

(Bild folgt)

Während Cassie auf der Suche nach ihrem Bruder durch die Straßen und Wälder irrt, kommen die eingesammelten Kids auf der Wright-Patterson Airforce Base an. Diese steht in der Realität tatsächlich schon seit Jahrzehnten in Verbindung mit UFO-Sichtungen. Es soll dort unterirdische Anlagen geben, in denen abgestürzte UFOs untergebracht sind, ähnlich wie in Area 51. Zumindest die unterirdischen Anlagen gibt es auch im Film zu sehen. Manöver finden allerdings im Freien statt, was bemerkenswert ist.

Wer noch einigermaßen Grips in der Birne hat, bemerkt spätestens hier, dass an dieser Situation überhaupt nichts stimmt. Überall finden Schießübungen statt, es fahren Autos und es fliegen Helikopter herum. Aber den Aliens, die den gesamten Planeten mit Drohnen nach überlebenden Menschen absuchen, scheint das vollkommen egal zu sein. Dabei müssten Militärbasen doch zu den allerersten Angriffszielen zählen, um potentielle Gegenschläge im Keim zu ersticken.

In der Basis ist indes die neue Weltordnung ausgebrochen. Die Kinder und Jugendlichen bekommen bei der Ankunft erst einmal einen RFID-Chip ins Genick implantiert. Dieser Eingriff wird damit begründet, dass man sie so schneller von den Besuchern unterscheiden kann, da diese ja wie Menschen aussehen. Vergleichbare Szenarios gab es bereits in Serien wie „The Event“. Mit humanoiden Außerirdischen ließe sich in der Tat genügend Paranoia verbreiten, um die massenhafte Implantierung von RFID-Chips zu rechtfertigen. Jeder, der den Eingriff ablehnt, würde sich automatisch verdächtig machen. Wir können also davon ausgehen, dass die RFID-Agenda zusammen mit dem Blue Beam Project umgesetzt wird.

(Bild folgt)

Nachdem die Chips verabreicht wurden, wird den jungen Rekruten ein Menschenkind gezeigt, welches von einem außerirdischen Hirnparasiten befallen sein soll. Dieser Parasit wird durch eine Spezialbrille sichtbar. Wer noch alle Hirnzellen beisammen hat, kann sich sofort denken, dass solche Bilder leicht zu fälschen sind und wie sich später herausstellt, ist genau das der Fall. Alles nur Show und das so offensichtlich, dass sich hier jede Spoiler-Warnung erübrigt.

Illusionsbrille

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Die Rekruten müssen das vermeintlich infizierte Kind töten, was natürlich nur ein Test ist. Ein ziemlich drastischer Test, der die Kids entmenschlichen soll, denn später werden sie noch mit echter Munition auf echte Menschen schießen. Zunächst bekommen sie aber noch eine Ausbildung im Boot-Camp. Wirklich interessant ist dabei, dass nur Kinder und Jugendliche rekrutiert werden, weil diese am leichtesten zu beeinflussen sind. Die neue Weltordnung will die nächste Generation, alle anderen können ausgemerzt werden. Auf diese Weise werden die Heranwachsenden vollkommen entwurzelt und allein vom Militär erzogen. Das Ziel ist eine absolut gehorsame Restmenschheit, die unfähig ist, kritisch zu denken und Befehle zu hinterfragen.

Dennoch merken einige Kinder auf dem Schlachtfeld, dass sie nur benutzt werden. Zum einen stellen sie recht schnell fest, dass Krieg kein Videospiel ist, sondern eine absolut traumatische Erfahrung. Als Cassies alter Schuldfreund Ben (Nick Robinson) sich den RFID-Chip entfernt, wird den anderen plötzlich ein Hirnparasit in seinem Kopf angezeigt, obwohl er kurz zuvor noch sauber war. Es dämmert ihnen, wozu die Chips in Wirklichkeit da sind. Nur wer einen trägt, wird von der Software als uninfizierter Mensch angezeigt. Das bedeutet im Klartext, dass die Kids die ganze Zeit auf überlebende Menschen geschossen haben. Überraschung: Sie sind die 5. Welle!

Das wiederum bedeutet, dass die Militärs unter Führung von Colonel Vosch (Liev Schreiber) die außerirdischen Invasoren sind. Eine bemerkenswerte Aussage, zumal sie nicht erst seit gestern auf der Erde sind. Hier wird unverhohlen darauf angespielt, dass die Aliens schon lange den Planeten kontrollieren. Sie haben schon vor Jahren die Regierungen und insbesondere den militärisch-industriellen Komplex infiltriert bzw. überhaupt erst gegründet. Der Film geht da nicht allzu sehr ins Detail, aber man kann es sich denken. Zumal in der Basis eine fette 33 zu sehen ist, welche unterschwellig auf das Kontrollsystem der Freimaurer verweist.

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Die Erde gehört nicht uns, das ist die klare Botschaft des Films. Als Ben Vosch vorwirft, dass die Invasoren eine ganze Spezies ausrotten, statt mit der Menschheit zu koexistieren, verweist dieser darauf, dass die Menschheit nicht besser ist. Da hat er nicht ganz Unrecht, denn die Menschen rotten täglich dutzende Spezies aus. Manche davon waren zuvor nicht einmal entdeckt. Die Rücksichtslosigkeit, mit der wir den Regenwald abholzen, die Umwelt vergiften, Kriege führen und die Landschaft zumüllen, delegitimiert uns tatsächlich als Herrscher über den Planeten. Wenn wir nicht bald eine 180° Wende in unserem Verhalten hinbekommen, wäre es für die Natur wirklich besser, wenn wir verschwinden würden. Traurig, aber wahr.

Allerdings sind nicht alle Menschen schlecht und auch nicht Aliens böse. Es gibt einige, die den Planeten nicht für sich allein wollen. Cassie lernt auf ihrer Reise Evan Walker kennen, der sich als außerirdischer Schläfer herausstellt. Er gehörte zu denen, die alle verbliebenen Erwachsenen eliminieren sollten. Doch als er sich in Cassie verliebt, rettet er ihr das Leben. Er folgt ihr bis zur Wright-Patterson Airforce Base, die er erst mal gründlich zerlegt. Das erinnert ein wenig an die 5. Kolonne in der Serie „V – Die Besucher“. Immerhin erscheinen die Aliens damit nicht mehr als so eindimensionale als Bösewichter. Das ist ein Pluspunkt, denn von fiesen Invasoren, die alles kurz und klein hauen, gibt es wahrlich genug. „Independence Day 2“ steht ja ebenfalls schon in den Startlöchern.

Am Ende scheitert die 5. Welle und einer Handvoll Kinder gelingt die Flucht. Ein Großteil wird jedoch abtransportiert und weiter hirngewaschen. Die Romanfortsetzung wird daher wohl noch als Filmfortsetzung in die Kinos kommen.

Fazit: „Die 5. Welle“ ist ein weiterer Invasionsstreifen, der uns auf das Kommende einstimmen soll. Im Gegensatz zu den meisten Invasionsfilmen, die nur aus Action und Gemetzel bestehen, wird hier allerdings ein wenig mehr offenbart. Zu den Kernthemen gehören künstliche Katastrophen, Designerviren, RFID-Chips, Kindersoldaten und Gedankenkontrolle. Die Fake-Invasion wird der finale Akt zur Etablierung der neuen Weltordnung und so deutlich wie in diesem Film wird das sonst nur noch in „Akte X“ angesprochen. Man beachte, dass beides nahezu zeitgleich veröffentlicht wurde.

Unicef wirbt in Chile mit Alien

Derzeit müssen sich viele europäische Schüler an Flüchtlingskinder an ihren Schulen gewöhnen. Die Schule ist für die Geflüchteten essentiell. Nicht nur wegen des Menschenrechts auf Bildung, sondern auch für die Integration. Die einheimischen Kinder müssen sich indes in Toleranz üben. Sie müssen lernen zu verstehen, woher ihre neuen Mitschüler kommen und vor allem warum sie hier sind.

In eine völlig andere Richtung geht ein Werbespot, den Unicef in Chile ausstrahlen lässt. In diesem wird eine Schulklasse mit einem Außerirdischen konfrontiert, der zunächst gehänselt, schlussendlich aber integriert wird. Was zur Hölle hat das mit humanitärer Hilfe zu tun? Es handelt sich um kein Flüchtlingskind, das Hilfe benötigt, es handelt sich nicht einmal um einen Menschen! Humanitär kommt von Human, also von Mensch. Das bedeutet, dass man z.B. einer Giraffe oder einem Elefanten zwar helfen kann, aber man kann ihnen eben keine humanitäre Hilfe leisten. Gleiches gilt für Außerirdische.

Überhaupt stellt sich die Frage, warum Unicef mit einem fiktiven Alien wirbt, wo es doch so viele reale Menschen gibt, die Hilfe bitter nötig haben? Das Ganze scheint einmal mehr auf das Blue Beam Project abzuzielen. Entsprechend sollte auf verräterische Symbole geachtet werden.

Diese finden sich gleich in der ersten Einstellung, in der E.Tim der Klasse vorgestellt wird. An der Tafel sind einige Rechenaufgaben zu sehen. Auf der linken Seite beginnen alle mit einer 6, womit wir die Zahl des Teufels schon mal abhaken können. Auf der rechten Seite beginnen alle Aufgaben mit einer 5. Wir haben hier also zusätzlich die 5 und 6 für das Pentagramm und Hexagramm.

01 Tafel 666 555

Wo wir schon mal beim Pentagramm sind, davon gibt es reichlich.

02 Tafel Pentagramme

Das Alienkind hat ein ziemlich schuppiges Gesicht, eine kaum vorhandene Nase und große Augen. Es sieht wie eine missglückte Mischung aus Reptiloid, Grey und Mensch aus.

03 Reptoboy

Wie es sich für einen Repto gehört, reicht das luziferische Geschöpf seinem Sitznachbarn eine verbotene Frucht. Der Sündenfall im Klassenzimmer.

04 Blauer Sündenfall

Um weiter bei seinen Klassenkameraden zu punkten, nutzt die Kreatur telekinetische Kräfte und lässt drei Kinder bei einer Theateraufführung schweben. Die Mädchen haben beide Schmetterlingsflügel und der Junge ist als Hexer verkleidet.

05 Schmetterlinge

Durch seine Tricks gewinnt der Hybrid die Herzen seiner Mitschüler, die ihn schlussendlich akzeptieren.

06 Happy End

Am Ende wird noch ein Zweizeiler eingeblendet, der übersetzt so viel heißt wie:

„Verpass nicht die Gelegenheit, jemand der anders ist zu akzeptieren.
Verpass nicht die Gelegenheit, die dein Leben verändern kann.“

Okay, alles dreht sich augenscheinlich um Rassismus. Aber davon gibt es auf der Erde genug, da hätte Unicef keinen Alien bemühen müssen. Hier geht es nicht um die Akzeptanz von Menschen aus anderen Ländern und Kulturen. Es geht um die schleichende Gewöhnung an unsere zukünftigen außerirdischen Herrscher. Man braucht nun wirklich kein Rassist sein, um die Grey und Reptos nicht zu mögen. Es genügt ein gesunder Selbsterhaltungstrieb.

Blue Beam Werbung

Bei einigen Werbespots und Anzeigen muss man sich schon fragen, was da eigentlich beworben wird? Das Produkt oder das Blue Beam Project?

Kia Blue Beam

In den USA gibt es seit 2002 sogar eine Softwarefirma mit dem Namen Bluebeam. Ob diese auch für Fake-Invasionen die Software entwickelt ist fraglich, denn das Hauptaugenmerk liegt auf Design- und PDF-Bearbeitungsprogrammen.

Bluebeam Logo

Star-Crossed – Erstkontakt im Wassermannzeitalter

2014 startete die Serie „Star-Crossed“ von Warner Brothers. Die deutsche Erstausstrahlung lief im Sommer 2015 auf dem Disney-Channel. Schon auf den Werbeplakaten wird die Verbindung zum Blue Beam Project offensichtlich.

Star-Crossed Blue Beam

Bei der Schrift im Vorspann fällt zudem auf, dass der Querstrich beim „A“ diagonal ist, über den Buchstaben hinausgeht und einen kleinen Haken hat. Hier wird ein Pentagramm angedeutet und von diesem Symbol gibt es in der Serie noch einige Beispiele.

Star-Crossed PentAgramm

Pentagrammstar

Gegen Ende der Pilotfolge fällt weiterhin die musikalische Untermalung von der Band Digital Daggers auf. In einer Zeile des Pop-Songs heißt es „This is the Dawning of the Age of Aquarius“. Mit der Ankunft der Außerirdischen beginnt also das astrologische Wassermannzeitalter.

Der Erstkontakt bleibt jedoch nicht friedlich. Verschiedene Fraktionen auf Seiten der Menschen und Atrianer wollen die Erde für sich allein. In der letzten Episode sendet eine radikale Splittergruppe der Atrianer ein Signal ins All, woraufhin eine Invasionsflotte zur Erde aufbricht. Das Signal ist natürlich ein blauer Strahl.

Blue Beam Signal

Nach „V – Die Besucher“ endet auch diese Serie mit einem Cliffhanger, allerdings schon nach nur einer Staffel. Und das, obwohl sich die Macher alle Mühe gegeben haben, der neuen Weltordnung zu dienen. So sieht man in der finalen Episode „Der letzte Angriff“ sogar eine Pyramide mit Auge als Graffiti auf einer Hauswand.

(Bild folgt)

Zudem tragen einige der atrianischen Terroristen Teufelsmasken. Das ist wieder einmal die klassische Alien-Demon-Connection.

Teufelsmaske_1

Teufelsmaske_2